&' für immer mehr als nur Fre...

By himeinnameistbaum

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Seine Finger lagen sanft auf seinen rauen Lippen. Er starrte ins nichts. Sein Mund leicht geöffnet und sein... More

Eine Liebe auf ewig (1/3)

Eine Liebe auf ewig (2/3)

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By himeinnameistbaum

-8 Jahre später

Der dünne, zierliche Körper des Kleinen wurde durch die starke Umarmung des Brünetten fast erdrückt. ''Tobi, Ich bekomme keine Luft mehr, lass mich los'' sagte der Blonde schwer atmend. Sein bester Freund grinste nur und drückte ihn noch einmal fester als zuvor.

''Komm mich besuchen okay?'' forderte er den Kleineren auf, seine Lippen nahmen die Form eines Schmollmundes an. ''Na was denkst du denn? Dass ich jetzt nach Essen ziehe und meinen besten Kumpel hier zurücklasse?'' antwortete dieser lächelnd und zog ihn in die letzte Umarmung, welche im Gegensatz zur vorherigen eindeutig kürzer war.

Elegant öffnete der Blonde die Tür des alten Jeeps und stieg ein. Der Schlüssel wurde gedreht und der Motor startete. Im Inneren des Autos hörte man den Schlüsselbund klimpern und die Musik des alten Radios spielen, während man von Außen nur den quietschenden Reifen und dem brummenden Motor lauschen konnte. Die Sonnenstrahlen der Herbstsonne schienen durch das Autoglas woraufhin der Blonde den Sonnenschutz hinunter klappte. Mit einem letzten Blick durch das Fenster verabschiedete er sich von seinem besten Freund Tobi.

_____

Nach zwanzig Minuten schleppte er den letzten Karton die unzähligen Stufen des Treppenhauses hinauf, stellte diesen in seiner Wohnung ab und schloss die Tür an der er sich entkräftet hinunterließ und nun auf den kalten, schwarzen Fliesen des Flures saß.

Kurz darauf rappelte der Kleine sich wieder auf, um die Kartons auszuräumen und sich letztendlich noch ein paar Nudeln kochte.

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es bereits 16:00 Uhr war, was definitiv zu früh war um sich ins Bett zu legen und zu schlafen.

Deshalb beschloss er seinen besten Freund anzurufen und ein bisschen mit ihm zu reden und die Zeit zu vertreiben.

...

2 Stunden später

S:''Okay, ich meld mich morgen nochmal bei dir.''

T:''Ja, bis morgen. Schlaf gut in deiner neuen Wohnung.''

Anruf beendet.

_____

Auf dem Weg zur Arbeit beschloss der blonde Junge sich bei der nächstliegenden Bäckerei sein Frühstück zu holen.

Mit einem Blick auf seine schwarz, goldene Uhr merkt er, dass er sich beeilen muss um nicht zu spät zu kommen. Also legte er in einem schnelleren Tempo den einen Fuß vor den anderen.

Vor einem riesigem Gebäude blieb er stehen und musterte dies gründlich. Ein leises ''Wow'' schlich von seinen Lippen. Langsam, als wenn es jeden Moment zusammenbrechen würde, betrat er es.

''Ah, Hallo Sie müssen Stegi sein, richtig?'' wendete sich eine tiefe, raue Stimme, welche man einem 70-Jährigen zuteilen würde und um ehrlich zu sein, so sah dieser alte Mann auch aus, an ihn.

''J-Ja, Hallo, freut mich.'' antwortete er.

''Ich bin Levin Borks, Ihr Chef. Wenn sie mir ins Büro folgen würden, zeige ich ihnen Ihre Aufgaben.'' sagte er mit einer festen Stimme und lief los. Dem Blonden blieb nichts anderes übrig als ihm zu folgen.

_____

Der erste Tag Arbeitstag war nun vorbei und somit machte sich der erschöpfte Junge auf dem Weg zum Bahnhof.

Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, bewegte sich der Blonde auf diesen zu und stieg ein.

Aus dem Fenster betrachtete er den Sonnenuntergang und die Bäume, die in Höchstgeschwindigkeit vorbeizogen.

Seine Augenlider wurden immer schwerer und er schloss die Augen, bis er durch eine Stimme unterbrochen wurde: ''Essen Hauptbahnhof''

Er zuckte lediglich kurz zusammen und stieg dann aus dem Zug.

Seine Hände in die Jackentaschen gesteckt, machte er sich auf den Heimweg.

Da es schon spät ist, war die Innenstadt nicht von Menschenmassen befüllt, durch die er sich hätte durchkämpfen müssen.

Nach 15 Minuten Fußmarsch erreichte er endlich das Mehrfamilienhaus, welches von außen sehr modern aussah.

Aufgrund der Müdigkeit beschloss er den Aufzug zu nehmen, drückte den Knopf, welcher kurz aufblinkte und dann den Aufzug hinunter in das Erdgeschoss fuhr.

Schnell zog er sein Handy aus der Hosentasche, stieg in den endlich angekommenen Aufzug und tippte eine Nachricht an Tobi:

-Hey, lass uns morgen skypen, der Tag heute war stressig bin total müde, sorry.

