Bad Bitches

By Unsolved-Mysteries

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## Pretty Little Liars basierte Fanfic ## (Auch ohne Vorwissen verständlich) Ein mysteriöses, offen lesbi... More

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Rache ist süß
Ich hasse dich
Der Auftritt
Date?
Falsche Entscheidungen
Sie haben eine neue Nachricht
Neue Informationen
Auf Eis gelegt
Die Hintertür
Das Comeback
Vergnügen
Nummer Sicher
Sport ist Mord?
Vergiss sie!
Wer zur Hölle ist Z?
Kleine Brüder
Geburtstag
Unter der Gürtellinie
Loyalität
Feuer mit Feuer
Versprochen ist Versprochen
Die Wahrheit
Vertrauen ist gut...
Präsenz
''Z''usammen
Partytime
Kurzschlussreaktion
Angst
Dunkelheit
Neues Heim
Diebe
Konfrontationen
Gewissenlos
Umstellung
Angst vor dem Tod
Auf frischer Tat ertappt
Das Versprechen
Aufdringlich
Alte Bekannte
Das schlechte Gefühl
Fragen über Fragen
Rettungsversuch
Der Warnschuss
Viel Rauch um nichts
3 ist einer zu viel
Daddy's neue Tochter
In Schwierigkeiten
Wutanfall
Krankhafte Sorge
Sturkopf
Wer lügt den belohnt das Leben
Zuckerbrot und Peitsche
Daddy's Freundin
Schutzschild
Rivalitäten
Poker Face
Überbrückung
Die Überraschung
Gute Chemie - Schlechte Chemie
Unterstellungen
Die 180° Grad-Wende
Eingesperrt
Ausgespäht
Abschlussball
How To Kill A Bitch
Der Horrortrip
Sprachlos
Die Psychopathin in mir
Der Showdown
Home Sweet Home
Ein Schritt in die Zukunft
Aller Anfang ist schwer
Ängste überwinden
Neues Leben
Ärger
Nichts als Arbeit
Autoritär
Haussegen
Böse Erinnerungen
Unterwegs
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New York und wilde Parties
Der Bro-Code
Extrawünsche
Mama's großer Tag
Probleme in der Liebe
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Böse Wendungen
Die ungewollte Schwägerin
Fahrlässig
Unglücklich gelaufen
Dubiose Ehefrauen
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Schießen mit der Familie
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Reeva
Der Sinn des Lebens

Doppeldate

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By Unsolved-Mysteries

Alison's Sicht

,,Schatz, ich bin wieder da."

Schnell hüpfte ich ins Bett und legte mich in eine sexy Pose. Ich hatte mir ein schwarzes Negligee und einen schwarzen, sexy Slip angezogen. Ich war eifersüchtig auf diese Jade, deshalb wollte ich Shannon zeigen was sie vermissen würde, falls sie sich für sie entscheiden würde.

,,Scha..."

Gut! Ihr blieb der Atem weg, als sie zuerst auf die ganzen angezündeten Kerzen im Zimmer und dann auf mich sah. Ihr Mund stand leicht offen und sie blickte an mir hoch und runter. Ich kannte diesen Blick, er gefiel mir.

,,Was denn? Stehst du nur da um zu gucken?", fragte ich und rekelte mich im Bett.

,,W-Wow."

,,Mehr sagst du dazu nicht?"

,,Ich kann nicht. Ehrlich gesagt bin ich zu beschäftigt dir dabei zuzusehen, wie du dich selbst streichelst."

Ich massierte mit meiner linken Hand meine linke Brust und mit der rechten streichelte ich mich durch den Slip, während ich ihr in die Augen sah.

,,Magst du es, wenn ich mich selbst genau hier anfasse?"

,,Ich liebe es."

Ich zog mir ganz langsam den Slip aus und gab ihr dabei in jeder Sekunde die volle Sicht auf jeden Millimeter meiner entblößten Haut. Ich steckte  zwei meiner Finger in mich und stieß sie immer wieder rein und raus.

,,Mmmm, Shannon."

Sie schaltete meine Stereoanlage ein und bewegte ihre Hüften zur laufenden Musik.

,,Du bist so sexy", stöhnte ich, als sie sich langsam ihre Jacke auszog und mit ihrem Oberteil weitermachte, welches anschließend durch das Zimmer flog.

