BEHIND HER #OnHold

Galing kay WwwAaa14

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Was würdest du tun wenn du herausfinden würdest, dass deine Mutter schon lange Zeit ein Geheimnis hat? Und di... Higit pa

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17

Kapitel 3

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Galing kay WwwAaa14

Um genau fünf vor drei kamen wir bei mir Zuhause an.

Meine Mutter war wohl noch nicht da.

Kommt bestimmt gleich.

Schnell schlüpfte ich aus meinen Schuhen und rannte schon förmlich in die Küche.

Jessy kam mir kopfschüttelnd hinterher.

Dort angekommen bereitete ich die Suppe vor und setzte mich letztendlich gegenüber meiner besten Freundin an den kleinen Esstisch.

Sofort fing ich an sie zu löffeln und schloss vor Genuss die Augen.

Buchstabensuppe ist wirklich die beste Suppe! Hach...man kann bestimmt die Liebe in der Luft spüren.

"Worüber denkst du will deine Mutter mit dir- uns reden?" fing Jessy an.

Gedankenverloren guckte sie in die Luft.

Ich zuckte nur mit den Schultern.

"Weiß ich um ehrlich zu sein auch nicht..."

Nachdenklich löffelt ich weiter in meiner Suppe.

Was wohl los war?

~~~~

Es sind jetzt zwei Stunden um und Mom ist immer noch nicht da.

Ob was passiert ist? Es soll ja eigentlich wichtig gewesen sein, was sie uns sagen wollte und bei so was macht sie keine Späße.

Nervös spiele ich mit meine Finger rum.

Jessy hat schon tausend mal versucht sie anzurufen, aber da geht einfach keiner ran!

Vor 1 1/2 Std hatte ich es bei der Grundschule versucht, aber die meinten, Mom hätte schon Feierabend gehabt und sollte deshalb schon auf dem Weg hierher sein.

Aber really?! Da stimmt doch was nicht!

Ganz und gar nicht.

Was wenn ihr etwas passiert war?

Was wenn die ein unfall hatte und jetzt im Krankenhaus liegen würde?

Mein Magen dreht sich bei dieser Vorstellung um 360°.

Was wenn-

Schon wieder würde ich von einer Klingel unterbrochen.

Aber diesmal war es die Türklingel!

Das muss sie sein Gott sei Dank aber auch!

Schnell stand ich auf und wollte gerade los rennen, als ich plötzlich stehen blieb.

Jessy lief direkt in mich hinein aber das interessiert mich gerade nicht.

"Man Tess was bleibst du mitten im Weg stehen? Geht's noch los geh aufmachen!"

Langsam drehe ich mich zu ihr um.

"Mom hat immer ihren Schlüssel bei sich wenn sie raus geht. Warum sollte sie dann klingeln?"

Nervös schaute ich zur Haustür.

"Man Tessibär es gibt immer ein erstes Mal! Na-" sie wurde nochmal von der Klingel unterbrochen.

Langsam lief ich auf die Tür zu und machte sie langsam auf.

Anstatt die braunen langen Haare meiner Mutter oder ihre grünen Augen die ich anscheinend von ihr geerbt hatte, sah ich in ein mir unbekanntes Männergesicht mit Falten.

Verdutzt blickte ich ihn an, nur um danach eine junge Frau neben ihn zusehen. Sie müsste so um die dreizig sein.

Noch verdutzter als zuvor blickte ich fragend in das Gesicht des alten Mannes.

Aufeinmal fällt mir auf das beide blaue Uniformen an haben.

Die Polizei....

"Sind sie Miss Thompson?"

Verwirrt schaute ich die Frau an.

"Ähm...Ja?" Es klang eher als eine Frage anstatt nach einer Aussage.

"Können wir reinkommen? Wir müssen mit ihnen reden."

Ich wurde sanft von der Tür geschoben.

Jessy trat neben mich und öffnete die Tür komplett damit unsere Gäste eintreten konnten.

Als wir im Wohnzimmer ankommen fragte sie ob die Polizisten was zu trinken haben wollten, was aber von besagten höflich verneint wurde.

Als wir dann im Wohnzimmer saßen, herrschte eine Stille.

Was war hier bloß los?

Und schon wieder fing ich damit an nervös mit meinen Fingern zu spielen.

