Endlich sehe ich aus der Ferne das Tor, welches nach Mondstadt führt.
Meine lange Reise zur Stadt der Freiheit ist nun zu Ende. Dennoch ist es nicht das Ende meines Abenteuers.
Langsam aber sicher überquere ich die Brücke auf dem Weg zum Tor der Stadt.
Auf beiden Seiten steht je eine Wache, die mich sehr freundlich anschaut und willkommen heißt.
„Herzlich Willkommen in Mondstadt, der Stadt der Freiheit, darf ich bitte erfahren weshalb sie hier sind?" fragte einer der beiden Wachen.
Ich dachte kurz nach wie viel ich ihm verraten sollte und antwortete so ungenau wie möglich.
„Ich bin auf der Suche nach jemanden."
„Nun dann sollten sie sich beim stellvertretenden Großmeister Jean im Ordo Favonius melden.... Ach Amber, kannst du kurz herkommen?" rief er auf einmal mitten im Satz los.
Kurz darauf kam eine junge Dame mit langen braunen Haaren zu uns. Ihre Kleidung war in den Farben Braun, Rot und Weiß gehalten, was ihr sehr gut stand. Zudem hat sie eine Art Schutzbrille und ein Haarband mit dem sie aussieht als hätte sie Hasenohren.
„Oh hallo, bist du neu hier? Ich bin Amber. Kundschafterin des Ordo Favonius." redete sie plötzlich auf mich ein.
Sie scheint ja sehr direkt und aufgedreht zu sein, aber sie ist sehr freundlich.
Ich starrte sie an bis sich die Wache wieder zu Wort meldete.
„Amber, wärst du so nett und bringst unseren Gast zu Jean?"
„Na klar doch. Los komm mit."
Kaum hat sie ihre Worte zu Ende gesprochen griff sie mich am Arm und rannte los.
Einen Moment geriet ich ins stolpern, aber konnte mich wieder fangen und lief nun diesem Mädchen hinterher.
An einem Brunnen blieb sie stehen und drehte sich mit einem großen Lächeln zu mir um.
„Wie heißt du eigentlich? Und was möchtest du von Jean?"
„Mein Name ist Y/N und bin auf der Suche nach jemanden." gestand ich ihr und lächelte ein wenig zurück.
„Oh verstehe, dann sollten wir gleich weiter gehen. Wenn du möchtest kann ich dir später noch die Stadt zeigen."
„Gern."
Wir gingen weiter und ich musste feststellen, das Mondstadt viele Treppen hat.
Vor dem Gebäude, was also dem Ordo Favonius gehören soll, standen wieder zwei Wachen. Wir begrüßten sie freundlich und gingen weiter.
Als wir die Tür des Ordens öffneten, rannte plötzlich ein kleines Mädchen lachend an mir vorbei. Verfolgt wurde sie von einem großen Mann mit blauen Haaren und Augenklappe.
„Die scheinen ja Spaß zu haben." schmunzelte ich vor mich hin.
Vor einer weiteren Tür blieben wir stehen und meine braunhaarige Begleitung klopfte an.
„Herein." ertönte die freundliche Stimme einer Frau.
Freudig zog Amber mich in das Büro von dieser Großmeisterin.
Sie hat blondes Haar und graublaue Augen, ihre ganze Erscheinung wirkt sehr freundlich und zuvorkommend.
„Guten Tag Amber, wie ich sehe hast du einen Gast mitgebracht. Bitte setzt euch doch."
„Vielen Dank." entgegnete ich, während ich gegenüber von ihr Platz nahm.
„Ich würde wieder gehen, denn ich habe noch ein paar kleine Hillichurl-Lager auszukundschaften."
Somit war ich mit dem stellvertretenden Großmeister alleine. Das kam mir sehr gelegen, denn nicht jeder sollte wissen wen ich suche. Vielleicht würde diese Person noch fliehen, wenn sie erfährt, dass sie gesucht wird.
„Bitte verzeiht ihr plötzliches Verschwinden, sie ist immer sehr stürmisch."
Richtete sich Jean nun an mich.
„Nun erzählt doch erstmal was euch zu mir führt."
„Ich suche jemanden der sich in Mondstadt aufhalten soll. Sie ist eine alte Freundin von mir."
Ich hoffe, dass sie damit zufrieden sein würde.
„Dann beschreibe mir doch mal wie diese Person aussieht."
Ich war überrascht, wie freundlich diese Frau mit den blonden Haaren vor mir war.
Also erzählte ich ihr alles was ich wusste, wobei sie mir aufmerksam zuhörte.