Mit ihrem Zeigefinger glitt sie langsam von ihrer Unterlippe über das Kinn und streichelte an ihrem Dekolleté entlang. Die Blicke, die sie mir zuwarf, machten mich wahnsinnig.

Dann glitt sie weiter runter und streifte über ihren straffen, gebräunten Bauch. Ich stieß heftiger zu und stand kurz vor meinem Orgasmus.

Sie spielte mit mir. Quälend langsam öffnete sie den Knopf ihrer Jeans. Ich wollte meinen Orgasmus noch eine Weile herauszögern, also nahm ich meine Finger aus mir raus und sah weiterhin zu, wie sie sich erotisch bewegte.

,,Schön weiter streicheln", befahl sie.

Nachdem sie den Knopf geöffnet hatte bewegte Shannon ihre Hüften, sodass die Hose zu Boden fiel und stieg heraus. Ich fuhr mit meinen Händen wild über meinen Körper.

,,Zeig mir deinen perfekten Körper, Baby."

,,So?", fragte ich unschuldig und rekelte mich wieder aufreizend.

,,Ja, genau so", sagte sie, schmiss ihren BH auf den Boden und massierte sich ihre Brüste.

,,Shan, ich will dich!"

,,Wie sehr willst du mich?"

,,Komm her und finde heraus wie bereit ich bin."

,,Dein Wunsch ist mir Befehl."

Sie lächelte mich an und bewegte sich  aufs Bett zu. Vorsichtig legte sich Shannon neben mich und nahm meine Hand.

Sie streifte mit meiner Hand an meinem Körper entlang und stoppte vor meiner Vagina. Dann nahm sie 2 meiner Finger, steckte sie in mich rein und bewegte meine Hand vor und zurück. Nach ein paar Stößen zog sie meine Finger raus und leckte sie lasziv ab.

,,Mmmm, ich liebe es wie du schmeckst."

Ich packte ihren Kopf und zog sie fest an meine Lippen, doch sie hatte anderes im Sinn.

Sie nahm meinen linken Nippel durch das Negligee in den Mund und züngelte zärtlich an ihm. Ich ließ sanftes Stöhnen von mir und drückte ihren Kopf dabei fester an meinen steifen Nippel. Ich wurde immer heißer. Meine Hand bahnte sich den Weg zu ihrem Slip und glitt darunter. Ich steckte einen Finger in sie und fühlte wie feucht sie war.

,,Warum quälst du dich selbst, wenn du mich schon längst haben kannst? Du kannst ALLES mit mir tun was du willst", hauchte ich ihr erotisch ins Ohr und bekam direkt ein Stöhnen zurück.

Ich drückte sie in die Matratze, rutschte mit meinem Kopf bis zu ihrer Pussy runter und zog ihr den Slip mit meinen Zähnen aus. Ich widmete mich küssend jedem Zentimeter ihres Körpers.

,,Ich werde dich dazu bringen meinen Namen zu schreien, während ich dich ficke. Du wirst in deinem Leben nie wieder eine andere Frau vögeln können, weil du immer nur mich dabei sehen wirst, wie ich es dir besorge. Du wirst niemand anderen anfassen können, weil du genau weißt, dass keine andere Frau dich je so befriedigen wird wie ich es tue", flüsterte ich mit rauchiger Stimme.

Ich saugte an ihren Schamlippen, bevor ich fast schon wild mit meiner Zunge Kreise auf ihrer Klitoris bildete.
Shannon stöhnte extrem laut und hob ihre Hüften. Es dauerte nicht lange, da flogen ihre Hände zu meinem Kopf und sie drückte mich fester an sich herunter.

,,Ich zeige dir zu wem du gehörst", murmelte ich und befriedigte sie weiter.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch wilder werden konnte. Die Schreie, die sie von sich gab, wurden schneller, lauter und ihre Atmung wurde immer flacher.

,,Ali, du bist s-so gu-ahhh.''

Sie hatte ihren Höhepunkt, allerdings hörte ich nach ihrem Orgasmus nicht auf. Ich hielt das Tempo und den Druck genau bei.

Sie schrie extrem Laut, wobei ihre Stimme wegbrach. Als sie schlussendlich ruhiger wurde wusste ich, dass sie ein weiteres Mal gekommen war.

