Trotzdessen es noch früh am morgen war, war es angenehm warm und hell draußen, die Vögel zwitscherten aufgeregt und flogen um die frühe Uhrzeit laut um die Wette. Leicht wehte Wind durch die Straßen und ließ die Blätter auf wühlen, hinterließ wenigstens etwas kälte.
Die Sonne schien dem Braunhaarigen hell ins Gesicht und blendete ihn, ließ ihn seine Augen genervt zusammen kneifen. Warum musste es auch genau an dem Tag so heiß werden, die ganze Woche war es kalt und düster draußen. Doch genau dann wenn der Braunhaarige Mal keine Zeit morgens hatte weil er seinen Wecker überhörte, hatte er es zu eilig und vergaß sich die Wetter Vorhersage anzusehen.
Laut ausatment hielt er sich die Hand seitlich vor das Gesicht, um sich das Sonnenlicht aus den Augen zu halten. Er hasste es zu spät zu sein, alle glotzten ihn dann so blöd an und ließen ihn unwohl fühlen, als würden sie nicht auch Mal alle zu spät kommen. Auch wenn der Braunhaarige das angeglotze schon gewohnt sein sollte, so oft wie er auch immer sein Wecker überhörte. Doch trotzdem hasste er es wie die Pest, sie fingen dann immer alle zu tuscheln und hörten erst dann auf wenn der Lehrer wieder das Wort ergriff, was bei den älteren immer gefühlte Jahre dauerte. Sein blauer Hoodie klebte ihn schon an der Brust und ließ ihn noch mehr schwitzen, als er es eh schon tat. Nach einem Blick auf die Uhr seines Handy, unterdrückte er ein genervtes stöhnen und verschnellerte seine Schritte, rannte schon fast. Er musste sich beeilen, wollte nicht schon wieder ein Anruf Zuhause und ein Gespräch mit seiner Mutter ertragen müssen. Würde sie ihn einfach morgens wecken so wie früher würde er auch nicht zu spät kommen.
In seinen Gedanken vertieft wollte der Braunhaarige Junge anschließend die Straße überqueren um zur gegenüberliegenden Straßenseite zu kommen, dann wäre er endlich bei der Schule angekommen und das Rennen hätte ein Ende. Doch er hatte nicht mit den Robotern gerechnet, die sich um den Straßenverkehr kümmerten, manchmal war er von seinem gegrübel einfach so Abgelenkt das er die jetzige Lage vergaß, obwohl er konnte sich nicht wirklich dran erinnern das es jemals anders war. Seit dem er geboren wurde kannte er es so, im Laufe der Zeit wurde die Technologie der Roboter so ausgetüftelt und ausarbetet, dass sie in jeder Tätigkeit nützlich wurden. In Läden gab es keine Angestellten mehr, genauso wenig wie in Büros, überall wurden die Menschen gegen Roboter ausgetauscht, es gab sie schon an gefühlt jeder Ecke, in jedem Haus. Es gab sogar Familien die einen eigenen Roboter besaßen, welche sich um deren Haushalt, sowie deren Tieren kümmerten. Doch die vielen Roboter störten den Braunhaarigen nicht wirklich, klar war es etwas angst einflößent wenn einem die leeren und doch so echt aussehenden Augen anstarrten. Aber die Roboter an sich waren friedlich und achteten immer darauf das es einem gut ginge und die Menschen in Sicherheit waren, weswegen sie auch oft in Schulen, Kitas oder einfach nur als Babysitter eingesetzt wurden. Aber sie wurden halt so programmiert, sie erfüllten bloß ihren Job, denn Gefühle konnten sie nicht wahrnehmen sie machten nur das was ihnen gesagt wurde, nicht mehr und nicht weniger, außerdem können nur die dem der Roboter gehört ihnen etwas befehlen, was Überfälle und andere Unfälle geschickt verhindert.
Als die Straße dann frei wurde ließ der dort arbeitende Roboter den Braunhaarigen jungen paszieren. Sofort rannte er über die Straße, rüber aufs Schulgelände, er hatte ja wirklich nichts gegen die Roboter aber jetzt war er wegen dem warten, noch später dran, wäre an dieser Straße kein Posten gewesen wäre er einfach durch die Autos hindurch gelaufen, so wäre er schon lange im Schulgebäude. Gehetzt lief er übers Schulgelände rein ins Gebäude, der Pausenhof sowie die Flure waren leer und alles war Ruhig. Gestresst fuhr sich der Braunhaarige Junge durch die Haare, das wird wieder Ärger geben, er brauchte wirklich einen neuen Wecker, denn er konnte es nicht ab wenn seine Mutter sauer auf ihn war und ihn anschrie, er konnte das nicht noch länger aushalten.
