It's Everything About You

By JuliaB2796

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It's Everything About You
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3

Kapitel 4

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By JuliaB2796

Louis' P.O.V

Ich wurde von einem Türknallen geweckt. Ich stöhnte und stand auf.

„Welcher Idiot knallt schon am frühen Morgen Türen!“, schrie ich laut. Dreißig Sekunden später stand Zayn in der Tür und setzte ein Lächeln auf.

„'Schuldigung. Ich wollte dich nicht wecken, Lou.“, sagte er entzückend.

Ich schnalzte mit der Zunge und verdrehte die Augen. Ich nickte bloß und zeigte ihm, er solle die Tür schließen und gehen. Er gehorchte und ich schlüpfte ins Bad. Dort duschte ich und machte mich fertig. Ich ging in den Flur und klopfte an Harrys Tür, aber keiner antwortete.

„Hazza, es ist Zeit, aufzustehen. Wir haben ein Fotoshooting heute.“, sagte ich an die Tür gerichtet.

Als immer noch keine Antwort kam, drückte ich die Türklinge einfach nach unten und ging in seinen Raum. Aber Harry war nicht da. Wahrscheinlich war er frühstücken, was für ihn jedoch nicht wirklich normal war. Ich dachte an das Date mit Ari gestern und konnte nicht anders, als in ihr Zimmer zu schauen. Ich steckte meinen Kopf hinein, aber das war ebenfalls leer. Vielleicht sind sie in dem Strandhaus, das Harrys Onkel gehörte. Ich lächelte über meinen frechen Harry, er hatte es schon wieder geschafft. Böser Junge. Ich schloss die Tür nochmal und schaute auf die Uhr. Es war halb acht. Warum war Zayn schon wach gewesen? Ich zuckte bloß die Schultern und ging die Treppe nach unten. Als ich in der Küche ankam, schnappte ich mir einen Apfel und ging ins Wohnzimmer. Ich konnte meinen Augen kaum trauen, dort lagen Niall und Ari aneinander gekuschelt, lächelnd und friedlich. Ich lächelte und dachte sofort an Harry. Wo war dieser verrückte Junge, und was ist gestern Abend schief gelaufen?

„Lass sie schlafen, sie sind gerade so süß.“, flüsterte Liam hinter mir. Ich nickte bloß und biss in meinen Apfel. Sie sahen echt einfach goldig aus, ich hätte ihnen am Liebsten in die Wange gekniffen.

„Was ist gestern Abend passiert?“, fragte ich, während ich Liam in die Küche folgte.

„Harry hat versucht, mit ihr zu schlafen, aber sie wollte nicht und das hat Harry ganz schön getroffen. Er hat sie heim gefahren und ist dann feiern gegangen. Wahrscheinlich bei Nick.“, antwortete Liam, während er sich seinen Toast in den Toaster legte.

„Ja, wahrscheinlich. Aber was ist mit Niall? Warum liegen sie so da? Sind sie etwa-“

„Nein, sie sind nicht zusammen, aber du weißt doch, wie Niall für sie empfindet. Sie ist die Welt für ihn. Ihr ging es gestern nicht so gut und dann sind sie so eingeschlafen.“, unterbrach Liam mich.

„Oh, okay. Denkst du, sie empfindet das gleiche für ihn?“, fragte ich traurig, den Gedanken an Niall, der sie über alles liebt.

„Nein, ich glaube nicht. Sie wird ihn verletzen, mit allem was sie macht!“, sagte Liam, mit einen Blick auf die beiden Schlafenden gerichtet.

„Ja, wahrscheinlich.“, flüsterte ich, entsetzt darüber, wie sehr sie ihn verletzen muss. Sie merkt nicht mal, das wir alle mehr für sie empfinden als nur Freundschaft. Das war schon traurig genug, aber das schlimmste war, dass Niall sie liebte, sie wirklich vom ganzen Herzen liebte.

