Oneshots

By le_na05

742 33 4

Ein paar Kurzgeschichten/Oneshots von mir, mit/über Daniele Negroni:) More

~Ich lass dich nicht alleine~
~love can overcomes everything~
~suddenly you're there~
~this girl~
~Will he never change?~

~love will never die~

98 5 3
By le_na05

„Du kannst mich nicht einfach so alleine lassen Daniele, du hast mir versprochen immer bei mir zu bleiben. Immer.", flüsterte ich und wischte mir die Tränen weg, die über meine Wange rollten. „Maus, Hey Engel, hör bitte auf zu weinen. Bitte.", seine Stimme war nicht mehr als ein leises, heißeres Flüstern. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen und ich drückte meine Hand auf meinen Mund um ein Schluchzen zu unterdrücken. „Ich..-" ein husten unterbrach ihn und er verzog schmerzhaft sein Gesicht. „Nicht reden, bitte. Nicht reden.", schluchzte ich und rückte näher zu ihm. „Ich, ich werde dich nicht alleine lassen. Und wenn, dann tu ich es nicht mit Absicht. Du weißt, das ich dich..-", wieder brach er ab und schloss seine Augen. „Daniele hör jetzt auf zu reden.", sagte ich streng aber auch besorgt. Aber so wie er war, hörte er nicht auf zu reden, sondern redete einfach weiter, als er seine Augen wieder geöffnet hatte. „Du weißt, dass ich dir niemals weh tun will. Und dich niemals absichtlich alleine lassen werde. Ich hab mir das hier alles nicht ausgesucht. Nina Baby. Ich liebe dich und das weißt du. Ich wollte mein Leben mit dir verbringen, heiraten, Kinder. Und das diese scheiße hier jetzt ist, ich wollte es nicht Schatz. Und es tut mir mehr als leid und weh, zu wissen das ich dich alleine lassen werde und dir weh tun werde.", bei jedem Wort was er sagte, liefen mir mehr Tränen über die Wangen. Ich konnte es immer noch nicht begreifen, dass er gehen musste, das er mich einfach alleine lassen würde. „Hör auf so was zu sagen. Hör auf!", sagte ich kopfschüttelnd und schloss meine Augen. Daniele schüttelte nur den Kopf und streichelte schwach meine Hand. „Ich liebe dich." „Ich liebe dich auch.", sagte ich leise und beruhigte mich langsam wieder. Sanft fuhr ich durch seine bunten Haare. „Willst du irgendwas essen?" Ein Kopfschütteln von ihm. „Trinken?" Wieder nur ein Kopfschütteln. „Daniele, Schatz. Du musst was Essen.", seufzend sah ich ihn an. „Kein Hunger.", war wie jedes mal vorher auch, seine Antwort. „Dann Trink wenigstens etwas.", ich stand auf und ging um das Bett rum, zu dem kleinen Tisch neben seinem Bett. Sanft setze ich das Glas an seine Lippen und hob vorsichtig seinen Kopf ein bisschen. „Danke.", sagte Daniele und legte seinen Kopf wieder richtig hin. Vorsichtig legte ich mich wieder neben ihn, als ich das Glas wieder weg gestellt hatte und kuschelte mich an ihn. „Schlaf ein bisschen. Es wird dir gut tun.", sagte ich sanft und hob meinen Kopf. Panisch schaute ich auf das Gerät neben Danieles Bett, was zum Glück immer noch gleichmäßig piepte als ich sah, dass Daniele seine Augen zu hatte. Ich atmete erleichtert aus und legte meinen Kopf wieder richtig hin. Meine müden Knochen schmerzten, von dem ständigen sitzen und mein Kopf tat auch weh. Seit Wochen hatte ich nicht mehr richtig geschlafen. Wie auch? Ständig hatte ich angst, dass das Krankenhaus anrufen würde. Und diese ganzen Albträume, so konnte ich definitiv nicht schlafen. Dementsprechend fit und wach war ich auch. Eigentlich machte ich seit dem wir die Diagnose erfahren hatten nichts mehr. Ich lebte nur noch so vor mich hin. Wie sollte ich auch irgendwas anderes tun? Es ging einfach nicht. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als die Tür auf ging und eine Krankenschwester rein kam.