"Äh...Sie wollten mit mir irgendetwas besprechen?" Nervös guckte ich zu Jessy welche meine Hand nahm und sie feste drückt.

Aufmunternd schaut sie mich an.

"Genau, also ich bin Ms Jollè und das ist mein Kollege Stevens. Also wir sind hier wegen ihrer Mutter."

"Ja sie sollte eigentlich schon um 3 hier sein weil sie uns was wichtiges sagen wollte, aber irgendwie ist sie noch nicht da. Ist ihr was passiert?"

Jessy blickte fragend zu den Polizisten die anfingen zu nicken.

Mein Herz rutschte mir augenblicklich in die Hose.

Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich dieser Jollè entgegen.

"Ww- Was meinen Sie damit? Ist was mit meiner Mutter?"

"Ja. Also es gab heute ein Autounfall in dem ihre Mutter mittendrin war. Ein anderes Auto wurde von einem LKW angefahren und ihre Mutter war eben dahinter. Daraufhin gab es eine Art Kettenreaktion. Ihre Mutter hat zwar angehalten, aber da sind schon andere Autos in sie rein gefahren. Sie ist daraufhin in den LKW geschleudert worden und...äh...und..."

"Zerquetscht worden."

Beendete ihr Kollege ihren Satz.

Scharf zogen Jessy und ich die Luft ein und Tränen sammelten sich in meinen Augen.

Meine Mutter war in ein Autounfall verwickelt worden und liegt jetzt möglicherweise mit schweren Verletzungen im Krankenhaus oder sie ist-

NEIN! Das darfst du verdammte nochmal nicht denken Tess!

"Ist sie etwa..." Mitten im Satz stockte Jessy und schaute den Officer mit weit aufgerissenen Augen an.

Meine Hand ist gerade dabei ihre zu zerquetschen.

Stevens guckte mich traurig an und nickte ganz langsam.

Schon wieder rutscht mir das Herz in die Hose und knallt so hart gegen den Boden dass es jetzt Matsch ist.

Meine Augen weiteten sich noch mehr und und meine Sicht verschwimmt. Mein Mund ist so trocken, ich kriege nichts mehr raus.

Ich schaltete auf Durchzug und blickte mit leerem Blick durch die Gegend.

Das kann ja wohl nicht wahr sein.

Mit der Tatsache keinen Vater zuhaben kam ich gut zurecht und so....Aber...Meine Mutter? Das ist wirklich zu viel.

Aufeinmal nehme ich einen Schrei wahr. Mein Schrei.

Ich hab gar nicht gemerkt wie ich angefangen hatte zuweinen. Die Polizisten gucken mich mitleidig an aber das interessiert mich im Moment nicht das geringste.

Ich bekomme noch mit wie sie etwas zu Jessy sagen und dann auch schon weg gehen.

Aufeinmal steht sie auf und kommt mit Taschentüscher wieder.

Dann setzte sie sich neben mich und umarmt mich direkt.

Ich weiß gar nicht wie lange wir beide da rumsitzen und weinen, aber das ist mir so egal.

Langsam löse ich mich von meiner besten Freundin und gucke aus dem Fenster.

Es hat schon angefangen zudämmern.

Langsam schlürfte ich ins Bad und guckte in den Spiegel.

Diesmal sah ich kein zufriedenes Mädchen mit leuchtend grünen Augen. Mir blickte ein junges Mädchen entgegen welche vom vielen weinen geschwollene Augen hatte.

Ihre Smaragdgrünen Augen waren leer und sahen fast schon leblos aus. Die Haut blass und die pechschwarzen langen Haare sahen aus wie die einer Vogelscheuche.

Insgesamt sah ich wirklich scheiße aus.

Mir kamen wieder die Tränen hoch die ich aber direkt wieder runterschluckte zusammen mit den riesen Kloß im Hals.

Seufzend wusch ich mir mein Gesicht mit kaltem Wasser und ging wieder ins Wohnzimmer wo es wieder sauber und ordentlich war.

Jessy hatte anscheinend aufgeräumt.

Genau in dem Moment kam sie auch schon durch dir Tür, mit  einer dampfenden Schale.

Anscheinend Buchstabendsuppe wie es aussieht. Aber mal ganz ehrlich.

Ich hab zum ersten mal in meine Leben keine Lust darauf was zu essen.

<W>

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