Graffiti

By _Joy_Jupiter_

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Die Graffitigangs wüten in Hamburg und Layla ist mitten drin! Sie trifft einen Jungen in einer Gasse, der vie... More

Prolog
Eins
Zwei
Drei
Vier
Fünf
Sechs
Sieben
Acht
Neun
Zehn
Elf
Zwölf
Dreizehn
Vierzehn
Fünfzehn
Sechzehn
Siebzehn
Achtzehn
Neunzehn
Zwanzig
Einundzwanzig
Zweiundzwanzig
Dreiundzwanzig
Vierundzwanzig
Fünfundzwanzig
Sechsundzwanzig
Siebenundzwanzig
Neunundzwanzig
Dreißig

Achtundzwanzig

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By _Joy_Jupiter_

Heute war der Tag aller Tage. Samstag! Nach Toms Meinung würde heute alles vorbei sein. Ich hatte den Rest der Woche blau gemacht. Ich wollte weder Amy noch Florian oder Bill sehen. Tom hatte sich die ganze Woche auch nicht mehr gemeldet. Eigentlich komisch! Ich vermutete, dass er die letzten Vorbereitungen für seinen Plan traf!

Ich hoffte einfach nur, dass alles klappen würde und ich bald wieder ein normales Leben führen konnte. Ein Leben ohne diese beschissenen Gangs! Aber musste ich dafür auch Tom verlassen? Denn das wollte ich auf keinen Fall.

Ich hätte nie gedacht, dass das noch einmal passieren würde, aber ich hatte mich tatsächlich in Tom verliebt. Es fühlte sich einfach so gut an in seiner Nähe zu sen. Aber das könnte auch alles nur Einbildung sein, denn bei Florian hatte ich mich ja auch immer sicher und geborgen gefühlt. Bei Tom aber waren diese Gefühle aber anders. Einfach viel schöner!

Ich saß in der Küche und wartete, dass die Zeit rum ging. Ich zitterte, schwitzte und könnte gleichzeitig schreien und weinen. Ich fühlte mich einfach nur noch komisch! Ich hatte Angst. Panik! Vor dem was heute passieren wird. Ich guckte auf die Uhr. Eigentlich sollte ich schon längst abgeholt werden! Hatte ich mich im Tag vertan?

Mein Blick wanderte zu meinem rechten Handgelenk. Mein Tattoo. Ich guckte es mir sorgfältig an und strich die Konturen nach. Ich lachte in mich hinein. Graffitis waren mal mein Leben gewesen und genau deshalb habe ich mir das Tattoo stechen lassen, aber jetzt wünsche ich mir einfach nur noch, ich hätte niemals angefangen zu sprayen. Doch dann hätte ich auch nicht Tom kennengelernt! Oh man es war doch echt zum Haare raufen!

Es klingelte. Oh Mist. Okay jetzt geht es los! Ich öffnete die Tür und guckte in ein freundliches Gesicht. Es war Elias. „Hey", begrüßte ich ihn. Elias war echt nett. Ich konnte verstehen, dass er in Toms Gang war und nicht in Florians. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alle aus Florians Gang hinterlistig und gemein waren.

„Ich soll dich abholen. Flo will sicher gehen, dass du heile ankommst", sagte er ruhig und ich nahm mir meine schwarze Jacke aus der Garderobe und schloss die Tür hinter mir. „Und da schickt er dich?", grinste ich ihn an. Er grinste nur zurück. Wir hatten gerade das Haus verlassen, als er wieder zu sprechen ansetzte.

„Du weißt, was Tom heute vorhat?" Sofort wurde mir kalt und warm zugleich und ich begann zu zittern. „Was meinst du, wird er es schaffen?", fragte ich ihn vorsichtig. „Ich weiß es nicht!" Gab er zu. "Aber sagen wir es mal so er hat einen Grund um den es sich zu kämpfen lohnt...", wir hatten die nahegelegene U-Bahn Station erreicht. „...aber Florian auch. Er will Tom schon seit über einem Jahr tot sehen!", fügte er hinzu.

Wir stiegen in die U-Bahn. „Wo wollen wir eigentlich hin?" Ich war neugierig und ich war mir sicher, dass mich irgendwann genau diese Neugier ins Grab bringen wird. Aber hoffentlich nicht zu früh! „Mitte", antwortete mir Elias ruhig. Aha. Komisch, dass ein Graffitibattle so zentral ausgetragen wird, wäre es nicht schlauer dies nicht im Stadtteil Mitte zu machen?! Oder würde heute nur der Zweikampf stattfinden?!

Naja, sie hatten sich bestimmt etwas dabei gedacht!

