Während viele Pornos für und in männlichen Perspektiven für eine männliche Zielgruppe gedreht werden, gibt es einen erstaunlich hohen Anteil an weiblichen Autorinnen und Leserinnen bei Fanfictions.
Obwohl wir uns vielleicht für gleichberechtigt halten, gibt es immer noch romantisierte Darstellungen von Frauen als Mutter und Hausfrau.
Grade bei Fanfictions driften diese Klischees, Erwartungen und Normen von vielen jungen Frauen und Mädchen sichtbar an die Oberfläche unserer Wahrnehmung.
In diesem Buch möchte ich ein paar dieser Phänomene aufzeigen, auf sie eingehen und möglicherweise auch meine Meinung dazu erklären.
Grade die Frauenrolle in der Gesellschaft interessiert mich - Frauen dürfen seit über hundert Jahren wählen, doch misogyne Gedanken sind bei jedem noch in irgendeiner Form drinnen. Wieso romantisieren grade junge Frauen diese klassischen Rollen so sehr und welche Rollen sind das überhaupt?
Dieses Buch ist dabei (trotz des formellen Tons) nicht allzu ernst gemeint.
Ja, die Probleme sind real und mein Interesse an ihnen auch.
Dennoch wird diese Auseinandersetzung größtenteils oberflächlich und ab und zu ziemlich satirisch geschehen - alleine schon, damit ich nicht anfange zu heulen.
Dafür möchte ich euch im übrigen Robyn vorstellen.
Robyn ist die Kunstfigur, die in meinem Auftrag sich in die Tiefen der Fanfictions begibt. Sie wird mit Mary Sues zu kämpfen haben, das Omegaverse durchqueren und dabei immer wieder mit absolut sexualisierten Minderjährigen aneinander geraten.
Kurz gesagt, Robyn wird all das erleben, was ich erforschen will. Sag Hallo, Robyn!
Hallo!
Wie ihr am kursiv Geschriebenen merken werdet, war das Robyn.
Wenn ihr mir eure Meinung dazu in den Kommentaren oder per PM erzählen möchtet freue ich mich sehr.
Und nun bleibt mir nichts weiter als euch viel Spaß zu wünschen in den Abgründen der gesellschaftlichen Bilder, Hoffnungen und Träume!
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Ein kurzer Blick auf Fanfiction-Phänomene
FanfictionEin Blick auf die Rollen, Erwartungen und Normen von Fanfiction-Autor*innen. Lasst euch vom Vorwort nicht täuschen: Es ist nicht so ernst wie es klingt.
