Unmistakable || h.s

By namelesscelina

870K 38.1K 3.9K

Die eher unscheinbare Mila zieht mit ihrer Familie nach London. Ihr Leben scheint perfekt zu sein, bis sie au... More

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Epilog

Kapitel 12

19.9K 857 43
By namelesscelina

Milas POV

"Aww, Jeremy ist heiß." Amy fächelte sich Luft zu, und El und ich verdrehten die Augen.

"In Zukunft wäre ich dir übrigens sehr dankbar, wenn du mich entscheiden lassen würdest wen ich treffe und wen nicht," sagte ich zu ihr.

"Bist du sauer? Das tut mir so Leid, ich dachte du magst ihn und bist zu schüchtern un-"

"Amy, ich kannte ihn da gerade eine Minute. Und nur weil jemand nicht schlecht aussieht, heißt das nicht, das ich sofort auf ihn springe und ihn ablecke."

"Du findest ihn auch heiß!" Sie klatschte begeistert in die Hände. "Unser neues Traumpaar."

Stöhnend stand ich auf und schulterte meine Tasche. "Ich muss zur nächsten Stunde."

"Die fällt aus. Mrs. O' Connor ist krank, deswegen haben wir jetzt eine Freistunde. Was ist denn heute mit dir los?" Sorgenvoll schaute El zu mir auf.

"Ich weiß es nicht," murmelte ich. "Bis nachher."

Bevor die beiden Fragen stellen konnten, steuerte ich auf den Ausgang zu. Ich nahm den hinteren, damit ich nicht mehr sovielen Menschen über den Weg laufen konnte.

Heute war einfach nicht mein Tag.

Gerade als ich die Tür aufstieß, und die warme Herbstluft einatmete, ließ mich ein Fluch aufschrecken.

"Fuck!"

Das klang wie... Harry. Ich lugte um die Ecke, und sah wie er sich an der Mauer abstützte und aufgebracht durch die Haare fuhr. Aber nur mit einer Hand... Die andere hielt er geballt vor sich, und als ich genauer hinsah, erschrak ich. Die Hand blutete stark, und Harrys Gesicht war schmerzverzerrt.

"Was tust du da, Harry?"

Blitzartig schoss sein Kopf hoch, und er versteckte seine Hand hinter seinem Körper. "Nichts, ich-"

"Lass den Mist," unterbrach ich ihn sauer. "Du brauchst nicht immer den großen Held spielen. Zeig mir mal bitte deine Hand."

Seufzend streckte er sie mir entgegen und ich nahm sie vorsichtig in meine. Bei der Berührung zog er scharf Luft ein. Schnell entschuldigte ich mich, und untersuchte sie.

"Das sieht nicht gebrochen aus. Höchstens verstaucht. Soll ich dich trotzdem ins Krankenhaus fahren?"

"Nein."

Ach, und er nannte mich stur?

"Dann lass' mich wenigstens die Wunde desinfizieren," bat ich ihn.

"Na gut." Zähneknirschend willigte er ein. "Aber wir fahren zu mir. Dann ist die Fahrt kürzer."

"Ist es so schlimm mit mir im Auto?", scherzte ich. Doch als seine Miene neutral blieb gab ich seufzend auf. Die Atmosphäre blieb angespannt und besserte sich auch während der Fahrt nicht.

Harrys Heim stellte sich als eine luxuriöse, räumige Wohnung heraus. Von außen hatte ich mir eine von diesen: 'in diesem Raum kommt eine große Fensterfront und ein CD-Regal'-Wohnungen vorgestellt, aber es war wirklich gemütlich dekoriert. Genauso, wie ich auch leben würde, wenn ich alleine wäre.

"Es ist wirklich schön hier." Harry erwiderte nichts, also stellte ich meine Tasche ab und zog meinen Mantel aus.

"Mein Erste-Hilfe-Kasten ist im Badezimmer. Linkes Regal, dritte Schublade."

