Finley Jacobsen war ein sehr fleißiger Junge und ein Routinier.
Als er an jenem sonnigen Tag den Hauptausgang der Universität verließ,stieß er mit einem Mädchen zusammen. Sie hatte einen Stapel Bücher in der Hand,der ihr nun aus der Hand fiel. Finley half ihr nicht,die Bücher aufzuheben,weil es seine Routine störte. ,,Hey Rosemary,mein Name,was geht",anscheinend war sie nicht erbost über sein ganz und gar nicht Gentleman-mäßiges Verhalten. ,,Guten Tag,Finley, nichts geht",murmelte er. ,,Ah du bist dieses Superhirn,nicht wahr?" ,,Nein du verwechselst mich mit Finley Marcus,aber danke." Er musste immer wieder dieses sonderbare Wesen namens Rosemary mit den langen blonden Haaren anstarren. ,,Bock auf 'ne Party",fragte sie ihn frech. ,,Öhhm... meinst du eine mit Alkohol???" ,,Ja alter,ohne Alk geht's doch nicht." Langsam wurde es Finley zu blöd mit dieser frechen Schnepfe. ,,Wir kennen uns doch kaum",erwiderte er. ,,Kennst du Nathaniel?" ,,Ja,er sitzt neben mir." ,,Na also,dann komm ich dich morgen Abend um 6 abholen", beschloss Rosemary. ,,Aaaaber das geht nicht",stotterte Finley. Sie ging nicht auf ihn ein und fragte weiter:,, Wo wohnst du?" ,,Bond street 46." Rosemary antwortete nicht und lief davon.
Als Finley zuhause war, war ihm zum Heulen zumute. Er raufte sich die Haare und trat gegen seinen Sessel. Seine ganze Routine war buchstäblich am Arsch. Er wollte das nicht und dennoch wollte er es.
Das war Kapitel eins!
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Am nächsten Tag aß Finley exakt eine halbe Scheibe Brot,welches mit genau 3mm hoher Lyoner belegt war. Dann trank er genau 3/4 l Schwarztee.
An der Universität schaute er in seinen Spind,der mit etwas Undefinierbaren bekritzelt war(später bemerkte er, dass es Rosemarys Telefonnummer war). Der Unterricht verlief gut. Finley bekam seinen Aufsatz zurück (eine glatte 1,0,oh ja das war auch Routine). Später schaute er auf sein Handy und sah ein Licht aufleuchten.
Rosemary schrieb: Hey,Finley,hoffe du kommst!? :)
Er schrieb: Joa,mal sehen
Sie antwortete: Du bist so ein Stubenhocker,erlebst gar nichts☺
Darauf antwortete er nichts mehr. Als der Unterricht fertig war,lief er durch den Hauptausgang hinaus und stieg in den Bus. Mittags lernte er und zerbrach sich seinen Kopf ob er zur Party ging oder nicht. Schließlich kam er zu dem Ergebnis hinzugehen,aber immer auf dem Absprung zu sein. Um 17:12( Routine) schaute er auf seine Uhr,duschte,schlüpfte dann in ein kariertes Hemd und in eine schwarze Jeans. Seine Turnschuhe hatte er auch an. 17:54(keine Routine) klingelte es und Rosemary stand vor der Matte.
Sie trug ein bauchfreies Sweatshirt,dass sie mit einem hochwertigen Lederrock kombiniert hatte. Ihre blonden Haare hatte sie antoupiert. Sie war stärker geschminkt als bei der ersten Begegnung. ,,Hi Fin",zwitscherte sie und musterte ihn. ,,Hey",grinste er und rief ihn die Küche hinein:,,Ciao Mum! Kann später werden!" ,,Klar,pass auf dich auf Schnucki",sagte sie. ,,Hmm ja.. gehen wir",fragte Rosemary und warf ihren Schlüssel in die Luft. ,,Ja ok."
Finley hatte sich alles vorgestellt,aber nicht,dass dort eine mintfarbene,mit Aufklebern übersäte Vespa stand,mit zwei knallpinken Helmen,welche auf dem Sitz lagen. ,,Worauf wartest du? Steig auf!" Finley streifte sich den Helm über und sie brausten los.
Das war Kapitel zwei!
*****
Auf der Party angekommen-Nathaniel wohnte im Studentenviertel der Stadt- sah Finley schon einige angetrunkene Personen. Ein paar grüßte er höflich. Rosemary holte ihm eine Cola und die beiden tanzten miteinander. So ging das ca. noch 5 Stunden weiter,bis er merkte, dass Rosemary nicht mehr da war. Außerdem merkte er auch,dass ihm das ohne Routine viel besser gefiel. Dann nahm er etwas war,eine sehr komische Bewegung,nee oder? Das kann doch nicht sein,nein das passte überhaupt nicht! Rosemary weinte. Sehr laut und sehr schrill. ,,Rose! Was ist?!" Er lief zügig rüber und sah sie einfach nur an. Schließlich sagte sie:,,Ich will weg von hier,ich will nicht mehr auf Routine pfeifen. Bitte bring mich nach Hause!" Doch er tat es nicht,denn er pfiff ja auf Routine und sein Helfersyndrom war Routine.
Ende:)
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Die Routine des Finley Jacobsens
Teen FictionDarum geht's: Ein 17-jähriger Junge namens Finley liebt Langweile und Routine. Er studiert an der Universität Literatur. Finley hat immer das Gleiche dabei: Einen feuerroten Ringordner mit exakt 7 linierten Blättern drin,ein Ledermäppchen mit grünem...
