Harry Potters Halbschwester

By fantasywoorld1

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Ein kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in ein... More

Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Kapitel 57
Kapitel 58
Kapitel 59
Kapitel 60
Kapitel 61
Kapitel 62
Kapitel 63
Kapitel 64
Kapitel 65
Kapitel 66
Kapitel 67
Kapitel 68
Kapitel 69
Kapitel 70
Kapitel 71
Kapitel 72
Kapitel 73
Kapitel 74
Gedenken
Kapitel 75
Kapitel 76
Kapitel 77
Kapitel 78
Kapitel 79
Kapitel 80
Kapitel 81
Kapitel 82
Kapitel 83
Kapitel 84
Kapitel 85
Kapitel 86
Kapitel 87
Kapitel 88
Kapitel 89
Kapitel 90
Kapitel 91
Kapitel 92
Kapitel 93
Kapitel 94
Kapitel 95
Kapitel 96
Kapitel 97
Kapitel 98
Ankündigung
Kapitel 99
Kapitel 100
Kapitel 101
Kapitel 102
Kapitel 103
Kapitel 104
Kapitel 105
Kapitel 106
Kapitel 107
Kapitel 108
Kapitel 109
Kapitel 110
Kapitel 111
Kapitel 112
Kapitel 113
Kapitel 114
Kapitel 115
Kapitel 116
Kapitel 117
Kapitel 118
Kapitel 119
Kurze ankündigung
Kapitel 120
Kapitel 121
Kapitel 122
Kapitel 123
Kapitel 124
Kapitel 125
Kapitel 126
Kapitel 127
Kapitel 128
Kapitel 129
Kapitel 130
Kapitel 131
Kapitel 132
Kapitel 133
Kapitel 134
Kapitel 135
Kapitel 136
Kapitel 137
Kapitel 138
Kapitel 139
Kapitel 140
Kapitel 141
Kapitel 142
Kapitel 143
Kapitel 144
Kapitel 145
Kapitel 146
Kapitel 147
Kapitel 148
Kleine Frage
Ankündigung!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kapitel 28

