Erschrocken fuhr ich in meinem Bett hoch und schaute mich um. Hatte ich das alles nur geträumt? Hoffend darauf, dass es nur ein Traum war, lief ich zu meinem Handy, das an der Steckdose am anderen Ende des Zimmers hing. Zitternd nahm ich das Handy in die Hand und schaltete es ein. Die Nachrichten die der Mann gestern schrieb waren immernoch da. Jetzt bemerkte ich erst, dass es schon 6:59 war. Ich musste in die Schule! Schnell packte ich meine Sachen zusammen und rannte dann wie ein Irrer die Straßen entlang bis zur Schule. Dort wurde ich schon von meinen Freundinnen erwartet. "Hey! Du bist wieder da!" Rief Lea in meine Richtung und sprang mich an. "Wir dachten du wärst einfach weg gewesen." Meinte Lulu so monoton wie immer. "Aber gestern war so 'n Junge neu in unserer Klasse und meinte zu uns du wärst fast ertrunken und musstest ins Krankenhaus. Stimmt das?" Im ersten Moment war ich glücklich dass Julian wohl doch in unsere Klasse gekommen ist, wurde dann aber wieder ernst und nickte leicht. "Und wenn das wirklich ein Freund von dir ist.. wo ist er dann?" Fragte nun Melina mit einem neugierigen Gesichtsausdruck. Ich ließ den Kopf hängen und meinte: "Er ist hingefallen und hat sich die Wirbelsäule angebrochen. Er liegt jetzt im Krankenhaus." Sie guckten sich an und brachen dann in Gelächter aus. "Was ist?" Fragte ich wütend. "Wenn man hinfällt bricht man sich nicht die Wirbelsäule, vielleicht prellt man sich was wenn man ganz unglücklich fällt, aber man bricht sich nichts." Gab Melina noch immer lachend zurück. "Hmm..da hast du eigentlich Recht.. Ich gehe gleich nach der Schule zu ihm und kläre das. Aber jetzt gehen wir erstmal in die Schule." Die anderen nickten und ich lächelte. Die Schule war langweilig wie immer. Als ich dann um 11:55 Uhr aus der Schule kam, verabschiedete ich mich von meinen Freunden und lief in Richtung Krankenhaus. Dort angekommen ging ich an die Rezeption und fragte noch wo Julian sich befindet. Sie meinte dass er in Zimmer 230 sei. Gar nicht gut. Denn die Zimmer 200-300 waren für Notpatienten und lebensbedrohte Patienten gedacht. Aber dennoch rannte ich zum Aufzug und fuhr ins Stockwerk 3. Dort rannte ich den langen Gang bis zu Zimmer 230 und riss das Zimmer auf. Dort stand eine Frau die ein herzzereißendes Weinen von sich gab. War das seine Mutter? Beängstigt und verfolgt von den Blicken der Ärtzte die daneben standen,trat ich ans Bett. Doch da lag nur ein alter Mann. Er sah schrecklich aus. Ich schluckte und lief langsam wieder aus dem Zimmer. Ich schaute nochmal nach der Zimmernummer. Es war 230, kein Zweifel. So schlurfte ich wieder zurück nach unten und erklährte der Frau, dass da ein alter Mann war. "Oh, tut mir leid, ich bin um eine Zeile verrutscht. Das passiert mir in letzter Zeit öfter. So..Zimmer 231 ist aber das Richtige." Erleichtert bedankte ich mich bei der Frau und lief den Weg wieder nach oben. An Zimmer 231 angekommen, stürmte ich einfach hinein und sah dort eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen auf dem Schoß. Ich kannte das Mädchen doch irgentwo her..Ach ja! Das war seine Schwester! Nun war ich mir sicher, dass ich richtig war und kam langsam auf die beiden zu. "Du bist doch die Freundin meines Bruders!" Rief das Mädchen. Wie hieß sie nochmal..Lena! "Ähm..Entschuldigung, aber wer sind sie?" Fragte die Frau, die offentsichtlich seine Mutter war. "Ich bin..eine Freundin ihres Sohnes." Gab ich als Antwort. "Hm? Ouh nein, ich bin nicht seine Mutter, ich bin seine große Schwester. Unsere Mutter lebt in England und kommt so jede 3 Monate für 'ne Woche nach Hause." "Ouh, okey.. das hab ich nicht gewusst." Gab ich zurück und kam langsam auf das Bett zu. Dort lag mein bester Freund im Bett und schlief wieder. Er sah so friedlich aus wenn er schlief. "Ähm..was ist mit ihm passiert?" Fragte ich unsicher. "Er ist aus dem Fenster etwa 10 Meter tief gefallen." Ich schreckte hoch. "Mir wurde gesagt, er wäre unglücklich auf dem Boden hingefallen." Meinte ich erschrocken. Also war das dieser Mann von gestern. "Haben sie etwas von diesem Mann mitgekommen, der gestern hier war?" Fragte ich nochmal und die Schwester nickte. "Er vergiftete ihn mit dem gleichen Gift, das er auch dir verabreicht hatte. Aber er wurde festgenommen, du brauchst dir also keine Sorgen machen." Erleichtert atmete ich auf und setzte mich auf den Stuhl der neben dem Bett stand. Wiedermal kamen mir die Tränen, doch plötzlich schlug er seine Augen auf. Ungläubig sah ich ihm in seine blauen Augen. Er lächelte mich an und meinte: "Ich lass dich nicht allein!" Meine Augen fingen an zu tränen und ich fiel ihm um den Hals. Er streichelte beruhigend meinen Rücken und flüsterte: "Es wird alles gut. Das versprech ich dir."
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a love between worlds ~Zelda FF~
FanfictionDie 13 jährige Johanna hat nur wenige Freunde und so kommt es, dass sie sich ihre Freunde einbildet. Doch was wenn ihr imaginärer Freund Link sie in der echten Welt besucht? Findet es heraus~♡ Liebäää undso :3 Namensnennungen von Animes enthalten Sp...
