Prolog

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Die dunkelblaue Tür vor mir, öffnet sich von alleine als ich ihr näher komme. Sie führt zu einem großem, undekoriertem Raum mit grauen Wänden und einem Geruch, der mich sehr stark an das alte Nähzimmer meiner Großmutter erinnert. Kein Geräusch ist zu hören, nicht einmal meinen eigenen Atem höre ich. Ich sehe mich um. Keine Fenster, keine Möbel. Nur die nackte Glühbirne, die von einem Kabel von der schwarzen Decke hängt. Da entdecke ich verwundert ein Band schwarzes Band aus Leder . Ich springe und versuche das Band in die Hände zu bekommen. Ich springe und springe und es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, bis ich es endlich zu fassen kriege. Durch den Zug öffnet sich eine Luke in der Decke und eine Leiter fährt langsam hinunter zu mir. Kurz zögere ich, setzte dann aber doch meinen Fuß auf die erste Sprosse der neu entdeckten Leiter. Neugierig auf das was mich erwartet steige ich hoch, bis ich mit der Hand den Stoff-Fetzen erreiche, der das einzige Hindernis zwischen mir und dem was dahinter liegt, ist. Vorsichtig schiebe ich den Stoff zur Seite und mit jedem Zentimeter wird es heller. Bis ich so geblendet bin, dass ich die Augen für einen Moment schließen muss. Als ich sie wieder öffne blicke ich in ein Paar leuchtende Moos-grüne Augen die keinen Meter von meinen entfernt sind und stolpere erschrocken zurück. Mit einem etwas schmerzhaften Sturz aus meinem Bett wache ich auf.
Wieder dieser Traum.

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⏰ Last updated: May 18, 2018 ⏰

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Aliud VivereWhere stories live. Discover now