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By fantasywoorld1

Der nächste Wochentag brach an und Ebonee war schon ganz aufgeregt. Heute würde sie mit Harry in einer Klasse sitzen. Gleich als erstes VGGDK mit Professor Lupin. Sie machte sich zurecht und ging mit Ginny die Treppen hinunter bis zum Gemeinschaftsraum, wo Harry, Hermine und Ron auf sie warteten. ,, Echt ne coole Idee, von Dumbledore!", sagte Ron und sah mit einem kleinen neckischen Blick zu seiner Schwester, die nur mit den Augen rollte. Sie gingen mit schnellen Schritten hinunter in die Große Halle und aßen zum Frühstück. Nach dem liefen alle hoch um zum VGGDK Raum zu kommen. Als sie fast ankamen, hielt Filch sie auf. ,, Potter und Evans. Endlich erwische ich euch. Jemand hatte mein Büro mit Stinkbomben bombardiert. Ich dachte sofort an euch zwei und an die Zwillinge.", stieß er quiekend hervor und seine trüben Augen quollen hervor. Ebonee fragte sich schon seit langer Zeit warum Filch als Hausmeister eingeteilt wurde. Er ist einfach schrecklich. ,, Wieso sollten wir? Es hätte jeder sein können!", erwiderte Ebonee mutig und sah Filch herausfordernd an. Harry gab ihr einen kleinen Schubs, dass sie ruhig sein sollte. ,, Geht schon mal vor. Lupin hat Verständnis dafür!", meinte Harry und sah nun zu Filch, der beide mit wütenden Augen ansah. ,, Mr Filch, wir haben nichts derartiges getan. Und ich denke die Weasley Zwillinge ebenfalls nicht", sagte Harry und sah etwas unruhig zu Filch, der mit seinen Finger auf Harry zeigte. ,, Du bist sehr unerzogen. Ich habe euch beide im Auge. Und wenn ich herausfinde, dass ihr es wart, werde ich meine alten Folterzangen holen und bei euch beiden anwenden!", gurgelte er hervor und Ebonee schluckte bei dem Gedanken. Sie hatte sich schon immer gefragt, ob Filch das jemals wirklich bei den Schülern gemacht hatte, so wie er es immer drohte. Plötzlich war ein Krachen zu hören und ein lachen. ,, PEEVES!", grollte Filch hervor und ging mit schnellen wütenden Schritten von dannen. Ebonee mochte Peeves nicht wirklich, aber in dem Moment, hatte er sie gerettet und aus der Patsche geholfen. Beide liefen mit schnellen Schritten hinauf zum Raum von VGGDK. ,, Professor Lupin wird es verstehen, dass wir wegen Filch zu spät sind!", versuchte Harry Ebonee zu beruhigen, die nervös an ihrer Lippe kaute. Beide öffneten schnell die Tür und Harry rief in die Klasse: ,, Es tut mir leid Professor Lupin, aber.....!" Weiter kam er nicht. Als er aufschaute, sah er nicht Lupin, wie gewohnt in seinem alten, tragenden Umhang, sondern einen Lehrer, der schwarz gekleidet war, bedrohend aussah und mit einem hämischen Grinsen zu den beiden aufschaute. ,, Potter und Evans. Zwei auf einem Schlag. Zu spät. 10 Punkte Abzug für jeden von Ihnen!", höhnte er und kräuselte seine Lippen, bei dem Blick den Harry aufsetzte. Ebonee sah eher verängstigt aus. Sie schämte sich dass sie zu spät waren, aber noch schlimmer fand sie es wenn es ihr Vater war, mit dem sie in dem Moment gar nicht gerechnet hatte. ,, Setzen. Alle beide!", forderte er kühl auf und bannte sich einen Weg zum Pult. Ebonee setzte sich sofort auf einen freien Platz, neben Ginny, die ihr dankbar einen frei gehalten hatte. Tessa und Malfoy saßen zusammen und sahen Harry und Ebonee belustigend an. Die Klasse sah viel voller aus, als sonst. Ebonee hatte auch den Blick von ihrem Vater bemerkt, wie er Harry hasserfüllt anschaute. Immer wenn sie den Blick sah, lief ihr ein Schauder über den Rücken. Harry setzte sich immer noch nicht hin. ,, Wo ist Professor Lupin?", fragte Harry trocken und blickte Snape mutig entgegen. Snape kniff kurz seine Augen zusammen und formte auf seinem Mund ein kleines gehässiges Lächeln. ,, Professor Lupin ist nicht imstande zu unterrichten. Also Potter, SETZEN!", fuhr er ihn an, aber Harry tat es immer noch nicht. ,, Was hat er denn?", fragte er weiter und nun war Snapes Geduld vollkommen zerstört. Ebonee versuchte den Atem anzuhalten. Sie hasste es wenn ihr Vater ausrastete. ,, Potter, ich habe gesagt sie sollten sich Setzen. Wenn sie es nicht tun, werden es noch mehr Punkteabzüge und wenn sie mich noch weiter widersprechen wollen, werden es fünfzig!", stieß er knurrend hervor und Harry setzte sich sofort neben Ron, der ihm ebenfalls ein Platz frei gehalten hatte. ,, Holen sie alle das Buch von VGGDK heraus!", knurrte er hervor und stand mit einem Teleskop am Pult um zu sehen, ob jeder sein Buch dabei hatte. Ebonee kramte sofort in ihrer Tasche herum und bemerkte sofort, dass sie ihr Buch vergessen hatte. Sie hatte nur das Zaubertränkebuch und ausversehen das Buch für Kräuterkunde mitgenommen. Ihr Herz klopfte bis zum Hals. ,, Ich habe mein Buch vergessen!", presste Ebonee leise zu Ginny hervor, die kurz zusammen zuckte und die Augenbrauen hochhob. ,, Guck mit in meins!", meinte sie und packte das Buch in die Mitte. ,, Würden sie nun alle das Buch auf Seite 394 aufschlagen!", forderte er auf und alle schlugen die Seite auf. Snape durchstreifte jeden Gang um zu schauen, dass jeder sein Buch dabei hatte und die richtige Seite aufgeschlagen hatte, bis er bei Ebonee anhielt. ,, Wer von ihnen hat sein Buch vergessen?", flüsterte er bedrohlich und Ebonee zuckte zusammen, als sie die eisige Stimme ihres Vaters hinter ihr hörte. Alle Augenpaare waren nun auf sie gerichtet. Ebonee schaute in die schwarzen Augen, die sie durchbohrten. ,, Ich ich... ich habe ausversehen mein Kräuterkundebuch eingepackt, es tut mir leid, ich habe es verwechselt!", sagte Ebonee mit einer leichten Verärgerung in der Stimme. Tessa sah sie feixend an, auch sie hatte kein Buch dabei, bekam aber keinen Ärger. Das fand Ebonee unfair. Snape wollte gerade etwas sagen, aber Ebonee kam ihm zuvor. ,, Gucken sie doch mal zu Tessa. Sie hat auch kein Buch dabei....!", fiel Ebonee ihm ins Wort und seine schwarzen Augen formten sich zu Schlitzen. ,, Mir ist das Fehlen von Miss Kindsons Buch vollkommen bewusst, Evans. Sie hatte mir schon Bescheid gegeben, aber von Ihnen hätte ich mehr erwartet. Sie hatten nicht die Absicht, vorher schon ihre Bücher zu packen und kommen dann auch noch zu spät. Ein solches Verhalten, dulde ich nicht in meinem Unterricht. 5 Punkte Abzug für Gryffindor und Nachsitzen. Heute 19.00 Uhr!", fuhr er sie bedrohlich an, dass sich ihre Nackenhaare hochstellten. ,, Ja, sir!", piepste sie hervor und schaute auf ihre Fingernägel die nun sehr interessant wirkten.

