Mein Name ist Kim, ich bin ein Junge, 16 Jahre alt und trage und mache in Windeln. Man hält mich aber auch oft genug für ein Mädchen, da ich lange blonde und auch lockige Haare habe, sowie auch einen schlanken, fast schon frauenhaften Körper besitze.
Ich lebe zusammen mit meiner Mama, meiner großen Schwester Nicole (Niki), meiner kleinen Schwester Lucia (Luci) und meiner Zwillingsschwester Lina. Ich wuchs also als einziger Junge in einem reinen Mädchenhaushalt auf.
Es begann da war ich gerade einmal 6 Jahre alt, Lina und ich gingen wie jeden Tag zusammen in den Kindergarten, spielten und lachten zusammen, dann stand der tägliche Mittagsschlaf an. Die ganze Gruppe holte die Matratzen raus und legten sich hin, während die Erzieher sich an den Rand setzten und kontrollierten das wir auch ja unseren Mittagsschlaf machten. Um die Zeit währenddessen besser verstreichen zu können, nahmen sie sich oft ein Buch und haben solange gelesen. Als die Mittagszeit hinüber war und wir geweckt wurden, spürte ich schon das etwas nicht stimmte, mein kompletter Schrittbereich, sowie die Decke und die Matratze sind nass gewesen. Ich traute mich nicht aufzustehen, so saß ich da bis ich einer der letzten war. Es kam eine Erzieherin auf mich zu und fragte was los sei, leise und mit zittriger Stimme antwortete ich: „I.. Ich habe eingepullert", die Erzieherin war nicht sonderlich erfreut darüber gewesen, sie nahm mich an die Hand und ging mit mir fort, in einem anderen Raum, dort gab sie mir einen Ersatz Schlüpfer und meinte ich solle mich erstmal sauber machen gehen. Direkt hinterher warf sie mir den Kommentar zu, „schon 6 Jahre alt und immer noch nicht ganz sauber". Dieser traf direkt ins Herz, meine Mama war mir zwar nicht böse, aber dennoch fühlte ich mich einfach nur traurig und verletzt von der Erzieherin, welche offensichtlich sogar kein Geheimnis daraus machte, denn von diesem Unfall wusste danach jeder Bescheid.
Ganz ohne Unfall blieb ich auch nicht, alle drei Wochen machte ich ungefähr einmal am Abend ins Bett. Anfangs sah Lina sich in der Rolle mich zu beschützen und machte mir Mut und tröstete mich, allerdings mussten wir uns Zimmer und Bett teilen, weshalb sie es mit der Zeit umso nerviger fand, in einem nassen Bett aufzuwachen. Irgendwann platzte ihr der Geduldsfaden und sie ging tobend zu Mama, sie beschwerte sich und eine Woche später lag ich Nachts mit einer Windel im Bett.
Aus meinen „ab und zu” Unfällen wurden regelmäßige, es schien so, als gäbe mir die Windel extra Sicherheit, weshalb diese Unfälle nun auch öfter passierten. Im Kindergarten sprach meine Mutter mich frei vom Mittagsschlaf, ich verbrachte dabei die Zeit in der Spielecke, überraschender Weise auch nicht allein. Lilli hat genau das gleiche Problem, als sie mir das erzählte fühlte ich mich erleichtert.
Doch bei der Nachtwindel sollte es nicht bleiben.
Eines morgens, weckte mich ein lautschreiendes „Ihhh”, ich erschrak und stand auf und da kam mir ein sehr starker, aber auch bekannter Geruch in die Nase, da war mir klar dass ich das sein muss. Es riecht nach einer voll gekackerten Windel, so wie sie roch als Luci die letztes Jahr noch immer voll machte. Mein Herz blieb stehen, den Tränen nah, rechtzeitig kam Meine Mama rein die mich umarmte und mir tröstende Worte zusprach. Ich ging mit ihr ins Bad und sie machte mich sauber. Anschließend machte sie mir noch eine Windel um für den Tag, verwirrt fragte ich: „wieso jetzt für den Tag?”, sie meinte: „du hast regelmäßig Unfälle in der Nacht, vorgestern sogar am hellichten Tag hast du nichts gemerkt gehabt und nun der Stinker in der Nacht, ich glaube es ist besser so. Es ist ja nicht schlimm Windeln zu tragen, Niki muss das ja auch ab und zu noch machen.” Erstaunt guckte ich sie an und fragte: „Niki?”, „Ja Niki, sie macht noch regelmäßig ein, aber ihr solltet es nicht wissen, es ist ihr ziemlich peinlich.”
Direkt danach gehe ich zu Niki ins Zimmer, sie sitzt da und malt. Ich frage ob sie gerade eine Windel trägt, sie zieht ihre Jeans und Strumpfhose runter und fragt woher ich das wisse, „Mama hat es mir erzählt, weil ich jetzt auch immer Windel tragen muss” antwortete ich. Sie schien erleichtert zu sein und fragte ob ich mit ihr zusammen malen möchte, so schloss ich mich ihr an und verbrachten so den Samstag zusammen.
So begann mein Leben in Windeln.
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Kleine Welt
De TodoEine fiktive Geschichte über Jugendliche die Windeln benötigen. Nicht jeder ist ein perfektes Abbild der Gesellschaft, jeder Mensch ist anders, so braucht auch der ein oder andere noch Windeln.