,,Fuck, Shannon. Das war verdammt heiß!"

Kaum hatte ich den Satz beendet küsste sie mich fordernd.

,,Ich liebe dich. Ich will nur dich. Keine Andere macht mich so heiß, wie du."

So heiß "wie" du? Heißt das andere machen sie schon heiß, nur nicht so wie ich? Moment, ist das etwas Gutes? Und seit wann bin ich so kleinlich?

Ich wollte grade etwas sagen, da drückte sie mir ihren Finger auf den Mund.

,,Du brauchst keine Angst haben mich an irgendein x-beliebiges Mädchen zu verlieren."

Ja, nur was ist, wenn sie sich verliebt und das Mädchen eben nicht mehr nur x-beliebig für sie ist?

Sie küsste meinen Bauch, meine Arme, meinen Hals und die Stelle hinter meinem Ohr, die mich jedes Mal willenlos machte. Dann glitt sie mit ihren Händen über meine Brüste und wanderte über meinen Bauch.

,,Sieh mich an, Schatz."

Sie nahm meinen Nippel in ihren Mund und sah mir in die Augen, während sie an ihm leckte, ab und an leicht reinbiss und saugte.

Ich war definitiv wachs in ihren Händen. Jede Berührung hatte einen erotischen Effekt auf mich. Ich konnte es schon lange nicht mehr abstreiten, ich war ihr mit jeder Faser meines Körpers komplett verfallen.

Shannon löste sich von meinen Brüsten und fuhr mit ihrer Zunge über meine Unterlippe. Mein Mund öffnete sich einen Spalt und sie fuhr mit ihrer Zunge hinein. Während sich unser Zungenkuss aufheizte, fuhr sie mit ihren Händen zu meiner Vagina und spreizte meine Beine etwas mehr. Mit ihren Fingern massierte sie wechselnd kleine und große Kreise auf meinem Kitzler.

Wir stöhnten in unseren Zungenkuss hinein. Nach ein paar Sekunden musste ich mich aus dem Zungenkuss lösen, um Luft zu bekommen. Ich brauchte die Restluft, um ihr mit meinem Stöhnen zu zeigen wie gut sie war.

Sie streifte die Träger meines Negligees von meinen Armen und zog mir das Teil aus.

,,Du bist heiß! Ich liebe deine Brüste.''

Sie rammte, ohne Vorwarnung, drei Finger in mich.

,,UHH! Benutz mich, Shannon!"

Sie ließ sich nicht lange bitten, rutschte runter, um alles gut im Blick zu haben und stieß ihre Finger fester rein und raus. Dabei massierte sie, mit der anderen Hand, Kreise auf meinen Kitzler.

,,AHHH, NICHT AUFHÖREN!''

,,Das gefällt dir, huh? Du liebst, wenn  ich dich hart rannehme.''

,,Ohhh Gott!''

,,ANTWORTE! Wage es dich nicht mich nochmal zu enttäuschen. Wenn du willst, dass ich dich weiter ficke, dann wirst du tun was ich dir sage. HAST DU MICH VERSTANDEN?''

,,J-Jaaa MA'AMMMM!"

,,Sag mir, dass du mir gehörst.''

,,Meine Pussy gehört dir, Baby'', wimmerte ich komplett in Ekstase.

,,Nur deine Pussy?'', fragte sie, stieß  noch doller zu und brachte mich damit sofort zu meinem Höhepunkt.

,,M-Mein ganzer K-Körper. OH-FUCK-JAAA, S-SHANNON!'', quietschte ich ein paar Oktaven höher.

,,Ich liebe es wie extrem laut du im Bett wirst.''

Schwer atmend konnte ich darauf absolut nichts antworten. Ich bekam es grade so hin ihr zu deuten, dass sie wieder hochkommen sollte, nachdem ich glücklich und zufrieden tiefer ins Kissen sank.

Shannon küsste mich zärtlich und ich kuschelte mich in ihre schützenden Arme.

,,Alles okay?", fragte sie und lachte dabei leicht auf.

,,Ja, ich brauche nur noch etwas Luft."

,,Ich liebe es, wenn du das nach dem Sex tust."

,,Was tust?"

,,Schwer atmen", zwinkerte sie und ich schmunzelte erschöpft.

,,Also, was war die gute Nachricht?"

