abkühlen

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Die dichterische Taubheit fühlt sich an wie ein Brechen im Wind.
Meine Geschichten sind abgekühlt,
meine Worte verstauben,
zusammengefaltet
in der kleinen Schublade,
zwischen Notizblockseiten,
obwohl sie sich
einst bauten,
wie Türme zu Babel.
Sie türmten sich entlang der Wölbungen
meiner Fingerkuppen.

Sie zischten, als sie sich emporschlugen.

Du sagtest einmal:
Worteschaffen ist Alchemie und manchmal bleibt die Mixtur trübe.
Doch ich bin eigensinnig, ein wenig zu ungeduldig für
langsame Metamorphosen.
Erzähl mir von Geduld und Atemholen,
dem Anhalten beim Rennen
und vielleicht gebe ich nach.

Verzeih mir meine Rastlosigkeit.

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⏰ Last updated: Mar 11 ⏰

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katharsis voller schusslöcher, sie hat mich belogenWhere stories live. Discover now