Spellbound 2- Liaverdes first...

By whiteCareless

3.3K 247 42

Nach dem Alison ihre Truppe aufgestellt hatte, machen sie sich auf dem Weg zu den nördlichen Oreaden Volk. Au... More

Spellbound 2- Liaverdes first Love
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Danke !

Kapitel 1

172 27 5
By whiteCareless

,,Alison du wirst in meinen Armen sterben, sollte ich dich fangen!"...

Seit Nächten träume ich immer den selben Traum. Das Aurrau mich gefunden hat und mir drohte die Kehle durch zu schneiden. Wir waren angekommen. Standen vor den Toren der nördlichen Oreaden. Sie seien keine guten Gastgeber, so Gundun. Mir war das egal. Ich wollte einfach so schnell wie möglich alles hinter mir bringen. Wollte wieder meine Mom sehen und mein ganz normales Leben leben. 

,,Also." sagte Drosero. Er ging vor und klopfte an. Raben flogen uns entgegen. Wir duckten uns und ahnten schon, das wir unerwünscht waren. 

,,Macht euch nichts draus. Ich weiß wie man mit Wild umgeht." sagte Drosero cool. Ich grinste. Er war so cool. Alec stand dicht neben ihm. Er war cooler. Jedes Mal,als ich ihn sah war mir unheimlich heiß und ich fragte mich ,ob die letzte Nacht nur ein Traum war. Ich hoffte nicht. Er hatte mir den ersten Kuss geraubt. 

,,Ehrlich?" Ich erschreckte. Er grinste mich frech an.  Man der machte mich wahnsinnig.

,,Ja." 

,,Da bin ich aber froh." Ich errötete und befahl ihm, damit sofort auf zu hören.

Das Tor öffnete sich. Ein Soldat kam auf uns zu.

,,Le ne gul dia si nophe da." 

,,Ne. Asi no." Der Soldat verbeugte sich. Drosero lächelte.

,,Ihr wartet hier." sagte er und ließ uns allein.

Wir setzten uns auf den Boden.

Den Bus hatte Hunter versteckt, damit ihm auch ja nichts passieren sollte. Alec und ich tauschten Blicke aus. Passierte das gerade wirklich? Der Mann der mich so unheimlich hasste, liebte mich in Wahrheit unaufhörlich? Ich lehnte mich an Laiverde und schaute ihn ununterbrochen an. Er versuchte mich mehrmals mit seinen Blicken zu verführen, aber ich blieb stark und zog Grimassen. Es war beinahe schon ein Wunder, das uns niemand beachtete. War mir recht. Liebten wir uns wirklich?

Nach dem einige Stunden vergangen waren, tauchte Drosero wieder auf.

,,Hayak will euch sehen. Tretet ein. Zeigt anmut und habt Verstand. Lasst Angst und Dummheit keine Chancen  euch zu  ergreifen." Weise Worte Drosero. Man sagt ja Typen die viel Muskelmasse haben, haben kein Hirn. Aber Drosero hatte beides.Er war der stärkste in meinen Augen und plötzlich bekam ich Schuldgefühle.Ich hatte ihn hintergangen. Ich war seine Verlobte. Ich habe hinter seinem Rücken mit einem anderen Mann etwas am laufen gehabt. Ich blickte zu Alec, ob er meinen Gedanken gerade zu hörte. Es schien nicht so. Er unterhielt sich mit Hunter.

,,Mir ist langweilig." sagte Liaverde und tauchte unerwartet auf, dass ich fast vor Schreck ohnmächtig geworden wäre.

,,Wie kann es dir in so einer Situation überhaupt langweilig sein? Siehst du denn nicht was hier gerade passiert? Wir werden gleich mit diesen Oreaden handeln. Dann werden wir zu Aurrau gehen und ihn von diesem Krieg abhalten und dann können wir wieder ins Leben zurück kehren."

Liaverde zuckte mit den Schultern. ,,Ich habe nichts zu verlieren. Ich werde Jahrtausende weiter Leben." Da hatte sie recht. Sie hatte keine kostbare Zeit zu verlieren. 

