Vorwort: Diese Geschichte ist eine Partnerstory. Ich schreibe die Sicht von Emilia und meine Storypartnerin von Lucas. ♥
"Morgenstund hat Gold im Mund" - "Alter, ich bin so auch schon reich genug!"
Lucas
Ein nervtötendes Brummen neben meinem Kopf weckt mich am frühem Montagmorgen.
Ahhh! Shit! Montag!
Montag ist der Schlimmste Tag der Woche!
Schon allein aus dem Grund, dass das Wochenende vorbei ist und man zur Schule muss.
Tja, aber was soll man machen?
Ich bin nicht so der Gesetzesbrecher, also werde ich wohl oder übel die ganzen Girls, die mich anbaggern über mich ergehen lassen müssen.
Nicht, das ich was dagegen hätte. Außerdem ist es ja nicht meine Schuld.
Die Mädchen mögen mich halt.
Was zwar höchstwahrscheinlich nicht an meinen inneren Werten liegt, sondern wohl eher an meinem Geld (oder besser gesagt, das Geld meiner Eltern) und meinem tollem Aussehen.
Na ja, also wäre ich selbst ein Mädchen, dann würde ich mich für den totalen Macho-Spacko halten.
Dann wäre es mir auch egal, ob ich reich und gutaussehend bin.
Aber den Mädchen scheint das egal zu sein. Hauptsache reich und heiß.
Irgendwie habe ich voll die Komplexe, das weiß nur keiner.
Denn sie alle denken, ich finde mich selber einfach cool und heiß. Aber so ist es gar nicht.
Ich meine, natürlich bin ich cool und heiß, und eventuell etwas eingebildet, aber eigentlich wäre ich viel lieber ein normaler Junge, mit normalen Eltern und einem normalen Haus.
Aber leider muss ich in dieser scheiß Villa wohnen, mit meinen Eltern, obwohl die sowieso nur ungefähr fünf mal im Jahr zu Hause sind, und unseren Hausangestellten.
Ich meine: Hallo?!
Welcher normale Mensch hat heutzutage noch Hausangestellte?
Richtig, keiner.
Mal abgesehen von der Queen und solchen Leuten.
Na ja, genug von meinem Leben, über das andere sicherlich total glücklich wären.
Ich schaue auf die Uhr und bemerke, das wir schon 7.15 Uhr haben. Ich müsste jetzt eigentlich aufstehen um mich zu duschen damit ich nicht zu spät komme.
Aber mein Bett ist so warm und bequem. Und ich bin nun mal ein geborener Langschläfer.
Um 7.30 Uhr kommt unsere Köchin, unser Mädchen für Alles habe ich gefeuert, weil sie mir zu anhänglich war, in mein Zimmer um zu gucken ob ich schon wach bin.
"Na, Mister Davies. Also, wenn Sie bald nicht aufstehen kommen Sie noch zu spät zur Schule!
Und was würden nur Ihre Eltern dazu sagen?"
"Haha. Die sind doch nicht mal da, also werde sie wohl nichts sagen. Aber falls es dich beruhig, Elisabeth, werde ich jetzt aufstehen um mich zu Duschen, damit ich ja nicht zu spät in die geliebte Schule komme", sage ich und stehe auf und gehe an Elisabeth, die übringends schon etwas älter ist und es deshalb auch mit mir aushält, vorbei in unser, beziehungsweise mein, Badezimmer.
Mein Badezimmer ist so richtig übertrieben prunktvoll.
Der Boden ist aus Marmor und der Spiegel ist mit irgendetwas Funkelndem besetzt, was ich total kitschig finde. Ich meine,welcher Junge möchte einen Spiegel mit funkelndem Zeugs?!
Richtig, keiner.
Ich steige aus meinen Klamotten und dusche mich.
Also ich fertig bin, ziehe ich mir eine Jeanshose an und ein schwarzes T-Shirt.
Aber keine Markenklamotten, darauf habe ich keine Lust.
Ein Blick in den Spiegel sagt mir, dass ich heute mal wieder so richtig heiß aussehe.
Mit meinen verwuschelten dunkelblonden Haaren und meinen heißen Körper, über den sich das T-Shirt spannt.
Ja, ich bin bereit für die Schule.
Als ich durch unser riesen Haus latsche, auf den Weg in die Küche, begegne ich Herbert unseren Gärtner.
"Guten Morgen Luc! Na, hast du gut geschlafen?"
"Ja, und du Herbie?", frage ich ihn zurück, wobei ich, um ihn zu ärgern, seinen Spitznamen benutze.
"Ja, ich auch. Luc, ich weiß du magst das Thema nicht, aber du müsstest dir echt mal ein neues Mädchen für Alles besorgen.
Ich kann mich nicht um dieses riesen Haus und den riesen Garten kümmern", sagt Herbert und blickt mich ernst an.
