Gespenster

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Bin ich allein',

suchst du mich heim.

Ganz besonders in der Nacht,

weil niemand dort über mich wacht.

Tausend Blicke durch das Fenster,

starren,

bis das Glas zerbricht.

Vor meinen Augen die Gespenster,

vernebeln mir die ganze Sicht.

Sie wabern umher

Und waren den Schein,

sie sind eindeutig da,

wollen unsichtbar sein.

Ich weiß, sie sind da

Und halten mich fest.

Eiserne Ketten, das ist bloß ein Test,

bei dem ich nichts außer bestehen muss,

entgehen diesem Kuss,

der bei dem,

der sich verliert in dem Bann,

am Ende,

wie Gift, tödlich sein kann.

Ziehen mich runter in den Abgrund,

diesen trügerischen Schlund.

Ich gehöre nicht hierher,

fühle mich unglaublich leer.

Doch woher weiß ich's,

seid ihr echt?

Ich kanns spüren,

nur nicht sehen,

hab' ich Recht?

Sonne an dem blauen Himmel

Und ich starre aus dem Fenster,

hoff' auf Leben oder Glück,

doch hier sind nichts außer Gespenster.

Immer weiter,

Stück für Stück,

nehmen Sie mich ein,

verschlingen jeden Teil von mir,

wie lange wird's zur Freiheit sein?

Dieser Nebel vor den Augen,

seh' nur Schwinden diesen Glauben,

dass es jemals besser wird

und dass ich jemals werde sein,

ohne Nebel und Gespenster,

endlich einmal,

ganz allein'. 

Peotry stuffWhere stories live. Discover now