Die McKing's

Bởi _KatieBell_

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Sehr geehrte Mrs. McKing wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexer... Xem Thêm

Der Brief
Die Winkelgasse
Die Fahrt zum Gleis 9 3/4
Hogwarts
Der sprechende Hut
Ravenclaw
Flugstunden
Das 1. Element
Halloween
Muntermacher
Gesprächsthema Nr. 1
Ein unverdienter Sieg
Elementaris
Einmal Malfoy, immer Malfoy
Weihnachtsferien
Herzlich Willkommen
Die Verbindung
Wahrheiten
Der Traum
Elementarujäger
Come on Eileen
Die Sache mit dem Stich in der Magengrube
Schlaflose Nacht
Der Erdelementaru
Eine lachende und eine weinende Seite
Keine Außenseiter mehr

Pax Founder und Queenie Grey

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Bởi _KatieBell_

"Du hast sicher eine Menge Fragen." "Ja...war es ihre Absicht, als sie Blut gespendet haben, dass ihre Fähigkeiten an jemand anderen übertragen werden?" Mr. Founder lächelte Carry schief an "Es war ein Experiment." "Was meinen Sie?" "Naja, Queenie und ich sind schon ziemlich alt. Und es hätte uns nichts ausgemacht unsere Fähigkeiten zu verlieren." "Wie haben sie nicht?" unterbrach Carry ihn, er lachte und erwiderte "Sei nicht so ungeduldig. Wo war ich stehengeblieben?" "Dabei, dass es ihnen nichts ausgemacht hätte, hätten sie ihre Fähigkeiten verloren."  "Ach ja, stimmt. Wir dachten uns, wenn wir einen Teil unseres Blutes spenden, behalten wir zwar unsere Fähigkeiten, übergeben sie aber auch an den, der unser Blut kriegt." "Und haben sie noch ihre Fähigkeiten?" Er schüttelte den Kopf "Erstmal war es ziemlich komisch...Streichhölzer benutzen zu müssen, um ein Feuer zu entfachen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Weißt du, erst da hab ich verstanden;  wenn man sich dazu entscheidet seine Fähigkeiten an jemanden weiterzugeben, dann geschieht das auch und zwar ganz." Er grinste zu ihr hinunter "Du weißt nicht, wie es mich gefreut hat, dass jemand meine Kraft gekriegt hat, der ihrer würdig ist." Carry lief rot an und lächelte verlegen. "Woher wissen sie das? Woher wissen sie, dass ich nicht scheiter?" "Weil ich dir vertraue." "Sie kennen mich gerade mal eine halbe Stunde." Er lachte "Das ist wohl wahr." "Mr. Founder?" "Hmm?" "Noch eine Frage und ich weiß noch nicht mal, ob sie die beantworten können. Habe ich nur magische Fähigkeiten, weil ihr Blut in mir fließt?" Mr. Founder runzelte die Stirn "Wann hast du denn das erste Mal gemerkt, dass du 'anders' bist?" "So mit sechs, glaub ich." "Dann nein. Du hast sie nicht nur wegen meines Blutes. Du hattest vor zwei Jahren den Unfall, nicht wahr? Dann hätten sich deine magischen Fähigkeiten erst danach zeigen sollen." Carry atmete erleichtert aus "Und? Wo sind wir hier?" Sie sah ihn verwirrt an, bis ihr wieder einfiel, dass sie ihm ja eigentlich das Schloss zeigen sollte "Oh, das ist die Eingangshalle. Wollen wir raus?" "Aber gerne doch."

