HATTRICK

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1

Marc Plausberger erwachte vollbekleidet in seinem Zimmer. Sein Schädel pochte und seine Kehle war ausgedörrt. Er griff nach dem Wasserglas neben seinem Bett, doch es war Leer. Im Zimmer roch es übel, leere Bierdosen, Zigarettenstummel und seine Kleidung lagen quer auf dem Boden verteilt herum. Der Sessel der, der sein einziges Mobiliar gewesen war, war weg. Bescheuerter Abend, dachte Marc. Durch die heruntergekommene Jalousie fielen ein paar Sonnenstrahlen ins Zimmer. Am Einfallswinkel konnte Marc erkennen das es um die Mittagszeit herum sein musste. Er schälte sich aus dem Laken, ging ins Badezimmer und pisste in die Dusche. Er trank einen großen Schluck wasser und reierte ins Klo als er sich selbst im Spiegel sah. Seine Augen waren angeschwollen und der Mund trocken. Seine Haare hatte er seit einer Woche nicht gewaschen. Scheiß drauf, dachte er und verlies das Haus.

Marc wohnte jetzt seit circa 3 Wochen in dieser Gegend und begann sich langsam einzuleben. Es gab einige Imbissstände, Supermärkte und Cafes. Mehr brauchte er nicht. Er begab sich zum ersten Würstelstand und studierte das Angebot. Was Wurst betraf waren sie gut ausgestattet aber was das Bier betraf, so hatten sie nur die mieseren Sorten. Der Inhaber sprach ihn an:

Grüße Sie, wissen Sie schon was Sie wollen?

Debreziner, mit Senf und Kren. Und ein Bier.

Wurst kommt gleich.

Er legte die Wurst auf den Grill.

Welches Bier wollen Sie?, fragte er nach einer Weile.

Ottakringer.

Bitte schön. Da die Wurst. Wollen Sie Senf?

Ja bitte, und Kren wenns geht.

Kren kostet 50 Cent extra.

Diebstahl, dachte Marc und fischte ein 50 Cent Stück aus der Arschtasche.

Er machte einen Schritt zur Seite an der Theke und begann seine Wurst zu Essen. Er trank einen Schluck Bier. Heute schmeckte es mal wieder besonders gut. Er trank es aus und bestellte noch eine Dose.

Plausberger, fetter Sack! Mahlzeit!, rief jemand.

Es war Sepp. Marc kannte ihn aus der Gegend. Sepp soff täglich und sah recht frisch dafür aus. Da sah man mal wieder was so ein bisschen tägliche Hygiene und sauberes Gewand so alles bewirken konnten. Daraus hatte sich Marc nie besonders viel gemacht.

Hey, Sepp.

Wie gehts dir, Marc?

Gut, aber ich bin ein bisschen geknechtet, Sepp. Wie schauts bei dir aus?

Ähnliche Lage. Hör zu, ich geh jetzt da drüben zu einer Freundin rüber. Ein paar Bier trinken und so. Komm doch dann rüber wenn du noch nichts vor hast.

Ok, danke Sepp. Ich werd hier jetzt noch zusammen essen und dann komm ich.

Ok, bis dann.

Gut, bis nachher, Sepp.

Marc bestellte sich noch ein Bier und verdrückte die Debreziner. Danach begab er sich zum Supermarkt und holte sich einen Sechser-Träger.


2

Als er das Haus betrat, waren bereits drei Frauen und Ein Typ da. Und Sepp natürlich. Die Glotze war an. Sie schauten ihn nur an und schwiegen alle. Marc ließ ein Bier knacken und setzte sich aufs Sofa.

Hallo, sagte er.

Plausberger, das ist Karl. Und das sind Lisa, Hilde und Rita, sagte Sepp.

Hallo, Leute, sagte Marc.

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⏰ Last updated: Jul 04, 2022 ⏰

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