Ari's P.O.V

Ich war auf einer Wiese, Hand in Hand mit Zayn und wir liefen durch die Blumen, beide ganz in weiß gekleidet. Wir sahen glücklich aus. Und plötzlich war alles schwarz. Meine Augen flatterten langsam auf und ich fühlte mich wohl. Ich weiß nicht, woran das lag, aber ich fühlte mich geborgen. Dann sah ich den Grund. Ich lag in Nialls Armen, er drückte sich fest an mich, als wollte er mich nie mehr loslassen. Ich lächelte und kuschelte mich an seine Brust. Ich spielte mit seinen Haaren, während ich ihm beim Schlafen zusah, wie er friedlich vor sich hin döst. Es war nicht übertrieben, wenn ich sagen würde, dass Niall perfekt war. Er sah gut aus und hatte einen wundervollen Charakter. Ich könnte mich in Niall verlieben, aber irgendetwas hält mich davon ab. Ich weiß nicht was. Nialls Augen flackerten, bis sie sich komplett öffneten. Er schaute mich verschlafen an und lächelte.

„Morgen.“, murmelte er mit seiner rauen Morgenstimme. Ich lachte bloß uns kuschelte mich weiter an ihn. Er legte seinen Kopf auf meinen und so lagen wir einfach da und genossen unsere Anwesenheit. Ich stöhnte und er hob meinen Kinn zu sich, sodass ich ihm in die Augen sah.

„Ariel?“

„Ja?“

„Kann ich dich etwas fragen?“

„Klar, Niall. Was immer du willst.“, flüsterte ich, unsere Gesichter gefährlich nah aneinander.

„Ich wollte nur, dass du weißt, dass ich d-“

„Was macht ihr denn da?“, schrie Zayn und Niall drückte mich an sich. Ich schaute erschrocken zu Zayn und stand schnell auf. Niall streckte seine Arme noch kurz zu mir aus, ließ sie dann dennoch fallen und starrte auf seine Füße.

„Wir reden, Zayn.“, sagte ich ganz ruhig. Zayn lachte laut auf und verschwand dann in die Küche, ich folgte ihm.

„Das nennst du reden? Eng umschlungen auf einem Sofa liegen, Nase an Nase und sich anstarren?“, schrie Zayn mit Tränen in den Augen in mein Gesicht. Ich schloss bloß meine Augen und schaute auf meine Füße. Ich trug immer noch dieses Kleid. Was fiel Zayn nur dabei ein? Er tat so, als wäre er mein Freund, als wäre ich mit ihm zusammen, als hätte ich ihn betrogen. Zayn verließ die Küche und lief die Treppe nach oben. Liam und Louis starrten mich vom Esstisch aus an und ich lächelte sie an.

„Tut mir leid, Jungs. Ich wollte nicht, dass ihr das mitbekommt. Ich weiß auch nicht, was in Zayn gefahren ist. Ich werde mit ihm reden, nachdem ich duschen war.“

Liam und Louis lächelten langsam und schauten dann wieder auf ihr Frühstück. Niall stand im Tührrahmen zur Küche und starrte mich an.

„Tut mir leid, Niall. Was wolltest du mir nochmal sagen?“, flüsterte ich.

„E-Es ist nichts. War nicht so wichtig“, murmelte er und ging in den Garten. Ich wollte ihm folgen, doch Liam lief ihm schon hinterher, also ließ ich die beiden alleine. Ich ging schweigend die Treppe nach oben, in mein Zimmer.

Harry's P.O.V

„Hey du Schlafmütze. Aufstehen.“

Ich streckte mich und öffnete meine Augen. Ein Mädchen grinste mich an, ein Mädchen das nicht Ari war.

„Hey, wie viel Uhr ist es?“, fragte ich, ohne sie anzusehen.

„Es ist erst neun. Bleib doch noch ein bisschen, ich will noch ein bisschen Spaß haben.“, lachte sie. Sie lehnte sich zu mir nach unten und umklammerte mich. Ich drückte sie von mir weg.

„Geht nicht, ich muss zu einem Fotoshooting. Wo ist die Dusche?“, fragte ich.

Sie zeigte mit dem Finger auf eine Tür und ich stolperte in den Raum hinein. Ich weiß garnichts mehr von gestern, so wie es fast immer war. Ich wusste nicht mal den Namen des Mädchens, zumindestens nicht mehr. Ich stellte mich in die Dusche und entspannte unter dem warmen Wasser. Ich dachte sofort an Ari, die mich gestern abgeblitzt hatte. Das hatte noch kein Mädchen gemacht. Und jetzt war sie eine Herausforderung für mich. Ich musste sie einfach haben. Welches Mädchen der Welt würde Harry Styles bitte nicht haben wollen?