,,Huh? Achso! Ich kann mit Jade in einem Zimmer wohnen. Ich muss diesen Monat noch nicht mal was zahlen und setze dann den nächsten Monat mit der Zahlung ein. Ich brauche nur 115 Dollar pro Monat zahlen, weil wir uns das Zimmer  teilen. Ist das nicht toll?"

Ja, das ist nicht toll. Jetzt schläft sie auch noch im gleichen Raum wie diese Jade, dachte ich und machte mir ernsthafte Sorgen.

,,Das ist super, Schatz."

,,Sag mal, hast du Lust morgen mit Jade und ihrem Date zum Rummel zu gehen?"

Ich wurde hellhörig.

,,Jade hat ein Date?"

,,Ja. Also...willst du?"

Sie hat jemand anderen. Typisch ich! Ich habe ich mir unnötige Sorgen gemacht.

,,Klar."

,,Du bist die Beste", freute sie sich und knutschte mein Gesicht ab.

,,Ich weiß und jetzt sollten wir schlafen. Du hast mich müde gemacht", grinste ich.

,,Gute Nacht, meine Schöne."

Sie gab mir einen letzten Kuss auf die Lippen und dann schliefen wir Arm in Arm ein.

-+-+-+-

Es war nachmittags und wir kamen grade mit Shannon's ganzen Sachen in der Wohnung an. Diese Wohnung war ein Witz, hier sollte MEINE Freundin wohnen? Das Mobiliar war billig und unspektakulär. Alles schrie förmlich IKEA.

Als ich dann auch noch das Zimmer sah, in dem Shannon mit Jade schlief, da konnte ich es nicht fassen. Der Anblick alleine ekelte mich an.

,,Baby, wollt ihr hier ehrlich zu zweit schlafen? Das ist doch viel zu klein und...bäh."

,,Nein, ist es nicht. Es passt schon. Im Heim hätte ich weniger Platz gehabt."

Ich seufzte und gab nach. Sie wäre sowieso zu stur, also warum mir den Tag versauen?

,,Ok, wie du meinst."

Shannon legte sich auf ihr Bett und testete verschiedene Positionen.

,,Gemütlich?"

,,Keine Ahnung. Irgendwie fehlt was."

,,Ja, ich."

Ich setzte mich auf sie rauf, als sie sich auf ihren Rücken drehte und was tat sie? Natürlich! Sie griff an meine Brüste.

,,Jetzt stimmt alles."

,,Mhmm, meinst du ich passe hier rein?"

Shannon zog mich runter, sodass ich nun komplett auf ihr drauf lag und umschlang meinen Körper.

,,Wenn du jetzt noch nackt wärst, dann wäre es perfekt."

,,Ich sage ja, kein Sex mehr für dich. Du bist furchtbar!", kicherte ich.

,,Tut mir leid. Ich will dich nicht behandeln als würde ich dich nur vögeln wollen."

,,Das sagst du nur, weil du Angst hast, dass ich Ernst mache."

Sie lachte und gab mir einen Kuss auf meine Schläfe.

,,Weißt du, ich habe so oft das Gefühl, dass mein ''ich liebe dich'' nicht ausreicht, für das was ich eigentlich sagen will. Irgendwie klingen diese Worte nicht groß genug."

Ich sah sie verliebt an und hatte wieder mein peinliches Grinsen aufgesetzt, welches ich einfach nicht unterdrücken konnte.

,,Ich..."

,,Hey ihr beiden. Oh, störe ich euch bei...irgendetwas?"

Na, das fängt ja schon gut an, dachte ich.

,,Nein, wir sind grade fertig geworden", lachte Shannon und ich schlug ihr auf die Schulter, als ich langsam wieder von ihr hoch kam.

,,G-Gut. Also J-Jade kommt gleich...ALSO HER", stotterte das Mädchen zusammen.

Super, der Freak versteht keine Scherze.

Und dann machte Shannon sich auch noch einen Spaß daraus.

,,Danke für die Info. Ich mag es, wenn Mädchen kommen."

,,I-Ich bin in der Küche'', stotterte das Mädchen und raste knallrot davon, während Shannon in Gelächter ausbrach.

,,Du bist blöd. Musstest du sie so verschrecken?''

,,Was kann ich dafür, wenn Zeynep so prüde ist?!''

,,Wollen wir deine Sachen in der Zeit auspacken?''

