Kapitel 1

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---13.02.2035---

Ich schrecke aus meinem Schlaf als ich laute Schreie höre. Erschrocken schaue ich mich um. Mein Blick wandert aus dem Fenster und wieder ertönen laute Schreie die nach Hilfe rufen. Draußen sehe ich Blut. Sehr viel Blut und mittendrin sehe ich Menschen die andere Menschen essen. Panisch beobachte ich wie einer Frau ein Teil ihres Halses rausgerissen wird.

Schnell schließe ich die Wohnungstür ab. Schnappe mir alles an Essen und Getränken was ich finden kann und bringe sie in mein Zimmer. Danach fange ich an ein scharfes Messer zu suchen welches ich zum Glück auch schnell gefunden habe. Nehme im vorbei rennen noch das Radio mit und schmeiße beides auf mein Bett. Schnell schloss ich meine Zimmertür und schob meinen schweren Kleiderschrank vor die Tür.

Als ich mich hektisch atmend auf mein Bett setzte kommen die ganzen Gedanken. Was ist nur los? Das kann doch nicht wahr sein. Seit wann essen Menschen andere Menschen? Wie geht es wohl Mama oder Melina die gestern Abend los gefahren sind um unsere Großeltern zu besuchen. Schnell schalte ich das Radio ein.

Die Stimme der Nachrichtensprecherin hört sich panisch an: ,,Die Regierung empfiehlt allen Bürgern Deutschlands sich in ihren Häusern zu verbarrikadieren und unter keinen Umständen nach draußen zu gehen. Unter den aktuellen Umständen besteht Lebensgefahr. Menschen fressen andere Menschen. Weitere Infos folgen."

Danach verstummt das Radio. Ich schaue nach draußen. Das einzige was ich sehe ist ein Blutbad. Menschen beißen andere Menschen und reißen Stücke aus ihnen raus. Das einzige was man hört sind laute Schreie.

Erst Stunden später ertönt die Stimme der Nachrichtensprecherin erneut: ,,Das Militär hat uns ein paar Informationen durchgegeben. Wie es scheint sind diese Wesen nicht Intelligent sondern handeln nur nach ihren Instinkten. Sie reagieren auf Geräusche. Also verhalten sie sich ruhig. Es sieht so aus als würden diese Wesen nicht das Ziel verfolgen Menschen umzubringen sondern sie lediglich zu verletzen. Weitere Informationen folgen. Bleiben Sie wachsam." Nach dieser Durchsage brach die Verbindung erneut ab.

Ich wurde immer panischer. Da hörte ich ein lautes Klopfen an meiner Haustür. ,,Bitte macht die Tür auf! Bitte! Ich brauche Hilfe!" Ich verkrieche mich ängstlich unter meiner Decke und ignoriere die Stimme vor meiner Wohnungstür. Ein wenig später höre ich die Stimme erneut. Diesmal schreit sie vor Schmerzen und ruft erneut nach Hilfe.

Ich fange an zu weinen, verkrieche mich tiefer in der Decke und drücke mir die Hand vor den Mund um das Wesen vor der Tür nicht auf mich aufmerksam zu machen. Immer wieder flüster ich leise: ,,Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid." Es tut mir leid das ich der Person nicht geholfen habe aber ich habe eine so unbeschreibliche Angst vor diesen Wesen.

Nach stundenlangem weinen und den lauten Vermischen wird es langsam immer leiser. Eine beängstigende Stille kehrt ein. ,,Uns haben neue Informationen erreicht." Erschrocken zucke ich zusammen und mein Blick wandert zum Radio. ,,Die Menschen die von diesen Wesen verletzt werden werden selber zu solchen.

Da man noch nicht weiß in wie fern diese Wesen auf Licht reagieren empfehlen wir Ihnen das Licht im dunklen ausgeschaltet zu lassen. Weitere Informationen folgen. Seien Sie wachsam." Und erneut brach die Durchsage der Nachrichtensprecherin ab. Noch immer unter meiner Decke merke ich wie mein Bewusstsein langsam schwindet und ich in einen unruhigen Schlaf sinke.

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Hey, wilkommen zu dem Kapitel von meinem ersten Buch. Ich hoffe es gefällt euch. Lasst gerne Feedback da. Ich versuche 2 Kapitel pro Woche hochzuladen, kann allerdings nichts versprechen.

Zombie AttackWhere stories live. Discover now