Seit 4 Jahren lebe ich allein und nicht mehr bei meinen Eltern. Ich bin ja schließlich 29.
Ich lebe in einer kleinen Stadt in der Nähe eines Parks, studiere seit 6 Jahren Medizin und arbeite als Kellner in einem kleinen Restaurant um etwas Geld zu verdienen. Eine Freundin hab ich nicht und meine Eltern trennten sich kurz vor meiner Einschulung.
»Bis morgen« schrie Kaijo mir hinterher »vergiss unsere Verabredung nicht!«
»Ja, ja ich vergesse sie schon nicht«
Ich setzte mich aufs Fahrrad und machte mich auf den Weg nach Hause. Morgen kommt meine Mutter mich besuchen, aus Hinai. Wir sahen uns fast seit 6 Monaten nicht mehr.
Dienstag - 19:47 Uhr
Ich saß auf meinem Fahrrad und war gerade auf dem Weg nach Hause. Vorher war ich im Restaurant nebenan Kellnern. Es war relativ voll und mein Chef hatte wieder schlechte Laune.
19:58 Uhr
Ich machte mir essen und legte mich auf die Couch um Fernseher zu gucken.
»Die acht Vermissten Frauen wurden immer noch nicht wieder gefunden. Seit Samstag stieg die Zahl der Vermissten um 2. Man vermutet das es sich um eine Mordserie...«
*BIEEPPP*
Mein Mutter? Was wollte sie denn noch um diese Uhrzeit?
Ich nahm mein Handy und fragte wie üblich »Hallo?«
»Schatz, es kann sein, dass ich morgen doch nicht komme« sagte sie mit angespannter Stimme ins Mikrofon.
»Aber warum denn?«
»Es verschwinden seit letzter Woche immer mehr Frauen in deiner Gegend und das macht mir Angst. Bitte komm doch mich Besuchen und nimm dir mal eine Woche frei«
Man hörte das sie wirklich Angst hatte und ich glaube das sie sich eher um mich als um sich selber Sorgen machte.
»Ist gut Mama. Ich komme dann am Freitag zu dir«
22:35 Uhr
Der Fernseher lief immer noch. Ich war müde und meine Augen fielen fast zu. Mir viel auf, dass ich die letzten Tage mehr als sonst gearbeitet. Ich schaltete ich den Fernseher aus und legte mich hin. Weil ich nicht gut schlafen konnte und die ganze Zeit an die vermissten Frauen nach dachte, überlegte ich wie ich morgen zu meiner Mutter komme. Vielleicht mit dem Bus oder mit der Bahn.
01:46 Uhr
Ich hörte ein Schrei aus dem Nachbars Haus. Schnell schob ich die Decke von meinen Beinen und zog mir meine Schuhe und eine dünne Jacke an. Mein Puls war hoch und durch die Kälte spürte ich meine Hände nicht mehr. Mein ganzer Körper zitterte aber ich wollte wissen was los war.
Kurz überlegte ich nochmal: »Vielleicht ist ja gar nichts schlimmes passiert«
Vorsichtshalber hatte ich ein Messer in der Tasche, denn ich dachte das es vielleicht etwas mit dem Serienmord zu tun hatte. Links von meiner Wohnung ist ein zweites Appartement wo eine 34-jährige Frau alleine lebte, dort kam der Schrei raus. Ich atmete noch einmal tief ein und klopfte an der Tür.
*knock* *knock*
»Frau Saiko. Ist alles ok bei ihnen?!« ich klopfte noch einmal an der Tür »Ich komme dann jetzt rein«
Ich öffnete die Tür und das was ich sah war rot. Mir wurde schwarz vor Augen und gleichzeitig schlecht. Der übele Gestank des Blutes ging mir direkt in die Nase.
Mein ganzer Körper zitterte und ich war wie gelähmt. Ich wusste das wenn ich ja nicht gehen würde, wahrscheinlich jetzt meine letzte Stunde geschlagen hätte.
»Scheiße!« flüsterte ich.
Meine Zähne klapperten und kalt war mir auch. Die Heizung war aus und die Fenster zu, weshalb der Geruch Blutes viel stärker war. Zum Glück hatte ich mein Messer dabei, aber umgehen kann ich damit nicht.
...Schritte. Ich höre Schritte.
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I KNOW YOUR NAME
Misterio / SuspensoIn dieser Geschichte geht es um einen 29-jährigen Mann der alleine lebt, in einer kleinen Stadt namens Hayoshima. In der Kleinstadt findet ein Serienmord statt, wo Frauen im alter von 30-50 ermordet werden. Der junge Mann findet seine Nachbarin im H...