„Frau Negroni. Ich habe ihnen doch schon öfters gesagt, dass sie sich nicht zu Herr Negroni legen dürfen.", tadelte sie mich, aber schaute mich lieb an. „Ja tschuldigung.", müde stand ich auf und streckte mich. „Sie wissen das ich eigentlich kein Problem damit habe, wenn sie bei ihm liegen, aber der Arzt und die anderen Krankenschwestern sehen das anders.", sagte sie während sie irgendwas aufschreibt. „Sie tun ihm gut. Seine Werte haben sich verbessert. Als sie letzte Woche nicht da waren, ging es ihm definitiv schlechter.", sie sah mich kurz an, schenkte mir ein sanftes Lächeln und drehte dann an dem kleinen Rädchen an Danieles Infusion. „Er wird es doch schaffen oder?", das Danieles Werte besser geworden waren, gab mir wieder ein Funken Hoffnung mehr. „Frau Negroni, sie wissen wie sehr ich es hoffe das er es schafft. Seine Werte sind besser, aber es sieht noch nicht wirklich gut für ihn aus. Er ist sehr schwach, das wissen sie selbst. Aber wir tun alles dafür das er es schafft. Und er ist ein Kämpfer. Er will sie nicht alleine lassen. Geben sie ihm einfach Zeit und seien sie für ihn da.", lächelte sie mich aufmunternd an. „Aso, und gehen sie nach hause. Sie brauchen auch ihren Schlaf, das ist nicht gesund wenn sie nur hier sind und nicht schlafen. Und das es ihnen schlecht geht, will er auch nicht.", sagte sie noch, bevor sie aus dem Zimmer ging.

Müde fuhr ich durch meine Haare und sah Krankenschwester Lange hinterher. „Du solltest auf sie hören.", leicht zuckte ich zusammen als ich Danieles Stimme hörte. „Ich bin nicht müde.", lächelte ich matt und ging zu ihm ans Bett.", sanft drückte ich ihm einen Kuss auf die Stirn. „Hast du gut geschlafen?" „Natürlich bist du müde. Schatz geh nach hause. Sobald irgendwas ist rufen die dich an. Du brauchst deinen Schlaf, was essen musst du auch mal wieder. Wann hast du eigentlich das letzte mal was gegessen?", strengt schaute er mich an. „Ich ehm.", ich überlegte und kratze mich im Nacken. „Denk gar nicht daran mich an zu lügen!" „Ich also naja, ich weiß es nicht mehr wirklich. Letzte Woche irgendwann.", gestand ich ihm leise. „Du spinnst doch. Wir haben Freitag und du sagst mir letzte Woche? Du wirst jetzt nach hause gehen, was essen und dann schlafen. Und vor morgen Mittag will ich nicht das du her kommst." „Aber..-", fing ich an. „Nichts aber. Ich guck schon lange genug zu wie du dich hier fertig machst.", seine Worte ließen keine Wiederworte zu. „Ja ist ja okay.", murmelte ich und stand auf. „Ich liebe dich.", ich gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. „Und ich dich erst.", lächelte er mich verliebt an. Wiederwillig machte ich mich auf den Weg nach hause.

-2 Wochen später-

Danieles Werte, hatten sich so verbessert, dass er nach hause durfte. Ihm ging es einigermaßen besser. Er konnte wieder mehr alleine machen und auch wieder laufen, zwar nicht so weit und viel aber wenigstens ein bisschen. „Schatz?", sofort sprang ich auf und ging die Treppe hoch. „Ja?", fragte ich. „Was ist los?", ich ging zu Daniele. „Ich will mal raus. Meinst du wir können ein bisschen in den Park?", fragte er und zog mich neben sich. „Klar, aber meinst du, du hast genug Kraft?", unsicher sah ich ihn an. „Wir können uns ja auch einfach da hin setzen, ich will einfach mal hier raus.", sanft strich er über mein Haar. „Okay, dann geh ich mich schnell umziehen und dann helf ich dir", bevor ich aufstand, küsste ich ihn kurz und ging dann aus dem Schlafzimmer.

