Am Ende der Woche kommt es mir so vor, als hätte nicht ich, sondern ein ganz anderes Mädchen diese erlebt. Wenn ich in den Spiegel schaue, starren mich die Augen einer Fremden an. Haselnussbraun wie meine, doch kein Hauch an Ausdruck liegt in ihnen.
'Pass auf dich auf.'
Jedes Mal, wenn ich in mein verschlossenes Gesicht blicke, suche ich nach der Wahrheit. Was hat Pauls Warnung mit mir zu tun? Doch alles, was ich finde, ist die erschreckende Ratlosigkeit in meinem Gesicht.
Ich schließe die Augen und kneife die Lippen ganz fest zusammen. In diesem Moment erscheint es mir fast, als hätte das seltsame Gespräch gar nicht stattgefunden. Es ist einfach zu irreal; nur die wenigen Helden aus meinen Büchern sprechen solche kitschigen Warnungen aus.
Doch es ist geschehen, so sehr ich mir das auch ausreden möchte. Verzweifelt fahre ich mir durch die braunen Haare und linse erneut in den Spiegel. Blicke der Realität ins Auge.
Mit einem letzten Stoßseufzer - der die ganze Filmszene revolutionieren könnte - drehe ich meinem Spiegelbild den Rücken zu. Trotz und Widerwille keimen in mir auf.
Seit Pauls letzten Worten habe ich jede Gelegenheit am Schopf ergriffen und versucht, ihn vor sowie nach dem Essen abzufangen. Doch genauso wie Zoe scheint er 24 Stunden rund um die Uhr verschwunden zu sein.
Er weicht mir aus. Seltsamerweise versetzt mir diese Tatsache einen Stich ins Herz.
Den ganzen restlichen Abend verbringe ich in meinem Zimmer und widme mich dem Ballett. Da auf der Akademie elektronische Geräte zwar erlaubt, aber nicht gerne gesehen sind, erfüllt keine Tschaikowsky-Musik die Luft. Stille hat sich über mich gelegt, sodass ich in jeder Faser meines Körpers die Anspannung spüre. Minute um Minute wächst meine Unruhe, obwohl mich Dehnen und Nachdenken sonst immer beruhigen.
Sogar, als ich später in meinem Bett liege und an die Decke starre, schaltet sich das innere Wirrwarr nicht ab. Ich fühle mich, als wäre ich geradewegs in einen Orkan geraten und könnte den Ausweg nicht mehr finden.
Frustriert vergrabe ich den Kopf in meinem Kissen. Ich lausche dem Flüstern der Bäume draußen vor dem Fenster. Die tintenschwarze Dunkelheit umhüllt mich nicht, sie stößt mich fort, um dann mit ihren unheimlichen Tentakeln nach mir zu greifen. Durcheinander klammere ich mich an den festen Stoff meines Pyjamas und wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich in das Reich der Träume abzudriften.
Es wird mir nicht gewehrt. Und fast die ganze Nacht umkreist mich ein einzelner Satz wie ein Habicht auf der Jagd nach Beute: Pass auf dich auf...
Viele unruhige Stunden später, wälze ich mich noch immer umher. Ein, zwei Mal hat mich der Schlaf übermannt, doch diese gezählten Minuten sind zu kurz gewesen.
Hin- und hergerissen zwischen Vernunft und Gefühlen, reibe ich mir über das Gesicht und setze mich im Bett auf. Die ersten Sonnenstrahlen lugen ins Zimmer und tauchen es in ein warmes Licht, das so gar nicht zu meiner Stimmung passt.
Ich muss mich erinnern. Die Erkenntnis raubt mir beinahe den Atem und ich erstarre. Mein Herz pocht so stark gegen meine Rippen. Das Gefängnis, das es daran hindert, fortzuflattern. Wie lange habe ich nicht zulassen können, dass mich der Schmerz einholt?
