Menschen. Ich hasse naive Menschen. Ich hasse sie abgrundtief. Warum lassen sie sich nicht einfach beseitigen? Menschen haben Probleme. Menschen sind Probleme. Warum musste sie nur sterben?
"UPUPUPUPU!"
Langsam öffneten sich meine Augen und ich musterte die Gegend. Mir war die Stimme und das Lachen in meinem Traum völlig fremd, genauso wie der Ort an dem ich mich nun befand. Das Bett auf dem ich lag, kam mir fremd vor. Die vier Wände die um mich standen, kamen mir fremd vor. Das Aquarium mit Fischen, kam mir-
"Huh?"
Während ich in meinen verwirrenden Gedanken versunk, ist mir niemals aufgefallen, dass eine ganze Wand aus Glas bestand und mir einen Blick ins offene Meer gab. Es fühlte sich so an, als ob ich wie ein Fisch, in einem Aquarium lebte.
Ich schwung meine zwei Füße vom Bett auf die Fläche des Fußbodens und stellte mich vorsichtig auf. Alleine..ich war ganz Allein und ich hasste es alleine zu sein. Ich began meine fremde Gegend zu mustern. Ein Badezimmer mit Dusche und Toilette, ein Bett mit Decke und Kissen, eine Tür mit Ein-und Ausgang Funktion, eine Komode mit Klamotten und einer Kamera die auf mich gerichtet schien mit einem Monitor der sich in der obersten und hintersten Ecke des Raumes befand.
Mein erster Gedanke war, dass mich irgendein kranker Spanner verschleppt habe um mich Tag und Nacht überwachen zu können, doch das würde den Ausgang schwer hinterfragen.
Plötzlich gingen Lautsprecher an und eine mir bekannte Stimme begann zu sprechen:
"Upupupu willkommen im Meer. Wollt ihr wissen was hier los ist, was ihr hier macht...dann geht zum Raum in der Mitte der Kuppel. Ich bin gespannt euch alle kennen zu lernen... upupupu..."
...ihr? Meint die Stimme, dass ich nicht alleine bin?
Vorsichtig tastete ich mich zur Tür und legte meine Hand auf den Türhenkel. Ich atmete Mutig ein und wieder aus und öffnete sie.
Dummerweise stand ich nun im Korridor..mit noch mehr Türen.
Ich schloss die Tür hinter mir und machte eine neue Beobachtung. Mein Name stand auf der Tür und zeigt, dass es mein eigenes Zimmer war und so waren auch die anderen Türen. Bedruckt von neuen anderen, fremden Namen und es sind wirklich viele Türen.
Ich ging also los, mit der Hoffnung viele neue,nette und wunderbare Menschen kennenzulernen und schaffte es zu der Mitte der Kuppel zu gelangen und ich fand einen Raum vor, der wie eine Bühne gestaltet war. Auf der Bühne ist eine Szene aus Alice im Wunderland aufgebaut, mit Bäumen, einem Tisch und einem kleinen Haus. Ganz vorne ein Präsidenten-Pult, hinter dem ein junger Mann steht, schwarz/weiß gekleidet und mit einer weißen Augenklappe. Das was sich vor meinen Augen ereignete, ließ mir einer Schauer über den Rücken jagen und meine tiefsten Ängste spüren.
"Upupupu Willkommen in meinem kleinen Theater der Hoffnung. Mein Name ist Monokuma, einer der vier Leiter dieses WUNDERVOLLEN Spiels...ihr wollt bestimmt wissen was hier los ist. Das, was ich euch sagen kann ist, dass ihr hier gefangen seid... für den Rest eures nutzlosen Lebens."
Der Junge geht vor das Pult und lehnt sich daran. Durch seinen Mundschutz kann man die Züge eines Lächels erkennen.
"Wie weit würdet ihr gehen um hier wieder raus zu kommen? Würdet ihr euch verletzen, eure Geheimnisse verraten, mir euer ganzes Geld geben...nein nein..das ist doch viel zu langweilig! Ich will euch mental leiden seh-"
Er konnte nicht ausreden, da er von einer anderen Stimme unterbrochen wurde.
