Das verlorene Kind

By alsdecknameani

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Dr. Charlotte Engel ist 32 Jahre, Ärztin und arbeitet in der Klinik am Südring. Sie ist eine gute, beliebte... More

1. Lisa ist weg (veröffentlicht ab 15.03.2019)
2. Gegenwart
4. Liebe
5. Familienkonstellation
6. Zwangsauszeit
7. Nach der Geiselnahme wieder in der Klinik
8. Wird Frederik gehen?
9. Catharina-beste Cousine
10. Lucy - was ist mit ihr?
11. Ein turbulentes Wochenende: Wenig Schlaf & Lucy klaut?
12. Kommt Frederik zurück?
13. Engel oder Seehauser?
14. Plötzlich Mutter?
15. Unfruchtbar?
16. Hochzeit XS
17. Wer ist Nick?
18. Was hat Charlotte?
19. Auszug? Umzug?
20. Wo ist Lisa?
21 Der Unfall - Freude und Trauer
22. Die Fahrstuhlfahrt ins Leben
23. Was wird aus Emma?
24. Bleiben oder Gehen?
...hört nicht zur Geschichte, persönlich...
25. Was möchte Ich? Und geht das überhaupt?
26. Ich fühle mich alleine
27. Teil 1: Dem Tod nah
28. Teil 2: Dem Tod nah
29. Emma wird 1 Jahr
30. Teil 3: Dem Tod nah
31. Teil 1: Die Zeit danach
32. Teil 2: Die Zeit danach
33. Teil 3: Die Zeit danach
34. Was hat Emma?
35. Nicht nochmal
36. Die Diagnose
37. Wir halten zusammen
38. Wie soll das gehen?
39. Unsere Entscheidung
40. Wo ist Emma?
41. Teil 1: Herzlich Willkommen
42. Teil 2: Kämpfer auf Zeit
43. Teil 3: Es kommt anders als erwartet
44. Teil 4: Abschied nehmen
45. Jeder denkt anders
46. Freude und Angst
47. Frederik gibt auf
48. Der Kampf um Recht
49. Es fühlt sich schmutzig an
50. Vor Gericht
51. Emma wird 3
52. Wenn es anders läuft als erwartet
53. Teil 1: Die Entscheidung
54. Teil 2: Die Entscheidung ist gefallen
55. Teil 3: Explosives
56. Dr. Julia Dorn braucht Hilfe
57. Kita die 2. Gefällt es Emma?
58. Aus Liebe wird Leben
59. Der Angst stellen
60. schwangerschaftsbedingte Diagnose
61. Gutmütigkeit - Treue?
62. Lügen?
63. Teil 1: Der Kampf um Emma
64. Teil 2: Der Kampf um Emma
65. Streit, Auszug, Einzug
66. Und ich wollte noch Abschied nehmen
...hört nicht zur Geschichte, persönlich...
67. Was ist mit Frederik los?
68. Teil 1: Der Fahrstuhl
69. Teil 2: Willkommen im Leben
70. Teil 3: Zweifelt Charlotte an Frederiks Liebe?
71. Teil 4: Ich teile mich in zwei
72. Teil 5: Warum macht Emma das?
73. Teil 1: Die Prüfung
74. Teil 2: Was hat Lisa vor?
75. Teil 3: Bekommt Sie ihren Willen?
76. Wird Charlotte es einsehen?
77. So kann es Charlotte nicht besser gehen
78. Teil 1: Warum?
79. Teil 2: Warum II
80. Wird Lisa reden? I
81. Was wird aus dem Hof?
82. Wird Lisa reden? II
83. Wird Lisa reden? III
...hört nicht zur Geschichte, persönlich...
...hört nicht zur Geschichte, persönlich...
