Meisterdiebin mit Herz (Lever...

By AJayAlive

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Was wäre, wenn Parker und Eliot mehr als nur Freunde oder Teamkameraden wären? Und wenn sie beginnen, dies zu... More

Prolog

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By AJayAlive

Das Leben ist ein Kampf. Es gibt Gewinner und Verlierer. Zu welcher Gruppe wir gehören, entscheiden wir selbst.

 "Lass den Unsinn, Parker!", Eliot verzog verärgert die Stirn.

Parker zog einen Schmollmund.

Sie entdeckten immer neue Seiten an ihr.

Letztens erst, war es vorgekommen, dass sie gelacht hatte. Es war kein leises Kichern gewesen, auch kein gespieltes Lachen, es war echt, klar und offen.

"Ich mach doch gar nichts...", murmelte sie und fuhr damit fort, Eliot in die Seite zu stupsen.

"Wir haben einen neuen Job.", Nate betrat den Raum und Parker verschränkte unschuldig die Arme, als wäre nie etwas gewesen. Eliot grummelte etwas Unverständliches.

"Worum geht's?", fragte Hardison, welcher aus der Küche kam, in der linken Hand eine Schüssel mit Müsli, in der rechten eine Tüte Gummifrösche. Sophie sah ihn kopfschüttelnd an, auf die Uhr deutend. "Ich hab das Frühstück verschlafen...", meinte Alec schulterzuckend. Parker lächelte gedankenverloren, dann stupste sie Eliot erneut in die Seite. Er fuhr zusammen.

"Verdammt! Parker!", rief er und hielt ihre Handgelenke fest.

"Lass mich los!"

"Lasst den Kindergarten!", Nate winkte Hardison zu sich. "Unser Klient heißt Gregory Beaks. Es ist ein simpler Job, ihm wurde eines seiner Gemälde gestohlen. Wir holen es zurück. Mehr will er nicht."

"Wir sollen ihn nicht bloßstellen, ruinieren, der Polizei ausliefern, oder sowas?", fragte Parker. Hardison meinte etwas wie Entttäuschung aus ihrer Stimme heraushören zu können. Er schüttelte den Kopf.

"Nein. Das ist ausdrücklich unerwünscht.", erklärte Sophie.

"Was soll das denn?", mischte Eliot sich nun ein, Parker versuchte immer noch, sich aus seinem Griff zu befreien, doch er hielt sie zu fest.

"Der Mann, der das Gemälde geklaut hat und versucht, es als sein eigenes auszugeben, ist sein Bruder. Geschwister-Rivalitäten. Hardison, checke unseren Klienten und dessen Bruder. Sophie und Eliot kümmern sich um einen Überblick über das Gebäude und Parker holt sich dann das Bild. Wie gesagt, ein simpler Job. Also los, stehlen wir ein Gemälde."

Sie verließen nach und nach den Raum, Eliot und Parker blieben zurück. Parker biss sich auf die Lippe und zerrte an Eliot. "Hörst du auf damit, mich zu nerven, wenn ich dich loslasse?", fragte dieser. Parker hielt inne und sah ihn an.

"Ja."

Eliot zog sie dicht an sich heran, sodass er sein Kinn fast auf ihren Kopf hätte legen können. Er duckte sich ein Stück, sodass er ihr gerade in die Augen sehen konnte, dann sagte er: "Du lügst."

Parker spürte seinen Atem in ihrem Gesicht.

"N-nein. Versprochen...", hauchte sie stotternd.

"Ach ja?", fragte er und ließ sie los.

"Ja."

Sie stieß ihn von sich, lächelte jedoch, er zog sie erneut an sich.

"Benimm dich!", knurrte er, da hörten sie eine Tür aufgehen. Sofort traten sie auseinander, Parker lehnte sich in 'lässiger' Pose an die Theke, was nicht rüberkam wie es sollte, da ihre Wangen gerötet waren und ihr Haar durcheinander.

Eliot nickte ihr mit dem Kopf zu, sie begriff den stummen Hinweis und fuhr sich mit fahrigen Bewegungen durchs Haar. Sophie betrat den Raum erneut.

"Worauf wartet ihr denn? Wir haben zu tun!"

Sophie warf Eliot einen viel sagenden Blick zu, bevor sie hinter Parker her eilte. Eliot fuhr sich nur verärgert durchs Haar. Er war nie leicht zu durchschauen gewesen, was hatte Sophie ihm sagen wollen? Sie konnte einfach nicht mitbekommen haben, was zwischen ihm und Parker gewesen war. Wenn da etwas war.

Er war sich selbst ja nicht einmal sicher, was er für Parker empfand. Sie waren doch bloß sehr gute Freunde... Oder?

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