,,Klar, ist eh nicht viel.''

,,Das müssen wir ändern.''

,,Du weißt, ich brauche nur dich'', lächelte sie mich verträumt an und begann auszupacken.

Ich setzte mich in Bewegung und half ihr die Kleidung auspacken, bis mein Blick auf etwas Ungewöhnliches fiel.

,,2 Töpfe, Geschirr, verschiedene Messer und Besteck? Das haben die doch hier?!''

,,Ich brauche das für das koschere Essen. Das Fleischige darf nicht mit dem milchigen in Berührung kommen.''

,,Wann hast du denn das alles gekauft?''

,,Gestern, bevor ich wieder zu dir gekommen bin.''

Nachdem wir ihre wenigen Sachen in dem alten, instabilen Schrank neben ihrem Bett verstaut hatten, gingen wir in die Küche und tranken etwas Kaffee. Ein paar Minuten später kam Jade, mit einem Mädchen an ihrer Hand, in die Küche gelaufen.

,,Hey ihr beiden Süßen. Das ist meine Zimmerpartnerin Shannon und das ist ihre Freundin Alison. Und diese Schönheit hier ist mein Date für heute."

Date für heute? Das klingt ja richtig super. Da fühlt sich jedes Mädchen wie etwas ganz Besonderes - nicht.

,,Hallo, ich bin Helen", lächelte das Mädchen und reichte uns ihre Hand.

Jade begann, unmittelbar nach unserem Handschütteln, wieder zu sprechen.

,,Also, wollen wir los? Wir könnten hinlaufen, es ist in der Nähe."

,,Sicher, lass uns gehen."

Ich schlang mich um Shannon's Hüften und sie legte ihren Arm um meine Schultern, während wir gemeinsam zum Rummel liefen.

,,Ich hab' einen Bruder, sein Name ist Henry. Hast du Geschwister, Shannon?"

,,Vielleicht."

Ich grinste in mich hinein.

Als ob sie das, worum ich so lange kämpfen musste, so leicht in Erfahrung bringen würde.

,,Wie kann man denn vielleicht Geschwister haben?", lachte Jade.

,,Tja, das geht ganz gut."

,,Du willst nicht darüber reden, verstehe. Lasst uns doch alle ein wenig kennenlernen. Reden wir über etwas Schönes. Mein letzter Urlaub war auf Teneriffa. Wandern in den Bergen ist dort einfach nur ein fantastisches Erlebnis. Wir haben die riesigen Hotels entlang der Küste gemieden und hatten stattdessen eine Finca im Bergland gebucht. Oh man und dieser Meeresblick. Und ihr?"

,,Ich war noch nie im Urlaub. Vielleicht können wir das ja nachholen?!", lächelte Helen Jade an, die Shannon auffordernd ansah.

Jade allerdings hatte nicht ansatzweise vor darauf zu reagieren, also sprang ich ein.

,,Mein letzter Urlaub war auf Kreta. Wir waren in einem luxuriösen 5 Sterne Strandresort. Meistens waren wir im Wellnessbereich oder am Strand unterwegs. Es war wirklich toll, allerdings eher ein Kurztrip, weil mein Dad dann wieder arbeiten musste."

,,Wir? Also mit Shannon?", fragte Jade neugierig.

,,Nein, mein Bruder, mein Vater und ich."

,,Aha. Wo warst du, Shan?"

,,Hier und dort."

,,Wow, Ali! Deine Freundin ist ja ein offenes Buch. Nein, jetzt mal ehrlich, wie hältst du das nur aus, wenn sie dir nichts erzählt?"

,,Naja, genaugenommen schließt es ja nicht voraus, dass sie mir nichts erzählt, nur weil sie dir nichts erzählt", zwinkerte ich und drückte mich fester an Shannon.

,,Dann wissen wir beide ja woran wir arbeiten müssen", zwinkerte sie Shannon zu und ich wurde wieder eifersüchtig, doch schüttelte meine Bedenken sofort wieder weg, da sie offenbar ja eine Freundin hatte.

,,Wir sind da! Was machen wir zuerst?", fragte Helen aufgeregt und griff nach Jade's Hand.

,,Schaukelschiff!", rief Jade euphorisch, griff plötzlich nach Shannon's Hand und zog uns mit sich.

