JIMIN
Ich holte tief Luft, ehe ich die große schwere Tür der Schule aufdrückte. Sofort kam mir eine Welle an Wörtern, Gerüchen und Gemurmel ingegen. Schnell versuchte ich einen Weg durch die Menschenmasse zu finden. Dabei ignorierte ich die ganzen Finger, die auf mich zeigen, die Blicke, das Getuschel. Ich war es schon gewohnt, dass die Schüler hier mich nicht leiden konnten. Es gab viele Gründe. Für manche war ich zu fett, für andere zu dumm. Doch der Hauptgrund weshalb ich auf dieser Schule so verhasst bin ist meine Sexualität. Den ich war schwul.
Ich steuerte sofort auf das Klassenzimmer zu. Jetzt einfach nur noch in diesen müffelnden Raum und dort dann die Stunden verbr-
„Ey Schwuchtel!"
Sofort gefror ich auf der Stelle. Diese Stimme sie gehörte niemand anders als den Oberschläger und meinem schlimmsten Mobber.
Min Yoongi.
Schluckend drehte ich mich zu der Stimme hin nur um das fies grinsende Gesicht von dem schwarzhaarigen zu schauen. Hinter ihm standen Namjoon und Hoseok, die beiden besten Freunde von Yoongi, welche mich ebenfalls grinsend anstarrten.
„Dachtest du ernsthaft du kommst mir hier verschont weg?"
Der kleine Koreaner packte mich an meinen Haaren und schlug meinen Kopf gegen die Spinde. Die Schüler die sich nun einen Kreis um uns vier gebildet hatten lachten nur auf.
Schwer versuchte ich mich wieder aufzurappeln wurde jedoch sofort wieder auf den Boden gedrückt.
„Sogar der Boden hier ist nicht so widerlich und abartig wie du, Zwerg!"
Der Junge, welcher den Fuß auf mir hatte drückte mich immer fester auf das kühle Gestein während seine Freunde mit Händen und Füßen auf mich eintraten. Ich merkte je länger ich hier verharrte wie schummrig mir wird und begann kleine schwarze Punkte vor mir zu sehen, die immer größer wurden. Warum konnte ich nicht einfach hier und jetzt sterben.
Dieser Wunsch wurde mir jedoch verwehrt als Yoongi mich wieder auf die Beine zog und mit sich zog. Natürlich war es ihm sowie den anderen dabei komplett egal dass ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte.
Als wir an einer kleinen Kammer ankamen hörte ich das Schloss knacken. Namjoon hatte wie aus dem nichts die Tür zu dieser aufgeschlossen, wobei ich mich fragte woher er jetzt den Schlüssel her hatte. Viel Zeit über diese Frage nachzudenken blieb mir jedoch nicht da ich ohne Vorwarnung in den dunklen Raum geschmissen wurde. Die Tür viel zu und ich befand mich in der kompletten Dunkelheit.
Fuck. Dunkelheit ist genau das wovor ich am meisten Angst habe. Panisch versuchte ich so gut es mein Körper zu lies die Tür zu öffnen jedoch war diese zu. Ich versuchte mich kloppfend irgendwie bemerkbar zu machen, jedoch bekam ich nur schallendes Gelächter als Antwort.
„Nawwww hat die kleine Schwuchtel etwa Aaaangst?"
„Zu schade dass wir den Schlüssel jetzt zurückbringen müssen"
„Freunde dich doch mit den Ratten da drin an. Obwohl, den geht es ohne dich besser. Schwuchtel braucht hier nämlich keiner."
Und mit diesen Worten liefen die drei weg. Ich spürte wie mir die Luft zuschnürt. Nein Jimin du darfst keine Panik bekommen, nicht jetzt.
Verzweifelt versuchte ich mich in dem kleinen Raum voranzutassten bis ich an eine Wand kam an der ich mich anlehnte. Ich holte mein Handy aus meiner Hosentasche das zum Glück noch nicht ganz so kaputt war. Ich tippte auf das Anrufsymbol, doch ich hatte kein Empfang. Toll.
Ich griff zu meinen Kopfhörern die ebenfalls in meiner Tasche waren und steckte sie mir in die Ohren. Ich musste mich irgendwie beruhigen und da half nur er. Ich musste seine Stimme hören. Somit lies ich mich von der Musik meines größten Idols, meines einzigen Lebenssinn , berieseln.
Agust D.
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I'm back
Tut mir leid, dass in letzter Zeit kaum etwas rauskam, aber hier habt ihr den ersten Teil meiner kleinen Story
Es wird eher eine shortstory werden, ich hoffe aber sie gefällt euch trotzdem.
Viel Spaß beim Lesen
🖤🖤🖤
