Gefangen... Im Körper von Lou...

By SophiaDjamila

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Caitlyn Jackson. Ein ganz normaler Teenager. Eigentlich... Nachdem sie und Louis sich gleichzeitig etwas wün... More

Einführung (ziemlich verwirrend) ;)
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
TRAILER!! :)
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40

Kapitel 23

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By SophiaDjamila

                                                    -Caitlyn-

Schlagartig schlug ich die Augen auf als einer unserer Bodyguards mit einer Triangel durch das Hotel lief und uns alle aus den Betten beförderte. Ich dachte, ich spinn! Aber dann fiel mir wieder ein, dass heute das Meet and Greet war und wir natürlich alles mögliche vorbereiten mussten.

Ich machte ein paar Hampelmänner um richtig wach zu werden und rannte los um ins Bad zu kommen. Schnell duschte ich mich, zog mich an, putzte Zähne und richtete ein wenig meine Haare. Ich ging aus dem Bad und stellte mich vor den großen Spiegel im Flur, da der im Bad leider nur bis zu meinen Schultern reichte.
Ich schaute mich an und entsetzt bemerkte ich riesige Augenringe in meinem Gesicht.
"Gott, Caitlyn siehst du heute schlimm aus...." murmelte ich und drehte mich erschrocken um, als mir jemand an die Taille fasste. "H-Harry!"
"Ja?" grinste er. "....Wieso sagst du das?" fragte er.
"Öh. Wieso ich das sage? Na.... Weil du so heißt? Oder soll ich doch lieber Hazzy sagen?" sagte ich lachend.
"Ooooh. Nein! Aber... das ist immer noch besser als Harold" antwortete er.
"Harold? Wer nennt dich denn Harold?!" fragte ich und musste breit grinsen, als ich sein Gesicht sah.
"Meine Mum?" sagte er. "Ich heiße Harold? Aber wenn du unbedingt willst, dann nenn mich eben Hazzy."
"Nein, lieber nicht" sagte ich und schaute auf den Boden.
"Aber jetzt wirklich. Ich meinte Cate" sagte er.
"Was ist mit- ....ihr?" fragte ich und musste kurz stocken, als ich fast mir gesagt hätte.
"Du sagtest, sie sähe heute schlimm aus." Oh man. Konnte ich nicht einfach mal meinen Mund halten?!
"Äh.... Nein?" Na super. Eine bessere Antwort konnte mir also nicht einfallen, oder wie?
"Äh.... Doch?" gab er daraufhin zurück. "...Also?" sagte er und schüttelte ein wenig den Kopf um mir zu signalisieren, dass ich antworten sollte. Und zwar wie ein normaler Mensch.
"Ehm... Sie......" fing ich an.
"Ja??"
"Ehm... hat mir ein Bild geschickt. ...Es geht ihr wieder ein wenig besser." Ich holte Louis Handy aus der Hosentasche und hielt es in die Luft, wie um ihm zu beweisen, dass es stimmt.
"Ouh! Gib mal bitte her, ich will das sehen!" sagte er und versuchte, mir das Handy aus der Hand zu nehmen.
"DAS GEHT NICHT!" schrie ich und er schreckte ein wenig zurück, lächelte dann aber.
"Und warum nicht?" fragte er fordernd.
"Weil...... Ich....... ähm.. hab's gelöscht." Ich sprach nur langsam, da mein Hirn wieder einmal viel zu überanstrengt war. Harry runzelte misstrauisch die Stirn, schien mir aber zu glauben.
"Warum das denn?! Ich wollte es doch sehen!" sagte er gespielt fast weinend und übertrieb es mal wieder mit seinem schauspielerischen Talent.
"Hör auf damit. Du bist echt ein schlechter Schauspieler was das angeht." Sofort änderte sich seine Miene wieder und er schien eher beleidigt.
"Also. Warum?" fragte er.
"...Naja... Ich hab doch gesagt, sie sieht heute schrecklich aus."
"Und deswegen löschst du es einfach?" fragte er und zog die Stirn in Falten.
"Jop" sagte ich und setzte wieder mein übertriebenes Grinsen auf.
"Du siehst heute übrigens auch nicht gerade toll aus mit deinen Augenringen und so" rief er mir zu, als er wieder weg lief und sich dann umdrehte und mich breit angrinste.