Als Snape wieder fortfuhren wollte, fiel ihm Hermine ins Wort. ,, Bitte, Sir. Wir waren erst bei Grindelohs, hier steht etwas über Werwölfe. Da sind wir noch lange nicht!", rief Hermine in die Klasse und alle Gryffindors nickten mit den Köpfen. ,, RUHE!", rief er zynisch in die Klasse. Ebonees Klasse war auch noch nicht so weit. Sie waren erst bei Irrwichte und nun kam ein Thema dran, was man erst sehr viel später hatte. Snape schaltete nun ein paar Bilder eines Werwolfs ein und drehte sich abrupt wieder der Klasse zu. ,, Wer kann mir sagen, was der Unterschied von einem Wolf und einem Werwolf ist?", fragte er in die Klasse und durchbohrte viele mit seinem schwarzen Blick. Die einzige die sich meldete war Hermine. Aber Snape beachtete sie nicht. ,, Niemand. Das ist über aus enttäuschend!", sagte er hämisch, bis ihn Hermine wieder unterbrach. ,, Sir, ein Werwolf ist genau das Gegenteil von einem Wolf. Wölfe dagegen nehmen sich normale Beute, doch ein Werwolf kann nur erschaffen werden, wenn er gebissen wird, von einem anderen Werwolf. Bei Vollmond verwandelt er sich und weiß dann nicht mehr wer er ist, in dem Zustand würde er sogar seinen besten Freund töten....!", plapperte Hermine los und Malfoy ließ ein Jaulen von sich. Ebonee sah mit geweiteten Augen zu den Bildern, die sich offenbarten. Hoffentlich würde sie niemals einen Werwolf begegnen. ,, Bitte Mr Malfoy!", kam es von Snape, der Malfoy sanft aufforderte, ruhig zu sein. Dann wandte er seine stechenden aufblitzenden schwarzen Augen Hermine zu. ,, Du hast nun schon das zweite mal unaufgefordert rein gesprochen Miss Granger, oder bist du gerne lästig und neunmalklug!", fuhr Snape sie wütend an. ,, Die Frage ist berechtigt oder?", zwitscherte Ron dazwischen und Snape kniff genervt seine Augen zu. ,, 10 Punkte Abzug für Gryffindor, für ihren Mangelsvermögen an Regeln!", presste Snape wütend hervor. Man konnte sehen, dass Hermine betrübt dreinsah und eine Träne fallen ließe. Ebonee war wütend auf ihren Vater. Wie konnte er nur so gemein sein?