Außer Atem kam der Junge bei seinem Klassenzimmer an, atmete erstmal tief durch bevor schlagartig und etwas zu schnell die Tür öffnete. Obwohl er sich öfters so abhetzte, war es sein Körper immer noch nicht gewöhnt und gab den Braunhaarigen jedesmal das Gefühl jeden Moment umzukippen. Sofort starrten ihn alle Augenpaare im Raum an, ließen ihn nicht aus den Augen, wie als wäre er eine neue Attraktion, die jeder ausprobieren wollte. Schweratmend hielt sich, der an der Tür stehende Junge, eine Hand an die Brust, konzentrierte sich auf seine Atmung, bis er merkte das er immer noch in der offenen Tür stand und alle Blicke auf ihm lagen. Augenblicklich schloss er die Tür hinter sich, räusperte sich peinlich berührt und machte sich auf dem Weg zu seinem Platz, die Klasse blieb dabei still. Sobald er seinen Tisch erreichte setzte er sich neben seinen blonden besten Freund und nahm sich seine Tasche vom Rücken um richtig sitzen zu können und die passenden Sachen für den Unterricht raus zuholen. Doch dann hielt er inne, welches Fach hatte er?
„Herr Yang, ich hoffe wirklich das sie es irgendwann auch Mal auf die Reihe bekommen, frühzeitig zu meinem Unterricht zu erscheinen und nicht immer mitten drin. Oder wollen sie das ich wieder ihre Eltern kontaktiere?"
Mit einer hochgezogen Augenbraue und einem miesen, genervten Blick, blickte der Lehrer seinen Braunhaarigen Schüler an. Ihn nervte es das sein Schüler jede Woche zu spät kam.
„Nein natürlich nicht, es tut mir leid."
Der Lehrer schüttelte hoffnungslos seinen Kopf. Der Braunhaarige hatte es satt jedesmal den gleichen Satz zu sagen, was konnte er denn schon dafür, das sein Schlaf so tief war, die konnten alle froh sein das er überhaupt schlief.
„Und schon wieder verschlafen?" Der blonde mit Sommersprossen im Gesicht grinste seinen besten Freund verschmitzt hat, er stellte die Frage jedesmal, er liebte einfach den genervten Blick seines Freundes. Dieses Mal schenkte er ihn genau den gleichen, rollte nur genervt mit seinen Augen bis er sich wieder seinen Rucksack widmete.
„Du Felix?"
„Mhmm?" Fragend richtete er seinen Kopf von der Tafel zu seinem Braunhaarigen Freund.
„Welches Fach haben wir eigentlich?" Der Blondhaarige kicherte, wieso konnte er sich immer noch nicht den Stundenplan merken? Verwirrt blickte der Braunhaarige ihn an, verstand nicht warum er ihn auslachte.
„Wir haben Mathe Jeongin, Mathe." „Oh.. achja"
Als der Braunhaarige dann schlussendlich seine Mathematik Sachen rausholte und beide zusammen an den Aufgaben arbeitete, verging die Stunde wie im Flug, daher der Braunhaarige die erste Stunde verpasst hatte. Als es dann klingelte, standen beide auf und schlängelten sich durch die Schüler Massen, warum mussten die auch alle immer Mitten im Flur stehen bleiben und niemanden durchlassen. Was ist so schwer daran Platz zu machen oder generell draußen zu reden?
Geschafft ließen sie sich neben ihren anderen beiden Freunden, auf der Tischtennisplatte nieder, die sie erst nach ein paar Minuten bemerkten, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Doch als der ältere von den beiden den Rest ihrer Freundesgruppe bemerkt sprang er sofort auf und umarmte den jüngsten.
„Minho Hyung du erdrückst mich" „Das war mein Plan" Grinsend löste der ältere sich dann aber doch, wuschelte den Braunhaarigen durch die Haare. Auch wenn sich die beiden immer neckten und aus Spaß schlugen hatten sie sich insgeheim lieb.
„Mach das lieber bei Jisung, du weißt das ich Umarmungen nicht mag" gespielt genervt schlug er den älteren gegen den Arm, doch versuchte ihn dabei nicht weh zu tun. Sofort ging er die Aufforderung des jüngsten nach und Umarmte lächelnd seinen Freund von hinten, legte seinen Kopf auf dessen Schulter ab.
Der jüngste überlegte, er wollte eine Veränderung, dieses Leben langweilte ihn, doch mit der Veränderung die kommen wird hatte er nicht gerechnet.
„Ich will meine Haare färben" Alle 3 guckten den Braunhaarigen an.
„Ahh jaaa, darf ich sie dir blond färben?" Fröhlich hübfte der blonde von der Tischtennisplatte, Klatsche mit seinen kleinen Händen
„Felix, nein, aus." Der blonde schnaubte, setze sich wieder hin „Pff ich bin doch kein Hund."
Die anderen beiden Braunhaarigen beobachteten das Szenario nur leicht lachend.
„Wir können uns ja heute alle bei Minho Hyung treffen, ich wollte heute sowieso zu ihm und bei ihm schlafen, dann können wir gleich alle zusammen Innie die Haare färben?"
Augenblicklich sprang der blonde wieder auf und grinste den Freund des ältesten an, „Ich kaufe die Haarfarbe!"
„Aber Wehe ihr färbt sie mir Blond!"
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로봇/Hyunin
FanfictionDie Roboter wurden als Hilfsmittel eingesetzt, arbeiteten für die Menschen und halfen ihnen in alltäglichen Situationen. Waren freundlich und sorgten für die Sicherheit aller. Doch was wird passieren, wenn sich jemand diese Macht an sich reißt? „E...