Ich lief ihm hinterher, zum Frühstückstisch, wo wir dann alle zusammen unsere Mägen füllten. Es dauerte nicht lange, da standen sie alle wieder auf und liefen in ihre Zimmer. Wahrscheinlich um sich zu richten.
Ich wendete mich lieber wieder meinem Spiegelbild zu als wieder einer der Bodyguards, dessen Namen ich nicht weiß, hinter mir stand.
"Du siehst gut aus Louis. Jetzt komm" sagte er und zog mich am Kragen mit, als die Anderen hinter uns auch auftauchten, zusammen mit Paul und noch einem anderen Bodyguard. Mir fiel auf, dass er so groß war, dass das sogar klappen könnte und da Louis bestimmt oft lustig drauf war, würde das nicht einmal verwunderlich rüberkommen.
"Ähm. Du. Bodyguard?" fragte ich. Okay. Das war nicht mein Plan, aber ich wusste seinen Namen einfach nicht und er wollte mir auch nicht einfallen! Also klang ich eben wie ein Kleinkind, das gerade sprechen gelernt hatte.
Er lachte Gott sei Dank nur und sagte: "Ja?"
"Kannst du mich tragen?" fragte ich und lächelte ihn übertrieben freundlich an.
"Klar" sagte er und nahm mich auf seinen Arm. Jetzt fühlte ich mich wirklich wie Kleinkind. Du hast Recht. Es ist wirklich viel zu anstrengend für dich, diese 50 Meter zu laufen." Er grinste mich breit an und lief aus der Hotelsuite, die Treppen herunter in einen Raum.

Wir schauten uns den Raum, in dem das Meet and Greet später stattfinden sollte, genau an und liefen eine Weile in dem Zimmer herum. Die Wände waren braun gestrichen und es stand ein schwarzes Sofa in einer Ecke, das mit ein paar hell-roten Sesseln zusammengewürfelt wurde. Es war auch ein Schreibtisch und ein Drehstuhl darin, den aber einer unserer Bodyguards sofort belegte. Der Raum wurde außerdem von vielen Lampen beleuchtet. Einige standen lose im Raum oder auf dem Schreibtisch herum, andere waren an den Wänden und der Decke befestigt.


In der Zeit bis es anfing, mussten wir uns erst einmal in einen anderen Raum setzen und etwa 500 Autogrammkarten für die Fan-Unternehmen unterschreiben, während unsere Stylistin uns richtete und man meine Augenringe später nicht mehr sah. Lux hatte sie auch dabei. Es war ein Wunder, dass ich wusste, wer sie war, aber das war, denke ich, auch ganz gut so, denn sie schien den Jungs echt wichtig zu sein.
Ich nahm sie ein paar Mal auf den Schoß oder spielte mit ihr Memory und andere Spiele, die sie dabei hatte, um sich aufkommende Langweile zu vertreiben bis wir zusammen gescheucht wurden, da wir uns für das Meet & Greet vorbereiten sollten.
Wir liefen also in den Raum und wollten uns natürlich sofort auf das Sofa schmeißen, doch es war nicht genug Platz für alle. Ich wollte also gerade, höflich wie ich doch als Caitlyn war, aufstehen und Platz machen, als wir gerade bemerkten, wie sich Paul zu den anderen Bodyguards im Flur vor der Tür gesellte. Sie unterhielten sich und waren dadurch so in Gedanken versunken, dass sie nicht bemerkten, wie Zayn sich zur Tür schlich und sie dann laut zuknallte, nur um sich davorzustellen und sie nicht reinzulassen. Die Jungs eilten ihm natürlich sofort zu Hilfe, doch ich brauchte mal wieder einen Moment um alles um mich herum zu realisieren. Was sollte ich jetzt machen? Mich einfach dazu stellen? Oder -
"Lou, bring die Sessel und so her! Wir stellen die Tür zu!" rief Zayn und gab mir damit die Antworten auf meine unausgesprochenen Fragen. Ich ging also zu den Sesseln und verharrte vor ihnen. Ich konnte die doch nie im Leben hoch heben! Das war definitiv zu schwer für mich! Ich hatte es sonst auch nie geschafft, also warum jetzt?! Aber ich dachte, einen Versuch wäre es wert, also hob ich den Sessel hoch. Und ja, ich schaffte es. Na klar. Warum auch nicht. Ich besitze zwar noch meinen Verstand und meine Gedanken, aber Louis' Kraft. Schließlich ist er als Junge viel stärker als ich.