Ich stieg aus der Dusche, schnappte meine Kleider und zog mich an. Ich schnappte meine Sachen und verließ das Bad. Ich ging Richtung Tür.

„Du verlässt mich schon?“, fragte die Blonde, die mit Unterwäsche auf dem Bett lag.

„Ja, ich muss.“, murmelte ich und öffnete die Tür.

„Du meldest dich aber bei mir, oder Harry?“, fragte sie unschuldig.

„Natürlich“, sagte ich und schloss die Tür hinter mir.

Niall's P.O.V

Ich setzte mich auf die Wiese und umklammerte meine Knie. Ich dachte an gar nichts, ich schaute einfach nur auf die Blumen, die vor mir sprießen. Wie gerne würde ich jetzt hier mit Ariel liegen. Irgendjemand packte mich an meiner Schulter. Ich drehte mich um und schaute in die Augen von Liam. Er lächelte mich an und setzte sich zu mir.

„Alles in Ordnung?“, flüsterte er.

„Ja, schon. Ich dachte nur, für ein kleinen Moment, wie sie sich angekuschelt hat und wir einfach nur da lagen und es genossen, das sie mich mag. Aber das war nur eine Vorstellung.“

Liam streichelte über meine Schulter.

„Vergiss sie. Sie verletzt dich nur. Du hast ein besseres Mädchen verdient, eine die dich von ganzem Herzen liebt. Es tut mir das zu sagen, aber ich hasse es, dich so verletzt zu sehen.“, murmelte Liam.

Ich legte meinen Arm um seine Schulter und lächelte ihn an.

„Danke, Liam.“, murmelte ich und stand auf. „Kommst du? Wir haben ein Fotoshooting!“

Liam stand lächelnd auf und wir gingen wir ins Haus. Und da, mitten in der Küche, stand Harry.

„Hey Harry“, sagte ich und winkte ihm.

Er winkte mir zurück und schaute dann zu Liam.

„Wann geht’s los?“, fragte er ungeduldig.

„Wir müssen jetzt gleich los. Wir müssen nur noch auf Zayn und Ari warten.“, sagte Liam.

Louis kam aus dem Wohnzimmer und ging zu Harry hinüber, umarmte ihn innig.

„Hazza! Du auch wieder da? Und was hast du so getrieben?“, fragte er.

„Nichts, ich war bloß ein bisschen Party machen.“, gab Harry zurück.

Louis nickte bloß den Kopf und lachte. Harry schaute ihn verwirrt an. In diesem Moment kamen Zayn und Ari die Treppe herunter, Hand in Hand. Ich spürte den Tritt in meinem Magen und schaute schnell weg.

„Was habe ich denn verpasst?“, sagte Harry laut und mit einem Lächeln im Gesicht.

„Nichts, wir haben uns bloß wieder vertragen.“, sagte Zayn mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Mein Magen beruhigte sich wieder und ich schaute Ari an. Sie lächelte mich an, als wäre gar nichts passiert. Ich schaute auf Liam, der meine Schulter drückte.

„Gut, gehen wir?“, fragte Liam.

Wir nickten alle und folgten ihm in den Van.

Ari's P.O.V

Als wir im Van saßen, saß ich hinten, mit Zayn und Harry vor uns. Er durchbohrte mich mit Blicken. Zayn bemerkte es gar nicht, denn er schrieb wieder mit Perrie. Sie waren so süß zusammen. Immer wenn Zayn mit ihr schrieb, hatte er ein riesiges Lächeln auf den Lippen, es machte mich froh. Ich mochte Perrie sehr, genauso wie Eleanor und Danielle. Als Louis den Van vor der Tür parkte, stiegen sie alle aus, bis auf Harry und ich. Ich wollte mit ihm noch über gestern reden.

„Wo hattest du dich gestern rumgetrieben?“, fragte ich, ohne ihm in die Augen zu schauen.

Ich spürte seine kalte Hand unter meinem Kinn, die meinen Kopf zu sich nach oben zog, damit ich ihm in die Augen sehen konnte.

„Ich musste meine Gedanken frei machen, weil du mich abblitzen lassen hast. Es hat mich verletzt, weil du mir sehr viel bedeutest.“, flüsterte er.

Ich schaute in seine grünen Augen und errötete.