Nachdem ich das Set geholt hat, kam ich wieder in das offene Wohnzimmer, und fand Harry auf der Couch wieder. Vorsichtig setzte ich mich neben ihn, und reinigte die Wunde.

"Wo hast du das gelernt?" Es war das erste Mal, das Harry ein richtiges Gespräch mit mir suchte.

"Meine Mum ist Krankenschwester, und Dad Arzt," antwortete ich. "Spätestens als mein Bruder die Treppe heruntergefallen ist, und meine Eltern nicht da waren, hab' ich es mir selbst beigebracht."

Harry nickte, und beobachtete meine Bewegungen. Ich wickelte noch ein Verband um sein Handgelenk, und ließ dann von ihm ab. Er war still und fixierte nachdenklich die Wand. Ich räusperte mich und stand auf.

"Ich denke, i-ich sollte nach Hause oder so. Die Stunde überbrücken." Als Harry wieder nichts von sich gab, empfand ich Enttäuschung und drehte mich zur Tür. Doch weit kam ich nicht, denn ich wurde am Arm gefasst und herum gewirbelt.

"Bleib. Es tut mir Leid, ich bin nur ein wenig..." Er brach ab. Sein Blick signalisierte, dass er schon mehr gesagt hatte als er eigentlich vorhatte, aber das war nicht wichtig.

Wenn er sich nicht öffnen will, würde ich ihn nicht zwingen. Vielleicht wird die Zeit diese Wunde ja tatsächlich heilen.

****

Und ich blieb.

Harry und ich überlegten, ob wir einen Film gucken wollten, aber dafür war zu wenig Zeit.

"Komm mit." Plötzlich stand Harry auf, und zog mich mit sich. Ich hatte gerade noch die Chance nach meinen Sachen zu greifen, da waren wir schon aus der Tür und im Auto.

Die Fahrt dauerte etwa zehn Minuten, und Harry hielt plötzlich vor einem Wald. Wir stiegen aus, und liefen los. Nach einiger Zeit in der wir mit viel Abstand zwischen uns liefen, sprang ich über meinen Schatten und griff nach seiner Hand. Doch statt abgestoßen zu werden -wie ich es erwartet hatte- lächelte er auf mich nieder und verschränkte unsere Finger.

Tausend Schmetterlinge gingen in diesem Moment in meinem Bauch Amok, und ich hatte das Gefühl von Glück zerplatzen zu müssen.

Wir kamen schließlich an einer großen Lichtung an, und Harry stoppte abrupt. "Oh Mist, sorry."

"Was?"

"Naja, deine Schuhe sind weiß, und wenn du durch das hohe Gras läufst, werden ganz sicher Grasflecken zurückbleiben." Lachend zog ich meine weißen Sneakers aus und nahm sie in die Hand.

"Problem gelöst."

Harry grinste, und griff wie von automatisch wieder nach meiner Hand.

Am Ende dieser Wiese lag ein kleiner Bach, und viele Steine, auf denen wir schließlich Platz nahmen. Es roch wunderbar nach Natur, die Vögel zwitscherten und das Wasser plätscherte leise.

"Diesen Platz habe ich noch niemanden gezeigt. Du solltest dich geehrt fühlen," neckte Harry mich und ich zwickte ihn leicht in den Arm.

"Das tue ich. Dankeschön. Es ist wunderschön hier."

Harry setzte gerade zur Antwort an, da klingelte mein Handy. Ich entschuldigte mich schnell und kramte es dann aus meiner Tasche.

Jeremy.

Ich ignorierte den Anruf und stellte die Lautstärke aus.

"Wer war das?" Harry beobachtete mich und meine Aktionen genau.

"Jeremy," sagte ich und bereute es einen Moment später. Sein Gesichtsausdruck wandelte von friedlich und vielleicht sogar etwas glücklich zu aggressiv und wütend.

"Der Typ, der dich heute angemacht hat?"