„Ist dir kalt?" „Nein.", sanft küsste Daniele mein Haar. Seitlich saß ich auf seinem Schoß und hatte meinen Kopf an seiner Brust liegen. Sein Herz schlug nicht schnell, aber regelmäßig was mich sehr beruhigte. „Krankenschwester Lange hat gestern gesagt das du wieder ganz gesund wirst. Deine Werte sind so gut wie lange nicht mehr.", langsam setze ich mich gerade hin und sah Daniele an. „Freust du dich denn nicht das deine Werte wieder so gut sind?", fragte ich unsicher, als Daniele schweigend an mir vorbei sah. „Schatz was ist los?", sanft legte ich meine Hand auf seine Wange. Kurz schüttelte er seinen Kopf und schaute mich dann an. „Was soll sein?", leicht lächelte er mich an. „Du bist so komisch, so still? Wieso freust du dich nicht, dass deine Werte besser sind?" „Natürlich freue ich mich? Es ist alles gut. Ich genieße einfach nur die Zeit mit dir.", kurz legte er seine Lippen auf meine. Weil ich wusste, dass es nichts bringt mit ihm zu diskutieren, beließ ich es dabei und kuschelte mich an ihn.

„Tschuldigung? Wie geht es Daniele?", ich sprang auf, als ein Arzt aus dem OP kam. Aber ohne irgendwas zu sagen, lief er einfach an mir vorbei. „Frau Negroni.", Krankenschwester Lange, kam auf mich zu. „Wie geht es ihm? Er wird es doch schaffen oder?", blabberte ich. „Ich weiß es nicht. Wir versuchen alles, aber im Moment geht es ihm nicht wirklich gut.", sanft legte sie mir die Hand auf die Schulter. „Aber seine Werte waren doch besser? Ich versteh das nicht, es ging ihm doch wieder gut.", flüsterte ich und fing wieder an zu weinen. „Wir wissen auch nicht woran es liegt. Es ging ihm wirklich besser, viel besser. Das es jetzt so gekommen ist, kann wirklich niemand verstehen. Der Arzt operiert noch, am besten sie gehen irgendwie was essen. Sollte der Arzt bevor sie wieder da sind fertig sein, ruf ich sie sofort an.", versicherte sie mir. „Danke, aber ich warte lieber hier.", lächelte ich schwach und setzte mich wieder hin. Sie drückte aufmunternd meine Schulter, bevor sie ging.

Ich schreckte auf, als ich eine Tür zu gehen hörte. Ich war eingenickt. Verschlafen schaute ich mich um und streckte mich. Meine Knochen taten mehr als weh. Ich rieb kurz durch meine Augen und stand auf. „Frau Negroni. Ihr Mann ist jetzt im Aufwachraum. Ziehen sie den an und dann können sie zu ihm.", die Krankenschwester hielt mir einen Grünen Kittel hin, den ich leicht lächelnd nahm. „Er ist stabil.", sagte sie, bevor sie weiter ging. Langsam lief ich zu der Tür mit der Aufschrift „Aufwachraum". Leicht zögernd drückte ich die Klinge runter und öffnete leise die Tür. Mein Herz zog sich zusammen als ich Daniele sah. Überall hatte er irgendwelche Schläuche und war total blass.

Langsam ging ich zu seinem Bett und setze mich auf einen Stuhl daneben. Vorsichtig nahm ich seine Hand in meine. „Oh Schatz.", flüsterte ich leise und legte meine Lippen vorsichtig auf seine kalte Hand. Müde legte ich meinen Kopf neben seinen auf die Matratze und war sofort eingeschlafen.

-Ein paar Tage später-

„Hallo mein Schatz. Ich hab dir..-", ich kam in Danieles Zimmer, verstummte aber sofort als ich sah das Daniele schlief. Leicht grinsend ging ich zu seinem Bett, küsste seine Stirn und stellte meine Tasche auf den Boden. Wie immer setze ich mich auf den Stuhl neben Danieles Bett, nahm mir mein Buch und fing an zu lesen. Als ich ein husten hörte, schaute ich von meinem Buch auf und sah Daniele an, der gerade seine Augen öffnete. „Hey Schatz.", sagte ich leise und rückte näher zu Danieles Bett. „Alles gut?", lächelte ich leicht. Daniele nickte nur und schloss wieder seine Augen. „Was ist los?", fragte ich sofort besorgt und strich über seine Wange. „Alles gut.", sagte er leise und hustete. Sein Atem ging schwer und stoßweiße. „Baby?", besorgt drückte ich den Knopf für den Arzt. Daniele reagierte nicht und fing an nach Luft zu schnappen. „Schatz hey. Ganz ruhig atmen. Ganz ruhig.", panisch stand ich auf und ging aus dem Zimmer. „Hilfe. Schnell.", reif ich ängstlich und sofort stürmten ein Arzt und eine Krankenschwester ins Zimmer. „Sie müssen raus.", sagte die Krankenschwester und schob mich aus dem Zimmer. „Nein. Ich muss bei ihm bleiben, bitte.", wehrte ich mich. „Nein. Warten sie draußen.", sagte sie wieder und machte mir die Tür vor der Nase zu.