-Okay, kein Problem. ,bekam er als Antwort.

Sein Blick immer noch auf dem hellen Display gerichtet setzte er den ersten Fuß aus dem Aufzug. Plötzlich wurde er angerempelt. 

Er schaute hoch und musterte sein Gegenüber. Diese Augen. Das kann unmöglich wahr sein. 

''Entschuldige.'' schlich sich von den Lippen des Brünetten.

Perplex stand er da, brachte kein Wort raus. 

''Ich bin übrigens Timo.'' unterbrach der Größere die unangenehme Stille.

'Timo' schwirrte dem Kleinen im Kopf herum. Es wäre ja auch zu schön gewesen seine erste große Liebe auf einmal wieder zu treffen, nach so vielen Jahren. Auch wenn er ihm so ähnlich sieht, wusste der Blondschopf, dass es nicht sein Tim war. 

Tim Bau, sein bester Freund. Seine erste große Liebe.

''Du musst nicht mit mir reden wenn du nicht willst'' , holte er den Kleinen mal wieder in die Realität zurück.

Dieser zuckte kurz zusammen und wollte gerade antworten, als sein Gegenüber das Wort ernahm:

''Bist du der neue Mieter?''

Er gab ein Nicken als Antwort.

''Okay, dann sind wir jetzt Nachbarn. Ich muss los, man sieht sich!'' verabschiedete er sich und stieg in den Aufzug.

Stegi schaute ihm kurz hinterher, blieb noch eine Weile im Hausflur stehen und setzte dann seinen Weg in seine neue Wohnung fort. 

Gedankenverloren lag er kurze Zeit später im Bett.

_____

''Hey, komm rein'' , begrüßte Timo ihn lächelnd. 

Schmunzelnd betrat er die Wohnung seines Nachbarn. Der Geruch von Pizza machte sich bemerkbar, als er auf die Küche zu lief .

Beide setzten sich auf die Stühle und fingen an zu essen.

Nach einiger Zeit fragte Timo: ''Möchtest du etwas trinken? Cola?''

''Ja'', antwortete Stegi und nahm das Glas dankend an. Er trank einen Schluck und erhob schließlich das Wort: ''Danke, dass du mich zum essen eingeladen hast.''

''Kein Problem'' gab der Braunhaarige zurück. 

Der kleine lächelte und nach kurzem zögern fragte er: ''Wohnst du schon lange hier in Essen?''

''Fast  vier Jahre.''

''Okay.'' brachte der Blonde leise hervor.

''Das kommt jetzt bestimmt ein bisschen doof, aber wie heißt du eigentlich?'' fragte Timo.

''Stegi'' antwortete er knapp.

Sein Gegenüber riss die Augen auf.

''Alles okay?'' fragte er besorgt.

''Eh, ja. Klar...Wollen wir einen Film schauen?''

''Ja'' stimmte er zu.

_____

Das Türklingeln riss ihn aus dem Schlaf. Verträumt taumelte er zur Tür und öffnete diese. Timo stürmte herein.

''Klar, kein Problem.'' sprach der Kleine mehr oder weniger zu sich selbst, denn Timo ignorierte dies und lief geradeaus ins Wohnzimmer.

''Wir müssen reden'' , forderte er ihn auf.

''Hmh, was ist denn los, dass du hier einfach in meine Wohnung stürmst?'' , fragte der Blonde im Halbschlaf und ließ sich aufs Sofa sinken.

''Erinnerst du dich an mich?'' 

''Jaja, du bist mein Nachbar, wir haben gestern einen Film geschaut'' , antwortete Stegi trocken.

''Das meine ich nicht.'' 

''Sondern?''

''Sieh mich an.''

''Das tue ich doch. Komm auf den Punkt, ich habe keine Lust auf deine Spielchen!'' , forderte er Timo auf.

Stille.

''Stegi? schau' mir ein letztes Mal in die Augen.'' bat er den Kleinen.

Stille.

''Das...Nein...Tim?''

''Ja, ich bin es.''

''Aber du  heißt doch Timo?'' sagte der Kleine verwundert.

''Timo ist die Abkürzung von meinem Nachnamen. Ich heiße Tim Timolia. In meinem Basketball Team nennen mich alle Timo.'' klärte er ihn auf.

''Heißt das, du bist verheiratet?'' fragte Stegi, hoffend er würde abstreiten.

''Nein, meine Mutter heiratete damals oft, wie du wahrscheinlich weißt...''

Erleichterung kam in ihm auf. Er schaute auf den Boden. 

''Stegi?''

Er zuckte zusammen, schaute seinem Gegenüber direkt in die warmen, braunen Augen und sah ihn leicht erwartungsvoll an. 

''Darf ich etwas ausprobieren?'' fragte Tim.

Er nickte nur und keine Sekunde später lagen die weichen Lippen des Braunen auf die des Blonden.

Er realisierte das Geschehen nicht, bis Tim sich aus dem Kuss löste.

''Entschuldige, das hätte ich nicht tun dürfen.'' sagte er und lief zur Tür.















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