Ich weiß es nicht, doch das Verdrängen hat nicht geholfen. Nun rauscht die Vergangenheit wie eine eiskalte, nasse Welle über mich hinweg und ich spüre ein brennendes Stechen in meiner Seele.
Es wird immer stärker und stärker, bis ich ein gepeinigtes Wimmern nicht mehr zurückhalten kann.
Schließlich packen mich die Qualen vollkommen und mit einem Ruck stürmen all die Erinnerungsfetzen von vor zwei Jahren wieder auf mich ein.
Die vertrauten Wände umgaben mich und unwillkürlich drängte sich ein Lächeln auf meine Lippen. Ich fühlte mich so leicht und unbeschwert. Wie eine Feder schwebte ich dahin, als ich mich aufmachte, einen guten Platz hinter der Bühne zu finden. In wenigen Minuten würde ich dort stehen und den tosenden Applaus in Empfang nehmen. Sofort fing mein Herz in der Brust an, zu flattern und ich presste eine Hand auf meinen Magen. Wo war eigentlich David? Der Gedanke durchzuckte mich, doch ich dachte mir nichts dabei. Schließlich war er mein Seelenverwandter, mein Freund, und würde mich niemals im Stich lassen.
Schon damals, als ich beim Vortanzen mal wieder mal eine klägliche Leistung abgeliefert hatte, hatte ich das Gefühl gehabt, er wäre bei mir gewesen. Natürlich war alles Einbildung gewesen, aber trotzdem.
Ich wurde angenommen, vielleicht hatte allein diese Empfindung mir dabei geholfen. An meinem ersten Tag an der Ballettschule hatte ich ihn getroffen und in den folgenden Wochen war für uns die Welt stehen geblieben. Sie hatte aufgehört, sich zu drehen.
Schon bald hatten wir uns zum ersten Mal geküsst, zwei Verdurstete, die nach Wasser gelechzt hatten. Wie wahr... Wir brauchten uns wie das eine Puzzleteil das andere, existierten nur dann, wenn der Partner es tat. Als von der diesjährigen Aufführung die Rede gewesen war, hatte sich ein kleiner Traum von mir erfüllt. Ich war die Schöne, er das Biest geworden.
Verträumt strich ich über den samtenen Vorhang der Bühne und genoss das Kribbeln in meinen Fingerspitzen. Nun war es soweit, ich konnte mein ganzes Talent mit David zusammen präsentieren. Jede einzelne Faser meines Körpers sehnte sich schon nach ihm, doch ich wusste, dass er rechtzeitig für seinen Einsatz kommen würde. Wie immer ließ er mich ein wenig zappeln und die Vorfreude steigen.
In Gedanken versunken, ließ ich meine Hand zu meinen tauben Lippen wandern, denn ich spürte den verzaubernden Kuss noch immer darauf. Etwas war in meinem Mund explodiert und fraß sich jetzt vor Verlangen durch mich hindurch. Vor weniger als einer halben Stunde hatte ich ihn das letzte Mal gesehen und ich fühlte mich schon jetzt wie eine Drogenabhängige auf Entzug.
Peinlich, peinlich. Niemals hatte ich gedacht, dass man - dass ich - mit fünfzehn bereits solche Gefühle hegen konnte. Ein leises Kichern konnte ich nicht unterdrücken, doch ich lenkte meine Konzentration wieder auf das, was nun anstand.
Die Aufführung, bei der David und ich die Hauptrolle tanzen würden.
Vorsichtig warf ich einen Blick auf die weinrot gepolsterten Stühle vor der Bühne. Fast alle waren besetzt, obwohl es sich nur um eine Jahresabschluss-Aufführung einer gewöhnlichen Ballettschule handelte. Augenblicklich fing ich an, ungeduldig mit meiner Fußspitze auf den Boden zu tippen. Der unbändige Wunsch, die komplizierten Schritte endlich zu zeigen, brannte in mir und verursachte ein Ziepen unter meiner Haut.