Sie lernten einiges über Werwölfe und schrieben sich einige wichtige Aspekte dazu auf. Am Ende der Stunde fuhr Snape seine Klasse an: ,, Nächste Woche möchte ich zwei Rollen Pergament von euch, auf diesem Tisch sehen!" Die Klasse schien total genervt, aber alle blieben stumm, nur Harry sah entsetzt drein. ,, Aber Sir, morgen ist das Quidditchspiel!", entbloßte Harry hervor. Snape blieb vor seinem Tisch stehen und kam ihm bedrohlich nahe. Da Ebonee fast neben ihm saß, konnte sie mitbekommen was er ihm sagte. ,,Dann rate ich zu äußerster Vorsicht, der Verlust eines Körperteils dient nicht als Entschuldigung, Potter und nun RAUS!", zischte er und die ganze Klasse stand auf und verließ sofort den Raum. Ebonee war mit den anderen Gryffindors einer der ersten. ,, Snape ist so blöd. Jetzt hat er uns 2 Rollen Pergament aufgetischt und das obwohl wir das Thema noch nicht mal haben!", knurrte Ron und knackte seine Hände bedrohlich. ,, Ja und morgen ist auch noch ein Quidditchspiel... ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll!", bemerkte Harry bedrückt. ,, Und er hat Ebonee Nachsitzen gegeben...!", fügte Harry wütend hinzu und wartete auf Ebonees Reaktion, die dazu aber nichts erwiderte. Als sie dazu nichts sagte, nahm Ron diesen Zeitpunkt um Lupins seltsames Verschwinden aufzutischen. ,, Was glaubt ihr was Lupin hat?", fragte Ron und Harry dachte sofort darüber nach. Genauso wie Hermine und Ebonee. Ginny war noch weiter hinten und unterhielt sich mit ein paar anderen aus ihrer Klasse. ,, Vielleicht ist er krank!", entgegnete Ebonee und zuckte mit den Schultern. ,, Jedenfalls, strenge dich heute Abend nicht zu sehr an, Ebonee. Du musst morgen für das Spiel fit sein", rief Harry ihr noch zu, denn Ebonee hatte jetzt Kräuterkunde und die anderen Pflege Magischer Geschöpfe.

18.50 Uhr

Ebonee lief mit schnellen Schritten hinunter in die Kerker. Sie hatte sich schon wieder ein Nachsitzen bei ihrem Vater eingeholt. Als sie unten angekommen war, war es Punkt 19.00 Uhr. Da sie wusste, dass ihr Vater Verspätungen verachtete, hatte sie sich extra früh aufgemacht. Sie klopfte und nach einigen Sekunden wurde die Tür von einem wütenden Lehrer aufgerissen. ,, Komm rein!", zischte er und schloss sofort die Tür. Ebonee legte ihre Tasche an die Seite und sah mit großen Augen zu ihrem Vater, der sie streng bemusterte. ,, Ich finde es ausgesprochen unhöflich und unpassend, dass du dauernd zu spät kommst und deine Bücher vergisst!", spitzelte er sie zu und baute sich vor ihr auf. Seine Augen blitzen gefährlich auf. ,, Dieses mal ist es was anderes gewesen. Filch hatte uns aufgehalten und gedacht, dass wir Stinkbomben an seine Bürotür geschmissen haben!", erwiderte Ebonee und rümpfte bei dem Gedanken kurz die Nase. ,, Und stimmt das?", fragte er abrupt. Ebonee schien sich über die Frage ein wenig zu ärgern, widersprach aber nicht, da sie sich nicht noch mehr Ärger einhandeln wollte. ,, Nein!", presste sie hervor und schaute mit ihren grünen Augen in seine, die sie durchbohrten. Sie versuchte nicht zu blinzeln. Dann nickte er nach einiger Zeit. ,, Du kannst die Kessel schrubben!", forderte er sie auf und Ebonee seufzte. Sie war total geschafft und musste nun 25 Kessel schrubben und morgen früh war schon das Quidditchspiel. Wieso musste sie auch nur so ein Pech haben. Sie holte sich die Handschuhe und fing an den ersten Kessel zu schrubben. Währenddessen beobachtete sie leicht ihren Vater, der einige Aufsätze kontrollierte. Ihr brannte eine Frage auf der Zunge, die sie nicht zurück halten konnte. ,, Warum hatten wir heute Werwölfe durchgenommen?", fragte sie neugierig. Snape schaute auf und sah in ihr fragliches Gesicht. Sofort wurde seine Miene zu seiner gewohnten kühlen Maske. ,, Es werden keine Fragen gestellt. Weiter arbeiten...!", knurrte er und Ebonee fing sofort an weiterzumachen.

