Wie ein kleines Kind hüpfte ich durch mein Zimmer und packte meine letzten Sachen zusammen. Heute ist mein letzter Tag hier und ich konnte es kaum erwarten endlich umzuziehen. Ich hatte einen Job bei einer großen Marketing Firma in Sydney bekommen was hieß das ich Deutschland verlassen würde und einen neu anfang haben werde.

"Auf Wiedersehen Kathie" schluchzte meine mom "heey ich bin ja nicht aus der Welt, wir können jeden Tag skypen und ich komme euch auch besuchen. Hör auf zu Weinen mom sonst überlege ich mir das ganze doch noch anders" lachte ich nervös
"Du sagst das so leicht aber ich muss hier mein baby gehen lassen"
"Mom es tut mir leid ich muss zu meinem Flieger. Ich liebe dich"
"Ich liebe dich auch Kathie Kat" so hatte sie mich seit Jahren nicht mehr genannt, ich fiel ihr um den Hals und danach meinem Vater "Bis bald Katharina" er umarmte mich fest und dann lief ich mit meinem letzten Koffer los.
Als ich mich ein letztes mal umdrehte sah ich meine mom Tränen aufgelöst in den armen meines Dads "Ich liebe euch" rief ich und drehte mich wieder um. Bye Bye Köln.
Ich stieg in meinen Flieger und setzte mich auf meinen Platz der zu meinem Pech auch noch direkt am Fenster war. Ich atmete tief ein und setzte mich, kurz darauf setzte sich jemand neben mich. Ich warf einen kurzen Blick auf ihn und mir stockte beinahe der Atem neben mir saß ein unglaublich attraktiver Mann mit leichtem Drei Tage Bart, definitiv Mr Perfect!
Ich schüttelte den Kopf und Konzentriere mich wieder auf mein Handy, ich stellte es auf Flugmodus und steckte mir die Kopfhörer in die Ohren. All Time Low dröhnte in meinen Ohren und ich versuchte mich zu entspannen was bei meiner Flugangst nicht unbedingt einfach war. Oh Gott ich schaff das!
Plötzlich wurde mir ein Kopfhörer heraus gezogen und ich guckte verdutzt zu dem Mann neben mir der sich lässig zu mir drehte "Ich will auch Musik hören" sagte er trocken und drehte sich wieder weg.
"Ehm naja wie wär's wenn du dann deine eigene Musik hörst?" Arroganter Arsch!
"Nope deine gefällt mir ganz gut und jetzt shht ich will schlafen. "
Wow so viel zum Thema Mr Perfect!
Ohmann ich brauch die Musik doch um mich wenigstens ein bisschen abzulenken.
Das Flugzeug startete und ich wurde immer Unruhiger. Ich zappelte auf meinem Platz hin und her und versuchte nicht aus dem Fenster zu gucken bis sich plötzlich eine Hand ziemlich weit oben auf meinem Oberschenkel platzierte.
"Sie sollten ruhiger sitzen bei ihrem gezappel kann ja kein Mensch schlafen" nuschelte der Mann neben mir.
"Oh das tut mir aber leid" zischte ich ihn an
"Kommen sie Lady wir tauschen Plätze dann müssen sie nicht am Fenster sitzen"
"Danke" nuschelte ich und tauschte den platz mit ihm.
Irgendwann wurde ich dann müde und schlief ein und als ich wieder aufwachte lag mein Kopf auf der Schulter des Unbekannten und er hatte einen Arm um mich gelegt.
Ich setzte mich sofort wieder auf und musterte ihn nervös.
"Na Dornröschen wieder wach? " lächelte er leicht ohne von seinem Buch auf zu blicken "Was lesen sue da? " fragte ich ohne auf seine aussage einzugehen "Bel Ami, unwahrscheinlich das sie das kennen"
" Doch ich mag diesen Roman von Maupassant."
Er antwortete mir gar nicht sondern musterte mich nur von oben bis unten was mir mehr als unangenehm war. "Aaron"
"Hm was? " fragte ich völlig verdutzt was ihn nur dazu brachte die Augen zu verdrehen "Mein Name, ich heiße Aaron."
