Nicht Gerade Einfach

By LilaJacks

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Max Leben war nicht immer toll. Er hat viele Schicksalsschläge und Schwierigkeiten hinter sich, aber seit er... More

Vorwort
Kapitel 1
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22 (Lemon)
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Wie geht es weiter?
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Ende
Nachwort

Kapitel 2

3.3K 140 11
By LilaJacks

*Flashback*

In der Schule war alles gut gelaufen, wir hatten eine Schulaufgabe zurückbekommen und ich hatte wieder eine zwei geschrieben, allerdings musste man auch erwähnen, dass Sven mit mir gelernt hatte. Wie immer war ich ein bisschen spät dran, weil ich noch mit einem Oberstufenschüler über das baldige Schulfest geredet hatte. Paulina war schon vorgegangen und wahrscheinlich würden die anderen schon zum Mittag essen. Ich klopfte an unsere Haustüre und sie wurde sofort geöffnet. Sven stand mir gegenüber und wirkte nervös "Sag mal, hast du neben der Haustüre gewartet?" Ich lachte und er wurde ein bisschen rot. Das war ungewöhnlich. Normalerweise wurde Sven nie rot, außer es war wirklich unendlich peinlich. "War doch nur Spaß!" Während ich auf seine Schultern klopfte, zog ich meine Schuhe aus und schloss die Tür hinter mir. "Mhm, hier riecht es gut!" 

"Natürlich riecht es gut, Silvie hat gekocht!" Paulina reichte mir einen Teller mit Spagetti und ich setzte mich auf meinen Platz. Auch die anderen setzten sich wieder und wir begannen schweigend zu essen. Plötzlich räusperte sich Sven und zog so unsere Aufmerksamkeit auf sich "Ich würde euch gerne etwas sagen." Seine Stimme war fast tonlos und man bemerkte das Zittern darin. Und anscheinend wollte er es auch nicht uns allen sagen, denn er sah nur mich an. "Also, ich weiß jetzt nicht wie ich das genau sagen soll." "Sag es doch einfach." Paulina strich ihm mit der Hand über den Rücken, sie wusste anscheinend worum es ging "Also Dad, Max, ich..." seine Stimme verstummte und in seinen Augen sah man Tränen aufblitzen. „Ich bin..." "Ja?" Als Sven die ersten Tränen über die Wangen kullerten, fragte Dad mit sanfter Stimme nach. Ich war eher geschockt, noch nie, noch nicht einmal als er sich das Handgelenk gebrochen hat, hatte ich Sven weinen sehen, er war immer so stark, also was war es das ihn so fertigmachte? 

"Ich bin... schwul." Seine Wangen wurden rot und er schaute auf seinen Teller. Ich war als erstes sprachlos und auch mein Vater sagte zuallererst nichts dazu. Lange Zeit blieb es still, bis ich endlich meine Sprache wiederfand:" WARUM? SVEN! ES IST EKELHAFT! UNNORMAL, BAAHHH!" ich hatte Tränen in den Augen und während ich ihn anschrie, war ich aufgestanden und hatte ihn vom Stuhl geschubst. Jetzt saß ich auf ihm und hämmerte mit meinen Fäusten auf seinen Brustkorb ein "WARUM?" "Max beruhige dich!" Paulina zog mich von Sven runter. "DAS IST EKELHAFT!" mit von Tränen verschmiertem Gesicht rannte ich die Treppen hoch, ich hörte das Sven mir folgte aber in meinem Zimmer knallte ich ihm die Tür vor der Nase zu und sperrte ab. Dann warf ich mich auf mein Bett und weinte in mein Kissen. Ich wollte mit niemandem mehr reden und auch niemanden sehen. Ich hörte wie sich jemand gegen die Tür fallen ließ und ich war mir ziemlich sicher, dass es Sven war. Ich schloss mich in mein Zimmer ein und ging erst wieder heraus als ich mir sicher sein konnte das Sven weg war.

Ich redete die nächste Zeit nicht mit ihm und ging ihm auch so gut es ging aus dem Weg. Meine Eltern und meine Schwester versuchten mir oft zu erklären, dass er trotzdem der gleiche Mensch blieb. Für mich blieb es dennoch komisch.

"Hast du nicht mal gesagt, dass du ihn heiraten wirst, wenn du groß bist? Das kannst du ja jetzt!" Paulina hatte wieder versucht mir einzureden, dass ich ihn wieder mögen sollte, doch sie hatte einen zu wunden Punkt getroffen. Er hätte es ernst nehmen können. Was war, wenn er das Tat? Wenn er schon lange in mich verliebt war und es mir mit seinem Outing sagen wollte? Von meinen Freunden wusste ich, dass es falsch war einen Jungen zu lieben. Ich würde alleine dastehen, hätte niemanden mehr. Aber über solche Dinge sollte ich mir keine Gedanken machen, ich war ja nicht schwul! "Damals war ich zehn! Das hat doch nichts zu bedeuten!" "Wir sollten aufhören auf dich einzureden, du wirst es eh nie akzeptieren." Ich nickte nur und stand auf um mich wieder in meinem Zimmer zu verschanzen.

*Flashback Ende*

(678 Wörter) 

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