DWK Teil 6 nach meiner Art und Weise:

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„Hey! Pass mit der Zeltplane auf, die ist nicht zum Über-den-Boden-schleifen geeignet!" „Jetzt mal ganz ruhig, Raban. Die paar Blätter und Ästchen wird sie ja wohl überstehen ..." Gereizt riss Nerv an der Zeltplane und zog sie durch das Waldstück, dass die wilden Kerle als ihr Lager auserkoren hatten, wobei sie (wie sollte es anders sein) an einem Ast hingen blieb – und in der Mitte aufriss. „Was hab ich gesagt! Lass mich machen", keifte Raban den Jüngsten an. Dieser tippte auf Streit mit Kate, sonst war Raban schließlich nicht so gereizt. Augenblicklich ließ das erste Schicksal die Plane fallen und widmete sich dem Blechgeschirr, das in seinen Händen einigermaßen sicher war, immerhin konnte es nicht zerbrechen. Raban schüttelte immer wieder den Kopf, während er die Plane genauer betrachtete. „Nix zu machen. Hast du mal wieder klasse hingekriegt, Nerv." Nerv zog es vor, darauf nichts zu sagen, und beschleunigte seinen Schritt, worauf er gefährlich mit dem Geschirr auf den Armen ins Straucheln kam. Im letzten Moment konnte er sich (und das Geschirr) fangen und stapfte weiter durch die einzige mehr oder weniger feste Stelle auf dem sonst so matschigen Waldboden. Klette kam hinterher, sie trug die Stangen für ihres und Nervs Zelt. Die beiden gingen nun schon seit fast einem Jahr gemeinsam durchs Leben. ,,Wo habt ihr den Lilly und Nina wieder verloren?", fragte Leon frech. Joschka antwortete: ,,Die beiden waschen sich am See. Dürfen sie doch, oder großer Anführer?", wollte Joschka grinsend von Leon wissen. ,,Ich wüsste nicht was dagegen sprechen würde, Mister Top", gab Leon gekonnt zurück. Joschka und Lilly waren seit über 3 Monaten schon mehr oder weniger süchtig nach einander. Nach der Trennung von Mary war Joschka Wochenlang totunglücklich gewesen, doch dann traf er beim Feuerholz sammeln eines Tages die 16-Jährige Lilly. Schon seit dem ersten Tag konnten die beiden die Augen nicht voneinander lassen. In diesem Moment kam Vanessa von hinten und drückte Leon einen Kuss auf den Nacken. ,,Hey Prinzessin!", sagte dieser und drehte sich zu seiner Freundin um. Die beiden küssten sich. ,,Ich will ja die beiden Turteltauben nicht stören, aber euer Zelt räumt sich nicht von alleine auf", sagte Raban giftig. ,,Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen, Raban? Streit mit Kate oder was?", fragte Maxi Mister Top. ,,Ich wüsste nicht, was euch das angeht!", sagte Raban und verschwand in seinem Zelt. ,,Wohl einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden.", kam Leon zu dem Entschluss und küsste seine Vanessa erneut, bevor auch er im Zelt verschwand, um es aufzuräumen. ,,Bis dann Joschka, ich und Marie machen das Essen.", sagte Vanessa. ,,Beeilt euch. Ich hab schon richtig Kohldampf", sagte Joschka und lächelte Vanessa an. Diese lächelte zurück und ging zu Marie, die gerade das Feuer entfacht hatte. ,,Na, wo ist den dein Herzblatt?", fragte Vanessa. ,,Maxi ist im Zelt und schläft. Er und Klette haben die ganze Nacht wache gehalten. Und du weißt, gestern wäre eigentlich ich an der Reihe gewesen, mit der Wache, doch Maxi hat sie mir abgenommen, da ich in letzter Zeit so schlecht schlafe, ich weiß auch nicht woran das liegt", erklärte Marie Vanessa. Marie und Maxi waren seit über einem Monat unzertrennlich. Maxi tat wirklich alles, damit es seiner Freundin gut ging. Über seine Exfreundin Blossom brauchen wir gar nicht zu sprechen, die hat sich ohne auch nur ein Wort zu sagen, von einem auf den andern Tag von Maxi getrennt und ist mit nach Hause gefahren. Als wir dann vor drei Monaten Marie mit einer schweren Arm Verletzung und völlig