Elena POV
...Zu Hause. Das ist zwar nicht mein Zimmer sondern eher der Raum für Neuankömmlinge. Scheinbar hat Frau M. mein Zimmerschlüssel nicht gefunden. Ich schnappte also meine Tasche, rannte raus und ging den Gang vor zur Eingangshalle, dann die breite Treppe mit dem roten Teppich nach oben, dann rechts, den langen Flur entlang bis ich dann links vor einer schweren und schwarz lackierten Tür mit goldenen Türknauf stand. Ich holte meinen Schlüssel aus meiner Tasche, atmete nochmal tief durch und schloss die Tür auf. Drinnen empfing mich ein Zimmer, dass roch wie 10 Tage nicht gelüftet und im Sonnenlicht konnte man die Staubkörnchen tanzen sehen. Ich riss mein Fenster auf und schaute mich um, mein Zimmer sah genauso aus wie ich es verlassen hatte: ordentlich. Alles stand an seinem geordneten Platz: Das Bett an der rechten Seite mit dem Ende in die Mitte des Raumes zeigend, der Schreibtisch am Fenster hinter mir, links daneben die Tür zum Balkon, links neben dem Schreibtisch standen meine Bücherregale, gegenüber von mir, rechts neben der schwarzen Tür mein Heimkinofernseher mit einer Playstation, X-Box und einer Wii. In meinem Zimmer waren auch zwei Türen, die eine führt zu meinem Bad und die andere zu meinem Ankleidezimmer. Die Farbe des Zimmer war weinrot, hatte schwarze Möbel und sah eigentlich recht gut aus nur das mir ein Sofa fehlte, aber das war mir egal. Das einzige was ich wollte, war Niall. Es schmerzte so sehr ohne ihn zu leben. Es tat so weh, da war ein gebrochner Arm oder irgendeine Verletzung harmlos. Ich vermisste Niall einfach zu sehr, warum musste er das sein, der seine Freundin verlor? Warum konnte es nicht ein Junge sein, der etwas weniger sensibel war? Wenn Niall etwas passieren würde, dann könnte ich mir das nie verzeihen. Nie! Die Tränen liefen schon wieder ohne das ich etwas machte. Ich konnte nicht mehr, ich fühlte mich ausgelaugt, ohne Kraft etwas zu tun und ohne Lust jetzt zu Herr Stein zu gehen, aber ich musste. Also stand ich auf, nahm meine Tasche, ging in mein Ankleidezimmer, der aussah wie ein riesiger begehbarer Kleiderschrank. Ich nahm mir eine schwarze Skinny Jeans und zog dazu Niall's blauen Pullover an. Ich hatte für einen kurzen Moment das Gefühl er stände hinter mir, aber nur für einen kurzen Moment. Warum musste das so kompliziert sein? Warum musste ich vor acht Jahren auch das Angebot annehmen? Innerlich ärgerte ich mich schon grün und blau. Ich ging noch ins Bad und Band meine Haare noch zu einem schnellen Zopf bevor ich meine blauen Sneakers anzog und mich auf dem Weg zu Herr Stein machte. Ich ging eine Etage weiter nach oben. Sein Büro war sehr kalt eingerichtet, es stand nur ein Schreibtisch mit zwei Stühlen da, dahinter ein ein weißer Kamin. Auf dem Schreibtisch stand noch ein Bild von uns sechs, also von Dzsenifer, Tarjei, John, Mitch, mir und Herr Stein.Ich setzte mich auf einen der beiden Stühle und wartete fast zwanzig Minuten bis jemand gewaltsam die Tür öffnete und mit großen Schritten auf mich zu kam. Es war ein Mann fast zwei Meter groß, kräftig gebaut, weiße Haare und vielleicht so um die sechzig Jahre. Es war wie nicht anders erwartet Herr Stein! "Schön dich wieder zu sehen, Elena!", begrüßte er mich. "Hallo!", antwortete ich ihm. "Ich muss mit dir reden...", sagte er geheimnisvoll. "Um was geht es?", sprach ich genervt. "Es geht um dich, deine Sachen und um Nialler James Horan!", sagte er streng. "W-Was?", antwortete ich verwirrt und erschrocken zu gleich. "Elena, er ist in Gefahr. Ich weiß nicht wie sehr er schon in dem Mist steht, aber er ist drin.", sprach er. "Was soll ich jetzt machen? Ich habe ihm nichts von mir erzählt, er hat falsche angaben. Nur mein Geburtsdatum stimmt!", sagte ich traurig. "Elena, das meine ich nicht . Sie haben dich bei dieser Gala gesehen und da Herr Horan ein öffentlicher Mensch ist werden sie ihn suchen. Deshalb wollte ich dass du zurückkommst. Ich will nicht das dir etwas passiert, du bist uns sehr wichtig. Aber, dass du dich auf dem Serviertablett deiner Feinde serviert hast, finde ich echt scheiße. Versuche wenigstens Nialler da raus zu holen, der hat weniger Ahnung und er kann nicht so gut wie du mit der Gefahr umgehen.", erzählte er. Ich wusste echt nicht wie ich reagieren sollte. Ich wollte nicht anfangen zu weinen, ich musste stark sein. "Das heißt?", sagte ich ohne Gefühle. "Das heißt Elena,dass du anfangen musst, das Gut von Böse und das Richtige von Falsch von einander zu unterscheiden lernst.Das ist leichter gesagt als getan.", sagte er mir. Musste er immer so geheimnisvoll sein? Das regt mich auf. "Okay und danke nochmal!", sprach ich und das "danke nochmal" war nicht ernst gemeint. Ich stand auf und rannte in mein Zimmer bevor ich noch anfing zu weinen. Ich schmiss mich in mein Bett und alles wurde an mir schwer, meine Arme und meine Beine, der Kopf fühlte sich an als hätte ich eine Tonne Stahl oder mehr darin. Doch dann klopfte es an meiner Tür und ich wollte nicht aufstehen doch diese Person blieb hartnäckig und so stand ich auf. Als ich die Tür aufgeschlossen hatte, fiel ich der Person um den Hals und fing richtig an zu weinen.