„Bitte, gib mir eine Chance. Ich will nicht nur das eine, das weißt du genau.“, flüsterte Harry. Er kam näher mit seinem Kopf an meinen, bis ich seinen Atem auf meine Lippen spürte. Er drückte mich zurück in meinen Sitz und lehnte sich an mich. Unsere Körper ganz nah aneinander, stöhnte ich und er berührte meine Lippen mit seiner Zunge. Ich lachte kurz auf, er lächelte zurück und küsste mich dann. Er strich mit seiner Hand meine Hüfte und ich stöhnte. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher, ich vergrub meine Hände in seinen Locken und er stöhnte. Er berührte mit seiner Zunge meine Lippe, fragte nach Einlass. Ich öffnete meinen Mund weiter und dann spielte er mit seiner Zunge mit meiner. Ich stöhnte laut auf und er unterbrach den Kuss. Er schaute in meine Augen und ich schüttelte bloß den Kopf, auf die Antwort seiner Frage von eben. Dieser Junge machte mich verrückt.

Harrys P.O.V

Nachdem sie den Kopf geschüttelt hatte, lehnte ich mich auf meinen Sitz zurück. Ich hatte mir gestern Gedanken darüber gemacht, ob ich dieser Harry noch sein wollte. Und ich kam zu dem Entschluss, dass ich es nicht wollte. Ich wollte einen Neuanfang starten und das mit dem wunderschönsten Mädchen der Welt. Aber sie wollte nicht, da sie dachte, ich hätte noch etwas mit Caroline. Da war ich ihr noch eine Erklärung schuldig.

„Ich-“

„Nein, Harry. Sag jetzt nichts, lass mich bitte reden. Ich weiß wie du drauf bist und ich weiß, dass du dir das mit Caroline ausgedacht hast. Aber ich bin nicht sauer oder irgendwas. Aber ich will, dass das hier unter uns bleibt, das ist niemals passiert, in Ordnung?“

Ich schaute sie bloß mit geweiteten Augen an. War das ihr Ernst?

„Nein, warte. Ich hab da auch noch was mit zu reden!“, sagte ich ernst.

„Harry, ich-“

„Nein, jetzt wartest du. Ich will mich für dich ändern und du lässt mich einfach wieder sitzen? Das ist überhaupt nicht cool. Ich mag dich wirklich, Ari. Du bist anders als die Mädchen, die ich sonst immer getroffen habe. Ich weiß, ich hätte das mit Caroline nicht tun dürfen, aber du könntest mit trotzdem eine Chance geben!“

Ich schaute ihr tief in die Augen, sie errötete und schaute auf ihre Füße.

„Harry, ich mag dich auch, aber nicht auf diese Weise. Es tut mir leid.“, flüsterte sie.

Mein Mund klappte auf, ich schaute sie noch ein letztes Mal an und verließ fluchend den Wagen.

Aris P.O.V.

Ich stieg ebenfalls aus, konnte aber das Gebäude für das Fotoshooting nicht betreten. Wir waren außerhalb von London, abgelegen, damit keine Fans sie entdecken. Harry war schon lange im Studio verschwunden, fluchend. Ich wischte mir meine letzte Träne weg und machte mich auf den Weg Richtung U- Bahn. Als ich in der Bahn saß, wurde ich von zwei kichernden Mädchen beobachtet. Die eine stand auf und kam auf mich zu.

„Bist du nicht Ariel?“, fragte sie schüchtern.

Ich lachte kurz auf und sie lächelte.

„Ja, aber nenne mich bitte Ari.“, antwortete ich.

„Du bist doch Harry Styles Freundin, oder?“

Und da traf es mich wie einen Schlag. Ja, in der Öffentlichkeit war ich seine Freundin und ich müsste sie auch jetzt weiter spielen.

„Ja, das bin ich.“, sagte ich ernst. Sie schrie kurz auf und die andere schloss sich ihrer Freundin an.

„Du bist in echt noch viel hübscher! Du und Harry seid so süß! Würdest du uns auf Twitter folgen?“

„Oh, wie nett, Danke. Klar würde ich das. Hier, folgt euch!“

Ich reichte ihnen mein Handy, sie folgten sich und noch ein paar anderen Freunden bei Twitter und gaben mir dann mein Handy zurück.

„Dankeschön!“, sagten sie beide. Ich nickte bloß und sie gingen zurück auf ihre Plätze.

Plötzlich vibrierte mein Handy und ich zuckte. Als ich die Nummer auf dem Bildschirm las, lächelte ich.