Mir fiel die ganze Zeit auf, dass Jade Körperkontakt zu Shannon suchte. Sie tat so als würde sie sich fürchten und griff immer wieder nach ihrer Hand. Nicht nur ich, sondern auch ihr Date bekam das mit. Wir sahen uns gegenseitig an und ich warf ihr einen sympathisierenden Blick zu.

Danach ging es zum Riesenrad, wo wir die Aussicht genossen, dem Karussell, wo Jade sich wieder einmal ängstlich an Shannon festklammerte und anschließend zur Achterbahn. Nachdem wir dort wieder raus kamen zog mich Shannon zu einer der Buden.

,,Komm! Ich schieße dir ein Stofftier, dann muss du immer an mich denken, wenn du es siehst", strahlte sie mich an.

,,Ich muss auch so schon immer an dich denken.''

Ich gab ich ihr einen langen Kuss und sie schmunzelte.

,,Mhmm, du kannst ja auch Komplimente machen."

,,Natürlich und jetzt schieß mir den süßen Hund", kicherte ich.

,,Mit Vergnügen."

Mich wunderte es nicht, dass sie mir problemlos mein Stofftier schoss und es mir mit einem riesigen Grinsen gab.

,,Du hast schon echt eine coole, talentierte Freundin", lobte sie sich selbst.

,,Angeber! Danke, Schatz."

,,Kuss?"

,,Kuss!"

Ich schlang meine Arme um ihren Hals und sie zog mich an meiner Hüfte näher, während wir uns küssten. Natürlich mussten wir genau in diesem Moment unterbrochen werden.

,,Shan! Schmeißt du mir auch ein Stofftier? Ich will das Kaninchen mit dem Herz in der Hand haben, aber ich bin so unglaublich ungeschickt", schmunzelte Jade.

,,Äh...klar."

Shannon kaufte einmal 3 Würfe, dann setzte sie an und warf mit viel Kraft in die Mitte der aufgestellten Dosen. Der Ball landete an der Kante zwischen der ersten und der zweiten Dosenreihe. Nun hatte sie noch 2 Bälle und nur noch 3 Dosen waren übrig. Mit dem zweiten Ball schaffte sie weitere 2 Dosen.

,,Du bist so gut, Shan. Du schaffst das."

,,Natürlich schaffe ich das."

Helen wirkte irgendwie fehl am Platz. Sie stand einfach nur hinter Jade rum und sah zu.

Shannon holte aus und traf auch die letzte Dose.

Wieso muss meine Freundin bitte für Jade ein Stofftier gewinnen? Ich sollte die Einzige sein.

Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr so besonders für sie.

,,OHHH, COOL! DU BIST DIE ALLERBESTE", fiel Jade Shannon in die Arme und küsste ihre Wange. mehrmals hintereinander.

,,Wow, immer ruhig! Ali hat sich nicht so gefreut wie du", kicherte Shannon und zwinkerte mir zu, woraufhin ich meine Augen rollte.

Mittlerweile war ich extrem angepisst. Jade konnte jetzt schon kaum ihre Hände von Shannon lassen.

Wie wird es wohl sein, wenn die beiden alleine im Zimmer sind? Nein, aufhören! Meine Sorgen sind unbegründet.

,,Können wir erstmal was essen? Ich hab' echt Hunger", maulte Helen, mit deutlich angenervten Unterton.

,,Klar, Süße. Lasst uns gehen."

Die beiden liefen voran und wir hinterher. Shannon wollte meine Hand nehmen, doch ich zog weg.

,,Hab' ich was falsch gemacht?", fragte sie mich besorgt und berührte meine Wange.

Ich sah ihr in die Augen und wurde wieder schwach. Außerdem wollte ich wegen meiner aufkeimenden Eifersucht nicht den Tag ruinieren.

,,Nein, sorry", seufzte ich und nahm ihre Hand.

Wir gingen an eine der Buden, bestellten unser Essen und stellten uns an einen der Stehtische.

,,Willst du mal von meinem Hotdog kosten, Shan?", fragte Jade.

,,Nein, danke."

,,Bist du Vegetarierin?"

Sollte sie sich nicht mit ihrem Date befassen?

,,Nein, bin ich nicht."

,,Wieso isst du nur einen Salat, hast du keinen Hunger?"

