Der Bruder des Sehers

By xXBieneXx

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TEIL 3 Leon ist erwachsen und wie sein älterer Bruder Erik, hat auch er übermenschliche Fähigkeiten. Schon... More

Prolog
Kapitel 1 ~ Die Jagd
Kapitel 2 ~ Besorgnis
Kapitel 3 ~ Nur ein Mensch
Kapitel 4 ~ Die Leiche
Kapitel 5 ~ Ronalds Zukunft
Kapitel 6 ~ Träume
Kapitel 7 ~ Das Treffen
Kapitel 8 ~ Gespräche
Kapitel 9 ~ Die Wahrheit tut weh
Kapitel 10 ~ Teil des Teams?
Kapitel 11 ~ Ein wilder Vogel in einem winzigen Käfig
Kapitel 12 ~ Kontrollverlust
Kapitel 13 ~ Das (böse) Erwachen
Kapitel 14 ~ Ronalds Unterkunft
Kapitel 15 ~ Nachhilfestunde über Dämonen
Kapitel 16 ~ Verschiedene Ansichten
Kapitel 17 ~ Die Ankunft
Kapitel 18 ~ Ronalds Plan
Kapitel 19 ~ Ein schönes Gefühl?
Kapitel 20 ~ Gefühlschaos
Kapitel 21 ~ Nett sein wird überbewertet
Kapitel 22 ~ Der Club
Kapitel 23 ~ Dirty Dancing
Kapitel 24 ~ Menschlich
Frage - Kein Kapitel!
Kapitel 25 ~ Die Kette
Kapitel 26 ~ Mia
Kapitel 27 ~ Training
Kapitel 28 ~ Würdest du ... ?
Kapitel 29 ~ Blut
Kapitel 30 ~ Schlechtes Gewissen
Kapitel 31 ~ Vergiftet
Kapitel 32 ~ Ron's Seele
Kapitel 33 ~ "Ich will nicht dein Gefährte sein."
Frohe Weihnachten
Weihnachts - Oneshot
Kapitel 34 ~ Alexander
Kapitel 35 ~ Herzschmerz
Kapitel 36 ~ Nacht im Motel (1)
Kapitel 37 ~ Nacht im Motel (2)
Kapitel 38 ~ Ein Team?
Kapitel 39 ~ Das Unmögliche
Kapitel 40 ~ Schicksal
Kapitel 41 ~ Verluste
Kapitel 42 ~ Schuldzuweisung
Kapitel 43 ~ Leer
Kapitel 44 ~ Was willst du, Ronald?
Kapitel 45 ~ Verständnis
Kapitel 46 ~ Alte Freunde
Kapitel 47 ~ Panik
Kapitel 48 ~ Zwei Stimmen
Kapitel 49 ~ Liebe?
Kapitel 50 ~ das Etwas
Kapitel 51 ~ Wie töte ich einen Drachen?
Kapitel 52 (XXL) ~ die Fäden des Puppenspielers
Kapitel 53 ~ "Hilf mir."
Kapitel 54 ~ Unangenehm
Kapitel 55 ~ Lust
Kapitel 56 ~ Zusammen (1)
Kapitel 57 ~ Zusammen (2)
Kapitel 58 ~ Zurück zur Villa
Kapitel 59 ~ das Ende?
Kapitel 60 ~ Gefühle
Kapitel 61 ~ Geständnisse
Kapitel 62 ~ Kindergartentheater?
Kapitel 63 ~ Zwei Herzen
Kapitel 64 ~ Dämon
Kapitel 65 ~ eine starke Seele?
Kapitel 66 ~ das Team wächst
Kapitel 67 ~ Ketten und Erdbeeren
Info - Kein Kapitel
Kleine Umfrage :)
Kapitel 68 ~ Rollentausch
Kapitel 69 ~ Geheimnisse
Kapitel 70 ~ Wiederaufbau
Kapitel 72 ~ Leander
Epilog 1
Epilog 2
#SaveyourInternet
Mein Weihnachtsgeschenk an euch
Mein Weihnachtsgeschenk an euch (2)
Frohe Weihnachten & die Gewinner !
Frage & Fortsetzung
Fortsetzung