„Ich wusste doch, dass ich dich hier antreffe. Aber dass du alleine bist..." Sie wackelte verführerisch mit den Augenbrauen, doch ich verdrehte nur die Augen.
„Stacey. Wer sonst." Nur meine beste Freundin konnte solche Sprüche bringen, ohne Gefahr zu laufen, ihren Kopf zu verlieren.
Sie lachte glucksend und in meinen Ohren klang es wie das eines wahren Engels. „Weißt du, ich hätte wirklich von dir erwartet, dass du mit David noch einmal den schwierigen Part kurz vor dem Ende durchgehst", grummelte sie und klang dabei fast wie eine beleidigte Mrs Carper, unsere Lehrerin.
Ich verzog das Gesicht. „Nein, er hat sich davon gemacht, mit den Worten 'Vermiss mich nicht allzu sehr'." Was ich allerdings jetzt schon tat.
„Sieht ihm ähnlich." Stacey spitzte die Lippen und ich knuffte sie. „Hör auf", verlangte ich grinsend.
Sie streckte mir die Zunge heraus. „Aua."
Während ich mit ihr herumalberte, verging die restliche Zeit wie im Flug. Der Saal füllte sich mehr und mehr und meine Nervosität stieg, sofern das noch möglich war. Bis jetzt hatte sich David nicht blicken lassen und ich verlor langsam den Mut. Wo war er?
„Hast du David auf der anderen Seite der Bühne gesehen?", fragte ich eine Klassenkameradin, doch sie schenkte mir nur ein verzagtes Kopfschütteln. Wenn die Musik begann, würde ich auf die Bühne gleiten und dann zum ersten Sprung ansetzen. Meine Füße glitten über den Boden und David würde von drüben kommen, mich in der Mitte treffen.
Stacey riss mich aus meinen Gedanken. „Mach dir keine Sorgen, er wird dort sein. Versprochen."
Dankbar erwiderte ich ihren warmherzigen Blick und machte mich daran, einige Schritte auf Spitze zu wiederholen. Meine Zehen schmerzten bereits von den vielen Torturen, doch unvorbereitet würde ich nicht auf die Bühne springen. In meinem Kopf drehte sich alles und allmählich vergaß ich die Welt um mich herum. Mit all meinen Kräften fokussierte ich die nächste Übung und wachte erst wieder aus meiner Trance auf, als Mrs Carper sich räusperte.
Das Mikrofon fiepte und ich presste mir die Hände auf die Ohren. Mit Technik konnte sie nicht umgehen, dafür mit Ballett umso mehr. „Meine Damen und Herren, Eltern und Verwandte. Sie alle sind heute gekommen, um eines zu sehen." Ein lauter Pfiff ertönte aus dem Publikum und Jubel brandete auf. Meine Lehrerin hatte Mühe, um Wort zu bitten. „Im Laufe dieses Schuljahres haben wir hart gearbeitet und sind nun stolz darauf, Ihnen das fertige Stück 'Die Schöne und das Biest' vorzuführen. Ich hoffe, Sie werden es wert schätzen."
Insgeheim stellte ich mir vor, wie Mrs Carper die Menschenmenge mit ihrem speziellen strengen Blick taxierte. Genau so tat sie es immer im Unterricht und mir lief jedes Mal eine Laus über die Leber.
Nachdem meine Lehrerin die Bühne verlassen hatte und der Applaus verstummt war, ging ich zu meinem Platz hinüber, die Anfangsmelodie schon längst im Ohr. Meine Füße drängten mich dazu, die Bühne zu betreten, und ich konnte die Schritte im Schlaf auswendig. Daher schloss ich aufgeregt die Augen.
So nervös war ich lange nicht mehr gewesen.
Und dann ertönten die Klänge, die mir in Fleisch und Blut gingen und mich bis aufs Mark erschütterten. Zart und weich, passend zu meinen geschmeidigen Bewegungen. Langsam glitt ich vor, bis das Scheinwerferlicht mein Gesicht zum Glühen brachte. Mein knielanges Kleid bauschte sich um die Beine herum auf und ich biss die Zähne aufeinander. Um Gottes Willen, ich durfte mir keinen einzigen Fehler erlauben!
