Gebrochenes Herz

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Ich bin Jane Quimby, 17 Jahre und ein ganz normales Mädchen. Ich gehe auf die High School und mein bester Freund ist Billy. Wir gehören nicht gerade zu den beliebten, naja eher gesagt sind wir die Außenseiter, aber das macht uns nichts. Solange wir beide uns haben ist alles gut! Ich bin normal groß, normal dünn/dick und arbeite bei Donovan Decker. Oh, sagte ich normal? Okay vielleicht ist mein Leben etwas anders.

Alles fing eigentlich ganz normal an, als ich mich für ein Praktikum bei Donovan Deckar, der angesehensten Modefirma bewarb. Design hat mich schon als kleines Kind fasziniert und später wollte ich auch in diesem Bereich arbeiten. Das mein Traum schon so früh wahr wurde, hätte ich jedoch nicht gedacht. Ich bewarb mich bei Donovan Deckar und wurde sogar zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Dort kam es jedoch zu einem Missverständnis und ich wurde als persönliche Assistentin von Grey Chandler Murray eingestellt. Nun führe ich ein Doppelleben – in der High School denken alle ich mache ein Praktikum und bei Donovan Deckar denken alle ich sei schon erwachsen. Es kamen viele Hürden auf mich zu, aber dank meines besten Freundes Billy und meinen großen Bruder konnte ich diese meistern.

Heute war die Cinderella Theater Aufführung, in der mein bester Freund Billy und seine feste Freundin Zoe die Hauptrollen spielen. Ich war für die Kostüme zuständig und dank meiner Freunde auf der Arbeit wurden sie wunderschön. Ich hatte jedoch nicht nur eine Mission an diesem Abend. Eli, war der Neffe von Grey und wir verstanden uns super. Durch ein Date sind wir uns sogar noch näher gekommen und ich war Glücklich. Zusammen waren wir jedoch trotzdem nicht. Naja das wird auch nicht mehr so schnell passieren, denn er gestand mir an diesem Tag, dass er mich betrogen hatte. Auch er war derjenige, der mir klar machte, was ich für Billy empfand und das war eindeutig mehr als Freundschaft.

Doch bevor ich Billy wirklich erzählen konnte was ich fühlte, gestand er mir wie ernst es zwischen ihm und Zoe nun war.

Tja und nun stand ich hier, mit gebrochenem Herzen und beobachtete die beiden. Am liebsten hätte ich mich mit einer großen Eispackung und einem traurigen Film vor den Fernseher gesetzt.

„Jane! Hier bewundert jemand deine Kostüme und möchte mit dir reden!", sagte die nervigste Lehrerin an unserer Schule und kam auf ihren 15 cm hohen High Heels zu mir herüber getippelt. Na gut so nervig war sie auch nicht, aber eigenartig war sie. Früher war sie die beliebteste auf unserer Schule. Jetzt war sie zurück gekehrt und hatte versucht meinen Bruder Ben um den Finger zu wickeln. Er war jedoch nun Glücklich mit unserer Schuldirektorin Rita Shaw zusammen.

„Was?", Ich drehte mich um und mein Lächeln erstarb.

Vor mir stand niemand anderes als Grey und Eli. Zur Erinnerung meine Chefin und ihr Neffe, bzw. Mein ex-was auch immer ?

„Jane! Was tust du denn hier?", sie blickte mich verwirrt an.

Ich war zu geschockt, um zu antworten und schaute nur zwischen den beiden hin und her.
Ich dachte bereits ich wäre aufgeflogen, als Eli antwortete „Äh...Jane hat erzählt, dass sie einer Theatergruppe an dieser High School aushilft. Wir haben ihr etwas geholfen bei den Kostümen!"
Grey und ich schauten ihn mit großen Augen an.
„Genau! Äh..Eli hat recht! Wie hat sie euch denn gefallen?", ich setzte ein Lächeln an, um selbstsicher zu wirken und schaute Grey an.
Diese runzelte nur die Stirn „Da hat wohl jemand zu viel Freizeit.. Naja, die Show war schlecht, wie bei einer ‚High School' schon zu erwarten, aber bei diesen Kostümen habt ihr wirklich gute Arbeit geleistet." Dann drehte sie sich um rief im gehen noch „Bis Montag im Büro, Jane!"