,,Salat ist auch Essen", antworte ihr Shannon rau und ich kicherte, wobei ich einen bösen Blick von Jade erntete.

,,Was ist euer Lieblingsfach?", fragte sie mit ihrem Blick auf Shannon gerichtet, die nur in ihrem Salat rumstocherte.

,,Also, ich mag Englisch und du Alison?", fragte Helen, mir zuzwinkernd.

Ich lehnte mich leicht vor und blickte sie an. Sofort schaltete ich und wusste genau was sie vorhatte. Ich wäre die Letzte gewesen, die dort nicht mitgespielt hätte.

,,Eigentlich mag ich kein Fach, aber Englisch ist das geringste Übel, stimmt's?", fragte ich und schmiss ihr einen flirtenden Blick zu.

,,Finde ich auch. Ich wette du bist gut in Englisch."

,,Man sagt mir nach, dass mir Französisch auch ganz gut liegt", zwinkerte ich und sie schmunzelte über diesen sexuell ausgelegten Witz.

,,Echt? Wie gut denn?"

,,Sehr sehr gut."

,,Vielleicht sollte ich bei dir Unterricht nehmen?"

,,Hm, vielleicht."

,,Ich denke du könntest mir...einiges beibringen."

,,Kannst du auch Französisch, Shannon?", zwinkerte Jade Shannon an.

,,Kommt drauf an ob du es so meinst wie die beiden oder die Sprache."

,,Such es dir aus."

,,Da das eine unangebracht ist, beantworte ich die andere Frage mit...ja, ein Bisschen."

,,Welche Sprachen sprichst du denn noch?"

,,Nichts weiter", log sie.

,,Klingt bestimmt sexy, wenn du Französisch sprichst. Ich spreche zusätzlich noch fließend Italienisch und Spanisch. Wenn du willst bringe ich dir was bei."

,,Ach, du sprichst fließend Italienisch?", fragte ich scheinheilig.

,,Ja."

,,Na, dann. Concentratevi sul vostro appuntamento, così lei può smettere di flirtare con me (Konzentriere dich auf deine Verabredung, sodass sie aufhören kann mit mir zu flirten)", lächelte ich sie gestellt, mit angeschrägtem Kopf, an und ihr entglitt ihr dämliches Geschmunzel.

,,Oh! Weißt du, non mi interessa. Si può avere il suo. Lei è davvero noioso (Das interessiert mich nicht. Du kannst sie haben. Sie ist wirklich langweilig)", lächelte sie mich zuckersüß an und wandte sich wieder Shannon zu, die auf ihr Handy starrte und sich unruhig auf der Stelle bewegte.

,,Schatz, ist alles okay?"

,,Huh? Oh, jaja. Ich hab' nur ein Bild von einem Freund bekommen."

Ich versuchte auf das Handy zu blicken, aber sie versperrte mir den Blick. Ich sah sie fragend an, doch sie schüttelte nur den Kopf.

,,Ist das was Schlechtes?", fragte Jade.

,,Ich muss weg."

Shannon sprintete förmlich los und ich kam nur mit Mühe hinterher.

,,Hey, was ist denn plötzlich los?"

,,Lass mich in Ruhe. Ich will jetzt nicht reden."

,,Zeig mir die Nachricht."

,,Nur über meine Leiche."

,,Das lässt sich einrichten."

An ihrem Wagen angekommen holte sie die Schlüssel raus, doch ich nahm sie ihr sofort wieder weg und blickte ihr ein paar lange Sekunden in ihre wunderschönen, dunkelbraunen Augen. Ich bemerkte wie ich langsam wieder versank, also schüttelte ich meinen Kopf leicht und öffnete ihr die Fahrertür, um ihr herein zu helfen. Anschließend setzte ich mich auf den Beifahrersitz.

Das war das erste Mal, dass ich das für sie tat. Ich wusste sie war eventuell böse auf mich. Mit dieser kleinen Geste wollte ich ihr zeigen, dass ich sie genauso liebte, wie sie mich liebte. Ich wollte nicht, dass sie dachte ich würde mich nicht um sie scheren oder eventuell mit ihr spielen.