Wir wurden in einer riesigen Eingangshalle empfangen. Dieser Oreaden hatten einen Schloss im Berg. Sie sahen reich und edel aus. Die Oreaden und ich fühlten uns wie ein Haufen Elend. Wir hatten seit Tagen nicht geduscht und trugen Klamotten, die verdreckt und zerrissen waren. Eine Frau brachten uns eine Schale, die mit Wasser gefüllt war. Wir sollten uns erster wachen, bevor wir Hayak begegneten sollten.Ich fand das absurd. Was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein wer er ist? 

Wir bekamen neue Kleidung und wurden in einen Speisesaal geführt. 

Der Tisch war mit allen Köstlichkeiten gedeckt, Wir stürmten uns wie die Geier über den Tisch und verschlingen alles was Essbar war. Dann öffneten sich die Türen. 

,,Hayak und Drosero treten ein!" schrie ein Soldat, der die Türen öffnete.

Wir alle setzten un sofort aufrecht hin und taten so, als hatten wir geduldig gewartet auch wenn der Tisch jetzt wie auf einem Schlachtfeld aussah. Hayak hatte eine Tunika an und seine Haare waren zusammen gebunden.

Er lief mit skeptischen Blicken um uns.

,,Das hier ist also deine Truppe." Er grinste frech.

,,Ja." sagte Drosero. Die Wachen am Eingang mussten leise lachen. Die wollen uns verarschen? 

,,Naja. Gegen eine Armee wie die von Aurrau brauchst ganz schön mehr." sagte er und starrte Hunter an, der ihn ängstlich anstarrte.

,,Ich weiß. Deshalb sind wir hier. Wir wollen eure Hilfe."

,,Und wieso denkst du, sollte ich euch helfen?"

,,Wir standen euch auch..."

,,Das ist lange her..." Wir erstummten. Lehnte er es etwa ab? 

,,Hayak wir..." Drosero erschien so Hilflos.

..Ich weiß das wir Brüdern sind." Ich war wie gebannt. Er war sein Bruder? Und er will ihm nicht helfen?

,,Es tut mir Leid. Wegen so einem Konflikt kann ich dir nicht helfen. Ich will Frieden." Drosero seufzte.

,,Aber das geht nicht nur um uns, sondern  um die ganzen Welt!"

Hayaks kalter Blick wurde ein etwas wärmer.

,,Du lügst mich doch nur an. Du willst dieses Mädchen nur retten, weil du sie liebst." Hayak schaute mich an und ich war wie angefesselt und starrte ihn an. Alec schaute beschämt auf den Boden. Warum?

,,Was? Red kein.."

,,Nein. Du magst sie. Ich sehe es doch. Es tut mir Leid. Ich kann ..." Plötzlich stürzte die Hälfte der Decke ein. Alec packte seine Schwester und versteckte sie hinter sich. 

,,EIN TETRA HAYVA!" schrie einer der Wachen.

,,Was? In meinem Schloss?" Hayak rannte zu der eingestürzte Decke. Ein Monster starrte uns an. Die Soldaten verwandelten sich in Felsen-Ritter und stürzten sich auf das Ungeheuer. Er hatte die Form eines gigantisch Elches. Seine Hörner waren drei Meter lang und seine Augen glühten rot.Mit seinen Hörner packte er einen Soldaten und schleuderte ihn gegen die Wand. Auch unsere Soldaten nahmen ihre Gestallt an und rannten auf ihn zu. Ich zitterte neben Liaverde. Alec nahm seine Gestallt ebenfalls ein und half Gundun , der versuchte das Tier auf sich zu lenken. Hayak stand neben Drosero. Er war immer noch geschockt, das plötzlich so ein gigantisch Ding in seinem Speisesaal stand. 

,,Hunter nimm die Mädchen und verschwindet !" schrie Drosero. Hunter nahm meine Hand und wir rannten zu Liaverde. Auch sie umklammerte Hunters Hand uns wir rannten los.

,,Wohin sollen wir gehen?" schrie Liaverde. Hunter antwortete nicht und rannte einfach weiter. Außer Atem angekommen, setzten wir uns in eine Kammer. 

