Within me

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Sie sind immer noch hier
Mit mir

Wortspringbrunnen, Gedankenknoten und Satzlabyrinthe
Das Labyrinth metamorphosiert in einen Irrgarten
Wirr und wüst, überall tote Enden         
Wortwirrwarre und tote Wort-Enden     
Danach abwesendes Schweigen und leere Blicke                                               
Reflektieren des unreflektierten           
Grübeleien,
des nachts finsteres Gedanken Geflüster, Gedankensturm und Stürme
Ausgebrannte Wahrnehmung
Automodus

Eine verwirrte Seele
Meine Seele
Oben die Sterne
Die Worte meiner Mutter im Ohr
Jedes Wort genau am richtigen Platz
Das ist deine Superkraft
Das Schreiben
Leidenschaft

Eine verwirrte Seele
Meine Seele
Verwirrt von Fragen und Erwartungen
Jedes Wort soll genau am richtigen Platz sein
Doch alles falsch
Ich will das nicht sagen
Ich tu es
Unter Druck gesetzt gebe ich die Antwort, die sie von mir wollen

Aber wo bin da ICH?
Zwischen den Worten
In den Pausen
Im Schatten der Buchstaben
Erschlagen von ihnen
Die nervösen Blicke meinerseits

Ich gehe
Verloren im Buchstaben Irrgarten
Nein, ich fliehe, beende keine Sätze

Da fährt er der Zug
Ich falle, stehe auf, geschunden und renne weiter
Ich darf ihn nicht aus den Augen verlieren
Ich
will
nicht
mit mir
allein sein
Verloren in mir selbst

Der Irrgarten verdichtet sich
Sag irgendwas
Jedes Wort genau da wo es sein soll
Nur eine verwirrte Seele
Ich will schweigen
Die kleinen Dinge nicht außer Acht lassen
Wie ein kleines Kind durch die Natur spazieren
Mich davon träumen
Wo Worte unbedeutend sind

Nein, keine Zeit, der Zug
Der Druck
Sag etwas
Ich hänge immer hinterher
Verwirrt stolpere ich durch das Leben
Nicht fähig die einfachsten Dinge zu fassen
Das Leben zu lieben
Du kämpfst
Urteilsvermögen geblendet
Du kannst nur noch rennen
Renne ich noch oder bin ich schon längst hyperventilierend stehen geblieben,
hingefallen den Schotter unter mir spürend mit brennenden Lungen?

Richtig oder falsch?
Alles dasselbe

Ich möchte wieder wie ein Kind durch die Natur spazieren
Laute ein trivialer Wortsalt

Sie sind immer noch bei mir
Aber ich verstecke mich hinter den Buchstaben
Verschließe den Mund nicht, aber da ist kein Wort mehr
Gefühlsstürme, versperren, verwehren mir die Sicht
Die Worte lassen nach
Aber da sind so viele
Sie sind fort
Isoliert
Meine Augen das Fenster zur Welt
Verklärt
Wind und Wetter ausgesetzt
Matt und geprägt
verschwommen
Alles verschwimmt verläuft zusammen versperrt meinen Blick
Der Belag ist mit der Zeit immer mehr und dichter geworden
Viel zu lange schon, zu graduell, zu schleichend
Ohne, dass man es bemerkt

Tränen kämpfen darum die Schicht abzuwaschen
Waterproof
Sie übermannen mich und machen mich taub
Die Gefühle wie eine graue Gewitterwolke, die die Sicht auf die Sonne versperrt
Die Wolken brechen

Vielleicht ist das alles nur in meinem Kopf

Aber sie sind immer noch hier
Jetzt lache ich, weil ich sie liebe
Ein Teil von mir
Von meinem Leben
Und ja ich kann sagen
Dass sie einiges leichter machen
Ihre Existenz
Weil wir vom gleichen Stern sind
Und jedes Wort genau an der richtigen Stelle steht

Von der Umwelt abschottend alles ausblendend                                               
Ich kann es nicht erzwingen                 
Aber sind sie da, mein sicherer Anker   
Familie und Freunde
und meine Leidenschaft
und

Ja auch

Ich

Am Ende da bin nur noch ich

Grübeleien,                                               
des nachts finsteres Gedanken Geflüster, Gedankensturm und Stürme
Ich erkenne es
Ein Teil von mir
Teil des Wachstums
Ein innerlicher Prozess
Inneres Wachstum
Du bist dir selbst dein Held
Du kannst von allem Abstand nehmen
Nur nicht von dir selbst
Wie als du als Kinder versucht hast deinem eigenen Schatten davon zu laufen
Dieser natürliche Schatten gehört genauso zu dir, wie die Schatten über deinen Gedanken
Wenn du dir zu viel bist
Da sind Sie
Da bist DU
und
Deine Leidenschaft
Sie bringt dich an andere Orte in andere Welten, Universen oder Dimensionen
Ein Teil von dir
Deine Welt
Auch deine Gedanken

In der dunkelsten Nacht,
hinter jeder noch so dunklen Wolke warten die leuchtenden Sterne
Das alles hast du schon gesehen
Ein Teil von dir

Wort für Wort
Schreibe ich das
Weil ich auch renne
Nach dem Leben
Eine ewige Reise
Nach mir selbst
Suchend und findend gleichzeitig
Das Buch dessen Deckle du nie schließen wirst
Wir schreiben Geschichte
Unsere eigene Geschichte
Und jetzt sag mir
Ist nicht jedes Wort an der richtigen Stelle?

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