How to be an Agent ✔️

By applepie1912

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Ich wusste nicht, warum ich zusagte. Ich wusste nicht, warum ich nicht mal mit der Antwort zögerte. Wahrschei... More

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Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Kapitel 57
Kapitel 59
Kapitel 60
Kapitel 61
Kapitel 62
Kapitel 63
Epilog
Danksagung

Kapitel 58

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By applepie1912


Kate's POV

Ich wachte auf, als ich die Sonne auf meinem Gesicht spürte. Leise drang ein alter Countrysong an meine Ohren und ich hörte das Summen des Motors. Müde blinzelte ich und richtete mich etwas in meinem Autositz auf. Neben mir saß Jason und konzentrierte sich auf die Straße, währenddessen er fröhlich vor sich hinpfiff.

Als ich mich vollends aufgerichtete hatte und von der Straße zurück zu ihm blickte, bemerkte er mich und sah kurz zu mir rüber. Dabei lächelte er so strahlend, dass ich ihn nur bewundernd ansehen konnte.

"Morgen", sagte er und grinste.

"Morgen", hauchte ich und blickte mich blinzelnd um. Draußen zog eine grüne Landschaft an uns vorbei, es war als wären wir fernab jeglicher Zivilisation.

"Wo sind wir?", fragte ich und drehte mich um. Estwas weiter hinter uns, sah ich die anderen in dem weinroten BMW.

"Auf dem Weg nach Bristol, schon vergessen?", sagte Jason und ich drehte mich wieder um. Dann fiel mir alles wieder ein. Amanda. Luke. Die geklauten Autos. Luke. Ich schnappte nach Luft, schlang die Arme um mich und starrte blind in die Luft, während sich Lukes Blick zum Abschied vor meinem inneren Auge wieder und wieder abspielte.

"Alles okay?", fragte Jason besorgt. Kurz sah er zu mir rüber, ehe er seinen Blick zwangsweise wieder auf die Straße richten musste.

"Das wird er mir nie verzeihen.", flüsterte ich und bemerkte aus dem Augenwinkel, wie Jasons Hände sich verkrampften. "Ich habe ihn versetzt. An meinem Geburtstag. Meinen besten Freund. Ich habe ihn verloren."

"Er wird es verstehen, Kate.", sagte Jason sanft.

"Wie denn?", blaffte ich ihn an und zuckte im selben Moment zusammen, überrascht über meinen Ton. Ich schluckte.
"Ich habe es ihm nie erklärt. Ich war so versessen darauf, mein altes Leben zu behalten, dass ich es dadurch nur noch schneller verloren habe. Ich wollte ihn sehen, ihn treffen, ich wollte hören, wie es in seinem Leben läuft, wollte hören, was ich alles verpasst habe. Aber ich habe ihn nur so in Gefahr gebracht und ihn verloren." Ich sah Jason an. "Ich habe seinen Blick gesehen, Jason. Ich bin gestorben für ihn."

Kurz sah Jason mich an, blickte dann zurück und nahm eine Hand vom Lenkrad. Er umschloss meine Hand und führte sie zu seinen Lippen, während er weiter fuhr.

"Ich werde dafür sorgen, dass du zurück kehrst und ihm alles erklären kannst, Kate. Das verspreche ich dir.", flüsterte er und drückte mir einen Kuss auf meinen Handrücken. Ich lächelte und eine Träne lief mir über die Wange.

"Danke", hauchte ich und Jason nickte nur. Es bedarf keine weiteren Worte. Er verstand und fuhr weiter, meine Hand umklammert, die er nur losließ, um zu schalten.



Als wir in Bristol ankamen, war es bereits Mittag und wir alle hatten Hunger.

"Lasst uns was essen gehen, ein Hotel suchen und deinem Onkel erstmal Bericht erstatten.", schlug Sam vor, während er sich streckte.

"Spitzen Idee, Kumpel!", pflichtete Jasper ihm bei und schlug ihm auf die Schulter. "Ich sterbe vor Hunger!"