Einige Zeit später als alles geklärt war, bot sie mir sogar an mich zu dem Haus der Person zu begleiten.
Da stand ich jetzt also, vor der Tür und traute mich erst nicht anzuklopfen.
Das wurde mir recht schnell abgenommen, denn die Tür öffnete sich.
Dort stand sie also mit einem überraschten Gesicht vor mir.
Mona Megistus.
Ihre großen Augen schauten mich an, wissend wer ich bin und dennoch überrascht darüber, dass sie mich nicht kommen sah.
„Hallo Mona." begrüßte ich sie.
„Y/N, was machst du hier?"
„Ich habe dich gesucht. Du hast mir gefehlt. Seit dem du von unserem Mentor geflohen bist, wollte ich dich um jeden Preis wiederfinden."
Nachdem ich dies sagte passierte nichts.
Wir starrten uns regelrecht die Seele aus den Augen.
Keiner wagte es sich zu bewegen, geschweige denn zu blinzeln.
Wir standen immer noch in der geöffneten Tür und solange wurde es mir ein wenig unangenehm.
In dem Moment als ich die Stille endlich brechen wollte sprang sie mir in die Arme und....weinte?
„Warum weinst du denn auf einmal?"
„Ich habe dich auch vermisst, bitte verzeih mir, dass ich einfach gegangen bin." erklärte sie mir.
„Schon gut. Jetzt sind wir ja wieder zusammen."
Ich schob sie leicht von mir weg um in ihre Augen zu schauen und über ihre Wange zu streicheln. Dabei wischte ich einige der Tränen weg.
„Lass uns doch rein gehen und dann können wir reden, Mona."
Sie nickte und zog mich in ihr Haus, welches ihr der Ordo Favonius zur Verfügung stellt.
Ich setzte mich auf ihre Couch, während sie uns Tee macht.
Wir erzählten uns alles was in der Zeit passiert ist, doch langsam neigte sich der Tag dem Ende zu.
„Oh es ist schon spät, ich sollte mich nach einem Gasthaus umsehen. Kannst du mir sagen wo ich hin muss?" fragte ich meine lang vermisste Freundin.
Schlagartig wurde sie rot und schielte Richtung Boden.
„Wenn du magst kannst du bei mir schlafen, aber ich habe nur ein Bett. Ist das ein Problem für dich? Ich würde auch auf der Couch schlafen." Schoß es aus ihr raus, als wollte sie die Worte so schnell wie möglich loswerden.
„Nein, es macht mir nichts aus. Ich würde sehr gern bei dir schlafen. Außerdem können wir auch zusammen in deinem Bett schlafen wie wir es früher getan haben."
Ich schenkte ihr mein sanftestes Lächeln was ich zu bieten hatte und sie beruhigte sich wieder.
Mit großen Augen brachte sie nichts weiter als ein Nicken zu Stande.
„Aber lass uns erst noch etwas zu essen kaufen, ich zahle auch. Immerhin darf ich bei dir übernachten."
„Nagut. Ich habe leider eh kaum Mora. Tut mir leid." gab sie kleinlaut zu.
Ich lachte nur.
Wie sehr ich dieses süße kleine Mädchen vermisst habe.
Dann tat ich etwas, das ich schon seit langer Zeit tun wollte.
Ich küsste sie.
Direkt auf ihre weichen und zarten Lippen.
Vor Schock reagierte sie erst nicht, doch dann begann auch sie mich zu küssen.
Am liebsten wäre ich so für ewig geblieben, leider knurrte ihr Magen auf einmal sehr laut. Wir lösten uns und schauten uns breit grinsend in die Augen.
„Das heißt wohl, dass wir nun etwas zu essen besorgen werden."
Sagte ich und nahm ihre Hand in meine.
So gingen wir also nach draußen.
Hand in Hand.
Mit einem Lächeln auf dem Lippen.
Wir beide waren glücklich und das sollte ruhig jeder sehen.
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1178 Wörter
Ich hoffe euch hat es gefallen.🤗
Bitte um Meinungen zu diesem Part der Story. 🤔
Lemon Fortsetzungen folgen....
KAMU SEDANG MEMBACA
Mona x Reader (Lemon🍋)
Fiksi PenggemarHi, 🤗 Ich melde mich auch mal wieder mit einer Story. Diese Story ist noch nicht zu Ende. Es werden zwei Fortsetzungen geben. Eine für Male- Reader und eine für Female- Reader. Diese werden Lemon enthalten. Der erste Teil ist allerdings jugendfrei...