"Oh achso ehm Katharina"
"ein sehr schöner Name"
"Vielen Dank"
Danach war unsere Konversation auch schon wieder zu ende und ich versuchte wieder zu schlafen was mir nach einer weile auch wieder gelang.
Ich wurde durch ein starkes wackeln wieder wach und merkte das wir in Turbulenzen geraten sind.
Oh nein, nein nein nein.
Aus Angst krallte ich meine finger in die sitze und fing an schneller zu atmen. Ich HASSE fliegen. Ich schloss die Augen und versuchte mich zu beruhigen bis auf einmal Aaron seine Hand mit meiner verschränkte
"ist schon okay das sind ganz normale Turbulenzen kein Grund zur sorge, außerdem haben wir es fast geschafft" lächelte er mir zu. Ich war zwar nicht überzeugt aber nickte trotzdem und nahm seine Hand noch fester in meine was er nur mit einem leichtem drücken erwiderte.
Er hatte recht nach ca. einer Stunde kam aus den Lautsprechern die meldung das wir in kürze Landen würden, erleichtert atmete ich aus.
Ich stieg als eine der letzten aus um dem gedrängel aus dem weg zu gehen und ging zur Gepäck Ausgabe.
Als ich den Flughafen endlich verließ regnete es in strömen was mich dazu brachte das ich die Augen schloss und den Regen auf meine Haut prasseln ließ, plötzlich wurde ich ruckartig umgedreht und weiche Lippen pressten sich auf meine. Völlig schockiert hielt ich die luft an bis sich die Person von mir löste.
"Den habe ich mir doch wohl verdient" grinste Aaron und ging dann einfach weg.
Ich stand geschlagene fünf Minuten wie ein Idiot im Regen und wusste nicht was ich machen sollte bis ich mich dazu entschloss meine Mitfahrgelegenheit zu suchen.
Ein älterer Mann hielt ein Schild im der Hand auf dem dick und fett Katharina Ackless stand, ich ging zu ihm und reichte ihm die Hand.
"Hallo ich bin Katharina" der Mann nahm sofort meine Hand fest in seine
"Hallo Miss, Joseph mein Name"
"Hallo Joseph"
"Kommen sie Miss es regnet ja wie aus Eimern."
Wir stiegen in den glänzenden grauen Audi und fuhren los.
"Also Miss ich fahre sie jetzt zu ihrem Apartment, für den Rest der Woche haben sie noch frei allerdings ist morgen abend acht Uhr ein kleines Geschäftsessen bei dem sie die wichtigsten Mitarbeiter Kennenlernen werden, die Adresse gebe ich ihnen in ihr Navi ein. Dieses Auto sowie die Wohnung wird ihnen von der Firma zur Verfügung gestellt. Ich hoffe das sie sich hier Wohlfühlen werden." sagte er freundlich
"Vielen Dank Joseph"
Nach einer einstündigen Fahrt kamen
Wir an einem großen, edel aussehendem Gebäude an.
Joseph parkte den Wagen genau davor und wir stiegen aus, er gab mir Auto sowie Wohnungsschlüssel und verabschiedete sich.
Joseph sagte mir noch das meine Wohnung im dritten Stock ist also fuhr ich mit dem Fahrstuhl nach oben und schloss die Tür auf, was ich dort sah machte mich sprachlos. Das Apartment war einfach riesig und eine wand des Wohnzimmers war komplett aus Glas und gab einen fantastischen Blick auf die Stadt frei.
Auch der Rest der Wohnung war wunderschön doch ich war zu müde um alles genauer zu erkunden weshalb ich mich entschied meine Sachen auszupacken und dann eine heiße Dusche zu nehmen. Das Wasser prasselte auf meine Haut und ließ meine angespannten Muskeln entspannen. Nachdem ich fertig war mit Duschen warf ich mich wortwörtlich in das riesige weiche Bett und schlief sofort ein.
