Louis's Sicht
"Eleanor warte doch!", rufe ich nach ihr. Wir shoppen gerade und ich trage ihre ganzen Tüten. Mit Frauen zu shoppen ist wirklich sehr anstrengend. Nach den Jahren hat sich einiges geändert. Ich habe gar keine Kontakt mehr zu meiner Familie. Am meisten mache ich mir sorgen um Estelle. Sie hat sehr viel abbekommen. Ob so wohl noch in Deutschland lebt? "Mama? Können wir nachhause?", fragt mein Sohn Leon. "Nein!",sagt sie knall hart. "Oh man!", jammern wir im Chor. "Ich bin eine Frau!",albert sie rum. Nach 20 weiteren Läden,wurden wir von Eleanor mit einem Eis belohnt. Zuhause angekommen lege ich mich sofort auf das Bett und denke nach. Eleanor kommt auch nach einer Zeit rein. "Du denkst wieder an sie.",stellt sie fest. "Ja. Ich habe einen Entschluss getroffen. Ich besuche sie oder eher gesagt wir besuchen sie. Ich habe mich zu lange versteckt. Ich muss ihr die Wahrheit sagen weshalb wir wirklich abgehauen sind." Es entsteht eine Stille. "Bist du dir sicher Schatz?",ergreift sie wieder das Wort. Ich nicke nur. "Okay. Ich nehme mir einen Monat frei. Wird das reichen?" Ich nicke erneut. "Wir schaffen das schon mein Engel", sage ich zu ihr und küsse sie.
Estelle's Sicht
Noch gestern haben Justin und ich geskypt. Es hat sich so an gefühlt als ob ich eine Wunde habe und jemand noch extra Salz rein gestreut hat. So tat es gestern weh. Ich war etwas zu hart zu ihm gewesen dass gebe ich zu aber ich musste stark sein. Plötzlich klingelt es. War es die Nachbarin? Es ist meistens die Nachbarin. Sie ist sehr oft auf reisen und ich nehme ihr etwas ab und passe auf ihre Kinder auf wenn sie weg muss. Sie passt auf meine Kinder auf wenn ich so in meiner Arbeit vertieft bin das ich es nie schaffe dann etwas mit den Kindern zu unternehmen. Normalerweise ruft sie aber 3 Tage vorher an. Vielleicht hat sie es aber nur vergessen,weshalb ich die Tür mit einem lächeln öffne. Dieses lächeln verschwindet in einigen Millisekunden. Ich knall die Tür wieder zu. Was bildet der sich ein. Ich höre wie jemand wieder klingelt und klopft. "Bitte Estelle! Hör mir doch wenigstens zu." Ich öffne wieder die Tür. "Was willst du? Reicht es dir nicht schon das mein Herz gebrochen ist?",platzt es aus mir. Er seufzt nur. "Deshalb bin ich hier! Ich will um dich kämpfen." "Dann kannst du lange warten." Ich bin bereit die Tür zu schließen doch er stellt sein Fuß noch schnell in den Spalt. "Warte nimm mein Handy, mein Geld und meine Wert Sachen. Dann bleibe ich vor deinem Haus und schlafe in deinem Vorgarten in einem Zelt solange bist du mir zuhörst." Er drückt mir alles in die Hand,geht in meinen Vorgarten und baut dort ein Zelt auf. "Du bist doch verrückt! Such dir ein Hotel oder geh gleich zurück nach Deutschland." Er lacht. "Wer um seine Liebe kämpft, sollte auch wirklich kämpfen und sich nicht in einem Hotelzimmer verkriechen." Mein Herz schlug schneller und ein kleines Grinsen schleicht über meine Lippe. Aber ich muss stark bleiben. Ich gebe ihn bis heute 20 Uhr Zeit da ist er wahrscheinlich weg. Weil es heute stark regnen wird.
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Mein Leben.Mein Schicksal
Teen FictionIch weine bitterlich vor mich hin während ich auf den Zug warte. Dieser Schritt wird alles verändern. Auf zu meinem neuen Leben. © Diese Geschichte ist Kopie geschützt.