„Sie können zu ihm, aber er ist sehr schwach. Ich sag es ungern, aber ich glaube er hat nicht mehr lange.", die Krankenschwester schaute mich mitfühlend an. Ohne irgendwas zu sagen, ging ich in das Zimmer. „Baby.", flüsterte Daniele leise, als ich mich zu ihm setzte. „Es tut mir so leid.", flüsterte er. „Hör auf Daniele.", sagte ich leise und nahm vorsichtig seine Hand. Müde schloss er seine Augen, öffnete sie aber gleich wieder. „Du musst mir was versprechen.", seine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern. Kraftlos aber trotzdem noch rau. „Leb weiter, du musst dein Leben weiter leben, für mich. Du musst mir versprechen nicht aufhören zu leben. Du sollst um mich trauern und traurig sein, ja. Aber zieh dich nicht zurück. Hör nicht auf zu leben. Tu es für mich. Versprichst du mir das?", redete er weiter, als ich nichts sagte. „Wie soll ich das machen Daniele? Ich brauch dich. Ich kann nicht ohne dich leben. Du bist mein Leben. Wie soll ich ohne dich leben? Wie?", obwohl ich es nicht wollte, liefen mir wieder Tränen über die Wange. „Ich weiß Schatz und es tut mir so unendlich leid, das ich dich alleine lasse wirklich. Es tut mir so leid und ich hasse mich dafür, das musst du mir glauben. Aber denkst du dich mache das gerne? Glaubst du wirklich ich lasse dich freiwillig alleine? Ich wäre auch lieber weiter glücklich mit dir!", kraftlos strich er mit seinem Daumen über meinen Handrücken. Auch ihm liefen Tränen über die Wangen. „Hey, Schatz nein. Es tut mir leid. Hörst du? Es tut mir leid. Weine nicht.", sagte ich leise und küsste ihm jede Träne weg. „Ich liebe dich, hörst du? Ich liebe dich so sehr. Vergiss das niemals." Ich merkte wie er immer schwächer wurde und weinte nur noch mehr. „Ich liebe dich auch. Mehr als alles andere.", schluchzte ich und wischte mir die Tränen weg. „Ich liebe dich.", sagte er leise und schloss seine Augen. Ich konnte nicht mehr antworten, so sehr weinte ich. Vorsichtig legte ich meine Lippen auf seine, die immer noch total weich waren. Ich spürte wie er langsam meine Hand los ließ. Das war das letzte mal, dass seine raue Stimme, ich liebe dich, zu mir sagte und das ich seine weichen Lippen auf meinen spürte.

Continue Reading

You'll Also Like

20.7K 1.3K 44
Zwischen Adrenalin, Ehrgeiz und glänzenden Karrieren kämpft Mira täglich darum, sich zu behaupten, denn sie weiß: Ein Fehler könnte ihr alles kosten...
36.2K 1.6K 52
𝐈𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐥𝐭, 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐠𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐢𝐬𝐭, ziehst gerade du die Blicke auf dich wie Motten das Licht. Du wolltest sie nicht...
57.5K 2.3K 112
Mein Name ist Jojo und ich bin 14 Jahre alt. Ich spiele für mein Leben gerne Handball, fahre Longboard und wohne gemeinsam mit meinem Bruder Alex in...
385K 17.3K 122
Vor 16 Jahren brachte ein Zauberer Zwillinge auf die Welt eines der Kinder war Blond und eines der Kinder hatte schwarzes Jahr eines ähnelte dem Vate...
Wattpad App - Unlock exclusive features