Als sie fertig war, schmiss sie die Handschuhe weg und räusperte sich kurz. ,, Ich bin fertig!", sagte sie. Snape blickte hoch, stand auf und betrachtete die Kessel mit einem zufriedenen Blick. ,, Gut, dann kannst du jetzt in dein Schlafsaal zurückkehren. Es ist schon spät. Es werden keine Nachtspaziergänge oder gar Umwege unternommen. Du wirst sofort in dein Gemeinschaftsraum gehen!", brummte er hervor und Ebonee nickte bestürzt. Ohne ein weiteres Wort, ließ Snape sie gehen. Heute schien Snape schlecht gelaunt gewesen zu sein, denn er hatte ihr noch nicht mal eine Gute Nacht gewünscht. Sie lief die Treppen hinauf, ein paar Korridore links und rechts. Es war stock duster und sie hatte ein wenig Angst, bis ihr ein Licht auffiel, das in der Dunkelheit umherschwirrte. ,, Ebonee?", flüsterte etwas in die Umgebung und Ebonee blieb abrupt stehen. ,, Wer ist da?", flüsterte sie panisch zurück, bis sie die Shilouette von Harry erkannte. ,, Harry. Du bist es!", sagte sie beruhigend, doch als sie Harrys Gesichtsausdruck sah, wurde ihre Miene auch etwas unsicher. ,, Alles gut Harry?", fragte sie unwirsch und Harry deutete mit seinem Zeigefinger auf die Karte des Rumtreibers. Ebonee ging umher und starrte auf den Punkt, den Harry ihr zeigte. Peter Pettigrew. Beide schauten sich vielsagend an und man könnte meinen, dass sie das gleiche dachten. Peter Pettigrew wurde doch getötet. Wie konnte er im Schloss umherschwirren? Ebonee klammerte sich an Harrys Ärmel und beide gingen dem Punkt entgegen wo Peter Pettigrew stand. ,, Bist du dir sicher? Vielleicht ein fehler?", flüsterte Ebonee immer wieder, aber Harry ging ohne weiteres weiter. Als der Punkt immer näher kam, blieb Harry mit Ebonee stehen und hielt seinen Zauberstab mit dem Licht in die Dunkelheit. Man sah nichts von Pettigrew. Er kam immer näher und als er genau neben ihnen lief und vorbei lief, war dort nichts, als pure Dunkelheit und Bilder die an den Wänden hingen und sich beschwerten, dass ihnen Licht entgegen strahlte. ,, Harry, was hatte das zu bedeuten? Das muss ein Fehler der Karte sein...!", bemerkte Ebonee ängstlich und schaute sich um. ,, Pscht.", krächzte Harry und deutete panisch auf den Punkt hinter ihnen. Severus Snape. Alle Erwartungen von Ebonee platzten sofort. Sie hatte versprochen keine Umwege zu laufen. ,, Lauf", zischte Harry ihr zu und Ebonee lief in die Dunkelheit hinein. Sie versteckte sich hinter einer kleinen Statue und würde dann auf Harry warten. Sie hörte, wie Snape ihn runtermachte. ,, Potter, weswegen wanderst du des Nachts um die Gänge?", fragte er hämisch. Harry sah unschuldig drein. ,, Ich bin Schlafwandler!", log er. Ebonee versuchte etwas hervor zu lugen um zu sehen, was Snape trieb. Sie dankte Harry, das er ihr den Rücken frei gehalten hatte. Sie sah wie er die Karte in der Hand hielt und Harry aufforderte sie vorzulesen. Als Harry geendet hatte, musste Ebonee sich ein Lachen verkneifen. Diese Beleidigungen trafen echt gut, zu ihrem Vater. Doch nun kam noch jemand anderes dazu. Lupin. Er befreite Harry aus der Patsche und ging mit ihm blöderweise in die andere Richtung und Ebonee stand immer noch hinter der Statue. Harry hatte bestimmt gedacht, dass sie schon im Schlafsaal hockte. Jetzt war sie in der Patsche. Ihren Zauberstab hatte sie oben gelassen, dass sie kein Licht hatte und alleine in der Dunkelheit wollte sie auch nicht hocken.

Sie hatte keine andere Wahl als ihren Vater aufmerksam auf sie zu machen. Sie sah wie er den anderen beiden noch nachschaute und dann mit schnellen Schritten weiterging und sein Licht ausmachte. Für Ebonee war jetzt der richtige Zeitpunkt sich zu räuspern, aber sie traute sich nicht. Sie wusste das sie sich nur Ärger einhandeln würde. Aber besser als hier unten in der Dunkelheit zu hocken. Aber vorhin hatte sie es doch auch geschafft, aber da wusste sie noch nicht, dass Peter Pettigrew ein angeblich toter Mann in der Schule rumlungerte. Sollte sie das ihrem Vater mitteilen?

