Ann Berry's Erbe

ArtistForLifetime tarafından

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Daha Fazla

Inhalt und kurze Info zum Cover
Prolog
Kap. 1 Das erste Aufeinandertreffen
Kap. 2 Verschwommene Realität
Kap. 3 Damien
Kap. 4 Die andere Seite
Kap. 5 Special Gifted
Kap. 6 Back to Reality
Kap. 7 Ein ganz normales Mädchen?
Kap. 8 Ann Berrys Prüfung
Kap. 9 Wahrgewordene Illusionen
Kap. 10 Normalität in Vancouver
Kap. 11 Lang ersehntes Wiedersehen
Kap. 12 Willkommen Daheim!
Kap. 13 Lehrausflüge in Sylena
Kap. 14 Flucht aus dem Lügengespann
Kap. 15 Anns Verschwinden [Damiens Perspektive]
Kap. 16 Wahre Liebe [Damiens Perspektive]
Kap. 17 Heimkehr
Kap. 18 Liebe überwindet jede Grenze!
Kap. 19 Kleine Wunder und Freuden
Kap. 20 Vertrauen
Kap. 21 Eine Liebe in Gefahr [Geteilte Perspektiven]
Kap. 22 Die Wahrheit
Kap. 23 Der Verbotene Turm [Geteilte Perspektiven]
Kap. 24 Ein Engel Erwacht
Kap. 25 Große Pläne
Kap. 26 Offenbarungen
Kap. 27 Süße Neuigkeiten
Kap. 28 Damiens Heimkehr
Kap. 29 Familienglück [Damiens Perspektive]
Kap. 30 Kriegsvorbereitungen
Kap. 32 Anns größter Kampf
Epilog

Kap. 31 Das letzte Attentat

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Das letzte Attentat

Seit der großen Veränderung im Trainingsplan der Mädchen waren etliche Monate vergangen und die Armee der Engel war beachtlich gewachsen.

Mein Liebster, meine Familie und Freunde waren unglaublich Stolz auf mich und wussten, dass es bald soweit sein würde.

Allen war bewusst, dass der große, letzte Krieg kurz bevorstand, weshalb sich alle darauf vorbereiteten. Trotz dieser Tatsache versuchten wir alle so viel Zeit wie möglich mit unseren Familien zu verbringen, da die Gefahr sehr groß war, sie nie wieder zu sehen oder zu verlieren. Dadurch, dass die meisten Mädchen sich für den Kampf entschieden hatten, waren sogar einige Beziehungen entstanden, da einige der jungen Männer sich ungemein zu einem Mädchen hingezogen fühlten - so wie es bei mir und Damien damals passiert ist.

An einem ruhigen Morgen lag ich glücklich schmusend mit Damien im Bett.

Die Kinder schliefen und wir ließen es uns gut gehen. Liebevoll küssten wir uns und mein Verlobter strich mir sanft über den nackten Rücken. Inzwischen passten wir auch mehr auf um mich nicht gleich wieder ungeplant zu schwängern. Wir hatten ja noch viele Jahre vor uns in denen wir sicherlich noch weitere Kinder zeugen würden, aber bis dahin würden wir uns viel Zeit lassen, meine liebsten Zwillinge großziehen und diesen Krieg beenden.

Seufzend flüsterte ich schließlich: “Hm... Dann müssen wir wohl aufstehen mein Schatz. Das Training ruft!” Er lachte leise, küsste mich auf die Stirn und wir krabbelten aus dem Bett um zusammen duschen zu gehen.

Wir nahmen Sharon und Miles mit an den Tisch und ich säugte meine Kleinen, während Damien mich fütterte. Nach dem Frühstück kam meine Mutter vorbei um sich um unsere Kinder zu kümmern, solange ich vormittags beim Unterricht war. Meistens war ich zum Mittag wieder zu Hause und übernahm sie wieder um sie zu füttern und mit ihnen zu spielen und mich einfach richtig um sie zu kümmern.

Ruhig ließ ich zunächst den Kampfunterricht und am Nachmittag meine üblichen Stunden, welche das Studium unserer besonderer Gaben betraf. Die Mädchen hatten großen Spaß an den einzelnen Einheiten teilzunehmen, hatten es aber auch so ein bisschen schwerer, da es viel Zeit in Anspruch nahm. Dafür hatten wir aber auch zwei zusätzliche freie Tage in der Woche. Ich liebte es zwischen den beiden Trainingseinheiten bei meinen Kleinen zu sein und genoss jede einzelne Minute mit ihnen. Wenn ich nachmittags zum Lernen ging, passte Damien auf Sharon und Miles auf und Jack leistete ihm oft Gesellschaft. Meine Tochter hatte scheinbar großen Spaß daran Jack zu ärgern, was uns wirklich amüsierte.