Niall POV
....dass Chrissy doch etwas wissen könnte. Sie kannten sich ja doch länger als ich Elena. Ich ging also zu Harry nahm ihm den Brief aus der Hand,sprintete die Treppen zu Harry's Zimmer hoch, öffnete die Tür. Da lag sie schlafen in Harry' Bett. Ich rüttelte sie wach, bis Harry hinter mir stand und sagte: "Alter, kannst du sie nicht schlafen lassen? Ich bin froh, dass sie überhaupt eingeschlafen ist. Und außerdem was willst du von meiner Freundin?" "Lass mich, ich muss mit ihr reden, ALLEIN!", sprach ich zu ihm. "Allein!? Hast du noch alle Tassen im Schrank? Sie ist meine...", schrie er doch er würde von Chrissy unterbrochen:
"Harry, lass das bitte. Niall hat eine Freundin." Harry ging ohne ein weiteres Wort auf dem Zimmer und schlug die Tür so zu, dass wir beide erschraken. "Was willst du von mir wissen?", fragte sie mich erstaunt. "Elena ist weg..", meine Stimme erstarb. Einige Tränen rollten runter und ich hasste es vor Mädchen zu weinen, aber ich konnte nicht anders. "Wie?", fragte Chrissy erstaunt. "Hier lies den Brief.", konnte ich gerade noch sagen. Ich gab ihr den Brief und sie fing an zu lesen, bei ihr bildeten sich auch schon Tränen. Oh Gott, Niall Hör jetzt auf mit zu weinen. "Niall, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll...", sprach sie mit tränen erstickender Stimme, aber überrascht klang sie nicht. Das wunderte mich ein bisschen. "Du wusstest davon, oder? Überrascht klangst du ja nicht gerade.", sagte ich ihr jetzt direkt. Ich will ja schließlich Elena wieder. "Ich weiß, dass sie ein Geheimnis hat, aber ich weiß nicht was. Sie hat es mir ja nie erzählt.", sagte sie nun. "Hat Elena dir irgendetwas anderes erzählt?", wollte ich nun wissen "Ja, aber ich weiß nicht ob ich dir das jetzt sagen soll.", erzählte sie leise. "Chrissy, bitte, ich muss sie finden. Ich liebe Elena über alles. Sie ist die Liebe meines Lebens.", sprach ich traurig. "Man, Niall! Sie hat mir gesagt bevor du mit Elena und ich mit Harry zusammen kommen sind, dass sie nicht aus Manchester kommt. Sie stammt wie ich aus Deutschland bzw. aus Berlin. Sie hat mit 10 Jahren dort unter einer Brücke gelebt bis jemand ihr Talent entdeckte! Mehr weiß ich nicht!", sagte sie ernst. "Wie sie hat unter der Brücke gelebt? Was ist mit ihren Eltern und was ist ihr Talent? Ich weiß von keins außer dass sie sehr gut Klavier spielt.", schrie ich wütend und Chrissy erschrak. Warum verheimlicht sie mir das? "Niall, fahr dich verdammt noch mal herunter! Elena weiß was sie tut uns sie tut es meist so, dass keiner zu Schaden kommt. Sie will dich aus irgendeiner Sache raushalten, wo sie weiß, dass du dir die Finger dabei verbrennst. Elena tat, das nur, weil sie dich verdammt noch mal liebt und weil du ihr sehr, sehr wichtig bist. Wenn du wissen willst wo sie ist und wer sie ist müssen wir nach Berlin! Dort, glaube ich, finden wir etwas über sie heraus. aber jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende!", sagte Chrissy. "Dann müssen wir jetzt nach Berlin! Ich kann mir zwar ganz schwer vorstellen, dass sie, aber ich will sie wieder in meine Arme schließen!", Sagte ich verzweifelt, traurig doch mit einem Hoffnungsschimmer. Ich will Elena wieder um jeden Preis, ich will in ihre grau-grünen Augen schauen, ihr sagen wie ich sie liebe und ihre Lippen küssen. Ich stand schweren Herzen auf und ging zur Tür. Was verheimlicht sie mir noch?
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Hey!❤️
Es tut mir leid, dass es etwas zu lange gedauert hatte, aber es ist ja auch etwas länger geworden.
Kommentiert bitte oder voted oder besser beides, bitte!!!
Könnt ihr meine Geschichte bitte weiterempfehlen? Das wäre echt gut...
Danke!❤️
Sarah