Ein Leben ohne Liebe

By EdiEduardEdi

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Nothing More

Wahres Gesicht
Erkenntnis
Graue Tage
Verschwendetes Leben
Jahre vergehen
Zerbrochenes Leben
Vermisst
Lieblos
Flucht
Auf und davon
Der beste Freund des Menschen
Erkenntnis
Kein Mann
Lügner
Kapitel 2, 3 Jahre später
Erste grosse Liebe
Zu schüchtern
Gebrochenes Herz
Eifersucht
Kennenlernen
Verflucht
Probleme
Heiraten?
Enttäuschung
Die Vergangenheit holt dich ein
Gezeichnet
Familienoberhaupt
Zwei Familien
Realität
Kapitel 3, hoffnungslose Lösungen
Meine Welt
Aussprache
Nur Freunde
Geborgenheit
Die bittere Erkenntnis
Kampf
Kapitel 4, Erwachsen werden
Psychisch krank?
153 Bewerbungen
Psychischer Druck
Ehrgeiz
Falscher Stolz
Selbstgespräche
Erleichterung
Das Telefonat
Erwachsen

Wie alles begann...

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By EdiEduardEdi

Es ist sechs Uhr morgens und ich höre, wie die Kaffeemaschine die Tasse füllt, die Mama jeden Morgen darin stellt.
Wieso ich schon wach bin? Ganz einfach, ich mach mir jede Nacht in die Hosen und werde dafür jeden Morgen aufs Neue beschimpft! Es ist ein unangenehmes Gefühl, wenn alles nass ist und du deswegen mitten in der Nacht wach wirst. Ich drehe immer die Decke auf die andere Seite und schlafe dann ganz am Bettrand, damit ich diese Nässe und Kälte nicht spüre.
Meine Mama kommt ins Zimmer, nimmt meinen frischgeborenen Bruder in den Arm und geht ihn anziehen. Zehn Minuten später kommt sie wieder ins Zimmer und will mich wecken, aber ich bin schon wach. Das Einzige, das ich mit zittriger Stimme rausbringe?
‚Mama, bitte nicht böse sein, ich wollte nicht ins Bett machen, aber ich weiss nicht, wie es wieder passiert ist, bitte Mama'
Doch dennoch war sie sauer, weil sie wieder einen Berg an Wäsche waschen musste und sie tat mir auch wirklich leid, aber was hätte ich den tun können?

Mama müssen wir wirklich wieder zu Oma? Ich will aber nicht zu Oma, kannst du bitte nicht ein Mal zu Hause bleiben, nicht ein Mal? Nicht wirklich, da waren wir wieder, total durchnässt durch den Regen, stehen wir vor der Haustür von Oma. Ich mag Oma ja, aber ich vermisse meine Mama, auch wenn sie so Böse zu uns ist.
Ganz ehrlich, Oma ist schon die Beste, mein Müsli ist schon bereitgestellt und allgemein, kocht sie immer das, worauf ich Lust habe, das gibt es bei Mama nie!
‚Oma?' sagte ich ganz schüchtern und leise. ‚Ja, mein Sohn, was ist los, was bedrückt dich?' fragte sie mich mit ihrer Engelsstimme. Oma, ich weiss nicht, wieso uns Papa und Mama nicht mehr lieb haben, haben wir was Falsches gemacht? Papa habe ich schon eine Ewigkeit nicht gesehen und Mama arbeitet ständig.
Meine Oma schaut mich schockiert an und ist sprachlos, sie weiss, dass ich sehr bedrückt bin und dennoch bringt sie kein Wort aus sich raus. Sie nimmt mich in den Arm und versucht mir zu erklären, wie sehr uns unsere Eltern doch lieben. Doch ich kann und will ihr nicht glauben, dass erklären ihr, meine Tränen wohl deutlich.

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