Sie räusperte sich kurz unschuldig und Snape hob sofort seinen Zauberstab und leuchtete in die Ecke, wo er ein Geräusch gehört hatte. Ebonee erkannte ihn sofort an seinen scharfen schwarzen Augen, die im Licht noch mehr zur Geltung kamen und mehr bedrohlich wirkten. Als er seine Tochter erkannte, formten sich seine Augen zu Schlitzen. ,, Miss Evans. Was tuen sie hier? Wie Potter?", knurrte er hervor und baute sich vor ihr auf. Ebonee schluckte. ,, Es tut mir leid. Ich traue mich nicht alleine hier rum zu gehen...!", nuschelte sie und schaute immer wieder nach links und rechts. Snape bemerkte die Angst seiner Tochter und schien seine schmalen Lippen zu einem kleinen hämischen Lächeln zu formen. ,, Sie haben Angst alleine in den Gängen umherzuwandeln, obwohl ich ausdrücklich gesagt hatte, dass sie ohne weiteres in ihr Gemeinschaftsraum gehen sollten. 5 Punkte Abzug für Gryffindor!", fuhr er sie an und sie zuckte kurz zusammen. ,, Das war nicht meine Absicht. Ich hatte Harry getroffen und....!", weiter kam sie nicht, denn sie verstummte sofort, sie wusste das sie zu viel gesagt hatte. Snapes rechte Augenbraue ging himmelaufwärts und er begutachtete seine Tochter streng. ,, Also sind sie mit Potter geschlafwandelt...!", höhnte er missmutig und sah bedrohlicher aus denn je. Ebonee hatte ihn enttäuscht und verärgert, dass wusste sie. ,, Es tut mir leid, ich wollte doch ins Gemeinschaftsraum, aber da sagte Harry etwas, er hatte etwas gefunden...!", und wieder verstummte sie. ,, Jah. Und was?", bohrte Snape immer tiefer nach und seine Augen durchdringen Ebonees. Sie fühlte sich wie unter einem Mikroskop. Sollte sie es wagen, es ihm zu erzählen, was sie gesehen haben? Aber er wusste nichts von der Karte des Rumtreibers. Sie würde Harry nur verpetzen und dann würde er seine Karte nie wieder in die Hände bekommen. Snape sah immer noch begierig auf Ebonees Antwort. ,, Er hatte etwas gesehen. Ich glaube er hatte seine Eule gesucht!", log Ebonee und sie könnte sich in dem Moment selber eine verpassen können, denn diese Ausrede war wirklich dämlich.

Snapes Mund kräuselte sich. ,, Lüg mich nicht an!", zischte er und Ebonee fühlte sich schrecklich. Wie konnte sie nur so dumm sein. Sie hätte den Weg alleine laufen müssen. Ebonee presste den Mund zusammen und kniff die Augen zu. Sie musste es sagen. Vielleicht nicht unbedingt von der Karte, sondern von Peter Pettigrew. ,, Aber bitte sei nicht sauer...!", flüsterte sie, sodass es nur Snape hören konnte. Er regte keine Mimik, was Ebonee nicht locker ließ, aber sie sagte es trotzdem. ,, Harry sagte mir, dass er Peter Pettigrew auf einer Karte gesehen hatte und es nachspionieren wollte, weil er ja eigentlich tot ist....!", sprach Ebonee es aus und sie beobachtete ihren Vater wie er reagieren würde. Auf seiner Mimik konnte man nichts erkennen, es war immer noch die kühle Maske. ,, Gut. Ich bringe dich noch zum Gemeinschaftsraum", sagte er nur und Ebonee war etwas enttäuscht. ,, Was hat das zu bedeuten? Lebt er noch?", wollte Ebonee unbedingt wissen, aber Snape schnitt ihr das Wort ab. ,, Dass hat keine zweitklässlerin zu interessieren. Du hast genug Probleme. Und jetzt ab!", zischte er sie an und entließ sie bei der Fetten Dame.

Snape ging mit wehendem Umhang davon und ließ seine enttäuschte Tochter zurück. Das mit Peter Pettigrew beschäftigte ihn gerade wirklich. War das etwa die Wahrheit oder war das nur Geschwätz? Er wollte es vorerst nicht in die Wege ziehen, er wollte ja nicht von Sirius Black abschweifen.

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