„Ein Jahr. Ein Vertrag. Keine Gefühle - das war der Deal."
Laura Krasniqi, 24, Studentin der BWL und Tochter einer albanischen Familie, hat für Drama eigentlich keine Zeit. Zwischen Uni, Nebenjob im Boxstudio und der Suche nach einem Praktikum läuft...
Zuerst einmal möchte ich mich von Herzen bedanken, dass du dich entschieden hast, meiner Geschichte eine Chance zu geben. Es bedeutet mir wirklich viel, dass du hier bist.
Bevor du mit dem Lesen beginnst, bitte ich dich, einen kurzen Blick auf die Triggerwarnungen zu werfen. Manche Themen können belastend sein, deshalb ist es mir wichtig, dich im Voraus darauf aufmerksam zu machen.
Triggerwarnungen für diese Geschichte:
• Toxische Familienverhältnisse • Familiärer Druck • Emotionale Manipulation • Gewalt und Bedrohungen • Streit und Konflikte • Eifersucht • Angst und Stress
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe, Laura und Arben können dich auf ihrer Reise mitnehmen und dir einige schöne, aber auch emotionale Lesestunden schenken.
Über Votes, Kommentare oder Feedback freue ich mich jederzeit – sie motivieren mich unglaublich beim Schreiben.
Viel Spaß beim Lesen!
𝑲𝑳𝑨𝑷𝑷𝑻𝑬𝑿𝑻
„Du wirst es bereuen, mich verlassen zu haben." Ich schloss für einen Moment die Augen. Warum verschwand er nicht endlich aus meinem Leben? „Blerim... bitte. Hör auf, mich anzurufen."
„Nein. Du gehörst mir." Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Ich wollte gerade auflegen, als mir plötzlich das Handy aus der Hand genommen wurde. Erschrocken fuhr ich herum.
Ein Mann, den ich noch nie zuvor gesehen hatte, stand hinter mir. Er war groß, hatte dunkle Haare und einen ruhigen Blick, der mich für einen Moment sprachlos machte. Ohne mich auch nur richtig anzusehen, hielt er sich mein Handy ans Ohr.
„Hör mir jetzt ganz genau zu." Seine Stimme war ruhig. Fast schon zu ruhig. Ich stand immer noch wie erstarrt da. Ich verstand überhaupt nicht, was hier gerade passierte. Wer war dieser Mann, dass er mir einfach mein Handy aus der Hand nahm?
„Wenn sie dir sagt, dass sie nicht mehr von dir angerufen werden will, dann akzeptierst du das gefälligst." Ich konnte nicht hören, was Blerim antwortete. Der Fremde schmunzelte lediglich.
„Nein, sie braucht keinen Mann, der für sie spricht." Eine kurze Pause. Dann verschwand das Schmunzeln aus seinem Gesicht. „Aber offensichtlich braucht sie jemanden, der dir endlich klarmacht, was ein Nein bedeutet."
Mein Herz schlug schneller. Wer war dieser Typ? Warum mischte er sich überhaupt ein? Kurz darauf legte er auf, drückte mir mein Handy wieder in die Hand und nickte mir knapp zu.
„Pass besser auf dich auf." Dann drehte er sich um und ging. Ich blickte ihm völlig überfordert nach.
Was war das gerade gewesen? Warum hatte er mir geholfen? Ich kannte nicht einmal seinen Namen. Und trotzdem sollte genau dieser Fremde mein Leben für immer verändern.
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