Als ich dann schließlich endlich nach Hause zurückkam, begrüßte mich Damien mit einem leidenschaftlichen Kuss und flüsterte: “Hey Engelchen. Sie sind gerade eingeschlafen. Magst du was essen?” Ich nickte schmunzelnd, gesellte mich zu ihnen in die Küche und machte mich über ein saftiges Steak mit Kartoffelbrei und Möhren her. Mein Liebster war schon ein famoser Koch und er wusste genau was mir schmeckte! Grinsend erzählte er: “Wusstest du eigentlich, dass sich deine Schwester heute von ihrem Delsin total romantisch überrascht worden ist? Er stand heute mit Schokolade und einem riesen Strauß Blumen an ihrer Tür und hat scheinbar wirklich schöne Stunden mit ihr verbracht. Kathrin war jedenfalls richtig rot, als sie zum Essen gekommen sind.” Lachend erwiderte ich, dass ich das gern selbst gesehen hätte und lehnte mich sanft an Damien.

Gut gelaunt entspannte ich mit meinem Schatz bis wir am Abend von unglaublichem Lärm, wie einem Scheppern, aufgeschreckt wurden. Besorgt schaute ich bei meinen kleinen vorbei und sah, dass Sharon aufgewacht war und weinte. Sanft nahm ich sie auf die Arme, wiegte sie hin und her und summte das Lied, was meine Mutter mir immer gesungen hatte. Um sie noch weiter zu beruhigen, nahm ich sie mit nach draußen als wir dem Geräusch nachgehen wollten. Dort angekommen stellte sich Damien sofort in verteidigender Haltung vor mich. Da erkannte ich die fünf Erzengel die unser Haus belagerten und ihre Pfeile auf uns richteten. Jedenfalls konnte ich nur diese fünf sehen... Einer der Engel rief bösartig lächelnd: “Na sieh mal einer an: Haben sich die beiden endlich nach draußen begeben. Wir sind hier mit einer Forderung unseres Herren Lucius. Hört ihr zu?”

Mit gezogenem Schwert drohte mein Verlobter: “Was wollt ihr?! Wenn ihr meiner Familie auch nur ein Haar krümmt, werdet ihr auf der Stelle sterben!”

Seine Antwort lautete: “Eure Kapitulation. Wir werden es nicht dulden, wenn ihr unserem Meister ein Leid zufügen wollt! Wenn ihr nicht aufgebt, werdet ihr es bitter bereuen!”

Ich schnaubte und rief: “Glaubt ihr ernsthaft eine ARMEE zum Aufgeben zu zwingen? Wie lächerlich ihr seid!” In den nächsten Minuten redeten sie auf uns ein, erfanden diverse Gründe, hatten aber keinen Erfolg, da uns mögliche Folgen und Risiken vollkommen bewusst waren. Schließlich riefen sie uns nur noch zu, dass wir kennenlernen sollten, wie der Tod überall gegenwärtig war und, dass wir für unsere Lektion lernen würden.

Unsicher zog ich Sharon beschützend an meine Brust und versuchte sie vor jeglichem Schaden zu bewahren. Urplötzlich ertönte ein unglaublich lautes Knallen, gefolgt von einem Knacken und Rumpeln.

Damien brachte die Typen zur Strecke, ich blendete sie mit meinem Licht und versuchte meine verängstigte Kleine zu beruhigen. Meine Eltern kamen nach draußen gestürmt, zogen mich mit sich und schirmten mich vor möglichen Angriffen ab, da ich mich mit einem Baby im Arm wohl kaum wehren konnte. Es ging alles so wahnsinnig schnell und brauchte einen Moment bis ich verstanden hatte was passiert war. Ich sah Damien ins Haus stürzen, entdeckte den eingestürzten Bereich und erstarrte. Dort, wo alles zerstört und eingestürzt war, befand sich das Kinderzimmer! Mein Vater, Jack und Delsin kümmerten sich um die restlichen wenigen Eindringlinge, während ich Sharon meiner Mutter übergab und nach drinnen rannte. Meine Sorge um Miles war größer als alles andere im Moment und ich beeilte mich so gut ich konnte. Auch im Flur, war ein Teil der Decke und ein kleines Stück der Wand weggebrochen und erschwerten mein weiterkommen.