Der Geruch von Haarspray, Kolophonium und Schweiß lag mir noch in der Nase, als ich anfing, mich zu drehen. Meine wirren Gedanken waren verschwunden, sobald ich den glatten Bühnenboden betreten hatte. Jetzt gab es nur noch mich, das Ballett - und David. Den Mund leicht geöffnet und die Augen immer noch geschlossen, schwebte ich dahin. Beim Klang der Musik schmolz mein Herz und ich begann, mich vollkommen dem Tanz und meiner Rolle zu öffnen.
Das Rond de Jambe gelang mir fehlerlos und ich glitt über in eine doppelte Pirouette. Wie eine Knospe, die sich nun zu einer richtigen Blüte entfaltete, wirbelte ich um mich selbst.
Es war an der Reihe; der Sprung, bei dem Davids schlanke Hände meine Hüfte umfassen würden. Kraftvoll drückte ich mich vom Boden ab, bewegte mich elegant durch die Luft und -
fiel...
Ich erbleichte, öffnete die Augen. Schmerz zischte durch meine Beine und züngelte wie Flammenspitzen an ihnen. Im ersten Moment konnte ich es gar nicht realisieren. Da gab es nur diese Qual, unter der ich mich zusammenkrümmte. Vermutlich war ich falsch aufgekommen, alles war meine Schuld. Ich wandte mich unter dieser Last auf den Schultern und bemerkte gar nicht, wie um mich herum ein hektisches Treiben entstand. Erst später fragte ich mich, wie ich so dumm hatte sein können.
Der Vorhang schloss sich vor mir und die irritierten und entsetzten Gesichter der Zuschauer verschwanden im Nichts. Alles drehte sich um mich herum und ich hatte Mühe, aufrecht sitzen zu bleiben. Ein Pochen wummerte in meinem Hinterkopf und wuchs mit jeder weiteren Bewegung. Aus dem Augenwinkel erhaschte ich einen kurzen Blick auf Stacey, die sich über die verweinten Augen rieb. Erst als sie wie ein Wirbelwind aus Tüll und rosa Stoff zu mir herübergerannt kam und sich in meine Arme warf, verstand ich. Ich verstand, was geschehen war.
„David?", flüsterte ich. Mein Hals war rau und kratzte bei jedem Wort. Staceys Lippen zitterten, sie brachte kein Wort heraus. Trotzdem war es eine Bestätigung für mich.
Bei dem Sprung, der mich stürzen ließ, hätte er mich auffangen sollen. Und er hatte es nicht getan.
David war fort. Verschwunden.
Jetzt rannen mir heiße Tränen über das Gesicht und bedeckten es, wie es einst seine Küsse getan hatten. Mein Mund war wie ausgedorrt und Stacey hing immer noch in einem Klammergriff an mir, der mir die Luft abschnürte. Ohnehin rang ich schon nach Atem, denn es war, als hätte man ihn mir mit meiner Lebensenergie zusammen geklaut.
Im Nachhinein erinnerte ich mich an die hysterischen Schreie meiner Mitschüler, die hinter dem Vorhang standen. Auch die monotone Stimme von Mrs Carper geisterte nachts noch durch meine Träume. „Entschuldigen Sie diese ungeplante Störung. Es gab einen Unfall; die Aufführung wird abgebrochen und verschoben."
Aber das Schlimmste war, dass ich noch nicht Bescheid wusste, was mit David geschehen war. Niemals würde er eine Aufführung freiwillig in den Sand setzen, das war mir klar.
„Geht es dir gut?", drang die besorgte Stimme meiner Freundin an mein Ohr, da ich wohl mehrere Minuten lang nichts gesagt hatte. Nur dagesessen und in die Leere gestarrt hatte.
