Ein Arschloch namens Logan

By _little_pancake

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-Der beste Freund meines Bruders- Zu übertrieben besorgte Eltern, einen verdammt nervigen großen Bruder, Schu... More

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~14~ Teil 1
~14~ Teil 2
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~16~ Teil 1
~16~ Teil 2
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By _little_pancake

Genervt wälzte ich mich im Bett herum und sah auf meinen Wecker. -23:30 Uhr - zeigte mit die Leuchtanzeige des Digitalteils an. Schon seit drei Stunden dröhnte laute Musik durch unser Haus und ich wunderte mich ,warum die Nachbarn noch nicht die Polizei gerufen und sich beschwert hatten. Nur so war das hier in der Gegend, die Leute hier wurden mit einer riesen Sonne im Arsch geboren und hatten für alles "Verständnis". Aber es war auch wieder typisch von meinem Bruder und Logan Sonntags eine Party zu schmeißen, zur Schule würden sie dann morgen wohl nicht gehen, aber ich hatte das eigentlich vor! Als ich mich aus meinem Bett quälte verfluchte ich insgeheim meine Eltern, da sie mich an einem Sonntag mit diesen Chaoten alleine ließen, die gerade dabei waren die verdammte Bude abzureißen.

„Cather, mach verdammt nochmal die scheiss Musik aus!“, rief ich und lehnte mich gegen das Treppengeländer.

„Kannst du vergessen, die Musik bleibt an! Wenn sie dich stört besorg dir Ohrstöpsel“, hörte ich meinen drei Jahre älteren Bruder über die Musik hinweg schreien.

Wütend, über die Frechheit meines Bruders, polterte ich die Treppe runter, wobei ich mir sicher war, dass ich mich wie ein hungriger T-Rex anhörte, und stampfte ins Wohnzimmer. Gekonnt ignorierte ich die Blicke und Lache der ungefähr 15 Personen im Raum, steuerte die Musikanlage an und zog den Stecker, unter Protest der anderen, raus.

„So die Party ist vorbei, also schiebt eure parfümierten Ärsche hier raus!“

„Sag mal spinnst du?! Du blamierst mich voll“, herrschte Cather mich an und griff nach dem Stecker.

„Hey Affenbaby, wenn du nicht als Jungfrau sterben willst, solltest du schleunigst den Stock in deinem Arsch loswerden, kein Typ steht auf Streber“, vernahm ich die Stimme von Logan und die anderen brachen in Gelächter aus.

Empört und wütend drehte ich mich zu ihm um. Er saß auf der Couch und auf seinem Schoß hockte ein Mädchen, auf dessen Stirn förmlich die Worte "schnelle Nummer" und "leicht zu haben" standen. Genau Logan's Beuteschema.

„Ach ja, woher willst du das wissen?“

„Ach komm schon ... Häschenpyjama? Sagt das nicht alles, das turnd total ab“, entgegnete er und lächelte fies.

Ich sah an mir herunter und schon wusste ich was er meinte, ich hatte ganz vergessen, das ich meinen Mifi-Schlafanzug trug. Man ist das peinlich! Ich meine ich versuche einen auf Rausschmeißer zu machen, mit so einem Schlafanzug, kein Wunder das mich keiner ernst nimmt. Fluchtartig verließ ich das Wohnzimmer und sobald ich draußen war hörte ich die anderen lachen, gefolgt von dieser schrecklichen Musik. Doch plötzlich hatte ich eine geniale Idee, die ihnen mit sicherheit ihr dämliches Grinsen aus dem Gesicht schlägt.
Leise schlich ich in den Keller, wo der Hauptsicherungskasten war und stellte für alle Zimmer, bis auf die Küche und meins, den Strom ab, dabei hoffte ich inständig, dass Cather zu inkompetent war um zu merken, dass der Kühlschrank noch läuft. Als ich das verwirrte aufstöhnen der Partygäste hörte, rannte ich so schnell ich konnte in mein Zimmer und schloss ab. Keine drei Minuten später hämmerte auch schon ein wütender Cather gegen meine Zimmertür und verlangte den Kellerschlüssel, den ich gerade lächelnd auf meinen Nachttisch legte.

„Gute Nacht Cather", rief ich schadenfroh und kuschelte mich in mein Bett.

Gekonnt ignorierte ich erst die Rufe meines Bruders und später die sinnlosen Beleidigungen von Logan und schlief in völliger Ruhe, ohne Musik, ein.

          * * *

Am nächsten Morgen genoss ich die Ruhe am Frühstückstisch und aß meine Cornflakes. Doch dann hörte ich wie irgendein Vollpfosten die Treppe runter gestampft kam und dieser jemand war nicht mein Bruder, den seine Schritte konnte ich mittlerweile sofort heraushören - nein, diese Schritte hatten etwas ziemlich arschiges an sich. Ein verächtliches Schnauben war zu hören und ich drehte mich zur Tür, in deren Rahmen ein angepisster Logan stand. Und da hatten wir's, er benahm sich nicht nur wie ein Arsch, er lief auch so.

„Guten Morgen Logan, gestern noch nen schönen Abend gehabt?“, fragte ich und lächelte ihn provozierend an.

Er warf mir einen verachtenden Blick zu und ging zur Kaffeemaschine. Jap, also so kann ein guter Morgen wirklich starten, mit dem Geruch eines großen Sieges in der Luft. Und zwar für mich!
15 Minuten später kam schließlich auch Cather die Treppe runter und für die Aktion gestern boxte er mir erstmal richtig gegen den Arm. Doch der Schmerz wurde durch meine gute Laune weggeblasen und ich grinste ihn hämmisch an.

„Also können wir dann los?“, kam es schließlich von ihm und ich sprang auf.

„Klar können wir. Ich hab dein Auto garnicht in der Einfahrt gesehen, sieht wohl so aus als würdest du laufen müssen. Viel Spaß dabei Logan.“

„Logan fährt mit uns mit.“

Für einen Moment wollte ich mich trotzig zurück auf meinem Stuhl setzen und wie ein kleines Kind bocken, aber das wäre bloß zu meinem Nachteil, denn es war klar auf wessen Seite Cather stehen würde. War ja klar, dass mein Bruder mir wieder in den Rücken fällt.

„Genau Affenbaby ich fahre mit“, wiederholte er und grinste mich arrogant an. „Wobei, ist bei deinem Ego da überhaupt noch Platz im Auto?“

Dieses Mal war ich diejenige die ihn verachtend anfunkelte.

„Hört auf euch so früh am Morgen schon an die Gurgel zu gehen und kommt endlich“, unterbrach Cather uns.

„Vergiss es, da lauf ich lieber!“, entgegnete ich und stampfte aus der Küche.

Ich musste Logan schon so oft genug ertragen und heute, wo ich Morgens ausnahmsweise mal gut drauf war, hatte ich definitiv keine Lust auf ihn. Also schnappte ich mein Rucksack und verließ das Haus.

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