Heute ist der erste Tag nach den Ferien und ich freue mich darauf, nach zwei Wochen endlich meine Freunde wiederzusehen. Ich weiß, dass die meißten Jugentichen auf meiner Schule, es uncool finden, mit der Familie zu verreisen, aber mir macht das nichts aus. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern und ich liebe meinen kleinen Bruder Linus sehr, auch wenn er mir oft den letzten Nerv raubt.
Er ist fast Zwölf und noch sehr verspielt für sein alter. Manchmal bekommt man ihn Stundenlang nicht von seinen Lego-Spielsachen weg, mit welchen er seine meiste Zeit vertreibt. Meine Mutter ist Professorin für Biologie-zeugs. Ich verstehe nichts vn dem was sie macht. Mein Vater leitet eine Baugesellschaft. Alles in allem sind wir eine ziemlich glückliche Familie. Ich muss mich jetzt beeilen meinen Bus zu bekommen, ich will ja nicht am ersten Schultag zu spät kommen. Ich schnappe mir meine Tasche und meinen Hausschlüssel und sprinte die Treppe hinunter. Als ich unten ankomme renne ich fast Linus um, der auch auf dem Weg nach draußen ist. Gott sei Dank springt er rechtzeitig zur Seite. Ich rufe ihm schnell ein" Danke, ciao bis nachher!" zu und mache mich eiligen Schrittes auf den Weg zum Bus.
Ich habe Glück, der Bus kommt sofort und ich ,muss nicht in der Frühlingskälte warten. Als ich ensteige fährt mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich frage mich ob ich schon wieder krank werde. Ich hatte erst letzten Monat eine Lungenentzündung und war sogar deswegen im Krankenhaus. Keine Schöne Erfahrung. Allerdings geht es mir schon seit letzter Woche wieder gut und es wundert mich, dass schon wieder Krankheitsanzeichen auftreten. Soviel zum Thema gesund bleiben. Ich werde mir auf jeden Fall ein paar Orangen aus der Cafeteria besorgen um mein Imunsystem zu stärken. Vielleicht habe ich auch nur den Blick des busfahrers in meinem Rücken gespürt, obwohl das eher unwahrscheinlich ist. Mir wird es sicherlich bald besser gehen. Hoffentlich. Nächste Haltestelle steigt meine beste Freundin Lissi dazu und wir unterhalten uns über die Ferien, ihren neuen Freund und wie doof ihre Eltern mal wieder sind. "Hey, Yuko. Geht es dir gut? Du siehst total blass aus! Du wirst mir doch nicht schon wieder krank! Bald ist Frühlingsball und da darfst du auf gar keinen Fall fehlen. Michael würde sich umbringen wenn du nicht mit ihm hingehst!"fragt Lissi mich besorgt. " Ach, mir gehts gut" beruhige ich sie. Es ist nur die Uhrzeit, die mich fertig macht.
Wir komen an der Schule an und treffen unterwegs noch mehr von unseren Freunden. Wieder geht das "Und wie wars", "Bei mir wars toll", "doofe Schule" und so weiter los. Mnchmal denke ich, in der heutigen Gesellschaft gibt es keine wichtgen Themen mehr. Außer vielleicht Krieg, Krankheit und Armut, denn darüber kann man Stundenlang diskutieren ohne auf ein Ergebnis zu kommen.
Weiter im Text. Erste Stunde Deutsch. Das ist eins meiner Lieblingsfächer. Nicht schwer. Danach zwei Stunden Mathe. Schrecklich.Und dann Sport und Musik. Dann Schluss. Gar kein schlechter Tag. In Sport angekommen wird erst einmal die Namensliste durchgegangen. Alle sind da außer Hannes. Aber der fehlt immer. Beziehungsweise er schwänzt. Zwei weitere Mädchen sitzen auf der Bank und unterhalten sich. Wahrscheinlich haben sie Herrn Blogom gesagt, sie hätten ihre Tage. Tja, sie habens gut. Aber so schlim wie Mathe ist Sport nicht. Ich werds schon überleben.
Die Erwärmung besteht aus Zehn Runden durch die Halle rennen und Liegestützen für diejenigen, die nicht richtig mitmachen. Wenn es darum geht, ist Herr Blogom streng. Nach der Vierten Runde merke ich wie mir die Lungen schmerzen. Ungewöhnlich. So schlecht bin ich sonst gar nicht in Sport.
Wahrscheinlich nur späte Nachwirkungen der Lungenentzündung. Ich jogge die nächste Runde und hoffe, dass Herr Blogom nicht auf mich achtet. Falsch gedacht. "Miss Davis, wenn sie der Meinung sind eine Pause machen zu müssen, dann machen sie doch gleich ein paar Liegestützen dabei!". Ich will schon wiedersprechen und ihm Erklären, dass es mir nicht gut geht, als mich der Schwindel packt.
Ich sehe nur noch verschwommene Farben und dann wird alles Schwarz.
( Ich hoffe das erste Kapitel findet euren Gefallen und zeigt die Richtung, in die ich zu Schreiben gedenke...)
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Der andere Weg ins Licht
General FictionDie lebenslustige fröhliche Yoko muss am eigenen Leib erfahren, wie sich das Leben veränern kann. Schon bald muss sie sich entscheiden, ob sie für sich und ihr Leben kämpfen will oder ob sie alles aufgibt, was ihr wichtig ist. Das hier ist meine ers...
