Nur dein schmutziges Geheimnis

By MiaMcClancy

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„Ich hätte mich glücklich schätzen sollen, dass es etwas gab, was er nur mit mir teilte. Doch alles was ich w... More

Vorwort
Prolog
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Nachwort

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By MiaMcClancy

Vor Erleichterung, dass die Wahrheit nun endlich ans Licht gekommen ist, brechen alle Dämme, während sonst betretenes Schweigen am Tisch herrscht. Ich sehe wie meine Eltern Blicke austauschen, aber mein Vater ist mal wieder schwer von Begriff.

„Mama will, dass du was dazu sagst", spreche ich meinen Vater an und ziehe dann die Nase hoch. „Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich weiß nicht, warum dich das so fertig macht. Das ändert doch nichts."

Das bringt mich nur noch mehr zum Weinen und er legt eine Hand auf meine Schulter. Es bedeutet mir so viel, dass mein Vater hinter mir steht.

Das Gespräch über Alec möchte ich dann aber alleine mit meiner Mutter führen. Es trifft sich gut, dass sie vorm Schlafengehen nochmal in mein Zimmer kommt. Fast so wie früher, als sie mir dann immer eine Geschichte vorgelesen hat.

„Und bedrückt dich noch was?", fragt sie und legt ihre Hand seitlich an meinen Kopf, bevor sie sich neben mich auf die Bettkante setzt. „Gibt es da vielleicht jemanden?" „Ja, es gibt da einen Jungen. Er heißt Alexander."

„Aber er erwidert deine Gefühle nicht?!" Ich schüttele den Kopf. „Nein, so ist das nicht...es ist kompliziert", sage ich, woraufhin sie mich anlächelt. „Ist es das nicht immer?"

„Ich glaube Alec und meine Probleme sind andere. Wir sind jetzt schon über ein halbes Jahr zusammen..." Sie schaut mich überrascht an, damit hatte sie wohl nicht gerechnet. „...naja, wir sind nicht geoutet und ich denke, er will es auch nicht tun. Aber ich will das. Ich will so nicht weitermachen. Aber ich komme auch nicht von ihm los. Doch wenn ich mich oute, dann ist es vorbei mit uns."

„Hast du mit ihm darüber geredet?" Die Tränen steigen mir in den Augen hoch, bei dem Gedanken daran, worum sich unsere letzten Gespräche gedreht haben. „Man kann mit Alec nicht darüber reden. Er macht dann sofort dicht."

„Tut er dir denn gut?" „Nein, ich glaube nicht. Nicht mehr, aber das ändert leider nichts daran, dass ich ihn liebe." „Dann sollest du nun an dich denken, auch wenn es kurz wehtut." „Ich weiß Mama, aber nur der Gedanke daran tut so weh", schluchze ich.

Ich lasse meinen Kopf auf ihre Schulter sinken und sie legt einen Arm um meine Taille. Dann reden wir noch ein wenig übers College und meine Freunde, bis sie schließlich geht.

„Mama, könntest du mich morgen zum Krankenhaus fahren?" Sie schaut mich fragend an. „Ich denke ich sollte einen Aidstest machen." Ich sehe die Angst in ihren Augen, als sie nickt und es ist das Letzte, was ich will. Aber ich muss es unbedingt ausschließen und kann somit hoffentlich, die Erinnerung an Alecs und mein letztes Mal, aus meinem Kopf streichen.

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