Schweigend saßen wir am Waldboden, stundenlang. Doch dann, als die Sonne am nächsten Tag aufging, hatte das Schicksal Gnade mit mir. Ich hörte ein Rufen. Ich hörte eine vertraute Stimme meinen Namen rufen. Nathaniels Stimme. Ein Gefühl von Geborgenheit umschloss mich. Jetzt würde lles gut werden. Das wusste ich. Ich stand auf. "Nahaniel? Wo bist du?" Wieder rief er meinen Namen. Dann fing ich an zu rennen. Ich rannte auf seine Stimme zu und dann sah ich ihn. Ich fiel ihm um den Hals "Du hast mich gerettet" flüsterte ich ihm zu. Er schloss mich in den arm und Küsste mich. Da kamen die Schuldgefühle hoch. Ver giss es. rief ich mir ins Gedächtnis. Vergiss es einfach. Ich schob die Erinnerung in den Letzten Winkel meines Gehirns, doch selbst dann noch, spürte ich ein Echo dessen was passiert war. "Wie hast du uns eigentlich gefunden?" Fragte ich Nathaniel. "Wir haben uns sorgen gemacht, als ihr heute nicht in der Schule aufgetaucht seid. Also bin ich zu deiner Mutter gegangen. Sie sagte uns in Welchen Wald ihr gegangen seit und wir sind losgegangen." Wir... Wer war wir? Doch bevor ich fragen konnte, fiel mir Viola um den Hals. Das kannte ich gar nicht von Ihr Sie war immer sehr schüchtern und redete nicht viel. Als sie mich entließ, sah ich dass fast di ganze Klasse und die Direktorin vor dem Wald standen. Dieser mussten Castiel und Ich nun erklären, was passiert war und sie war damit einverstanden, dass wir keinen Vortrag halten mussten. Sie erlaubte auch der Ganzen Klasse, jetzt schon heimzugehen. Ich glaube sie war einfach Froh dass alle Wohlauf waren.
Zuhause fand ich meine komplett aufgewühlte Mutter vor. Ich beruhigte sie und erzählte ihr was vorgefallen war. Irgendwann war es wieder gut und sie sagte, ich solle mich jetzt erst einmal Duschen. Ich hatte nicht registriert dass ich vom Waldboden und vom Regen komplett verdreckt war. Also machte ich mich Frisch. Ich duschte bestimmt eine halbe Stunde. Das Warme Wasser tat mir gut. Außerdem konnte ich so in ruhe nachdenken. Ich ließ die Tage revuepassieren. Alles war so surreal gewesen. Ich sollte einfach vergessen. So wie ich es versprochen hatte.
Den restlichen Tag las ich. Abends war ich mit meinem Buch fertig und ich legte mich ins Bett. Ich ließ mich in das Weiche Kissen sinken, genoss die Weiche Matratze und fühlte mich wohl unter der Wärmenden Decke. In dem Moment indem ich meine Augen schloss, war ich auch schon eingeschlafen. Ich hatte nicht gemerkt wie Müde ich eigentlich gewesen war. Meine Knochen waren schwer und meine Muskeln angestrengt. Doch jetzt, wo ich wieder Zuhause war, spürte ich nur Erleichterung in mir.
Mein Traum war verwirrend. Ich war im Wald und ein Goldener Wolf verfolgte mich. Ich rannte und rannte, doch der Wolf kam Näher. Plötzlich sprang Castiel vor mich und versuchte mich zu retten. Der Wolf war stärker als er und Tötete ihn. Meine Beine Knickten ein und ich fiel auf den Waldboden. Da beugte sich der Wolf über mich und sagte, in Nathaniels Stimme: "Siehst du. Jetzt musst du dich nicht entscheiden."
Ein schriller Schrei Weckte mich. Es war mein eigener. Schweiß Tropfte mir Von der Stirn. Mein Herz pochte in einer definitiv unnormalen Geschwindigkeit und Ich atmete schnell und Flach ein und aus. Ein und aus. Es war nur ein Traum, rief ich mir ins Gedächtnis. Langsam normalisierten sich meine Atmung und mein Puls. Meine Mutter km in den Raum gestürzt. Als sie mich sah, setzte sich meine Mutter neben mich auf mein Bett und strich mir über die Haare. Sie wusste dass ich schlecht geträumt hatte. Sie fragte mich nicht aus und beruhigte mich ungemein. Ich blickte auf die Uhr. Es war erst zwei Uhr morgends doch ich wusste dass ich jetzt nicht mehr schlafen könnte.
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Jaa ich habe es mal wieder geschafft ein Kapitel zu shreiben! Heute habe ich frei und genug Zeit wieder ein bisschen zu schreiben :3 ... Also wird's heut bestimmt noch 1-2 Kapis geben :) .. Freut euch drauf - und wie immer hoffe ich dass euch dieses Kapitel gefallen hat ^^
~Lina