"Ja. Also nein, er hat mich nicht angema-"

"Läuft da was?", zischte er mit zusammengebissenen Zähnen.

"Ich kenne ihn doch gar nicht," antwortete ich mit leiser, beruhigender Stimme. "Und da läuft nichts, das verspreche ich."

Während unseres Gesprächs bildete ich mir fast sowas wie Eifersucht in Harrys Ton ein. Sofort verschob ich den Gedanken in die letzte Ecke meines Gehirns.

"Wenn du rechtzeitig zum Unterricht willst, sollten wir wieder zurückfahren."

Seufzend stand ich auf. Jeremys Anruf hatte die Spannung zwischen uns nur wieder aufgebaut. Einen Moment lang war nämlich alles gut gewesen.

"Du solltest vorsichtig sein, die Steine sind rutschig." Kaum als Harrys Worte ausgesprochen waren, verlor ich mein Gleichgewicht und fiel nach vorne. In meiner Tollpatschigkeit riss ich auch noch Harry mit, der sich gerade zu mir umgedreht hatte.

Gott sei Dank landeten wir nur in dem weichen, hohen Gras, doch die Position war etwas... Missglückt.

Ich lag durch den Fall über Harry, mit den Armen neben seinem Kopf abgestützt. Unsere Gesichter waren sich schon wieder so nah, dass ich praktisch seine ausgeatmete Luft wieder aufnahm.

Als Harry eine Haarsträhne hinter mein Ohr steckte, begann mein gesamter Körper zu kribbeln. Und als sich unsere Lippen berührten, ging ich in Flammen auf.

Meine Finger erkundeten seinen muskulösen Körper, und seine Hand fuhr langsam über meinen Rücken, auf dem sie augenblicklich eine Gänsehaut bildete. Als sich der Kuss weiter vertiefte, zog Harry mich näher an ihn, sodass praktisch nur noch die Lage Klamotten zwischen uns waren.

Diese Idee vernebelte meine Sinne, und ich unterbrach den Kuss. Harry sah aus, als rechnete er mit einer weiteren Abfuhr, aber irgendwie war ich es satt.

Ich war es satt, ihn weg zu schieben.

Ich war es satt, andere Menschen glücklich zu machen, während ich mir etwas ganz anderes wünschte.

Der wunderschöne Junge unter mir sah mich fragend an, als ich nicht aufstand, sondern ihn einfach nur anstarrte.

Seine Haare saßen wie immer perfekt, das Licht brachte seine elegante Gesichtsform und die hohen Wangenknochen noch besser zur Geltung, seine Augen glänzten und die Lippen waren plump von unseren Küssen.

"Ich mag dich wirklich, Harry."

Die Worte rutschten unkoordiniert aus meinem Mund, und seine Augen weiteten sich.

Continue Reading

You'll Also Like

12.3K 534 51
Mel Finlay und Harry Styles. Unterschiedlicher und doch gleich. Als Mel und Harry es schaffen aus einer gefährlichen Situation zu entkommen sind sie...
68.1K 2.7K 33
Als Pia sich verläuft und orientierungslos durch London irrt, trifft sie Harry. Harry Styles von One Direction. Was wie ein Traum beginnt, verwandelt...
63K 2.8K 26
!ᴜ̈ʙᴇʀsᴇᴛᴢᴜɴɢ ᴅᴇs ɢʟᴇɪᴄʜɴᴀᴍɪɢᴇɴ ᴇɴɢʟɪsᴄʜᴇɴ ᴡᴇʀᴋs! Badboy Harry lebt ein Leben am Limit; sein Alltag wird von Alkohol, Drogen und Sex bestimmt, währ...
169K 6.2K 36
|Abgeschlossen| Harry Styles ist Mitglied der Boyband One Direction sein Leben ist super doch eins macht ihm sorgen. Und zwar seine jüngere Schwester...
Wattpad App - Unlock exclusive features