"Nein", widersprach da Jason. Unser aller Köpfe fuhr zu ihm herum und wir starrten ihn mit großen Augen und knurrenden Mägen an. Jason lachte kurz. "Sorry Leute, ich weiß ihr habt Hunger und seid erschöpft, aber wir müssen erst die Autos und Taschen los werden. Also, Jasper und Alex, lasst die Autos verschwinden. Der Rest schnappt sich die Taschen und wir machen uns auf die Suche nach einem Hotel, in dem wir erstmal unterkommen können. Packt nicht aus, wer weiß, wie lange wir bleiben."

Damit war es beschlossene Sache und wir alle machten uns wortlos ans Werk. Ein paar Blocks weiter fanden wir ein kleines gemütliches Hotel. Schnell checkten wir ein und verstauten unsere Taschen in einem Zimmer. Es gab nur ein Doppelbett, weshalb ich annahm, dass Jason nicht vorhatte, zu bleiben.

"Los, suchen wir die Jungs und gehen essen.", meinte dann Jessy und lief zur Tür. Wir alle folgten ihr stumm, vor unseren Augen nur Teller voller Fast Food.

Kurze Zeit Später saßen wir in einem Diner und inhalierten quasi die gesamte Speisekarte. Ein paar ältere Herren, die am Nebentisch Skat spielten, schauten uns amüsiert zu und gerade die ältere, dicklichere Bedienung freute sich uns armen ausgehungerten Teenagern Berge von Essen aufzutürmen.

"Sieht so aus als hättet ihr Monate nichts mehr gegessen.", lachte die Frau mit ihrer rauen Stimme und stemmte die Hand mit dem Notizblock in die Hüfte. Ihre gelbe Schürze mit den weißen Blümchen stand in starkem Kontrast zu ihrer schwarzen Haut.

"Zumindest nichts richtiges mehr!", antwortete Jessy mit vollem Mund stopfte sich gleich die nächste Pommes in den Mund. Ich pflichtete ihr im Stillen bei und biss genüsslich in meinen Burger. Das Essen in der Akademie war gut, sehr gut sogar. Unsere Köchen wussten, was sie taten, allerdings waren sie stets darauf bedacht, ausgewogen und gesund zu kochen. Sehr selten und nur zu besonderen Anlässen tischten sie uns Pizza und Chicken Wings auf.

"Sagt Bescheid, wenn ihr noch etwas braucht.", sagte die Bedienung und lächelte uns allen noch einmal herzlich zu, ehe sie ging.

Als wir schließlich alles gegessen hatten, was sich auf unserem Tisch befand, lehnten wir uns gesättigt und zufrieden zurück. Die Skatspieler am Nachbartisch beachteten uns nicht mehr, weshalb Jason seinen Minilaptop aus seiner Tasche zog und auf dem Tisch aufklappte. Wir alle scharten uns um ihn, während er die sichere Verbindung zum Internat aufbaute.
Schließlich blinkte der Bildschirm auf und wir sahen das Gesicht von unserem Direktor.

Jason blickte auf seine Uhr. "Es ist jetzt 13.23 Uhr. Wir befinden uns in Bristol.", begann Jason und lächelte dann. "Hi, Cal!"

"Wie läuft es bei euch?", fragte Mr. Miller und blickte erwartungsvoll in die Runde.

"Wir haben einen Anhänger des Zirkels aufgespürt. Die Information, die wir aus ihm herausbekamen, war, dass der Zirkel auf dem Weg nach London war und Halt in Bristol und Andover macht. Laut des Agenten befinden sie sich in Bristol. Das ist unser derzeitiger Stand.", berichtete Jason mit leiser Stimme und sprach in ein angeschlossenes kleines Mirko, damit Mr. Miller ihn besser verstand, ohne dass er den ganzen Diner von unserer Mission berichten musste.