Die U-Bahn war recht voll. Das war auch kein Wunder. Immerhin war es Samstag und es gab viele, die in den gleichen Stadtteil, wie wir wollten. Nach einer Viertelstunde stiegen Elias und ich aus. „Okay und was jetzt?", fragte ich etwas genervt. Warum sagte er mir nicht genau wo es hingehen sollte? Er war irgendwie komisch zu mir. Er tat so, als würden wir uns gar nicht kennen!

"Mir nach!", ertönte eine Stimme hinter uns. Florian. Schlimmer konnte es ja gar nicht mehr werden. Er ging an uns vorbei. Amy hielt seine Hand und grinste mich dreckig an. Und so was war mal meine beste Freundin!

Wir schlossen uns der Gang an, die hinter Flo lief. Ich guckte mich hilfesuchend um. Elias lief immer noch neben mir. "Ganz ruhig.", versuchte er mich zu beruhigen. Und jetzt war er wieder der nette Junge, den ich kannte! Es klappte nicht!

Komisch. Wir liefen auf ein großes Gebäude zu. Eindeutig ein Hotel. Ernsthaft? Ein Hotel? Wir würden geschnappt werden! Ich meine Auffälliger geht es ja gar nicht mehr! Florian ging aber ohne zu zögern in das Gebäude.

Ich konnte nicht schnell genug lesen, wie es hieß, aber es hatte fünf Sterne. Wow. Ein Nobelhotel! Wir gingen an der Rezeption vorbei. „Sag mir Bescheid, wenn Kaulitz kommt!", rief er der Frau zu, die an der Rezeption stand. Diese nickte.

Irgendwie hatte er hier jeden unter Kontrolle. Mit zwei Ausnahmen natürlich. Mir und Elias!
Wir gingen in den riesigen Fahrstuhl und stiegen im obersten Stock aus. Wir folgten der restlichen Gang den Flur entlang. Ich hörte ein kleines klimpern und sah an der Menge vorbei. Florian hatte einen goldenen Schlüssel gezogen und schloss die riesige Holztür auf.

Das Zimmer was hinter dieser lag war unbeschreiblich. Es war riesig und man konnte durch die riesigen Fensterscheiben über ganz Hamburg gucken. Ich war echt fasziniert.

Ich zog Elias etwas zur Seite, damit ich ungestört mit ihm rede kann. „Und hier soll jetzt ein Graffitibattle stattfinden?" Elias fing an zu grinsen. „Du hast es immer noch nicht verstanden, oder?" Irritiert guckte ich ihn an. Er klärte mich auf. „Layla, es wird kein Graffitibattle geben!"
Jetzt verstand ich ihn. Tom hatte ihn wohl schon herausgefordert! Minuten vergingen, in denen keiner etwas sagte.

Ein Telefon klingelte. Es war das von Nico. Sofort ging er ran. Kurze Zeit später lief er zu Florian und sagte etwas. Dieser grinste und richtete sein Wort an die Gang. „Sie kommen!"

Die Menge bewegte sich. Wir gingen alle auf eine Seite, so dass wir die Tür beobachten konnten. Gespannt guckte ich auf die Tür. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich diese und die gegnerische Gang trat ins Zimmer. Vorneweg Tom und dicht hinter ihm war Bill. Dieser guckte mich böse an.

Es tat mir ja schon leid, dass Tom das jetzt machen würde, aber Bill musste mir deswegen nicht die Schuld an Toms handeln geben. Immerhin weiß er was er tut!

Beide Gangs sagten nichts bis der Ringrichter kam. Selbst für solche Sachen hatten die einen Schiedsrichter?!

„Heute ist das große Finale gekommen. Doch auch mit ein paar Änderungen. Es werden sich die Anführe in einem Zweikampf batteln!"

Mehr konnte ich nicht verstehen, denn ich war wieder zu nervös. Ich wollte nicht mehr zuhören. Ich wollte einfach nur, dass alles vorbei ist und dass ich mein normales, langweiliges Leben wieder habe!

„Tom du hast eine Forderung?" Ich guckte auf, weil Toms Name viel. „Ich will sie in meinem Team!", sagte er ruhig und zeigte auf mich. Alle guckten mich plötzlich an. Wie ich so etwas hasse! Florian grinste.

„Okay; der Zweikampf soll endscheiden in welche Gang Layla zukünftig geht!", sagte Florian und ging in die Mitte. Auch Tom bewegte sich in die Mitte. „Ich werde dich Vernichten, Kaulitz!" Florians Stimme war eiskalt „Sei dir da mal nicht so sicher!", entgegnete Tom und dann viel der Startschuss.

Die Menge fing an zu grölen. Tom und Florian schlugen plötzlich aufeinander ein.
Ich wurde herumgerissen. Es war Elias. „Es gibt Sachen, die du nicht sehen solltest und dies gehört eindeutig dazu!" „Aber..." „Es gibt kein Aber. Glaub mir es ist besser so!" Ich stand nun also mit dem Rücken zum Schauspiel und hörte nur ab und zu unsere Seite grölen. Das hieß also, dass Tom gut war!