Wimmernd sah ich zu Boden. „Nein." Allein dieses Wort kostete mir mehr Mühe, als abends noch auf meinen Lieblingspudding zu verzichten. In meinem Unterbewusstsein ahnte ich ganz genau, dass etwas noch viel Schrecklicheres passiert sein musste als mein Sturz. Angestrengt presste ich meine Hände gegen Kopf und massierte meine Schläfen, in denen sich ein stumpfes, taubes Gefühl eingenistet hatte. „Wo ist David? Du musst doch irgendetwas wissen." Hysterisch krallte ich mich an ihrem Unterarm fest, sodass später immer noch die roten Abdrücke zu sehen waren. Meine Hoffnung hing am seidenen Faden.
„Sie... suchen noch nach ihm. Anscheinend warst du die letzte, die ihn gesehen hat. Tut mir Leid." Sie zuckte zusammen, es war unschwer zu erkennen, wie elend es ihr ging.
Meine Tränen waren vergossen. Doch das war nicht gut. Die kalte Leere, die meinen ganzen Körper in Beschlag nahm, war tausendmal erschreckender. „Aber-" Meine Stimme versagte kläglich und ich schickte inbrünstig ein Stoßgebet an den Himmel. Bitte, lass mich David noch einmal sehen!
Die nächsten Minuten verbrachte ich in meiner eigenen Welt. Dort zerfloss die Zeit und der Raum, bis alles nur noch ein zäher Brei war. Nichts bedeutete mehr etwas. In meinem tranceartigen Zustand nahm ich nicht wahr, wie eine Lehrerin bitter auf mich einredete oder ich aufstand und ihr folgte. Ich spürte Staceys warmen Körper neben mir, aber richtig wert schätzen konnte ich es nicht.
David war wichtiger.
Die Lehrerin, in deren Gesicht der Vorfall schon Furchen gegraben hatte, führte uns lange Gänge entlang. Ich hatte meinen Orientierungssinn verloren, doch in diesem Teil der Schule war ich ohnehin noch nie gewesen.
Schließlich hielten wir vor einer Tür. Ihre Beschläge waren aus Messing und in diesem Moment kam sie mir vor wie das Tor zum Himmel. Oder zur Hölle.
Ich brauchte eine Ewigkeit, bis ich mich von Stacey lösen konnte und darauf zutrat. Die Klinke lag mir schwer in der Hand und ich zögerte. Was wenn alles nur ein böser Traum war?
Meine Knie gaben unter mir nach und ich schwankte. Anschließend kratzte ich das letzte Stückchen Hoffnung in mir zusammen und drückte die Klinke hinunter. Mit einem ächzenden Geräusch schwang sie nach vorne.
Mir entwich ein gellender Schrei. Er hallte in mir wider und es dauerte einige Sekunden, ehe ich begriff, dass ich immer noch aus Leibeskräften brüllte. All mein Entsetzen und besonders das Wissen, dass ich David nie wieder sehen würde, lagen darin.
Vor mir offenbarte sich ein Raum, in dem damals Trainingsutensilien gelagert wurden. Aber meine Aufmerksamkeit wurde von dem kreisrunden Blutfleck eingenommen. Nicht zu übersehen, in der Mitte. An der Wand waren weitere Sprenkel und zogen eine feine Blutlache hinunter, bis zu diesem See aus Blut. Niemand hielt sich außer uns im Raum auf - kein Lebendiger und keine Leiche - doch es war eindeutig. Jeder begriff es, sodass es sich irgendwann auch in mein Gedächtnis einbrannte.
David war nicht nur fort. Er war tot, bestimmt ermordet worden.
Kein Laut entwich meinem Mund, als ich zusammenbrach und auf dem Boden liegen blieb. Denn es gab keinen Grund mehr, wieder aufzustehen. Die Welt war nicht stehen geblieben, als ich David kennengelernt hatte. Sondern als David starb.