"...um hier raus zu kommen müsst ihr jemanden von euren Mitschülern umbringen..aber einfach so wäre es für uns nicht amüsant...ihr sollt euer kleines, schönes Opfer so umbringen, dass niemand anderes darauf kommen kann, dass ihr der wahre Mörder seid.. Nur so gewinnt ihr unser Spiel."
Eine frauenhafte Stimme sprach und eine komplett in schwarz gekleidete Frau stand plötzlich auf der Bühne...wenn es eine war, denn sie sah aus wie eine Mischung aus Mensch und Bär. Sie sah ähnlich wie Monokuma aus, nur mit dem Unterschied, dass ihr die weiße Seite fehlt und sie eine goldene Kette trug. Ein schwarzer Hut ist auf ihrem Kopf und ihre schwarzen Haare fallen ihr über die Schultern.
"Mein Name ist Kurokuma. Ich bin ein Leiter des Spieles. Es scheint als seid ihr alle bereits versammelt."
Eine Mädchenstimme ertönte aus dem Publikum und fragte: "Können wir nicht einfach euch töten?" Eine andere entgegnete: "Gute Idee...warum eigentlich nicht?"
Auf das Wort zuckte Monokuma ein Messer und schaute die beiden kalt an und entgegnet: "Ich würde es nicht probieren...denn sonst muss ich die LEIDER weh tun...upupu"
Ein Mädchen mit Katzen Ohren entgegnete zögernt und beängstigt: "T-t-töten? Niemals werde ich töten. Sei mal ein wenig sozialer."
Ich tratt schnell in den Raum hinein und mischte mich zu den Anderen.
"Um hier ein bisschen Ordnung zu schaffen, haben wir auch eine Datenbank mit Regeln erstellt.", entgegnete Kurokuma ernst.
"Das ist witzig^^ Aber ernsthaft...wo ist der Ausgang?",fragte ein sportliches Mädchen.
Monokuma räusperte und fuhr mit seiner Rede fort: "Alles, was ihr für ein Leben hier braucht, ist vorhanden..und eure Sachen und Wertstücke sind eventuell auch hier..oder vielleicht nicht..weiß nicht upupupu"
Das sportliche Mädchen sagte genervt: "Kann ich jetzt endlich gehen? Ich habe besseres zu tun als nur rumzuhocken. :P"
"Meine Geige...rückt meine Geige raus!", entgegnete ein etwas dünnes Mädchen.
Würde ich ihre Namen kennen, könnte ich sie alle untereinander unterscheiden, doch im Moment interessierten mich ihre Namen weniger als meine Situation.
"..sieht so aus als ob ihr ziemlich gesprächig seid..mal sehen wie lange das bleibt. Es gibt eine Küche in der Etage, da ist Essen und Trinken für alle und ja es gibt dort fast alles.", erwiderte Kurokuma bevor beide verschwanden.
Und auf das Wort begannen alle zu drängeln und sich in Bewegung zu setzen. Doch ein Mädchen blieb auf ihrem Platz stehen und entgegnete laut: "Ich brauche aber erst in 2 Tagen Essen! Schließlich bin ich die Ultimative Shinobi -.-"
Nun standen nurnoch wir beide im Raum und ihr Blick traf mich.
"Na...wer bist denn du?", sagte sie und ging auf mich zu.
"...mein Name ist Mayumi Yuri...ich bin die Ultimative Ballerina...und..du?"
"Nenn mich Minako. Ich bin die Ultimative Shinobi :D"
Sie lächelte mich an und nett war sie auch noch! Ein Glücksfall...sie hat mich angesprochen.
Erleichtert lächelte ich zurück.
Erstaunlich was für ein Talent manche Menschen haben können. Mir schien es so, als ob Minako das netteste Mädchen der Welt war. Doch letztendlich sind wir alle gleich.
Äußerlich knusprig doch innen verdorben.
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Hope VS Despair
FanfictionMenschen sind wunderbare und faszinierende Wesen. Sie haben verschiedene Seiten wie auch Meinungen und Vergangenheiten. Hope vs Despair erzählt die Geschichte einer Gruppe von Jungendlichen, welche zusammen in einer Unterwasserbasis gefangen sin...