Erst als ich laut Luft ausstieß bemerkte ich, dass ich sie die ganze Zeit über angehalten hatte. Ich schaute Eli an „Danke!"
Eli setzte einen verwirrten Gesichtsausdruck auf „Wofür? Es war nur die Wahrheit und die Kostüme sind wirklich toll geworden. Wie läuft es mit dem komplizierten besten Freund?"

Ich lächelte ihn an, doch bei dem letzten Satz zuckte ich zusammen. Als wir auseinander gingen hatte er mir immerhin klar gemacht, dass Billy der eine ist. Aber Nein! Ich bin tapfer und lasse mich von sowas nicht unterkriegen. Ich setzte eine Maske auf „Ach alles bestens. Ich muss dann auch...äh..weg..irgendwo....Wir sehen uns Montag Eli" halb im gehen warf ich Eli noch ein nicht ganz so echtes Lächeln zu und ließ ihn verwirrt zurück.

Ich ging zurück zu meiner Schneiderecke und holte meine Tasche unter dem Tisch hervor. Dann suchte ich meinen Bruder Ben, da er mich mit nach Hause nehmen wollte. Ich ging an der Bühne vorbei und blieb stehen. Ben und Rita Shaw, unsere Schulleiterin alias Ben's Freundin standen dort. Eigentlich hatten sie sich getrennt, aber es sah verdächtig danach aus, dass sie sich wieder näher gekommen sind. Woran ich das erkannte? Naja, ich bezweifle, dass man sich als nur-Freunde küsst. Doch ich freute mich für die beiden, denn sie waren ein tolles Paar. Da ich sie nicht stören wollte machte ich mich zu Fuß auf den Weg nach Hause. Beim Gehen tippte ich Ben noch schnell eine Sms, dass ich schon weg wäre und er sich Zeit lassen könnte. Immerhin wollte ich seinem Glück nicht im Wege stehen. Zuhause ging ich direkt in mein Zimmer und machte mich Bettfertig. Als ich fertig war setzte ich mich auf die Bettkante und starrte an die Wand. Sogar eher auf das Bild, das dort ging. Das Bild von Billy und mir in der 5.Klasse. An diesem Tag hatten wir uns kennengelernt und sofort gut verstanden.

Flaschback

Heute war mein erster Schultag und ich war sehr aufgeregt. Mein Outfit hatte ich mir selber ausgesucht und es bestand aus einem blauen Ballerinarock, einem gelben Tshirt und einen dicken schwarzen Gürtel. Dazu hatte schwarze Ballerina an und im Haar einen Haarreif. Und nein dieser war nicht gelb oder blaue.....sondern ROT...ich war der festen Überzeugung gut auszusehen und so ging ich mit einem Lächeln in die Schule. Viele Schüler kamen mir entgegen und warfen mir abschätzende Blicke zu. „na kleine, in den Farbtoff gefallen?" sagte ein Mädchen zu mir. Ich richtete meinen Blick auf den Boden und wünschte, ich hätte etwas anderes angezogen, als sich ein Arm um mich legte. Erschrocken blickte ich in grüne Augen „Lass dich nicht ärgern, dass sind eh alles Idioten, die gleich aussehen. Die reichen Leute akzeptieren eh nur sich selbst, also immer schön fernhalten. Ich bin Billy und du?"
„ich bin Jane, Jane Qumiby" er lächelte mich an und seine Augen funkelten „Okay Jane Quimby, dann werden wir von nun an beste Freunde. Müssen uns ja gegenseitig vor den anderen Idioten schützen" er zwinkerte mir ein letztes Mal zu und verschwand wieder zwischen den anderen Schülern, bevor ich etwas erwidern konnte. Billy behielt recht. Schon nach kurzer Zeit wurden wir unzertrennlich.

Flashback Ende

Ich starrte traurig auf das Bild. Dort hatte Billy seinen Arm um mich gelegt und liefen durch den Flur. Ein Junge hatte Bilder zur Feier der neuen Einschulung – ja so nannte er es – geschossen. Das Bild hatte er mir Tage später in die Hand gedrückt, als ich an meinem Spind stand. Komische Leute auf meiner Schule.

Ich stand auf und entfernte das Bild von der Wand. Mit dem Bild in der Hand kroch ich ins Bett. Vorsichtig, als könnte es zerbrechen legte ich das Bild neben mir aufs Kissen. Ich drehte mich zu dem Bild hin und schlief mit einem letzten Blick auf das Bild ein.

Jane by DesignHistórias para pegar e não largar. Descubra agora