84. Wo die Liebe hinfällt (veröffentlicht ab 2020)
85. Man sieht sich immer nochmal wieder
86. Plus eins oder nicht?
87. Überraschung
88. Einschulung?
89. Es ist leer
90. Emma wird 5 Jahre
91. Teil I: Einschulung
92. Teil II: Diagnose
93. Teil III: Charlotte entscheidet sich
94. Die Chemo startet
95. Teil I: Glaub an dich
96. Teil II: So wie sie war
97.Teil III: Niemals geht man so ganz
98. Zurück zum Alltag
99. 1 Jahr später
100. Vertrauen können, Zuhören können
101. Wollen, dass zugehört wird
102. Die Neue im Team
103. Soll ich dahin gehen?
104. Wie soll ich reagieren?
105. Sie hat gekündigt
106. Wechseln oder nicht?
107. Emma soll sich entscheiden
108. 3 Verletzte auf einmal
109. Emma hat sich entschieden
110. Treffen mit Tabea
111. Das kurze Wiedersehen
112. Mutter-Kind-Ausflug
113. Vertrauen haben I
114. Vertrauen haben II
115. Lisa kommt zu Besuch
116. Notfall I
117. Notfall II
118. Notfall III
119. Emma wird 7
120. Was machen sie in Köln? I
121. Was machen sie in Köln? II
122. Nachdenken I
...hört nicht zur Geschichte, persönlich...
123. Nachdenken II
...hört nicht zur Geschichte, persönlich / Werbung in eigener Sache...
124. Umzug auf Zeit
125. Nicht vergleichen
126. Aussprache
127. Warum macht sie das?
128. Entscheidungen treffen
129. Glück? I
130. Glück II
131. Der Brief
132. Glück III
133. Glück IV
134. Emma zieht um
135. Aus Kind wird Jugendliche
136. Der neue Kollege I
137. Der neue Kollege II
138. Der neue Kollege III
139. Der neue Kollege IV
140. Der neue Kollege V / Viola geht
141. Der neue Kollege VI / Frederik ist wütend
142. Der Unfall I
143. Der Unfall II
144. Weihnachtsengel
145. Das neue Jahr hat begonnen
146. Der Streit I
147. Der Streit II
148. Der Streit III
149. Emma "bockt" (veröffentlicht ab 2021)
150. Die enge Hose
151. Kurze Zeit bei der Arbeit
152. Reden mit Miriam
153. Getäuscht in ihm
154. Der Fahrstuhl stürzt ab
...Eure Ideen zur Geschichte...
155. Angst um die Babys I
156. Angst um die Babys II
157. Dem Tod nah I
158. Dem Tod nah II
159. Dem Tod nah III
160. Gemeinsam statt einsam
161. Wird alles gut? I
162. Teil: Wird alles gut? II
163. Unerwartet schnell
164. Wird alles gut? III
165. Ich will da sein (veröffentlicht ab 2024)
166. Aufwachen
167. Das neue Leben I
168. Das neue Leben II
169. Erinnerungen
170. Alleine in die Zukunft? I
171. Alleine in die Zukunft II
172. Umzug zu Freunden I
173. Umzug zu Freunden II
174. Alles verloren I
175. Gedanken
176. Alles verloren II
177. Alleine unterwegs I
178. Alleine unterwegs II
179. Alleine unterwegs III
180. Aufgeben I
181. Aufgeben II
182. Aufgeben III
183. Aufgeben IV
...hört nicht zur Geschichte, Tabea im TV (2005)...

