Kapitel 1

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7 Uhr morgens...der Wecker klingelte und es ging wieder los. Ich quälte mich aus dem Bett und ging direkt ins Bad, ich zog mich an, legte mein Alltags Make-Up auf und setzte mich dann nochmal für 15 Minuten hin und versuchte noch ein bisschen am Handy zu chillen bevor es dann zur Arbeit geht.
Arbeit oh ja wie sehr ich es hasse. Aber mal im Ernst, keiner kann mir erzählen das er gerne für jemand anderen arbeitet? Ich glaub's eh niemanden. Jeden Tag das gleiche, die gleichen Aufgaben, die gleichen nervigen Kollegen und keine Möglichkeit gedanklich aus dieser Welt zu entkommen.
Ich packte mein Handy in die Tasche, zog mir die Schuhe an und wollte gerade losgehen als plötzlich ein lauter Knall ertönte. Vor Schreck ließ ich meine Tasche fallen. Ich ließ sie dort liegen und stand wie angewurzelt vor der Haustür. Mir wurde bewusst das das Geräusch von hinter mir kam ich glaube aus dem Wohnzimmer? ich hatte ein ungutes Gefühl. Es war nicht diese Art von Geräusch bei der man weiß es ist irgendwas harmloses runtergefallen oder dergleichen. Ich fühlte mich direkt bedroht und traute mich nicht mich umzudrehen. Ich überlegte in den paar Sekunden was ich nun tun sollte. Aber die Wahl wurde mir schlagartig abgenommen als ich eine Stimme hörte.

"Du brauchst gar nicht erst versuchen zu fliehen."

Stille. Diese Stimme, sie klang so bedrohlich aber auch so bekannt. Aber mir viel Niemand ein. Noch immer stand ich wie eine verrückte vor der Tür und wagte mich nicht mich umzudrehen.
Plötzlich hörte ich Schritte, der Fremde kam auf mich zu! Was sollte ich bloß tun?
Auf einmal spürte ich wie er direkt hinter mir stand und er mir ganz nah ans Ohr kam.

"Ich möchte das du mir zuhörst" raunte er mir in mein Ohr und ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut. Noch nie im Leben hatte ich so eine Angst verspürt wie jetzt.
Er fuhr fort " Du schreist nicht und gehst langsam in irgendein Zimmer wo wir uns hinsetzen können. Verstanden? "

Die Frage und was wenn nicht? erübrigt sich, denn die Bedrohung ließ mir überhaupt nicht zu auch nur im Ansatz etwas anderes zu machen.
Ist es bescheuert das ich mich dennoch nicht umdrehe und einfach in Richtung Wohnzimmer gehe? Ich weiß es nicht. Aber ich denke es ist besser wenn ich sitze bevor ich ihn ansehe.
Ich tat wie mir geheißen und setzte mich auf meine Couch. Ich sah nicht auf. Warum nicht? Ich vermute ich stehe kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

"Du bist merkwürdig" hörte ich nur.

Oh ja danke, das weiß ich selber dachte ich.
Warum nur kam mir die Stimme so bekannt vor? Ja ich weiß ich könnte einfach auf schauen und ich hätte meine Antwort. Aber ich bin wie gelähmt.
Er schien geduldig zu warten bis ich etwas tue. Sehr merkwürdig.

"Ich habe Zeit liebes" sagte er plötzlich und ich hatte schlagartig eine Person im Kopf zu der die Stimme gehörte. Aber nein das kann einfach nicht sein? Es ist unmöglich. Ich gehöre doch nicht zu der Welt? Ich gehöre zu der einfachen langweiligen Welt wo nichts außergewöhnliches jemals passierte.
Ich hebe meinen Kopf und dann sah ich ihn direkt in seine grün leuchtenden Augen.

Nein. Einfach Nein.

Loki. Loki Laufeyson.

Everything Is Written? (Loki FF)Where stories live. Discover now