"Ja ja, ich weiß, aber ich habe halt noch nicht die Richtige gefunden", sage ich.
Na ja, eigentlich möchte ich gar kein Mädchen für Alles.
Ich möchte so normal wie möglich bleiben.
Aber da Herbert wie ein Vater für mich ist, werde ich mir wohl oder übel eine Haushälterin anschaffen müssen, damit er weniger Arbeit hat.
"Um ehrlich zu sein, Luc, glaube ich, dass du gar keine Lust hast, dir eine Neue zu besorgen. Und deshalb werde ich das übernehmen."
"Mhh, na gut. Mach das, aber bitte nicht so eine wie Charlotte.
Mann, die war ja mal mega ätzend."
"In Ordnug Luc. Aber jetzt solltest du echt mal in die Schule gehen. Wir haben nämlich schon ...", er guckt auf seine Uhr, "... 7. 55 Uhr und 48 Sekunden. Und wenn mich nicht alles täuscht, fängt die Schule bei dir um 8 Uhr an. Also jetzt geh schon."
"Was?! Es ist schon fünf Minuten vor Acht. Scheiße!
Das schaffe ich nicht mehr. Also ich komme so gegen fünf Uhr nach Hause. Bis dann!", rufe ich Herbert noch im Weggehen, oder eher Weglaufen, zu.
Tja, mein Frühstück kann ich mir dann ja mal abschminken.
Manno!
Ich steige aus meinem Auto, ein richtig cooler Porsche, und gehe ganz gechillt zum Eingang.
Es ist jetzt schon 8.15 Uhr, also bin ich sowieso zu spät.
Als ich meinen Klassenraum erreicht habe, gehe ich ohne anzuklopfen hinein.
"Ahh, Mr. Davies leistet uns auch Gesellschaft. Ist ja schön.
Heute Nachmittag können sie dann noch hier bleiben", sagt Ms Halgebirg, eine Frau um die 30 und meine Mathelehrerin.
"Aber ich bleibe doch immer gerne bei Ihnen, Ms Halgebirg", sage ich mit einen frechen Grinsen im Gesicht und setzte mich auf meinen Platz neben meinem besten Freund, Max.
"Alter, warum bist du schon wieder zu spät?", fragt er mich flüsternd.
"Ich habe doch mein Mädchen für Alles gefeuert, und ich wollte nicht aufstehen", gab ich zu.
"Ja, aber ich dachte du hast dir eine Neue angeschafft", sagt Max verwirrt.
"Nö, hatte keine Lust. Aber Herbert will das übernehmen, also werde ich nachher garantiert eine Neue haben." Ich verdrehe genervt meine Augen.
"Mr. Davies! Erst zu spät kommen und dann auch noch die anderen Schüler ablenken! Schämen sie sich!", ruft Ms Halgie durch den Raum.
Max zuckt zusammen und schaut schuldbewusst auf. Oh Mann! Er ist schon ein kleiner Streber.
"Ach, Ms Halgebirg. Das müssen sie doch positiv sehen.
Wäre ich nicht zu spät gekommen, könnte ich nicht den heutigen Nachmittag mit Ihnen verbringen", sage ich anzüglich.
Ms Halgie wird rot und die ganze Klasse fängt an zu lachen.
Tja, ich bin halt einfach cool.
Als ich um fünf Uhr endlich nach Hause fahren darf, bin ich extrem genervt.
Der heutige Tag war echt scheiße.
Wir haben zu allem Überfluss einen Überraschungstest in Bio geschrieben. Und ich kann Bio nicht leiden.
Dann musste ich Ms Halgie noch eine Stunde Gesellschaft leisten und sie hat doch ernsthaft mit mir geflirtet.
Was ich ekelig fand, da eine 30 jährige Frau nun Mal echt nicht mit einem 18 jährigen Kerl rumflirten sollte. Besonders nicht, wenn die besagte Frau die Lehrerin vom besagten Kerl ist.
Na ja.
Ich stelle mein Auto in die Garage und gehe in unser Haus.
Mhh, das Einzige, was ich jetzt will, ist meine Ruhe.
Ich laufe die Treppe hinauf und reiße meine Zimmertür auf.
Ich bleibe aber überrascht stehen, als ich ein Mädchen mit einem dunklem langen Pferdeschwanz entdecke, dass ...
Wühlt sie etwa in meinen Sachen rum?!
Das Mädchen dreht sich geschockt um.
Ich sehe sie hasserfüllt an.
"Was machst du da?"
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Dancing Feelings
RomanceLucas und Emilia. Zwei unterschiedliche Persönlichkeiten. Lucas ist reich und der typische Schönling, während Emilia sich nicht sonderlich hübsch macht und eher in ärmlicheren Verhältnissen wohnt. Als ihre Mutter schwer erkrankt, braucht sie dringen...
