So viele Emotionen auf einmal fluteten seinen Kopf. Sae war übernächtigt, denn es war ihm gänzlich unmöglich in Flugzeugen zu schlafen, völlig egal wie lange der Weg oder wie teuer die Sitze waren.
Das Gespräch mit seinem Bruder nach seiner Ankunft zurück aus Spanien war aufreibend und machte ihm wie so oft bewusst, an was es ihm fehlte, um der beste Striker zu werden. Die Unterhaltungen mit seinen Eltern waren war herzlich, aber er wollte nur mehr in sein Apartment.
Amara antwortete seit zwei Stunden nicht mehr auf seine Nachrichten, dabei war es erst 19:00. Nach seiner Landung war sie überlicherweise immer am Schreiben.
Als Sae schließlich bei der Tür zu seinem Apartment ankam, erwartete er Staub und muffigen Geruch, aber er wollte keine Arbeit darin investieren jemanden zu Reinigung zu schicken und seiner Mutter wollte er dies schon gar nicht zumuten, also ließ er es bleiben. Als sich der Schlüssel nur einmal drehen ließ, hob er verwundert die Augenbrauen. Er öffnete die Tür, Licht empfing in, Musik und ein angenehmer Geruch.
„Was zum..?"
Als er eintrat und die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, hörte er, wie ein harter Gegenstand hingelegt wurde und Amara kam um die Ecke.
„Du bist schon da? Willkommen zu Hause!!", sie öffnete ihre Arme und Sae spürte, wie alle aufgestauten Gefühle plötzlich aufeinmal auf ihn einprasselten. Er stolperte ihr regelrecht entgegen, nahm sie in seine Arme und drückte sie so fest er konnte an seinen Körper.
Amara wusste, wie es ihm ging. Sie wusste von all dem, was er die letzten Monate erlebt hatte und wie es ihn verletzte. Sae brach in Tränen aus, sie hatte eine ähnliche Reaktion erwartet, aber dass er so heftig reagieren würde, hatte selbst sie nicht vorhergesehen. Sie hielt ihn fest, ließ ihn erst los, als auch er die Umarmung lösen wollte und lächelte ihn schließlich herzlich an.
„Komm rein! Ich habe was vorbereitet, keine Sorge, bin nur ich hier. Ich dachte mir du bist total erledigt", Sae folgte ihr, bewunderte, dass sie die letzten Monate offensichtlich noch viel hübscher wurde, „ursprünglich wollte ich nur kurz Hallo sagen kommen, immerhin sehen wir uns morgen sowieso. Aber dann habe ich gesehen, dass alles total staubig war. Essen hast du wohl auch keines liefern lassen und so weiter..."
„Ja, ich weiß", antwortete er.
Sie setzten sich ans Fenster und Amara nahm lächelnd Saes Hand. „Ich bin froh dich wieder zu sehen, mit dem Videocall ist das nicht dasselbe, du klingst immer so abgehakt mit meinem scheiß WLAN im Studentenheim."
Der junge Mann schmunzelte müde, „Danke, dass du hier bist."
„Komm, erzähle, wie war der Flug? Und was hat deine Familie so erzählt?"
„Rin ist enttäuscht, ehrlich gesagt habe ich ihn wie Dreck behandelt", sagte Sae und sah aus dem Fenster.
„Hast du ihm erzählt, was alles passiert ist?"
„Nein."
Die beiden redeten noch etwas, dabei waren sie beide froh einander wieder zu sehen. Amara hatte sich große Sorgen um ihren Kindheitsfreund gemacht, er sah von Mal zu Mal schlechter aus, wenn sie ihn auf ihrem Bildschirm sah. Er wirkte müde, depressiv und entmutigt.
„Hast du Hunger?", fragte sie schließlich.
„Ja etwas, ich habe vor etwa 6 Stunden das letzte Mal gegessen."
„Was hältst du davon, wenn du dich schnell duscht und dann essen wir? Ich bereite alles vor."
So rollte er seinen Koffer ins Badezimmer, selbst dieses hatte Amara geputzt und mittels Duftkerze erleuchtet. Er duschte eiskalt, band sich ein Handtuch über den Kopf und das andere über die Hüfte und schritt in sein Schlafzimmer, um von dort gemütliche Kleidung für den Abend zu holen. In Jogginghose und Shirt kam er wieder zu Amara. Sie hatte eine große Sushi Platte auf dem Tisch vor dem Sofa ausgebreitet, Kerzen angemacht und Saes liebste Show eingeschalten.
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Blue Lock One Shots und HCs German 🤍
FanfictionHier eine Sammlung an Blue Lock One Shots und HCs :) Die Bilde sind alle von wunderbaren Künstlern im Netz zu finden, von mir stammt kein einziges!