Ich rannte mit dem Sessel bewaffnet auf die Tür zu, die Jungs, bis auf Zayn, sprangen beiseite und ich schob den Sessel ran. Man merkte schon, wie von Außen versucht wurde, die Tür zu öffnen, aber bis jetzt hielt unser Erbautes stand. Harry gesellte sich wieder zu Zayn und versuchte die Tür zuzuhalten. Niall kam und drückte die Türklinke nach oben und Liam stand lachend daneben. Insgesamt war es denke ich schon ein ganz amüsanter Anblick.
Ich gab ihm dann aber ein Zeichen, damit er den Sessel für mich hielt, während ich auf den Drehstuhl zurannte und ihn mir schnappte.
Als ich wieder einmal vollbewaffnet auf die Tür zurannte, machten die alle außer Zayn einen Sprung zur Seite und mir damit Platz. Als aber alle wegsprangen, wurde die Chance genutzt und die Tür wurde einen Spalt aufgemacht. Paul nutzte diese Chance und bekam die Tür immer mehr auf und ich drückte mit dem Drehstuhl weiter gegen die Tür.

Das ging einige Zeit so weiter, bis wir ein Mädchen lachen hörten. Sofort hörten Zayn und ich auf zu drücken und fielen rückwärts, da wir Pauls Kraft nicht standhielten. Das Gelächter wurde lauter und als ich aufschaute, sah ich ein Mädchen mit glatten, strohblonden Haaren und braunen Augen vor mir. Sie lief sofort auf die Jungs zu und umarmte alle von ihnen zur Begrüßung. Als auch Zayn und ich wieder auf den Beinen waren, kam sie zu uns und rannte uns fast noch einmal zu Boden, da sie uns so aufgeregt um den Hals fiel.
Anschließend machten wir ein Gruppenfoto und sie bekam noch ein Foto mit jedem einzelnen Bandmitglied. Ich machte meine Sache ganz gut soweit, fand ich. Das ging dann mit allen Gewinnern des Meet & Greet so.
Wir sollten auf allen Möglichen Dingen unterschreiben. Auf ihrer Kette -was wirklich schwer war- , auf ihren Schuhen -dazu legten wir uns alle auf den Boden- , auf dem T-Shirt, CD's, Postern und und und. Sie stellte viele Fragen, die aber sogar ich beantworten konnte. Was auch nicht schwer war, da sie nur fragte, ob sie ein Foto oder Autogramm haben könne und hin und wieder sagte sie 'Ich liebe dich'. Aber ich war mittlerweile schon einigermaßen daran gewohnt, dass Fans einem hinterherschreien. Das Beste ist es, wenn man ihnen mit: Ich dich auch antwortet. Ich sagte ein paar Mal einfach nur danke, da ich mich komisch fühlte. Schließlich war ich ja mit Eleanor zusammen. Klar liebte ich sie, sie waren ja unsere Fans.. okay One Direction's Fans und ohne sie, wäre das alles nicht.

Die Meet and Greets gingen ziemlich schnell vorbei. Bei jeder Gewinnerin ging es ungefähr 10 Minuten und nebenher warfen wir mit Stiften oder sonst irgendetwas. Im Großen und Ganzen war es also ganz lustig gewesen.
Wir verließen den Raum und ich dachte, das wäre für heute alles gewesen, aber das Timing von One Direction ist wirklich fast bis auf die Minute geplant. Bis jetzt ist alles immer noch ruhiger abgelaufen, aber das war wohl nicht immer so. Eher fast gar nicht. Und da wir nun schon mal in Deutschland waren, gab es hier noch allerlei Dinge zu tun. Autogrammstunden, Interviews, kleine Gastauftritte und so weiter. Ich hoffte insgeheim, dass wir uns nicht all zu lange hier aufhalten müssten, auch wenn ich meine Deutschkenntnisse unter Beweis stellen könnte. Schließlich wohnt ein Teil meiner Familie hier und ich bin sozusagen zweisprachig aufgewachsen, was aber nur wenige Personen wissen.
Trotzdem muss ich dringend Louis wiedersehen. Ich hoffe, die Erinnerungen sind bereits wieder da, denn ich kann vielleicht Louis Unterschrift fälschen, Fotos machen und so tun als wäre ich er, aber seine Vergangenheit, Beziehungen zu verschiedenen Personen, Pläne für die Zukunft und so was kenne ich eben nicht. Und das musste sich ändern. Ich meine.. Wer weiß, wie lange ich noch er sein werde..

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