"Es gab einige Veränderungen.", erwiderte Mr. Miller und seufzte. "Der Zirkel ist weg. Unsere Partner von den Geheimdiensten haben einige in die Akten aufgenommenen Agenten auf einigen Überwachungskameras wieder erkannt. Sie befinden sich laut Bericht in Andover."

Wir alle sahen ihn geschockt an. Das konnte doch nicht wahr sein! Amanda vergrub das Gesicht in den Händen und Jason fluchte.

"Also müssen wir weiter nach Andover?", fragte Sam mit zusammengebissenen Zähnen.

"Ich fürchte schon.", meinte Mr. Miller. "Aber ich will ehrlich sein. Wir haben bis jetzt keine weiteren Informationen. Laut Satellit befinden sie sich in einem Lagerkomplex der Firma Warrison and Company, welche Wassertanks für Firmen und Kläranlagen herstellt. Wir haben keine Aufzeichnungen, davon, wie es im Inneren aussieht. Wir finden nichts. Allerdings vermuten wir, dass der Hallenbesitzer zum Zirkel gehört oder mit ihm kooperiert."

"Es könnten Dutzende da drin sein, oder aber nur eine Handvoll.", sagte Jason und hatte eine Hand am Kinn, während er überlegte. "Wir wissen nicht mal, ob sie Chrissy da drin haben oder nicht."

"Ich vermute es. Sie wissen, dass ihr auf dem Weg seid. Ich bin sicher, sie beobachten euch. Wir sprechen schließlich vom Zirkel.", entgegnete Jasons Onkel.

"Wissen Sie, wie schwer bewaffnet sie sind?", fragte da Jasper, der offenbar selbst an einem Plan feilte. Mr. Miller schüttelte den Kopf.

"Auch das wissen wir nicht hundertprozentig. Aber wir gehen davon aus."

Schweigend saßen wir an dem Tisch. Es waren zu wenig Informationen. Wir wussten das Wo und das Wer, aber weder wie viele es gab oder wie schwer sie bewaffnet waren. Selbst mit einem Grundriss wäre uns schon geholfen, aber auch der war nicht vorhanden.

"Warrison und Company", murmelte Alex. "Ich habe den Namen schon mal gehört. Ich bin mir sicher, ich kann einen Grundriss bekommen. Es gibt mit Sicherheit Wachpatroullien. Wenn ich nah genug ran komme, kann ich mich in ihr System hacken und den Funk abhören. Vielleicht gibt uns das Auskunft über Wachzeiten, Stärke der Wachen und ein Schichtsystem von außen nach innen."

"Alex hat Recht. Wir können uns die Informationen beschaffen.", sagte Jason und sah seinen Onkel an. "Es wird noch etwas länger dauern, aber dann wissen wir womit wir es zu tun haben und werden sehen, wann sie wieder verschwinden wollen."

"Sie werden nicht dazu kommen, zu verschwinden.", murmelte Jessy da und starrte entschlossen und grimmig auf den Bildschirm. "Dafür werden wir sorgen."

"Wir brauchen Waffen und mehr Equickment. Kugelsichere Westen, Headsets und anderes Zeug. Wir müssen für alles gerüstet sein. Hast du einen Kontaktman in Andover, der uns das Zeug beschafft, Cal?", fragte Jason seinen Onkel.

"Ja, ich kenne noch jemanden. Er war mit mir in der Army. Er wird euch das Zeug bringen. Ich rufe ihn an und teile euch dann Adresse und Uhrzeit mit. Brecht ihr heute noch auf?"

"Ja", sagte Jason sofort. "Dann sind wir bei Anbruch der Dunkelheit in Andover und können mit der Observierung beginnen. In spätestens 48 Stunden müssten wir angriffsbereit sein."

"Alles klar. Dann sprechen wir uns in Andover.", erwiderte Callum.

Ich saß dort zwischen all meinen Freunden und konnte sehen, konnte es spüren, wir die Mission endlich ins Rollen kam. Wir hatten einen Ort, wir hatten einen Fein und wir hatten einen Plan.

Chrissy, halte durch. Wir sind auf dem Weg.

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