unterkühlt im Wald gefunden haben, hat sich Maxi Tag und Nacht um sie gekümmert. ,,Ok na dann. Verschwenden wir keine Zeit und machen das Essen, sonst verhungert Joschka noch, nicht wahr, Joschka?", fragte Vanessa mit einem Lächeln auf den Lippen. ,,Haha sehr witzig", kam es von ihm. Plötzlich kam Lilly, nur mit einer Hose und einem BH an, zum Lager gelaufen. Sofort lief ihr Joschka entgegen. Markus war sofort hinter ihm, den Lilly schrie um Hilfe. ,,Was ist passiert?", wollte Joschka von seiner Freundin wissen. ,,Nina...sie ist umgeknickt und mit dem Kopf an einem Stein aufgeschlagen und rührt sich nicht mehr!", antwortete das Mädchen in einem Atemzug. Markus reagierte sofort, immerhin war Nina seine Freundin. ,,Los kommt! Wir müssen zum See!", schrie Markus. Sofort liefen alle los, das Essen war Marie, Vanessa und Joschka nun völlig egal. Alle liefen, als würde der Teufel höchstpersönlich hinter ihnen her sein, aber am schnellsten war ohne Zweifel Markus. Er fand Nina genau am See liegen, ebenfalls nur mit einer Hose, aber mit einem T-Shirt bekleidet. Schnell schnappte Lilly sich ihr T-Shirt, zog es sich an und trat dann zu den anderen. Sie hatte immer noch nasse Harre. Joschka gab ihr seine Jacke, damit sie sich nicht erkälten konnte. Währenddessen kümmerte sich Markus um das, dass Nina wieder wach wurde. Doch er hatte keine Chance. Schnell zog auch er seine Jacke aus und legte sie Nina über die Schultern. Er sah, wie aus ihrem Kopf Blut fließ. Er nahm ihr zweites Top und legte es an ihre Wunde. ,,Markus? Was hat sie?", fragte Nerv nervös. ,,Ich weiß es nicht, doch wir müssen sie zum Lager bringen. Leon, kannst du ihre restlichen Sachen nehmen? Ich trag sie zurück zum Lager", sagte Markus. Auf seine Worte folgten Taten, er hob sie hoch, ohne das Top von der Wunde zu nehmen und machte sich auf den Rückweg. Die anderen folgten ihm. Beim Lager angekommen, verschwand Markus sofort mir Nina im Zelt. Einzig und allein Leon und Lilly folgten ihm. Von dem ganzen Lärm wurde Maxi wach und trat aus seinem Zelt. ,,Was ist denn hier los?", fragte er. Marie lief auf ihn zu und schlang ihre Arme um seinen Hals. ,,Nina hatte einen Unfall. Sieht ziemlich übel aus, wenn ich ehrlich bin", sagte Marie zu ihrem Freund. Maxi legte ihr einen Arm um die Schultern und drückte sie an sich. ,,Raban? Ich hab Angst", wimmerte Kate plötzlich. Raban kam auf Kate zu, küsste sie und nahm sie danach in den Arm. Alle Streitigkeiten der letzten Stunden waren vergessen. Allen galt die Aufmerksamkeit um Nina und ihren Gesundheitszustand. ,,Kommt, wir können hier nicht viel tun, außer rumzustehen, oder zu sitzen", sagte Leon und deutete auf Nerv der am Boden saß. ,,Und bevor wir uns hier erkälten und verhungern, sollten wir was essen. Markus und Lilly kümmern sich sicher wunderbar um Nina, glaubt mir", erwiderte Leon wieder. ,,Aber was ist wenn.....", wollte Marie sagen, doch Maxi drückte ihr einen Kuss auf die Wange und beruhigte sie mit den Worten: ,,Leon hat recht. Die beiden machen das schon und wir können so oder so nicht viel machen. Komm, du solltest was essen." Zögerlich blickte Marie zurück zum Zelt von Markus und Nina und ging danach mit Maxi zum Feuerplatz. Die Kerle begannen zu essen, doch irgendwie bekam keiner wirklich etwas runter. Als sie das Essen roch, kam Klette, wenn auch noch verschlafen und ahnungslos, aus dem Zelt. Nerv stand auf und machte neben sich Platz für seine Freundin. Klette gab ihm einen Kuss. Natürlich bemerkte sie sofort, dass etwas nicht stimmte, und so erzählte Kate ihr, was passierte, als sie schlief. Natürlich war Klette über das was Nina passiert war, mehr als nur erschüttert und verzichtete auch freiwillig auf das Essen. 