"Woher haben sie eigentlich all diese Narben?" "Ich dachte die Fragerunde wäre vorbei." Er zwinkerte ihr zu "Woher ich meine Narben habe?" fuhr er dann fort "Du musst wissen, als Elementaru lebt man immer gefährlich. Aber die meisten Narben sind auf meinen Beruf als Autor zurückzuführen." "Sie waren Auror?" "Ja. Und glaub mir, die Fähigkeit Feuer heraufzubeschwören ist dabei recht nützlich." Sie schwiegen während sie hinunter zu den Gewächshäusern liefen "Haben sie Fragen an mich?" fragte Carry ihn dann "Nein, nicht wirklich. Ich glaube die klären sich mit der Zeit." Sie schwiegen wieder. Er sah ihr eine Weile in die Augen. Plötzlich wurde Carry blind und vor ihr stand Scorpius, der zu ihr Schlammblut sagte und wie sie den Feuerball auf ihn zufliegen ließ. Carry nahm sonst nichts anderes war und hörte nur noch Scorpius Echo von Schlammblut, Schlammblut, Schlammblut. Sie rieb sich verwirrt die Augen, dann war es vorbei. Mr. Founders Blick war jetzt auf die Gewächshäuser fokussiert und er sagte:"Außer eine: Wie geht es dir?"Carry, die weitergelaufen war, blieb verdutzt stehen. "Das ist ihre Frage an mich? Wie es mir geht?" Er zuckte mit den Schultern "Ich finde das wird viel zu wenig gefragt. Dabei erklärt das Empfinden der Menschen meist deren Verhalten." Als Carry nicht gleich antwortete, fuhr er fort "Außerdem merke ich, wenn Menschen unglücklich sind." "Ich bin nicht unglücklich." erwiderte sie rasch und fand, dass das Gespräch in eine völlig falsche Richtung lief. Mr. Founder blickte sie einen Moment mit seinen goldenen Augen an und Carry hatte das unangenehme Gefühl durchröngt zu werden, dann grinste er und sagte:"Okklumentik setzten wir schon mal ganz nach oben auf die Liste, der Sachen, die ich dir beibringen muss." Carry, die zwar von Okklumentik gehört hatte, aber keinen Schimmer hatte, was es bedeutete, nahm sich fest vor danach in einen Buch nachzuschlagen "Mr. Founder, noch eine Frage. Was hat Mrs. Grey vorhin bei Laila gemacht?" "Wie schon eben erwähnt, lebt man als Elementaru immer gefährlich. Queenie hat es sich zu Angewohnheit gemacht an Leuten, die sie neu kennenlernt, Legilimentik anzuwenden und dann zu entscheiden, ob sie den jenigen vertrauen kann. Ich finde das nicht richtig. Schließlich ist das, was sich im Kopf abspielt privat. Aber ich muss zugeben, dass ich bei dir nicht wiederstehen konnte." Carry verstand ungefähr nur ein Drittel davon, was er da erklärte, doch sie nahm sich fest vor auch den Begriff Legilimentik nachzuschlagen.

"Mit festem Blickkontakt und den Zauberspruch Legilimens, ist es möglich, in die vom Opfer verborgensden Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und geheimsten Wünsche einzutauchen. Hierbei spürt das Opfer, eines solchen Angriffs, eine rasche Folge von vorbeiziehenden Erinnerungen. Man kann sich gegen so einen Angriff mit Okklumentik oder einem Schildzauber  schützen. Solange man den Angriff nicht selbst willentlich stoppt, setzt er sich fort, bis der Angreifer ihn abbricht... Okklumentik S. 256"

Carry blätterte auf S. 256 und begang erneut zu lesen:
"Okklumentik ist die magische Kunst seine  Gedanken, Erinnerungen und Gefühle vor Angriefern zu schützen. Nur der eigene Wille kann verhindern, dass der Angreifer in den eigenen Geist eindringt. Okklumentik ist sehr leicht zu durchbrechen, wenn man sich nicht voll auf die Geheimhaltung seiner Gefühle und Gedanken konzentriert. Man ist verletzlicher, wenn starke Emotionen einen ablenken..."

"Ach hier steckst du. Scorpius sucht dich schon überall." Laila kam hinter einem Regal hervor,-mit einigen Büchern im Schlepptau "Was liest'n da?" "Etwas, was dich interessieren könnte." Sie schob das Buch in Lailas Richtung und blätterte auf die Seite zurück, auf der Legilimentik beschrieben wurde. Laila überflog flüchtig die Zeilen, dann meinte sie:"Das weiß ich schon alles. Mrs. Grey hat es mir erklärt." Carry sah sie fragend an:"Und du fandest es komisch?" Laila sah sie verwirrt an:"Was soll ich komisch gefunden haben?" "Naja, dieses Gefühl..." "Welches Gefühl?" "Mensch, Laila. Bist du so doof oder tust du nur so?" fragte Carry aufgebracht und schon stand Madam Pince bei ihnen und fauchte:"Seid gefälligst leise! Wir sind hier in einer Bibliothek!" dann verschwand sie wieder "Fandest du nicht das Gefühl eines solchen Angriffs nicht komisch?" fuhr Carry flüsternd fort. Laila runzelte die Stirn und las noch mal etwas genauer die Zeilen, des vor ihr aufgeschlagenen Buches "Ich habe nie das Gefühl eines solchen Angriffs empfunden. Sollte ich etwa?" Carry sah sie verwundert an "Ja, eigentlich schon. Mr. Founder hat mir erzählt, dass Mrs. Grey bei jedem, den sie neu kennenlernt Legilimentik anwendet. Weißt du noch in McGonagalls Büro, als sie dir so lange in die Augen gestarrt hat? Da hat sie das gemacht." "Ich habe nichts gemerkt." "Hat Mrs. Grey dir auch von Okklumentik erzählt?" Laila nickte. Kurze Stille. "Du denkst doch nicht etwa, dass ich das einfach so beherrsche, oder?" Carry zuckte mit den Schultern "Ich kann es mir nicht anders erklären. Außer McGonagall oder Founder haben einen Schildzauber zwischen euch gezaubert." Madam Pince erschien wieder zwischen den Regalen und das ihre Stimme fast ruhig war, als sie anfing zu sprechen, mochte nichts Gutes heißen:"Es wäre wirklich reizend von euch, wenn ihr euer Kaffeekränzchen woanders abhalten könntet. Hier versuchen welche zu arbeiten!" Sie nahm Laila die Bücher aus dem Arm und nickte Richtung Ausgang "Raus hier. Und zwar schnell!" Das ließen sich Carry und Laila nicht zweimal sagen und eilten aus der Bibliothek.