Kapitel 71 ~ Brandnarbe

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By xXBieneXx

Lesenacht 2/5

PoV Leon

Zuhause angekommen wollte ich schon wieder das Wohnzimmer beziehen, aber Ron stellte sich vor mich, so nah, dass ich seine Wärme spüren konnte und sofort überkam mich das Verlangen mich an ihn zu pressen und einfach festzuhalten.
"Schlaf bei mir. Bitte." Rons Stimme klang fast schon flehend und es fiel mir schwer seine Bitte abzulehnen.
Also ließ ich mich hinter ihm herziehen.
"Ich bin immernoch sauer." informierte ich Ron, konnte es aber nicht verhindern, dass mein Blick über seinen Körper wanderte, als er sein Oberteil auszog. Mein Blick blieb an etwas hängen.
"Ich bleibe hier, wenn du mir erzählst, woher diese Narbe kommt." und deutete auf die Brandnarbe auf seiner Brust. Diese hatte mich schon immer neugierig gemacht.
Ich sah etwas in Rons Augen aufblitzen, was mich aus der Bahn warf und beinahe bereuen ließ, gefragt zu haben.
Das letzte Mal hatte ich diesen Blick bei ihm gesehen, als ich beinahe gestorben war.

PoV Ronald

Ich konnte nicht verhindern, dass sich bei der Frage mein Herz verkrampfte.
Und unfreiwillig schossen Erinnerungen durch meinen Kopf, die ich lieber länger verdrängt hätte.

~951 v. Chr.~

Ich roch den Rauch bevor ich ihn sah, obwohl die riesige schwarze Wolke über das ganze Tal zu sehen sein musste. Ich drehte mich hastig um und wollte ihn davon abbringen näher zu kommen, aber er hatte es schon bemerkt. Das blanke Entsetzten stand in seinen Augen und ich spürte, wie die Angst seine Knochen hochkroch.
"Nein." hauchte er leise und stand wie erstarrt da. Kurz befürchtete ich, er hätte einen Schock erlitten, aber dann rannte er plötzlich los, sodass ich nicht reagieren konnte.
"Warte! Leander, warte!" rief ich ihm hinterher, aber er ließ sich nicht aufhalten. Nach wenigen Metern sah man das Ausmaß des Feuers. Das komplette Dorf stand in Flammen, Menschen liefen hektisch umher und versuchten zu verhindern, dass die Flammen ihr Hab und Gut verschlangen.
Leander zögerte nicht lange und rannte bis zu der Hütte, in der er aufgewachsen war.
Ich ahnte bereites wem wir das zu verdanken hatten. Dieses Feuer hatte keinen natürlichen Ursprung.
Bei Leanders Hütte angekommen, hörte ich schon sein gebrochenes Schluchzen. Er kniete auf dem Boden und scherrte sich nicht um die Flammen.
Die Leichen seiner Eltern lagen vor ihm. Das Feuer hatte sie nicht getötet, sondern ein Schnitt durch die Kehle, sodass der Boden blutrot war.
"Leander." Ich hatte Mitleid mit ihm. Er war noch jung und hing sehr an seiner Familie. Als ich ihm meine Hand auf die Schulter legen wollte, hörte ich ein leises Knurren.
"Fass mich nicht an!" Leander fuhr hoch, das Blut seiner toten Eltern hing an seinen Händen.
"Das ist deine Schuld! Wegen dir sind meine Eltern tot! Du hast mich verwandelt! Die Jäger waren hinter dir her!" Leander schlug gegen meine Brust und ich ließ es über mich ergehen. Es würde nichts bringen auf ihn einzureden, ich spürte seinen Schmerz so deutlich, dass es mir fast selber dem Atem raubte. Tränen liefen über sein hübsches Gesicht und seine braunen Augen schienen zu glühen.
"Wir werden die Jäger finden, Leander. Das verspreche ich dir." versuchte ich ihm zu beruhigen. Leander ließ von mir ab und krallte seine Hände in seine Haare.
"Leander, es brennt. Wir müssen hier jetzt raus." versuchte ich weiter ihn zur Vernunft zu bringen. Das Feuer würde uns nicht töten, aber angenehm war es nicht zu verbrennen.
Aber Leander schüttelte nur den Kopf und fiel wieder auf die Knie.
Jetzt wurde es mir zu bunt und ich packte Leander und wollte ihn hochziehen. Aber scheinbar passte ihm das gar nicht. Bevor ich reagieren konnte, hatte Leander eine Eisenstange aus den Flammen gegriffen und bohrte das heiße Metall in meine Brust.

Unwillkürlich fasste ich an meine Brust und stich über die Narbe.
Kurz war ich in der Erinnerung gefangen. Ich hatte schon ewig nicht mehr an Leander gedacht und sofort überkamen mich verschiedene Gefühle. Leon bemerkte es auch und sah mich verwirrt an.
Ich räusperte mich und sah Leon direkt in die Augen.
"Sein Name war Leander." Trotz allem hatte ich sofort wieder einen Kloß im Hals.
"Er war der erste Dämon, den ich erschaffen habe."

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