,,Das war schrecklich!" schrie er und war völlig außer Atem. Der Elch sah wirklich grauenerregend aus.

,,Liebe Kinder..." hörten wir eine Stimme. Wir drehten uns um. Wir waren in  den Gefängnis Kammer. Hinter uns stand eine alte Frau hinter den Gittern. Sie sah seltsam aus. Ihre Haare zersaust und verfilzt. Sie hatten eine dunkelblaue Farbe. Ihre Haut hellblau und ihre Nase war so lang. Es sah so aus, als sei es ihr Schnabel. Ihre Augen hatten keinen Iris. Sie waren komplett weiß. 

,,Liebe Kinder. Etwas schreckliches passiert hier." murmelte sie.

Ich drehte mich zu ihr und ging auf sie näher zu.

,,Alison! Lass das...Komm her." sagte Hunter.

,,Was den?" fragte ich die alte Dame.

,,Aurrau geht nach Papua-Neuguinea. Er will die Meereswächter ..." Hunter zog mich weg von ihr.

,,Was soll das? Sie wollte mir gerade etwas erzählen."

,,Das ist die Pazifische Hexe! Sie ist krank! Sie redet nur Mist." sagte er. Ich starrte Liaverde an. Sie nickte.

,,Aber Papua-Neuguinea gibt es echt. Das liegt dahinten bei Indonesien." 

,,Ja und? Sie ist krank. Sie ist eine Hexe. Sie redet was sie sieht und das sind nur billige Träume. Vertraue niemals einer Hexe." sagte er.

Ich starrte noch ein mal zurück. Die Hexe hatte sich an das Geländer gekrallt und starrte mich an. 

,,Ich will aber mir ihr reden. Lass mich mal." sagte ich und schob ihn zur Seite.

,,So was will Aurrau mit den Meereswächtern?"

,,Er will mit ihnen eine Armee aufstellen."

,,Nein du dumme Hexe. Er hat die Najaden." sagte Hunter von ihr angeekelt.

,,Ja er braucht die Najaden um die Wächter zu überreden, den diese hören nur auf Najaden. Aurrau nutzt die Najaden nur aus. Er will die Meereswächter. Ihnen gehören die Meere." Was sie sagte, klang irgendwie logisch. Najaden konnten doch nichts gegen Oreaden ausrichten. 

,,Du bist doch die pazifische Hexe. Warum beschützt du nicht den Pazifik. Das ist absurd. Lasst uns gehen." sagte Hunter. Die Hexe aber, schaute mich traurig an. Wieso sollte sie lügen?

,,Hexe wieso sitzt du hier?" fragte ich.

,,Ich war gekommen, um Hayak davon zu berichte, aber er lehnte mich ab. So wie deinen nervigen, männlichen Freund." Liaverde musste kichern und Hunter seufzte.

,,Wenn das wirklich stimmt was du sagst..."

Plötzlich rannte ein Soldat in unsere Richtung.

,,Der Elch ist erlegt! Gundun ist verletzt!"Ich verabschiedete mich von der Hexe und wir gingen zu Gundun. Ich konnte nicht mehr aufhören, an die Worte der Hexe zu denken.

Continue Reading

You'll Also Like

17 0 13
Zwischen Licht und Schatten entfaltet sich eine Geschichte der Liebe, des Verrats und des unerschütterlichem Muts. Elias und Livia-zwei Seelen, verbu...
3.5K 184 38
Die Dúnedain beschützen seit vielen Jahren im Verborgenen die Menschen und Hobbits von Eriador. Doch nun ist die Zeit gekommen, dass sich die Nachfah...
275K 11.7K 48
~Furchtlos und mutig, auch wenn sie dem Tod in die Augen sieht, kämpft sie Seite an Seite mit ihrem Wolf. Eine Elbin, so heißt es, welche erscheint...
11K 810 114
"Ein Herz aus Feuer." - "Was verloren schien, erhebt sich erneut." Der Pfad der Elemente geht weiter. "Die Rückkehr der Elemente" - Teil 2 der Legend...
Wattpad App - Unlock exclusive features