Als ich fast am Zimmer war, brüllte mein Liebster: “Geh raus Ann, komm nicht hier rein!” Ängstlich rief ich: “Was? Warum, was ist passiert?” Lucinda hatte ihn begleitet, kam zu mir nach draußen und nahm sanft meine Hände. Verwirrt wollte ich fragen was los war aber sie flüsterte zuvor: “Er hat recht... Lass uns nach draußen gehen, der Anblick dort drinnen wird dir nicht gefallen.” Meine Augen weiteten sich, ich schob mich augenblicklich an ihr vorbei und wurde blass. Damien räumte gerade die letzten großen Trümmer beiseite und beugte sich über das kaputte Bett von Miles. Er wirkte sehr verkrampft und schien zu versuchen, sich direkt in meinem Sichtfeld zu positionieren.

Leise bat er mich: “Bitte, geh mit Lucy raus, Ann. Ich will nicht, dass du das hier siehst...”

Ich spürte, wie mir die Tränen kamen und wisperte: “D-Damien? Nein... Nein, nein, nein, nein, nein!”

Lucy versuchte mich rauszuziehen, damit ich mir das nicht mehr mit anschauen musste. Vollkommen schockiert taumelte ich ihr hinterher, folgte ihr in mein Elternhaus und ließ mich sanft in einen Stuhl drücken. Durch das Fenster konnte ich sehen, wie die drei Ratsmitglieder einflogen, wie Damien ihnen etwas Zugedecktes in die Arme legte und traurig den Blick senkte. Inzwischen dämmerte mir langsam was geschehen war, ich stützte meinen Kopf mit den Händen und fing an zu schluchzen. Diese Mistkerle hatten mir meinen Sohn genommen! Verzweifelt raufte ich mir die Haare, weinte eine ganze Weile, bis mich jemand sanft hochhob und in die Arme schloss. Ich fand mich an Damiens Brust wieder, auch er war zutiefst traurig über unseren Verlust. Sanft versprach er mir, dass er auf keinen Fall gelitten hatte und es sehr schnell gegangen ist. Auf jeden Fall würden wir ihm eine wundervolle und ehrwürdige Trauerfeier und Beerdigung abhalten und dafür beten, dass seine Seele Ruhe findet.

Liebevoll nahm ich meine Sharon in die Arme und flüsterte: “Wenigstens konnte ich dich beschützen, Mäuschen. Ich werde niemals zulassen, dass dir jemand wehtut, das schwöre ich!” Damien und ich knuddelten mit ihr, verwöhnten sie ein bisschen und versuchten über den Tod von Miles hinweg zu kommen.

Ich brauchte Wochen um diesen Schmerz zu verarbeiten, ließ einige Kampfstunden aus um bei meiner Tochter zu sein und half dabei die Trauerfeier vorzubereiten.

Es war ein schwerer Schlag für alle, da niemand damit gerechnet hatte dass sie noch nicht einmal vor Kindern Halt machten. Meine Eltern waren oft bei mir um mich zu trösten und meine Freunde versuchten alles damit ich auf andere Gedanken kam. Schweren Herzens schleppte ich mich zum Unterricht, machte stumm mit und ließ meinen Frust und Kummer an den Traingspuppen aus.

Nie hätte ich gedacht, dass ich solche Verluste ertragen müsste und mit dem umzugehen fiel mir sehr schwer, weshalb ich mich etwas zurückzog und mich von Damien distanzierte aus Angst ihn zu verlieren. An einem ruhigen Tag vor der Bestattung kam mein Liebster zu mir, berührte mich zärtlich an der Hüfte und flüsterte: "Schatz... Bitte wende dich nicht von mir ab. Wir werden das gemeinsam schaffen und diesem Unheil ein Ende bereiten. Komm her."

Ich schmiegte mich an seine Brust und bat ihn mich niemals zu verlassen. Liebevoll liebkoste er mich, vermittelte mir das Gefühl in Sicherheit zu sein und verwöhnte mich nach allen Regeln der Kunst. Wir gaben uns einander hin und versuchten die vergangenen Dinge hinter uns zu lassen und in die Zukunft zu blicken. Nach dieser schönen Nacht strich ich ihm sanft durchs Haar während er mich noch weiter verführte und mit seinen Lippen meinen Körper erkundete. Als ich anfing zu kichern, küsste er meine Brust und entlockte mir erregte Seufzer. Er war ein wundervoller Liebhaber und genauso sinnlicher Vater und Freund, was ich sehr an ihm schätzte und liebte. Mit ihm stand ich die nächsten Wochen durch, bettete unseren Jungen zur letzten Ruhe und schwor ihn zu rächen. Es war sehr schön zu sehen, wie viele Engel an dieser Feier teilnahmen und ihn segneten. Allgemein steckte viel Liebe darin und viele hatten geholfen um diesen Tag liebevoll und ehrfürchtig zu gestalten.

Sie versprachen uns, dass dieser Tod nicht umsonst gewesen sei und dass es das letzte Attentat von Lucius auf die Engel sei.

Okumaya devam et

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