Die Sonne war bereits untergegangen, als Loreena LaClair in Mystic Falls ankam. Die Stadt war in ein sanftes, goldenes Licht getaucht, das von den Laternen und den Schaufenstern der Geschäfte ausging. Sie war seit fast einem Jahrhundert nicht mehr hier gewesen, und doch fühlte es sich an, als wäre sie nie fort gewesen. Die vertrauten Geräusche und Gerüche, die alten Gebäude und die ruhige Atmosphäre – all das weckte Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Loreena war eine Heretic, eine seltene Mischung aus Hexe und Vampir, und mit ihren 963 Jahren hatte sie mehr erlebt, als die meisten sich vorstellen konnten. Ihre Kräfte hatten sie durch viele Schwierigkeiten getragen, aber auch viel Einsamkeit gebracht. Heute jedoch war sie hier, um einen besonderen Freund zu besuchen: Stefan Salvatore. Es war sein Geburtstag, und Loreena hatte beschlossen, ihn mit ihrer Anwesenheit zu überraschen.
Sie parkte ihr Auto vor dem Salvatore-Anwesen und stieg aus. Das große, imposante Haus wirkte im Dunkeln fast bedrohlich, doch Loreena wusste, dass es innen voller Wärme und Erinnerungen war. Sie holte ein kleines, in Leder gebundenes Päckchen aus ihrer Tasche – ein antikes Armband mit magischen Eigenschaften, das sie Stefan schenken wollte.
Als sie an die Tür klopfte, hörte sie drinnen leise Musik und das Lachen von Menschen. Offensichtlich war Stefan nicht allein. Die Tür öffnete sich, und Damon Salvatore stand vor ihr, überrascht und skeptisch zugleich.
„Loreena? Das ist ja mal eine Überraschung. Komm rein", sagte Damon und trat zur Seite.
Loreena lächelte. „Danke, Damon. Wo ist Stefan?"
„Im Wohnzimmer. Er wird sich freuen, dich zu sehen", antwortete er und führte sie durch das Haus.
Im Wohnzimmer fand Loreena Stefan, der gerade dabei war, ein Glas Blutwein zu trinken. Als er sie sah, erstarrte er kurz, bevor ein breites Lächeln sein Gesicht erhellte.
„Loreena! Das ist ja unglaublich", sagte Stefan und umarmte sie fest. „Wie lange ist es her?"
„Zu lange", antwortete Loreena und erwiderte die Umarmung. „Ich habe dir etwas mitgebracht."
Sie überreichte ihm das kleine Päckchen. Stefan öffnete es und betrachtete das Armband mit Bewunderung. „Es ist wunderschön. Woher hast du das?"
„Es gehört seit Jahrhunderten zu meiner Familie. Es soll dem Träger Schutz vor dunkler Magie bieten", erklärte Loreena.
„Das ist ein unglaubliches Geschenk. Danke, Loreena", sagte Stefan gerührt. „Komm, setz dich. Erzähl mir, was du all die Jahre getrieben hast."
Loreena setzte sich und begann zu erzählen. Sie berichtete von ihren Reisen durch Europa, ihren Abenteuern und den Kämpfen, die sie ausgefochten hatte. Stefan hörte aufmerksam zu, fasziniert von den Geschichten seiner alten Freundin. Die Zeit verging schnell, und Loreena fühlte sich wohler, je länger sie in Stefans Gesellschaft war.
Im Laufe des Abends kamen immer mehr Gäste, und Loreena lernte Stefans neue Freunde kennen. Es war eine bunte Mischung aus Menschen und Übernatürlichen – Vampire, Hexen und sogar Werwölfe. Jeder schien eine Geschichte zu erzählen zu haben, und Loreena fand schnell Anschluss. Doch sie merkte auch, dass etwas an dieser Stadt anders war als früher. Es lag eine Spannung in der Luft, eine unterschwellige Gefahr, die sie nicht genau benennen konnte.
Später am Abend, als die Gäste gegangen waren und nur noch Stefan, Damon und Loreena im Wohnzimmer saßen, kam das Gespräch auf Katherine Petrova.
„Hast du von ihr gehört?" fragte Stefan vorsichtig.
Loreenas Gesicht verfinsterte sich. „Nein, und das ist auch besser so. Katherine hat mir genug Leid zugefügt. Ich hoffe, ich muss ihr nie wieder begegnen."
„Sie ist hier in Mystic Falls", sagte Damon und beobachtete ihre Reaktion genau.
Loreena atmete tief durch. „Dann werde ich wohl vorsichtig sein müssen."
Stefan legte eine Hand auf ihre Schulter. „Wir sind hier, um dir zu helfen, Loreena. Du bist nicht allein."
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Old Friends
FanfictionIch bin eine alte Freundin von Stefan Salvatore und heute ist sein Geburtstag, ich bin mir sicher das ich ihn seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe. Heute ist der perfekte Tag ihn mal wieder zu besuchen. Ich überarbeite die karpietel noch da es scho...
