Prolog

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Mein Rücken lehnt an den eiskalten Fliesen. Das Wasser läuft mir übers Gesicht. Ich spüre, wie meine Haare schwerer werden, wie meine Haut langsam taub wird. Kälte ist nicht mehr von Wärme zu unterscheiden. Ich habe das Zeitgefühl verloren. Tote Gedanken schweben durch den Raum. Wie lange ich hier schon so sitze? Ich weiß es nicht. Eine Minute, eine Stunde oder ein ganzes Jahr. Hätte mich jemand so gesehen, hätte er wahrscheinlich einen Rettungswagen gerufen oder einen Psychiater. Aber da ist niemand mehr. Keiner der mich sieht, keiner der das Rauschen des Wassers hört, keiner der mir helfen kann, keiner der mir das wiederbringt, was ich verloren habe.

The last day of DecemberStories to obsess over. Discover now