"Laila." rief eine träumerische Stimme hinter ihr "Laiiillaaa!" Mrs. Grey kam auf sie zugelaufen "Ja?" "Ich finde meine Zimmer nicht mehr. Könntest du mich bitte hinbringen?" Laila runzelte die Stirn. Albus, der ihre Hand hielt, stöhnte leise, da sie sich heute den ganzen Tag über nicht gesehen hatten und sich darauf gefreut hatte, mit Laila die letzten Stunden bis zur Nachtruhe verbringen zu können. "Ähm, also ich weiß ja noch nicht mal selber wo ihr Zimmer ist." "Oh das Stockwerk weiß ich noch, nur kenne ich nicht den Weg." Laila blickte nervös zu Albus hinüber. Er versuchte eine gleichgültige Miene zu machen, was ihm aber nicht ganz gelang und sein Gesicht einfach nur komisch verzogen aussah. "Wäre es in Ordnung, wenn mein Freund mitkommen würde?" Mrs. Grey zögerte "Ich würde ihm nachher eh alles erzählen." Sie zuckte mit den Schultern:"Na, wenn das so ist. Queenie Grey", sie streckte ihm ihre Hand entgegen "Und sie sind?" "Albus Potter." Er nahm ihre Hand und schüttelte sie. "Potter..." flüsterte sie fasziniert, doch Albus, der daran gewöhnt war, ignorierte dies. "Wo ist denn ihr Zimmer?" "Im sechsten Stockwerk und der Eingang ist das Bild von  Louise von Lothringen." Laila sah verzweifelt zu Albus hinüber. Doch auch er kannte dieses Bild nicht. "Dann gehen wir jetzt einfach erstmal in den sechsten Stock und schauen dann wie wir das Bild finden..." schlug sie vor.

"Seit wann seid ihr beide zusammen?" fragte Mrs. Grey. Laila grinste. Nachdem sie Mrs. Grey das Schloss gezeigt hatte, war sie anscheind zu dem Entschluss gekommen, dass sie Laila vertrauen konnte und entpuppte sich immer mehr als eine neugierige, alte Frau, die sich nach Gesellschaft sehnte. "So circa drei Monate." antwortete Albus " Und? Wie läuft's so?" Noch etwas, was Laila bei Mrs. Grey festgestellt hatte: Sie wusste nicht, wo die Privatsphäre für jemanden anfing. "Gut." sagte wieder Albus "Und ihre Schwester? Ist die auch vergeben?" Laila lachte leise in sich hinein "Das ist kompliziert." "Inwiefern?" "Das fragen Sie sie am besten selbst." versuchte sie der Frage auszuweichen. Mrs Grey, die anscheinend gemerkt hatte, dass sie ein wenig zu weit gegangen war, meinte:"Entschuldige meine Neugier. Ich bin eine alte Frau." Laila machte eine wegwischende Handbewegung "Kein Problem."

Sie waren im sechsten Stock angekommen und fragten die anderen Porträts nach Louise von Lothringen. Sie gingen ein Paare Korridore lang, bis sie vor eine Frau mit schmaler Taille und großem Hut, der ihr halbes Gesicht verdeckte, zum Stehen kamen. "Sind sie Louise von Lothringen?" Die Frau nickte. Mrs Grey wandte sich an sie und sagte:"Krossige Nüsse." Das Bild schwang zur Seite und offenbarte eine Tür. Mrs. Grey zog einen Schlüssel hervor und schloss dir Tür auf "Eure Lehrer waren wohl der Meinung, dass wir doppelt gesichert werden müssen." Sie zwinkerte ihnen zu "Na dann, Gute Nacht und nochmal Danke, dass sie mich hierher geführt haben." Laila und Albus hatten kaum Zeit zu antworten, als auch schon die Tür vor ihnen zuknallte und das Bild wieder an seinen üblichen Platz schwang.

"Das ist also die Frau, von der du deine Fähigkeiten geerbt hast?" Laila nickte. Albus ergriff wieder ihre Hand und meinte "Nett ist sie ja schon mal."

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