Kapitel 8

6 1 0
                                        

Die Woche verging nur zäh hinüber. Gina und Michael wüssten von meinem Ausgehplänen bescheid und waren warscheinlich aufgeregter als ich. Da ich leider nicht so etwas wie eine beste Freundin besitze, habe ich nun auch niemanden der mich bei meiner Outfitwahl unterstützen würde, also steh ich nun völlig überfragt vor meinen Kleiderschrank. Gina hatte mir angeboten, etwas von ihr anzuziehen, nur die meisten ihrer Sachen, entsprechen überhaupt nicht meinem Geschmack. Gerade als ich ein olles T-shirt und eine kaputte jeans rausgekrammt hatte, klopfte es an meiner Tür. Das kann doch nicht wahr sein, er ist viel zu früh! Dennoch rief ich hinein und dort stand zum Glück kein Jeremy, sondern Michael, der in der Hand eine Blaue Papiertüte hielt.
"Gina und ich haben etwas für dich, da heute ein besonderer Tag ist und du zum ertsen Mal seid Jahren weg gehst und da wir wissen, wie schwer es dir fällt etwas passendes zum Anziehen zu finden, habe ich heute etwas für dich besorgt, ich hoffe es gefällt dir."
Völlig perplex nahm ich die Tüte entgegen und öffnete den Karton, in dem Karton befand sich ein dunkelblaues, knielanges Kleid mit einem schwarzen Band in der Mitte und dunkel eingenähte Blumen. Ich bedankte mich weinend bei Michael und bemerkte, dass ich nur noch eine halbe Stunde hatte, bis Jeremy kommt. Also drückte ich Michael aus dem Zimmer und zog mich um. Das Kleid hatte genau die passende Länge und es harmonierte perfekt zu meiner hellen Haut und den weiß-blonden Haaren. Ich trug mir dezent Mascara auf und steckte meine Haare hoch, danach zog ich meien total zerfransten, weißen Chucks an und hörte das Klingeln der Haustür. Michael öffnete die Haustür und ein gut gelaunter Jeremy trat ein. Michael und Gina hatten Jeremy noch nie gesehen und waren deswegen ebenfalls sehr aufgeregt. Ich bekam mit, wie Michael einen seiner alten Witze erzählte, deswegen rannte ich förmlich die Treppen hinunter. Als die drei mein Trampeln hörten, drehten sie sich zur Treppe und alle fingen an zu strahlen, was mir sehr unangenehm war. Ich begrüßte Jeremy und verabschiedete mich von meinen Pflegeeltern. Dann griff ich mit der einen Hand, dass Geschenk für Jeremy's Mom und mit der anderen Hand, seine Hand um ihn nach draußen zu ziehen. Zwanzig Minuten später, saßen wir in dem geräumigen Esszimmer seiner Eltern. Jeremy meinte in der Fahrt zu mir, ich würde seine Mom lieben und er hatte recht, sie war außerordentlich Liebenswert. Sein Vater war wie damals, immer noch Polizist und total offen. Beide begrüßten mich mit offenen Armen und Jeremy's Mom, war der Ansicht ich sei viel zu dünn und sie müsste mich mesten. Nach dem Essen bekam Jeremy's mom, ihre Geschenke und sie war von meinem Geschenk sehr entzückt, eigentlich müsste sie Gina danken, da sie es für mich besorgt hatte. Es war ein holz Schmuckkästchen mit Blumen verziert und gefüllt mit zwei Karten für ein Wellness Urlaub und Jeremy's Mom war der Ansicht, Gina unbedingt kennenlernen zu wollen und ihr deswegen die zweite Karte zu schenken, dsmit sie sich beide ein erholsames Wochenende machen könnten. Jeremy schenkte seiner Mom ein neues Kochbuch und sein Vater schenkte ihr eine neue Designer Tasche, die sie unbedingt haben wollte. Danach tranken wir ein Kaffee gemeinsam und Jeremy beschloss mich langsam nach Hause zu bringen.

Let me goWhere stories live. Discover now