Nach etwas über einer Stunde wurde es Raban zu viel. Schon lange war es in dem Zelt viel zu leise. Er stand auf und ging auf das Zelt zu. Er zog den Reisverschluss auf, sah hinein, sprach ein paar Worte mit Markus und zog ihn gleich wieder zu. ,,Raban! Raban was ist los?", fragte Maxi und stand nun ebenfalls auf. ,,Ninas Kopf ruht auf Markus seinem Schoß. Anscheinend ist die Wunde gut versorgt worden. Aber ihr Bein ist in eine Art Bandasche eingewickelt. Sieht nicht so angenehm aus", antwortete Raban. ,,Aber ihr geht es gut, oder?", wollte Marie sofort wissen. ,,Sie schläft" sagte Raban und ging zum Feuerplatz zurück. Langsam fingen Vanessa und Marie an, das Essen abzuräumen. Sie wussten alle nicht so richtig, was sie mit der Situation anfangen sollten. Natürlich machten sich alle schreckliche Sorgen um Nina. Kate und Raban verschwanden in ihr Zelt, genauso wie Leon und Vanessa.

Am Abend versammelten sich alle wieder beim Feuer. Marie hatte Maxis Jacke an und er hatte einen Arm um sie geschlungen. Kate saß bei Raban auf dem Schoß und drückte ihm gerade einen Kuss auf seine Lippen. Leon ließ sich auf den Boden nieder und Vanessa legte sich hin, mit dem Kopf in seinem Schoß. Auch das erste und das zweite Schicksal, Klette und Nerv, saßen Arm in Arm da. Keiner Sprach ein Wort. Weder Lilly noch Markus waren wieder aus dem Zelt gekommen. Einmal hatte man einen fürchterlichen Schrei gehört, und Marie war sofort zum Zelt gelaufen, doch Lilly versicherte ihr, es sei alles gut. Doch nun wurde der Reißverschluss vom Zelt der Blondine und des Torwarts aufgemacht und Lilly, sowie Markus kamen das erste Mal raus. Sofort sprangen alle auf, und machten Platz für die beiden. Lilly küsste Joschka und ließ sich danach auf den Boden fallen. ,,Wie geht es ihr, meine Süße?", fragte Joschka. ,,Die Wunde am Kopf konnten wir retten. Sie muss zum Glück nicht genäht werden, denn ich wüsste nicht, wo wir hier im Wald einen Arzt aufsuchen könnten. Sie hat eine Beinverletzung. Das Bein ist nicht gebrochen, aber fast. Sie wird jetzt ein paar Tage nicht laufen können, doch das wird schon wieder. Sie hat hohes Fieber", sagte Lilly und ließ sich von Joschka umarmen. Nina und Lilly waren seit ihrer Geburt die besten Freundinnen. ,,Ich geh schlafen, Raban gehst du mit?", fragte Kate und stand auf. Raban sah zu seiner Freundin auf. ,,Mh", macht er. ,,Ok ich komm mit. War ein langer Tag heute. Gute Nacht." Raban und Kate gingen Hand in Hand Richtung Zelt. ,,Gute Nacht!", rief Vanessa den beiden nochmal zu. Kate drehte sich nochmal zu den anderen um und kroch dann zu Raban ins Zelt. 

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