„Hey Lou“, lachte ich in den Hörer.

„Wo bist du? Wir suchen dich überall!“, schrie Harry.

„Harry, warum rufst du von Louis' Handy an?“, fragte ich genervt.

„Weil du bei mir nicht ran gegangen wärst.“, schrie Harry. Da hatte er so was von Recht. „Also, wo bist du?“

„Mach dir keine Sorgen, ich bin bald wieder da.“, sagte ich und legte auf. Die Bahn hielt an und ich stieg aus.

Ich war es ja gewohnt, viele One Direction Fans um mich herum zu haben, aber das war verrückt. Ich wurde regelrecht von ihnen verfolgt, überall hin. Viele fragten mich, wo Harry sei und manche sagten mir, ich wäre zu hässlich für Harry oder ich hätte ihn nicht verdient. Natürlich tat es weh, aber ich hörte einfach nicht hin. Als ich im Starbucks ankam, setzte ich mich an einen Tisch und zückte mein Handy. Bis hierhin hatte mich noch keiner verfolgt, zumindestens so, dass ich es nicht gemerkt habe. Ich riss meine Augen weit auf, als ich auf mein Handy starrte. Ich hatte mehr als Tausend Follower mehr. Die Macht der Directioner. Ich lachte kurz auf und öffnete dann einen neuen Tweet.

Danke an alle Directioner, dass ihr mich so fleißig followert. Bin euch sehr dankbar xxx

Als ich mein Handy zurück in die Tasche steckte, schaute ich aus dem Fenster, auf die hektischen Straßen Londons. Für England war heute wundervolles Wetter. Ich dachte nur noch an Harry. In Wirklichkeit wollte ich niemals etwas mit einem Berühmten zu tun haben. Aber das war sehr schwierig, wenn dein bester Freund berühmt ist. Jemand berührte berührte mich an meiner Schulter und als ich mich umdrehte, stand da kein anderer als Dylan, mein Exfreund.

„Hey Ari.“, sagte er lächelnd.

Ich schüttelte bloß den Kopf.

„Ich weiß, dass du dich nicht freust mich zu sehen, aber könnte ich bitte kurz mit dir reden?“, fragte er unschuldig.

Dylan hatte mich betrogen mit einer Barbie. Ich war sauer auf ihn, immer noch und das ganze passierte vor mehr als einem halben Jahr. Ich hatte genug von ihm. Wenn ich ihn ansehe, könnte ich im ins Gesicht springen. Ich hasste ihn für alles, was er mir angetan hatte. Ich hatte ihn geliebt und ich liebe ihn immer noch. Ich nickte und zeigte mit meiner Hand, dass er sich mir gegenüber setzen solle. Er lächelte mich an und setzte sich.

„Also, wie geht es dir?“, fing er an. Ich schüttelte bloß wieder den Kopf und starrte in seine grünen Augen. Er hatte seine dunkelbraunen Haare anders, sie waren jetzt hoch gestylt. Außerdem hatte er einen drei Tage Bart. Er sah nicht schlecht aus, das sah er noch nie.

„Den Umständen entsprechend. Und dir?“, antwortete ich kurz und schnell.

Er verdrehte die Augen und hob meinen Kinn mit seinem Daumen. Ich zog meinen Kopf weg und schaute auf meine Füße. Er stöhnte und zog seinen Arm zurück.

„Mir geht es beschissen. Ich bereue seit einem halben Jahr, dass ich das tollste Mädchen der Welt verlassen habe. Ari, ich war ein Idiot.“

„Ja, das warst du allerdings.“

„Es tut mir alles so leid.“, flüsterte er und legte seine Hand auf meine. Ich zog sie weg und starrte ihn an.

„Okay, so was willst du Dylan?“, fragte ich genervt.

„Ich- Ich wollte dir sagen, dass ich dich immer noch liebe und ich niemals damit aufgehört habe.“

„Okay, Dylan. Nehmen wir mal an, das wäre wahr, was du mir erzählst. Warum hast du dir dann das nächst billigste Mädchen geschnappt und hast mich verlassen? Warum?“, antwortete ich unter Tränen.

„Sie ist nur ein Mädchen gewesen, mit der ich Spaß hatte. Aber du bist das Mädchen, mit dem ich alt werden will. Du bist die Eine. Ich will später mit dir auf einem Schaukelstuhl auf der Veranda sitzen und über diese Zeiten reden.“, flüsterte er, während er mir tief in die Augen sah.