Vielleicht war sie böse, dass ich auf das Geflirte von Helen eingegangen war, was ich sogar verstanden hätte. Die Aktion war scheiße von mir, aber ich wollte dem armen Mädchen doch nur helfen. Vielleicht hätte ich es besser gänzlich lassen sollen und nicht auf kosten meiner eigenen Beziehung handeln sollen. Shannon hatte auch Gefühle, die ich damit höchstwahrscheinlich ernsthaft verletzt hatte.

Ohne ein Wort zu sagen startete sie den Wagen und fuhr los. Ich begann kleinlaut eine Konversation zu starten, um herauszufinden wieso sie so plötzlich abhauen wollte. Wahrscheinlich kannte ich die Antwort sogar schon, was wirklich Angst in mir auslöste.

,,Bist du irgendwie böse auf mich?"

,,Nein."

,,Wo fahren wir hin?"

,,Ich fahre dich nach Hause."

,,Wie du fährst mich nach Hause? Ich dachte ich schlafe heute bei dir?"

Sie hasst mich!

,,Nein, ich denke die erste Nacht sollte ich alleine schlafen."

,,A-Aber wir hatten das doch vorher abgeklärt", sagte ich mit traurigen Augen.

,,Ali, bitte. Du kannst ein anderes Mal bei mir schlafen."

,,Du bist also doch sauer auf mich."

,,Nein."

,,Was war auf dem Handy?"

,,Ach, nur eine Nachricht von meinem Bandkollegen."

,,Deshalb rennst du von unserem Date weg?"

,,Das Date war scheiße. Irgendwie mussten wir beide der Situation doch entkommen."

,,Was meinst du mit das Date war scheiße?''

,,Jade flirtet mit mir, Helen flirtet mit dir, du mit ihr und ich hatte niemanden, weil du ja so beschäftigt warst."

,,Bist du eifersüchtig?"

,,Auf Helen? Ja, genau. Sie ist so...langweilig."

,,Du bist nie eifersüchtig, wieso nicht?"

,,Wenn du irgendwann mal meinst mich betrügen zu müssen, dann kann ich es sowieso nicht verhindern. Warum soll ich mich vorher schon mit ''was wäre wenn'' Fragen in den Wahnsinn treiben?!"

,,Interessiert dich das denn gar nicht?"

,,Das hab' ich nicht gesagt."

,,Nur interessehalber, was würdest du tun, wenn ich dich betrüge?"

,,Was soll ich dann schon großartig tun? Dich verlassen und mir jemand anderen suchen, der mich zu schätzen weiß. Und du?"

Ich will sie nicht verschrecken, also werde ich es etwas abschwächen.

,,Erst reiße ich der Schlampe ihre Haare raus, gebe sie in eine Schüssel und füge noch ihre abgetrennten Fingerkuppen hinzu, dafür das sie angefasst hat was mir gehört. Dann füttere ich sie damit und lasse sie, zum runterspülen des ekeligen Geschmacks, ihren eigenen Urin trinken. Abschließend reiße ich euch beiden die Gedärme raus. Achja...und danach verlasse ich dich."

,,Das ist nett, dass du mir nicht erst das Herz brichst, sondern mich erst umbringst und dann verlässt."

,,Halt die Klappe, Klugscheißer!", kicherte ich.

Sie hielt den Wagen und fuhr vor meinem Haus rechts ran.

,,Du willst, dass ich die Klappe halte?"

,,Ja", grinste ich breit.

,,Dann...musst du wohl dafür sorgen, dass ich nicht mehr sprechen kann."

,,Nichts lieber als das", hauchte ich und wir beide küssten uns innig.

Sie glitt mit ihrer Zunge über meine Unterlippe und ich ließ sie in meinen Mund. Meine Hände wanderten über ihren Oberkörper und ihre in meinen Schritt.

,,Mhmm. Sicher, dass du nicht willst, dass ich bei dir schlafe?"

,,Morgen, ok?"

Ich nickte, gab ihr einen letzten Kuss und stieg aus.

,,Fahr bitte vorsichtig. Bis morgen, ich liebe dich."

,,Mach ich. Ich liebe dich auch und denk an mich!", rief sie und deutete auf den Stoffhund in meiner Hand.

Ich küsste den Hund auf seinen Kopf und lächelte sie an.

,,Immer."

Dann ging ich ins Haus und blickte durch das Fenster. Erst nachdem ich sicher im Haus war fuhr sie los.

Mit ihr hatte ich wirklich den Jackpot gezogen.

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