3.Geiselnahme

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By alsdecknameani

Veröffentlicht am 17.03.2019

CHARLOTTE:
Es war ein Montagmorgen. Ein Wochenenddienst liegt hinter mir. Hätte ich geahnt was mich heute erwartet, dann hätte ich tatsächlich mal "krank gefeiert".
Ich, die Ärztin, die seitdem sie hier in der Klinik ist noch nicht einen Tag krank war.
Ich hatte schon ein paar Fälle gehabt, harmlos gegen das was folgen sollte.
Doch dann kamen diese zwei Männer in die Klinik und wurden mein nächster Fall. Ich begrüßte sie im Schockraum. Der eine Mann ging sofort an mir lang und stellte sich an die Tür. Ich schaute ihn an und bat ihn darum die Tür freizumachen, weil Schwester Selvia noch kommen wird. Ich sah auch wie sie kam und rein wollte, doch er drückte die Tür zu. Im gleichen Moment holte er eine Pistole aus der Jackentasche und richtete sie auf mich.
Er: "Behandle ihn. Mach kein Fehler. Sonst knallts."
Er kam näher und hielt mir die Waffe an den Kopf.
Er: "Und wenn du meinst, das ist hier ist ein Scherz. Nein. Die Waffe ist echt."
Und er ließ einen Schuss neben mir ab und grinste dabei.
Er schrie: "Und jetzt tu was!"
Er stellte sich wieder vor die Tür und die Waffe hielt er auf mich gerichtet.
Von draußen hörte ich Schreie. Ich sah, wie die Schwestern mit Patienten raus rannten. Viele schrien.
Eines hatte er vergessen. Denn die Jalousie zum Sichtfenster hatte er nicht geschlossen. Somit konnte ich das sehen.
Ich wusste, dass die Polizei gerufen wird. Ich wusste aber auch, dass ich bis dahin alleine bin mit einem bewaffneten Mann.
Ich fing an mich um den anderen Mann, dem Patient, zu kümmern. Er hatte eine Schussverletzung. Die Kugel steckte noch im Bauch. Ich machte ein Ultraschall und sah, dass er innere Blutungen hat.
Ich:"Er hat innere Blutungen. Er muss in den OP. Sonst verblutet er."
Er:"Zieh die Kugel raus. Näh es zu und fertig."
Ich:"Das geht so nicht. Er blutet jetzt schon innerlich. Die Milz ist verletzt. Wenn ich jetzt die Kugel rausziehe, dann blutet er noch mehr. Dafür brauche ich sterile Bedingungen. Ich brauche den OP. Ich brauche Kollegen."
Er kam auf mich zu, hält wieder die Waffe an meine Stirn und schaut mich böse an.
Er:"Entweder du holst die Kugel da jetzt raus oder du hast selbst eine im Kopf."
Er spielte am Regler der Waffe. Ich wusste, dass er es ernst meint.
Ich:"Ok. Aber ich muss das erst vorbereiten."
Er:"Du bekommst 5 Minuten. Ansonsten knallts! Und keine Tricks. Sonst knallt es auch."
Ich hoffte, dass bis dahin die Polizei da ist. Ich bereitete alles vor mit den Materialien die mir im Schockraum zur Verfügung standen. Ich hatte alles soweit vorbereitet als ich durch das Sichtfenster Polizisten sah. In mir kam ein Gefühl von Erleichterung auf, aber das war zu früh. Denn er sah es auch und schoss mehrfach auf das Sichtfenster. Bei jedem Schuss zuckte ich zusammen. Er packte mich, hielt mir die Waffe an den Kopf und schrie:"Wenn ich noch einen Polizisten sehe ist sie tot! Verschwindet!"
Dann schaute er zu mir und sagte:"Deine Zeit ist um. Fang an."
Ich zog mir sterile Sachen über und erstmals in meinem Leben operierte ich alleine. Ich intubierte langsam, legte Zugang, gab Narkosemittel, usw.. Ich hoffte noch auf das Wunder, dass der Alptraum der alleinigen OP nicht wahr wird. Doch es passierte nichts und ich schnitt los. Ich operierte alleine und er stand daneben und richtete die Waffe auf mich. Ich konnte die Kugel entfernen; es blutete stark. Ich versuchte die Blutung zu stoppen; mir fehlten Hände. Das EKG schlug Alarm. Ich war Anäthesistin und Chirurgin in einem. Ich sah den Mann unter meinen Händen weg sterben. Ich wusste, dass ich jetzt nur das Nötigste machen kann und hoffen muss, dass der Mann das dann irgendwie aushält.
Ich war so konzentriert am operieren, so dass ich nicht mit bekam was draußen geschah. Und auch er war konzentriert dabei und beobachtete genau was ich machte.

Da schlug plötzlich die Tür auf. Er schaute dort hin und in dem Moment fiel ein Schuss. Ich duckte mich sofort. Dann kam ich blitzartig wieder hoch und sah, dass er schreiend auf dem Boden lag.Ein Polizist hat ihn in den Oberschenkel geschossen.
Ich widmete mich direkt wieder dem Patienten und schrie:"Ich brauche Hilfe. Schnell."
Sofort kamen Frederik und Catharina zu mir, zogen sich sterile Sachen an und halfen. Jannik kam auch und übernahm die Anästhesie.
Catharina fragte mich:"Wie geht es dir? Bist du verletzt?"
Ich:"Nein. Wir müssen die Blutung stoppen."
Gemeinsam operierten wir im Schockraum zu Ende. Nach 1 Stunde war es geschafft und der Patient lebt.
Erleichtert zog ich meine sterilen Sachen aus

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