„Das wollte ich auch, wirklich.“, flüsterte ich unter Tränen und stand auf.

„Ari, warte!“, schrie er, aber ich verließ schon das Starbucks und lief Richtung U- Bahn.

Warum hatte nur ich so ein Pech? Womit hatte ich das verdient? Vorgestern war noch alles gut und schön, plötzlich ist alles anders. Ich hätte niemals mit Harry ausgehen dürfen. Aber hätte ich ahnen können, dass es so enden wird? Nein, hätte ich nicht. Warum meldete sich gerade heute Dylan? Warum muss er meine Gefühle wieder so aufwühlen. Heute war definitiv nicht mein Tag.

Als ich an der Villa ankam, schloss ich die Haustür auf. Es war komplett still, nicht so laut wie sonst immer. Ich schloss die Tür hinter mir und ging in das Wohnzimmer. Dort fand ich Louis und Liam, die Fifa spielten. Sie schienen mich gar nicht bemerkt zu haben.

„Hallo.“, sagte ich und räusperte mich.

Liam und Louis schreckten auf.

„Oh Gott, erschrecke uns doch nicht so. Wo warst du?“, fragte Liam.

Ich verdrehte bloß die Augen und warf mich auf die Couch neben Louis. Ich knuddelte mich in seinen Schoss und er lachte.

„Ich war ein wenig in die Stadt, ich musste nachdenken.“

Louis strich mir durch die Harre und lächelte mich an.

„Sag uns nächstes mal bitte Bescheid, wir haben uns riesige Sorgen gemacht.“, antwortete Louis lächelnd.

Hatte Harry ihnen nichts erzählt? Vielleicht war das sogar besser so.

„Mache ich“

Louis nickte bloß und Liam strich mir über mein Knie, dass ich über seine Beine gelegt hatte. Ich lächelte ihn an und er zurück.

„Und? Was gibt es neues aus London?“, lachte Louis und starrte mir in die Augen.

Ich lächelte kurz, musste dann aber sofort wieder an Dylan denken.

„N-Nichts.“, antwortete ich und schaute auf den Bildschirm.

„Was bedrückt dich Lie-“

„Wo zur Hölle warst du? Du hast mich zu Tode erschreckt! Mach das nie wieder!“, schrie mich Harry an, der im Türrahmen stand.

„Ich war bloß in die Stadt, Harry.“, schrie ich zurück.

Ich stand von der Couch auf und stellte mich genau vor Harry. Ich schaute in seine wütenden Augen und er starrte zurück.

„Du hättest mir Bescheid sagen sollen!“

„Warum sollte ich dir Bescheid sagen? Ich kann hingehen, wo ich will! Du machst gerade so, als wärst du mein Vater oder mein Freund!“, schrie ich zurück.

Harry schaute auf den Boden und seine Locken fielen ihm ins Gesicht.

„Ja, du hast recht. I- Ich hab überreagiert. Tut mir leid.“, flüsterte er, sein Blick immer noch auf den Boden gerichtet.

Ich hob seinen Kopf mit meiner Hand, damit er mir ins Gesicht schauen konnte. Ich nahm seine Hand und führte ihn ins Badezimmer. Ich schloss die Tür hinter uns und er schaute mich verletzt an.

„Empfindest du wirklich etwas für mich, Harry?“, fragte ich geradeaus, während ich in seine Augen schaute.

Er schaute überrascht und setzte sich auf den Badewannenrand. Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen und stöhnte.

„I-Ich weiß nicht, wie sich so etwas anfühlt, aber immer wenn ich in deiner Nähe bin, bekomme ich weiche Knie und werde schüchtern. Ich habe sofort das Verlangen, dich in meine Arme zu schließen, dich zu küssen und dich nie mehr loszulassen.“

Schließlich schaute er auf und schaute in meine Augen. Ich stand vor ihm, mein Mund weit aufgerissen und starrte in seine blau- grünen Augen. Er starrte bloß zurück, schweigend und ich genoss es einfach, in seine Augen zu schauen. Ja, ich empfand etwas für diesen Jungen, aber ich war mir noch nicht sicher, was das für ein Gefühl ist.

„I- Ich muss nachdenken, Harry.“, sagte ich bloß und verließ den Raum.

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