Ich kämpfte immer wieder vergeblich gegen Elias festen Griff an. Ich musste sehen, was Tom machte! Wie es ihm ging. Was los war! Doch es hatte einfach keinen Sinn.

„Oh nein!", sagte Elias plötzlich und ließ mich abrupt los. Ich drehte mich um. Ich konnte nichts erkennen, denn die Menge war einfach zu dicht! Ich kämpfte mich durch diese, bis ich in der ersten Reihe stand. Ich guckte zitternd auf das Schauspiel.

Tom lag am Boden und Florian über ihm in seiner rechten Hand eine Waffe. „Florian, lass die Waffe fallen, das ist gegen die Regeln!", sagte der Richter. „Es ist mir egal, was gegen die Regeln ist, denn dies ist eine Sache zwischen Tom und mir. Also halt dich da raus, sonst knall ich dich ab!" Der Ringrichter sagte nichts und ging wieder zurück auf seine Platz?! Wie konnte das sein? Das konnte er doch nicht einfach so durchgehen lassen!

„Endlich habe ich dich da, wo ich dich seit einem Jahr haben will. Am Boden!" ich blickte wieder zu Tom. "Willst du vielleicht noch etwas sagen, bevor ich dich abknalle? Vielleicht an deine kleine Freundin Layla?" Die beiden blickten mich an. Erst jetzt sah ich, wie die beiden aussahen. Überall war Blut. Im Gesicht und auf ihren Fäusten. Sie bekamen schon langsam blaue Flecke. Tom wendete sich wieder Florian zu. „Bevor du das jetzt machst möchte ich noch etwas sagen: Es tut mir leid, wegen Mia!" Warum machte keiner etwas? Mein Blick wanderte zu Bill. Er musste doch eigentlich verzweifelt sein! Doch er war eigentlich relativ ruhig. Er blickte auf und guckte mir direkt in die Augen. Ich guckte weg.

„Diese Entschuldigung kommt leider ein Jahr zu spät!" Flo wollte abdrücken. Mir blieb der Schrei in der Kehle stecken. Doch Florian wurde plötzlich von jemandem zurückgehalten. Es war Nico. Warum tat er das. Er müsste sich doch freuen, dass Tom dann tot wäre!?

„Du kannst ihn nicht verletzten!", schrie er. Florian versuchte ihn loszuwerden, doch nun gesellten sich immer mehr aus Florians Gang zu ihm und hielten Florian fest. Was war los? Tom stand auf. „Nico hat Recht!", sagte er. Ich verstand dies alles nicht! Tom tippte auf seien Kette.

Ich drehte mich um. Elias stand hinter mir, er grinste wieder. Ich guckte ihn fragend an. „Tom ist echt raffiniert...", erzählte er „Durch die Kette hat er ein Recht auf Unversehrtheit. Florian darf ihn nicht schwer verletzten und das würde er mit der Waffe tun. Und Florian hat diese Kette nicht, das heißt er kann sie auch nicht außer Kraft setzten!" "Die Ketten sind in den Zweikämpfen erlaubt?" Elias nickte. Ich musste auch anfangen zu grinsen und dann ließen mich wieder ein paar Wörter herumfahren.

„Ich habe keine Chance zu gewinnen!", sagte Florian zu sich selbst, doch jeder konnte es hören. Stille. Die Zeit verging und keiner traute sich etwas zu sagen.„Nimm sie!" Tom fing auch an zu lächeln und lief natürlich sofort auf mich zu um mich in den Arm zu nehmen und mir danach einen Kuss auf die Stirn zu geben. Ich war glücklich. Doch so richtig hatte ich das einfach noch nicht realisiert!

„Wir gehen!", gab Florian von sich und machte sich auf den Weg zur Tür. Seine Gang ging als erstes durch diese. Tom löste sich von mir und ging auf Florian zu. Er gab ihm etwas! Das Dog Tag! Ich hatte es wohl bei Tom vergessen und dadurch, dass ich nicht in der Schule war konnte Flo mich nicht abpassen. "Werde damit glücklich!" Dann drehte er sich um und kam wieder zu mir. Bevor Flo die Tür schloss drehte er sich noch einmal um und richtete seinen eiskalten Blick auf Tom. Tom hielt ihm bis zum Ende stand. Florian setzte zum sprechen an.

„Ich komme wieder und hole mir dass, was mir zusteht, Tommy!"

Tommy? Warum nannte er ihn plötzlich Tommy? Die Worte ergaben für mich keinen Sinn, aber Tom schien die Wörter zu verstehen. Alles wurde mir einfach zu viel. Ich konnte einfach nicht mehr!

Plötzlich wurde alles Schwarz. Meine Beine gaben nach und ich spürte nur noch starke Arme, die mich hielten-Tom.

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