Am nächsten Tag wurde ich durch meinen unerträglichen Hunger wach, OMG ESSEN ich konnte nur hoffen das etwas in dieser Perfekten Wohnung war weshalb ich in die Küche rannte und den Kühlschrank aufriss, Gott sei Dank. Der Kühlschrank war voll mit allem möglichen deshalb entschied ich mein einfach für Pancakes mit Sirup.
Als ich fertig mit Frühstücken war war es erst 14.00uhr also beschloss ich mir die Wohnung genauer anzuschauen und wurde von Raum zu Raum immer sprachloser.
Zum Schluss ging ich auf den Riesigen Balkon auf den man durch das Wohnzimmer kam. Eine warme Brise wehte, man hörte leicht den Verkehrslärm der weit unter meinen Füßen herrschte. Von hier aus konnte man fast schon bis zum Meer gucken, Es war einfach unglaublich!
Ich blieb noch bis kurz vor um sechs hier draußen und entschied mich dann dazu mich für das Geschäftsessen fertig zu machen.
Ich zog ein eng anliegendes, hochgeschlossenes blaues Kleid an das mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel ging.
Meine langen Schwarzen Haare lockte ich leicht und ließ sie offen über meine Schultern fallen. Mein Make-Up viel dezent aus, ich machte einen leichten Lidstrich und legte einen wunderschönen dunkel rosa farbenen Lippenstift auf.
Gegen halb acht war ich dann mit allem fertig und fuhr los.
Das Navi führte mich zu einem sehr edel aussehenden Restaurant. Am Empfang wurde ich zu einem großen Tisch geführt an dem bereits alle Plätze bis auf einem besetzt war, Ich begrüßte jeden einzeln und setzte mich auf den freien Platz neben den jungen Mann und als ich ihn dann genauer betrachtete blieb mir die Luft weg.
Das ist doch dieser Aaron aus dem Flugzeug, er schien mich noch gar nicht erkannt zu haben weshalb ich ihn genauer musterte. Er hatte seine Schokoladen braunen Haare nach oben gegelt und trug einen Dunkelblauen Anzug durch den Mann sehen konnte wie Muskulös er eigentlich war, sein drei Tage Bart war weg. Plötzlich drehte er seinen Kopf zu mir und blickte mich durch unglaublich grüne Augen an, wie konnten mir diese Augen nur entgehen?!
Er lächelte mich extrem heiß an und sagte fröhlich
"Hallo Katharina schön sie wiederzusehen" dann beugte er sich vor, küsste meine Wange und flüsterte in mein Ohr "na gefällt ihnen was sie sehen? " ich wurde sofort rot und drehte mich weg von ihm. Alle Mitarbeiter stellten sich mir vor und begrüßten mich herzlich, nach einer weile entschuldigte ich mich und ging zur Toilette um mich frisch zu machen, gerade als ich wieder heraus wollte drückte mich jemand wieder in die Toiletten und presste seinen Körper gegen meinen
"Sie haben Ja keine Ahnung wie verdammt heiß sie aussehen" Aarons Hand wanderte langsam zu meinem Reißverschluss am Rücken und zog ihn leicht nach unten
"Wie gerne ich ihnen doch jetzt dieses Kleid vom Leib reißen würde" knurrte er und verteilte leichte Küsse auf meinem Hals, Ich war zu sprachlos um irgendetwas zu sagen.
Plötzlich presste er wieder seine Lippen auf meine und aus irgendeinem Grund erwiderte ich diesen Kuss bis ich endlich wieder Herr meiner Sinne wurde und ihn von mir drückte
"Machen sie das nie wieder und jetzt verpissen sie sich" zischte ich ihm entgegen doch er lachte nur und gab mir einen letzten Kuss auf die Wange bevor er ging.
Ich spritzte mir kaltes Wasser ins Gesicht und versuchte mich zu beruhigen. Was war nur mit mir los?! So bin ich doch sonst auch nicht!

Erstes Kapitel.... Ich hoffe es hat euch gefallen und sorry für alle Rechtschreibfehler

TomorrowWhere stories live. Discover now